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Beiträge von MK6

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • MK6
    • 10. März 2026 um 19:11
    Zitat von Mausgatt

    Ob es angebracht ist zu fragen, kann ich nicht beurteilen. Aber fragen darf man schon. Wäre alles gut gegangen und hätte TUI durch das Risiko extra Gewinn gemacht, hätten die sich mit einem Glas Sekt gefeiert. Wer aber ein Risiko eingeht, muss sich fragen lassen, wenn dann das Risiko eintritt. Nochmal. Ich plädiere jetzt nicht dafür nach Entschädigung zu schreien. Auch kann ich nicht beurteilen, ob diese berechtigt ist. Auch tragen Reisende eine Mitverantwortung. Aber fragen sollte man dürfen...

    AIDA wurde im Sommer mit Sicherheit auch für die Absagen auf entgangene Urlaubsfreuden verklagt. Wenn TUI mit seinem Verhalten die Sicherheit der eigenen Gäste riskiert, warum sollte da kein Schadensersatz anfallen? Persönlich finde ich das deutlich gerechtfertigter als diese "entgangenen Urlaubsfreuden", die deutsche Gerichte offenbar standartmäßig gewähren.

    [Rhetorische Frage:] Müssen die Gäste dieses Geld jetzt eigentlich an AIDA zurück überweisen, wo sich raus gestellt hat, dass AIDA zurecht umgeroutet hat?

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • MK6
    • 8. März 2026 um 08:09
    Zitat von Avita61

    Hier ein interessanter Artikel über die Situation in der Strasse von Hormuz und wie die Reedereien die Situation sehen. Sie wollen erst wieder durchfahren wenn es einen echten Waffenstillstand gibt.

    Was mir nicht bekannt war, die Golfstaaten incl Oman und Saudi Arabien, importieren 85% ihrer Nahrung. D.h. durch den Krieg, wenn er lang andauert, ist nicht nur eine Ölkrise und eine Weltwirtschaftskrise, sondern auch eine eventuelle Nahrungsknappheit auf der arabischen Halbinsel denkbar. Allerdings ist das nicht die Erkenntnis der US Administration, sie meinen, es wird eine schnelle Lösung geben.

    https://edition.cnn.com/2026/03/06/bus…rmuz-open-trump

    Trump has privately shown serious interest in U.S. ground troops in Iran
    The president’s private comments have not focused on a large-scale ground invasion of Iran, but rather on the idea of a small contingent of U.S. troops that…
    www.nbcnews.com

    In den USA gibt es dazu mehrere Berichte, dass Trump Bodentruppen erwägt. Besonders interessiert soll er dabei an Spezialoperationen im Bereich der iranischen Ölexporthäfen zu sein um diese unter seine Kontrolle zu bekommen. Wenn er das tut, dann hat der Iran wirklich nichts mehr zu verlieren und dürfte die Straße von Hormus vollständig schließen und vor allem vermienen. Es gibt wohl auch schon erste Berichte, dass Spezialeinheiten in North Carolina geplante Übungen gestrichen haben und in Steandby für einen Einsatz im Iran versetzt wurden. Wenn das mit Bodentruppen weiter eskaliert, dann kann das noch sehr lange dauern. Über die Nahrungsversorgung würde ich mir weniger Sorgen machen. Im Zweifel wird mehr über Land von Jeddah, Khor Fakkan, Sallalh, Muscat oder Dumq transportiert oder über die mittlerweile wieder geöffneten Flughäfen teur eingeflogen.

    https://www.washingtonpost.com/national-security/2026/03/06/army-82nd-airborne-iran/

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • MK6
    • 7. März 2026 um 21:03
    Zitat von Flo on Tour

    Ich bin mal gespannt, wie sich diese Krise auf die Preise von Kreuzfahrten auswirken wird. Ich rechne zumindest damit, dass die Preise für Flüge kräftig ansteigen werden. Da die Region jetzt für längere Zeit ausfällt, müssen die Gesellschaften neue Ersatzstrecken suchen.

    Zitat von sarasota

    Lufthansa plant wohl das non stopp Angebot nach Asien und Afrika zu erhöhen. Hab ich die Tage gelesen, weiß aber nicht mehr wo.

    Für die Lufthansa ist das natürlich fast ein Geschenk. So gut lief es die letzte Zeit ja nicht. Die Araber haben ihnen sehr viele Kunden gekostet, durch die Sperrung des russischen Luftraums für westliche Airlines ist auch der sonst sehr profitable Verkehr nach China und Ostasien sehr beeinträchtigt, während die chinesische Airlines weiter die kürzere Strecke nehmen können. Und dann ist jetzt durch Trump auch noch der sonst extrem profitable Nordatlantik Verkehr zussamengebrochen und hat Überkapazitäten.

    Wenn die 4 und 5 ausfallen dann dürfte der sonst schon extrem gut gebuchte deutsche Kreuzfahrtmarkt nur noch mehr zu einem Verkäufermarkt werden, wovon wahrscheinlich Aida am meisten profitieren dürfte. Viele werden aber wahrscheinlich auch auch klassische Strandurlaube in Griechenland/ Italiien/ Kroatien oder der Türkei umsteigen, wenn ihre ömm Tour abgesagt wird.

    Ich gehe aktuell davon aus, dass Aida die prima definitiv wieder in Nordeuropa über den Winter behalten wird. Bei TUI wird dann die Frage wie lange die beiden Schiffe im Orient stranden werden. Wenn die auch noch den nächsten Winter dort bleiben, dann wird die Flow entweder das ms4 Mittelmeer oder ms5 Karibik Programm übernehmen müssen. Wenn sie wieder raus kommen, dann dürfte die Flow trotzdem eine der beiden Routen übernehmen (wahrscheinlich Mittelmeer) während die 4 dann wahrscheinlich zusätzlich zur 3 nach Deutschland kommt und eher kürzere Reisen und wahrscheinlich auch die Ostsee anbietet, ggf kombinier mit zusätzlichen Mittelmeer Reisen im Frühjahr 2027 (ggf wieder ab Savona). Costa hat dieses Mal genug Vorlauf, dass sie die Smeralda nach Brasilien schicken könnten und Diadema ggf in die Karibik bzw ins Mittelmeer. Oder sie wiederholen diesen Winter mit beiden großen Schiffen im Mittelmeer. Msc durfte die Euribia durchtauschen und damit kompensieren, dass sie wohl demnächst eine Lirica Klasse an ambassador abgeben. Sie könnten dann also auch wieder auf 5 Schiffe in Südamerika gehen.

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • MK6
    • 7. März 2026 um 18:52
    Zitat von Gelegentlichflieger

    Ich gehe davon aus, dass TUIC im Rahmen seines Managementsystems auch Risikobetrachtungen gemacht hat, ob eine Orientsaison möglich ist.
    Wenn sie das gemacht haben, haben sie die Situation bewertet, ob zB Informationen über eine Eskalation rechtzeitig zu erkennen sind, woher sie diese Infos bekommen, ob es wahrscheinlich ist, das der Iran di gesamte Region unter Beschuss nimmt und so weiter. Ferner gehe ich davon aus, dass diese Risikobewertung laufend angepasst wurde und noch wird. Eine Risikobewertung wird in aller Regel von einem interdisziplinären Team durchgeführt.
    Hier ist man zu ähnlichen Einschätzungen gekommen, wie es wohl auch MSC getan hat.
    Wie immer ist man im Nachhinein schlauer.
    Aber, genauso wie es die Reederei für sich und ihre Kunden durchgeführt hat, hat es auch das AA durchgeführt und ist auch erst spät zu der Reiswarnung gekommen.
    Es war aber auch jedem Gast erlaubt, für sich eine Risikobetrachtung durchzuführen. Dabei war die Frage, riskiere ich eventuell meine, zugegebenermaßen nicht geringen Stornokosten ggü in die Situation zu kommen, in der man jetzt ist.

    Das Problem mit dem Auswärtigen Amt ist, dass die wie die ganze Regierung unfähig sind die USA oder erst recht Israel zu kritisieren. Das würden sie indirekt tun, wenn sie kund tun würden, dass dort mit Krieg begonnen durch unsere bessten Freunde zu rechnen ist und das Gebiet daher nicht sicher ist. Dazu kommen die großen wirtschaftlichen Zwänge, die soetwas auslösen würde. Die Golfstaaten setzen stark auf den Tourismus und wurden von uns die letzte Zeit besonders umworben, weil wir fossile Energien von ihenen brauchen und unsere Luxus Produkte (Porsche, Mercedes,...) und teuren Maschinen an sie exportieren wollen. Deshalb gab es keine Reisewarnung.

    Wenn man Nachrichten verfolgt (tun viele nicht, die dann erst recht ahnungslos und gutgläubig, dass die Reederein sich schon um soetwas kümmern, dort landen) musste man schon taub und blind sein um nicht mitzubekommen, dass es ab Ende Februar irgendwann knallen wird. Wenn durch die US Leitmedien geht, dass das Pentagon seine Vorbereitungen bis Samstag den 21. Februar beendet hat, Trump den Iranern eine Deadline für "1,5- 2 Wochen" gibt zu kapitulieren und sich alle möglichen Millitärs anonym (besorgt) bei den US Medien melden und ihren Kontakten dort beteuern, dass sie ja dringend abgeraten haben und man die Wochen davor von den Iranern gehört hat, dass sie einen dritten Angriff dieses Mal nicht mehr mit gesichtswahrenden Gegenmaßnahmen durchgehen lassen, sondern voll zurück schlagen werden, dann war das schon fahrlässig von den Reederein noch dort zu bleiben. Sebst wenn es zu 50% dort knallt ist das viel zu riskant. Es ging sowieso nur noch um wenige Tage, die sie planmäßig dort gewesen wären und neben der Sicherheit der Gäste und Crew um die wertvolle Sommersaison. Dann wäre man halt leer zwei/ drei Wochen früher aufgebrochen und hätte im Zweifel noch kurzfristig ein paar Mittelmeer Reisen vor den geplanten angeboten (bei Corona ging das ja auch).

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • MK6
    • 7. März 2026 um 18:22
    Zitat von Hoaschdenger

    Also für mich wäre das mit den Trümmern schon sehr großer Zufall, dass die genau auf so spektakuläre Orte wie den Flughafen, ein Hotel auf the Palm oder dem Burji al Arab etc. fallen.

    Ich glaube da steckt sehr wohl gezieltes Kalkül dahinter genau diese Ziele treffen zu wollen.

    Die US Basen sind halt alle im Hinterland. Hier mal eine Militärbasis bei Dubai mit kürzester Entfernung zum Iran und dem Flughafen in rot und Burj Al Arab in grün. Je nachdem von wo die Iraner genau geschossen haben ist es nicht unwahrscheinlich, dass Trümmer irgendwo über der Stadt bzw. auf dem Flughafen runterfallen. Ob da am Ende nicht doch Absicht bei war möglichst viel Chaos und schockierende Bilder zu verbreiten kann man von hier aus nicht sagen. Wenn man das aber so sieht, dann ist es eigentlich ein Wunder, dass nichts auf die MSC Euribia im Port Rashid gestürtzt ist...

    Und hier noch mal das gleiche mit Katar bzw. Doha. Die haben dazu das Problem, dass der Flughafen noch genau auf der Linie zur Südspitze vom Iran liegt. Die Kataries mit der größten US Basis im Golf und dritgrößte US Basis außerhalb der USA (nach Camp Humphreys (Südkorea) und Ramstein Air Base) hatten bestimmt die größte Zielscheibe von allen, weshalb sie dann durch den andauernden Beschuss ihren Flughafen nicht so öffnen konnten wie in Dubai, wo man noch von der Landseite aus einfliegen konnte.

  • Landstrom

    • MK6
    • 7. März 2026 um 12:44

    https://aida.de/unternehmen/presse/archiv/kreuzfahrt-und-aida-bleiben-wachstumstreiber-in-der-touristik

    Aida plant diese Saison mit 600 Landstromnutzungen in Nordeuropa. 2025 waren es wohl über 400 und in 2023 noch nur 60. Dieses Jahr wollen sie jeden zweiten Hafentag Landstom nutzen. Es soll wohl auch 20 Reisen mit Landstromnutzung in jedem Hafen der Reise geben (hauptsächlich Kurzreisen im Skagerrak). Bei den zu erwartenden hohen Ölpreisen dürfte das auch finanziell attraktiv sein. Besonders wenn sie nach Spotmarktpreisen den Strom beziehen können, da sie ja immer tagsüber im Hafen sind. In Nordeuropa sind die Strompreise durch die vielen Wasserkraftwerke sowieso noch viel günstiger .

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • MK6
    • 7. März 2026 um 12:36
    Zitat von schnecke82

    Haben sie nicht heute erst wieder Dubai angegriffen? Ich hatte was von einer Explosion nahe dem Flughafen gelesen und, dass der Flugbetrieb dort heute wieder zeitweise eingestellt war.

    Ich glaube das war vor dieser Ankündigung. Andere melden allerdings, dass sie weiterhin US Basen angreifen werden, wenn sie direkt von diesen angegriffen wurden. Eventuell war das beim Flughafen wieder ein Fall von einer solchen angefangenen Rakete/ Drohne, deren Trümmer und Interceptorrakete aufs Gelände des Flughafens gestürzt sind.

  • Zukunft der Meyer Werft

    • MK6
    • 7. März 2026 um 12:23
    Emden löst Eemshaven als Ausrüstungshafen der Meyer Werft ab
    Emden (lni) - Emder Hafen wird künftig Ausrüstungshafen der Meyer Werft, wo Schiffe nach dem Stapellauf ihre technische Ausrüstung erhalten. Das sei für
    www.stern.de

    Auf drängen der niedersächsischen Landesregierung und Teilinhaber der Werft werden die künftigen Kreuzfahrtschiffe in 2027 und 2028 in Emden statt Eemshaven in den Niederlanden endausgestattet. Dazu soll der Hafen vertieft werden. Man verspricht sich mehr Wertschöpfung im eigenen Bundesland.

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • MK6
    • 7. März 2026 um 12:09

    Gleichzeitig melden sie, dass sie den maltäsischen Tanker Prima nach Warnungen vor einer Passage der Straße von Hormus mit einer Drohne beschossen haben. Tui fährt bekanntlich auch unter der Flagge Maltas...

    Iran says it struck Malta-flagged oil tanker near Hormuz
    www.middleeasteye.net
  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • MK6
    • 7. März 2026 um 12:00

    https://www.cnbc.com/2026/03/07/not-slowing-down-one-week-on-us-israeli-strikes-on-iran-continue.html

    Der Iranischen Präsident hat angekündigt, dass sie fortan nur noch die USA und Israel angreifen werden. Angriffe auf ihre Nachbarländer will er einstellen und entschuldigt sich etwas unerwartet für die Angriffe auf die Nachbarn. Möglicherweise hat Emirates deshalb angekündigt zeitnah zum regulären Programm über zu gehen. Wie belastbar diese Ankündigung ist kann man nicht sagen. Er gehört nicht zu den allergrößten Hardlinern und der kommende supreme leader wird da mehr drüber entscheiden. Im Zweifel auch die z.t. unabhängigen Revolutions- Milizen denen die meisten Hardliner angehören.

  • Was wünscht ihr euch für AIDA Routen?

    • MK6
    • 7. März 2026 um 09:03
    Zitat von Denship29

    Ich würde mir generell etwas mehr Rotation bei den Schiffen wünschen. Warum nicht mal AIDAblu ab Deutschland zum Beispiel?

    Wenn man bedenkt, dass die Schiffe im wesentlichen identisch zueinander sind gibt es dafür eigentlich kaum Gründe. Aktuell sind die Schiffe immer wieder im gleichen Zielgebiet, weil die Behörden vor Ort mit ihren vertraut sind und daher weniger Arbeit anfällt. Auch hat jedes Schiff oft eine nautische/ technische Stamm- Crew, die dann einen größeren Bezug zum Zielgebiet hat. Auf der Blu und MS5 sind also überdurchschnittlich viele Kroatische und Grichische Ingenieure/ Nautiker. Auf der Stella mehr Italiener. Manche Zielgebiete haben spezielle Erfordernisse ans Schiff. Für die USA muss das Schiff zum Beispiel von den US Behörden beim letzten Werftaufenthalt zertifiziert werden und jede Menge Sonderbestimmungen erfüllen (deshalb z.B. die vielen Waschbecken vor den Restaurants nach der Evolution, Überwachungskameras, Brotkästen usw.). Schiffe, die in polaren Regionen unterwegs sind haben alle extra Survival Kits auf den Kabinen (z.b. Luna), die die anderen nicht brauchen. Dazu ist in der Regel der Verbleib von Zeit im Wintergebiet mit der Ankunft im Sommergebiet abgestimmt. Auch da soll es jedes Jahr möglichst ähnlich getimed sein.

    Für etwas mehr Rotation müssen wir noch bis 2030 warten, bis endlich wieder Neubauten kommen. Wenn man Aidas aktuelle Lage ansieht ist es echt eine Schande, dass sie der Meyer Werft nicht für dieses Jahr einen Neubau noch abgenommen haben, den sie aktuell problemlos füllen könnten. 2026 wird die Meyer Werft nun erstmals seit Jahrzehnten kein Kreuzfahrtschiff ausliefern.

    Eine kleinere Rotation deutet sich übrigens für 2028 an. Da soll die bella das aktuelle Sol Sommerprogramm, die Luna das Bella und die sol das Luna Programm übernehmen, wobei die Luna noch zusätzlich zwei dreiwöchige Reisen fahren wird (Spitzbergen, Grönland). Weil die meisten Schiffe länger in Europa gemeldet sind wird es auch spannend, welches den Winter nach Asien gehen wird. Aktuell würde ich da auf die blu tippen. Die käme dann aber erst sehr spät (Mitte Juni 2029) im Mittelmeer wieder an. Sie wird also entweder dann wirklich mit der Stella das Mittelmeer Programm tauschen (vorausgesetzt die bleibt dort) oder die Korfu Touren starten dann erst ganz spät und Aida kompliziert das damit, dass die Stella von April bis Juni nach Antalya geht und von dort das ÖMM bedient, während wieder eine Hyperion bis dahin das westliche Mittelmeer auf den zehntägigen Touren verstärkt. Für 2030 wäre dann eine dritte Sphinx im Mittelmeer zu erwarten, dann dauerhaft in Antalya.

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • MK6
    • 6. März 2026 um 21:21
    Zitat von Avita61

    MK6 , ich könnte mir vorstellen, dass die Reedereien diese Versicherungsprämien zahlen würden, wenn sie die Begleitung durch Militärschiffe hätten. Der Wert der Schiffe ist um vieles höher. Ich sehe allerdings auch das Problem, dass sich das sehr hinziehen könnte, bis es zu einem wie auch immer gearteten Waffenstillstand kommt, der so eine Aktion erlauben würde.

    Ich glaube auch nicht, dass die betroffenen Kreuzfahrtschiffe Eindruck auf die kriegsführenden Parteien machen, erst recht wenn die Gäste ausgeflogen wurden, es wäre denen egal wenn die Schiffe im Kriegsgeschehen beschädigt oder untergehen würden. Die Schiffsbesitzer sind Europäer und somit für die Kriegsherren uninteressant, das wäre collateral damage...

    Die europäischen Regierungen werden deswegen auch nicht vorsprechen, da sind die Reedereien leider auf sich allein gestellt. Sie wünschen sich sicher, die Zeit zurückdrehen zu können...

    Definitiv wäre es profitabler sie wieder in Europa zu haben. Pro Woche haben die Schiffe jeweils bei den der TUI AG veröffentlichten Zahlen von einer Tagesrate von etwa 200 Euro pro Passagier einen Umsatz von 3,5 Mio Euro. Mit Zahlen vom Geschäftsjahr 2024 ab Okt 2023 dürfte jedes der beiden TUI Schiffe in dem halben Jahr bis September 17,6 Mio EBIT produzieren (wegen Sommersaison eigentlich sogar wesentlich mehr). Die Kosten wären also nach der Saison bestimmt wieder drin, zumal sie ja jetzt immernoch laufende Kosten haben und alle möglichen Gäste kompensieren müssen.

    Die Sache ist nur, dass sie da während eines aktiven Krieges trotzdem nicht durch fahren werden. Und für einen Geleitschutz (der auch bei weitem nicht hundertprozentig wäre und der durch den zunehmenden Mangel an Interceptor Raketen immer unwirksamer wird) haben sie nicht genug Kriegs- Schiffe dafür. Erst recht nicht im Golf. Auch sind bei TRUMP Öltanker und andere Tanker fossiler Energiequellen von viel höherer Priorität als die Schiffe von Tui Cruises, MSC und Celestyal. Egal wie man es dreht Tui ist am A**** und zahlt gerade einen richtig teuren Preis, weil sie zu lange dort geblieben sind. Dazu dann der Imageschaden, dadurch dass sie überall als Beispiel in den Nachrichten sind und da immer häufiger festgestellt wird, dass die Konkurrenz nicht so waghalsig war:

    Krieg in Sichtweite der Kreuzfahrtgäste
    Neben "Mein Schiff 4" und "Mein Schiff 5" sitzen aktuell vier weitere Kreuzfahrt-Riesen in den Häfen des Persischen Golfes fest.
    www.ndr.de

    https://www.cnbc.com/2026/03/06/trump-navy-strait-hormuz-iran-oil-tanker.html

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • MK6
    • 6. März 2026 um 19:53
    Pentagon prepares for Israeli-US war on Iran that could last 'until September'
    A conflict expected to last 'weeks' is now stretching into months and threatening to dominate Donald Trump’s presidency, according to Politico
    www.middleeasteye.net

    In US Regierungskreisen bereitet man sich wohl offenbar auf eine Fortführung des Krieges bis mindestens September vor. Nachdem Trump heute gesagt hat, dass er nichts anderes als eine Kapitulation der Iraner für ein Kriegsende erwartet, sind die Ölpreise weiter auf 92 Dollar pro Barrel gestiegen. Gestern gab es nach einem Bericht der NY Times noch Hoffnungen, dass der Krieg mit Verhandlungen schnell enden könnte. Im Golf rechnet man bei einem lang anhaltenden Krieg mit bis zu 150 Dollar pro Barrel . Selbst beim Ukrainekrieg ist er nur knapp über 120 gestiegen.

    Die Versicherung für Passagen im persischen Golf soll wohl mittlerweile bei 1% des Schiffswertes liegen. Bei einem Kreuzfahrtschiff der Größe der Tui Schiffe wird das im hohen einstelligen Millionenbereich liegen. Bei der MSC Euribia im zweistelligen Millionenbereich. Trotzdem wagen sich nur ganz wenige Schiffe durch die Meereenge. Für Eskorten gibt es nicht genügend westliche Kriegsschiffe, zumal die Iraner immernoch mit Angriffen unterhalb der Wasserlinie und Seemienen drohen. Die Tatsache, dass sie aktuell noch ihre eigenen Öltanker beladen wird als Indiz gesehen, dass sie letzteres noch nicht getan haben oder kurzfristig planen. Mit Seemiennen wären die Kreuzfahrtschiffe endgültig eingesperrt. Ob Tui die Schiffe bei einem Krieg bis mindestens September dort noch raus bekommt dürfte unabhängig davon fraglich sein. Durchs Rote Meer wollten sie ja auch nicht fahren. Folglich würde praktisch das gesamte TUI östliche Mittelmeer Programm ersatzlos entfallen. Ich sehe nicht, dass sie ein Schiff aus Nordeuropa abziehen werden. Die Adria dürfte sowieso am schwächsten gebucht sein. Absagen würde ich vergleichsweise kurzfristig vor der Reise Scheibchenweise erwarten...

  • Was wünscht ihr euch für AIDA Routen?

    • MK6
    • 6. März 2026 um 17:52
    Zitat von Mar-Lene

    Wie einige vor mir schon schrieben, die Kanaren-Touren bitte etwas ausdehnen.

    Kanaren und Kapverden

    im Wechsel mit

    Kanaren und Azoren

    Kanaren und Namibia wird wohl ein frommer Wunsch bleiben.

    Aber warum nicht vom Mittelmeer aus zu den Kanaren und zurück, mit Unterwegszielen Gibraltar/Cadiz/Tanger? Costa ist das ab und zu gefahren früher, sollte doch für Aida auch möglich sein. (Ergänzung: Starthafen Barcelona, da könnte man theoretisch sogar von D ohne Flug anreisen, wenn man will)

    Alles anzeigen

    Kanaren ab dem Mittelmeer hat TUI vor corona im auch vereinzelt im Sommer gemacht. Dazu dann natürlich aida und TUI im Winter. Durch die Evolution Umbauten ist dafür aktuell keine Zeit.

    Kanaren bis Namibia und zurück kann man ausschließen. Das sind 2 Seetage bis zu den Kapverden und dann noch mal 7 bis Namibia. Bei drei Wochen hätte man dann 3 Hafentage (2* Kapverden und 1 Tag Namibia). Die Tour müsste also viel länger sein was schon einen sehr kleinen Kreis anspricht und dazu hat man pro Strecke 9 Seetage. Dazu ist sie ja immerfort mit je 5 Stunden Flug verbunden.

    Wer Namibia und Kanaren will muss diese Transreisen nach oder ab Kapstadt machen. Die Nachfrage danach ist so schon nicht die besste. Müssten sie nicht den Umweg fahren, dann fällt das ohne länger nachzudenken so schnell wie möglich aus dem Programm raus.

    Was die Kanaren generell im Winter angeht hat Aida ja schon die Auswahl etwas erweitert. Overnights in Funchal oder la Gomera/ Agadir gab es früher noch nicht. Mittlerweile fährt auch die Cosma an ausgewählten Terminen nach La Palma. Dazu gibt es jetzt auch alle möglichen Reiselängen und Zuschnitte (7, 9, 12, 14 Tage ).

    Der Nachteil daran ist, dass sie jetzt neben den Sonntag in las Palmas auch an den Freitag in Fuerteventura gebunden sind. Dadurch sind die Lücken für die Azoren oder Kapverden nicht groß genug.

  • Was wünscht ihr euch für AIDA Routen?

    • MK6
    • 6. März 2026 um 15:30
    Zitat von Alicia

    Ich wünsche mir eine Kombi Sizilien und Griechenland.

    Mit Wechselhafen Catania (zur Not auch Messina) dann Bari- Athen- zwei kleinere griechische Inseln- Kreta- Malta - Catania

    Mal was anderes als die normale Mittelmeer Rennstrecke, die MSC von Messina aus bedient.

    Genau das fährt übrigens Costa im wesentlichen ab Tarent für Italienär und Piräus für internationale sowie auch ab Catania:

    Sa Catania, Tarent, Kefalonia, Mykonos, Piräus, See, Valletta, Catania


    Ansonsten ist die Blu Route (Korfu, See, Valletta, Catania, Messina, Kefalonia, Katakolon, Korfu) ja auch nicht so weit davon entfernt.

    Zitat von ruebezahl666666

    Fuhlsbüttel Da hast Du genau meine Zustimmung.

    Auch ein Halt auf einer Ostseetour im Hafen Mukran/ Sassnitz wäre ein toller Start für die, die Rügen nicht oder wenig kennen, mit so vielen Ausflugsmöglichkeiten.

    Das hatte AIDA ja im Ersatzprogramm für die St Petersburg- Ausfälle für 2022 und 2023 mit aufgenommen, dann aber wieder fallen lassen. Mittlerweile ist Mukran ja dominiert von dem LNG Terminal an der Ostmole. Die Sphinxen haben damals allerdings am Fährterminal im Nordwesten angelegt.

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • MK6
    • 2. März 2026 um 21:04
    Zitat von Avita61

    Gerade im ZDF, der Anschlag auf die britische Basis in Zypern. Frau VdL spricht von "wahllos". Ich bin kein Kriegsstratege, aber ich sehe da ein Muster, genau wie bei den Golfstaaten, dass damit mehr Druck auf DT aufgebaut werden soll, die Angriffe einzustellen.

    Wenn das nicht klappt, wird auch das Östliche Mittelmeer als Kreuzfahrtgebiet mittelfristig ausfallen. Über weitere Schrecklichkeiten mag ich gar nicht nachdenken.....

    Souda Bay hat auch eine große Basis, die von den Amerikanern gerne genutzt wird. Das muss man für den Sommer im Hinterkopf behalten.

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • MK6
    • 2. März 2026 um 15:24
    Zitat von Heizergruss

    Ich könnte mit sehr vorstellen , daß Kreuzfahrten im nördlichen Seegebiet z.B. Norwegen zukünftig von den Passagieren gut gebucht werden

    Es ist ja mit den faszinierenden Fjorden auch ein schönes Seegebiet

    Gut möglich, dass Aida das Prima Programm von diesem Winter wiederholt. Die war ja überraschend gut gebucht und musste nicht verramscht werden. Für die Entscheidung werden sie nur länger Zeit haben die aktuelle Situation abzuwarten.

    Ich sehe nicht, dass Trump und seine Neocon Freunde Weltweit ihren Wunsch nach einem Regimechange erfüllt bekommen. Die aktuellen Herrscher haben eine bewaffnete Millionen Mann starke ideoloschische Parallelarmee. Das lässt sich nicht aus der Ferne lösen, zumal diejenigen die die jetzt getöteten Regenten ersetzen werden nur noch radikaler sein werden. Die Zeit ist auf deren Seite. Je länger sie im Golf für Chaos sorgen und vor allem das Öl und Gas der Region zurück halten, desto eher gibt es wieder einen TACO. In dem Fall kämen die Schiffe da dann wieder raus. Wenn sie das noch mal mit Bodentruppen oder taktischen Nuklearwaffen eskalieren, dann kann die ganze Situation noch sehr lange dauern. In der Regel endet das dann auch meist mit einem failed state in dem sich Terroristen sammeln und für weitere Unruhe in der Region sorgen. In letzteren Fall könnte man den Orient dann auf Jahre vergessen ...

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • MK6
    • 2. März 2026 um 15:06
    Zitat von Avita61

    Die Aussage zu Fahrlässigkeit von TC kann ich allerdings nicht unterschreiben. Schliesslich sind derzeit 6 KF Schiffe vor Ort, nicht nur TC. Die ganze Saison ist ohne Zwischenfälle gelaufen und es hätte nur noch 2 Wochen Ruhe gebraucht, dann wären zumindest die KF Gäste nicht mehr vor Ort und wahrscheinlich etliche andere Touristen wegen der beginnenden Hitze in den Golfstaaten auch nicht. Die Militäraktionen sind ohne Rücksicht auf zivile Opfer gestartet worden. Was ich davon halte, schreibe ich lieber nicht.

    Trump has discussed timeline for Iran strikes, including as soon as this weekend, but no decision yet
    President Trump has not yet made a final decision about whether to strike Iran, sources told CBS News.
    www.cbsnews.com

    Das war definitiv fahrlässig von TUI. Die ersten zutiefst ernst zu nehmenden Berichte abgesehen von dem Aufmarsch davor waren die zur Bereitschaft zum Angriff ab Samstag dem 21. Februar vom 19.2.26. Wenn soetwas durch die US Leitmedien geht, dann hätten sie die eh kurze Saison dringend abbrechen müssen. Die Frau, der unwohl war, die aber nicht die Stornogebühren zahlen wollte (was so kurzfristig doch fast der gesamte Reisepreis ist) hat ihren Wunsch genau an diesem Tag geäußert. Danach kamen alle möglichen Meldungen aus Pentagon Kreisen, die kurz vorher noch mal klar machen wollten, dass sie dringend abgeraten haben und alle diverse weitere red flags wie die Schließung von Botschaften und Reisewarnungen in den Iran.

    Dass auch MSC und Celestyal sich nicht mit Ruhm bekleckert haben nimmt doch TUI cruises nicht davon aus das Wohlbefinden der Gäste, Crew und den unbeschadeten Zustand der eigenen Schiffe höher zu gewichten. Aroya fährt für Saudis und wäre immer dort geblieben. Bleiben also noch 2 Schiffe von TUI, 2 von Celestyal (die kein Problem haben am Jemen mit den Huthibeschüssen vorbei zu fahren) und die MSC Euribia. Aida und Costa war das schon letztes Jahr zu heikel und für andere wie Phoenix hat sich der Golf erübrigt weil er nicht mehr auf dem Weg liegt weil sie eh an Südafrika vorbei müssen.

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • MK6
    • 1. März 2026 um 11:27
    Zitat von Matzethias

    Ja, irgendwelche Gründe müssen die DT, WP und welchen Anführer auch immer ja haben um ihre Aktionen zu rechtfertigen...

    Als der letzte Konflikt zwischen Israel und dem Iran losging gab es sehr anschauliche Berichte über die Effektivität der iranischen "Vergeltung". Die Flugzeit der Drohnen und Raketen war einfach zu lang um die Ziele zu erreichen. Die Luftabwehr der einzelnen Länder hatte zuviel Zeit um zu reagierenund diese abzufangen. Es fehlte der "Überraschungsmoment" den sowohl Israel als auch die USA hatten...

    Klar ist jeder bewaffnete Konflikt schrecklich und unnötig, aber da momentan das "Recht des Stärkeren" anstatt der altbewährten Diplomatie gilt, wird sich das noch ne ganze Weile so fortsetzen und auch andere Urlaubsgebiete werden unsicherer werden als jetzt :meinung:

    Noch haben sie ja Vorräte an Luftabwehrgeschossen. Die werden aber mit jeder Welle knapper und am Ende kommt wie in der Ukraine fast alles durch. Die Militärs im Pentagon sollen dringend abgeraten haben, weil entsprechende Bestände durch die letzten Kriege und die Spenden an die Ukraine ausgedünnt sind. Beim letzten vergleichsweise symbolischen und kurzen iranischen Gegenschlag letztes Jahr haben die schon 25% ihrer Bestände aufgebraucht.

    Was TUI angeht bleibt ihnen eigentlich nichts anderes übrig als alle Reisen bis zur Ankunft im Mittelmeer abzusagen und dann falls möglich leer um Südafrika zu fahren. Die Frage wird dann nur wie lange das noch dauert und die Meerenge gesperrt bleibt. Je nachdem müssen sie dann Scheibchenweise Mittelmeer Reisen absagen. Das wird aber erst passieren wenn das ganze mehr als (3-) 4 Wochen dauert.

  • Generation Sphinx nimmt Kurs auf die Zukunft

    • MK6
    • 26. Februar 2026 um 10:05

    Laut Info vom GM der Luna will Aida am 19. März bekannt geben wie sie die Mar, Blu, Sol und Stella umbauen wollen .

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