Einige Änderungswünsche liegen nicht (nur) am älteren Publikum, sondern an der Art der Reise. Es gibt halt nicht viele Aufenthaltsorte an Bord - und da wird die Flucht vor dem Alleinunterhalter schwer. Hier muss man ggf. einen genauen Blick auf den Decksplan werden. Teilweise gibt es am Heck noch eine Bar oder ein Restaurant, was auch außerhalb der Mahlzeiten als Lounge genutzt werden kann.
Die Mahlzeiten werden sich sicher nach den Ausflügen richten. Da viele Ausflüge vor- und nachmittags stattfinden, muss entsprechend viel zeit sein. Aber auch auf dem Fluss gibt es Ausflüge mit Lunchbox. Oder ich bin auf eigene Faust unterwegs und verzichte auf eine Mahlzeit an Bord.
Das zelebrieren von An- und Ablegen entfällt in vielen Häfen: Leinen los - und man ist unterwegs. Auf See sieht das meistens anders aus. Dazu kommen oft Vorgaben der Häfen bezüglich der Geräusche von Bord. In "geeigneten" Häfen wird auch schon mal eine entsprechende Abschiedsparty an Deck gemacht.
Speziell in Amsterdam oder Budapest fällt auf: die einen lieben die späte Abreise und die Möglichkeit, etwas vom Nachtleben an Land zu erleben. Die anderen gehen nicht ohne geführte Ausflüge an Land - und erwarten eine Abschiedsparty. Da kollidieren einfach verschiedene Interessen.
Und bei allen Änderungswünschen, die auch ich habe: bisher wurden Flussreisen überwiegend von den älteren bis sehr alten Mitbürgern gebucht. Durch Corona kommt es hier momentan zu Änderungen. Und ich bin sicher, dass die Anbieter - egal, ob Phoenix, Nicko, Plantours, AROSA oder sonst wer - mittelfristig reagieren und verschiedene Reisen für unterschiedliche Zielgruppen anbieten.
Sie müssen nur von den Wünschen erfahren. Also immer schön die Fragebögen ausfüllen ![]()