Ob es angebracht ist zu fragen, kann ich nicht beurteilen. Aber fragen darf man schon. Wäre alles gut gegangen und hätte TUI durch das Risiko extra Gewinn gemacht, hätten die sich mit einem Glas Sekt gefeiert. Wer aber ein Risiko eingeht, muss sich fragen lassen, wenn dann das Risiko eintritt. Nochmal. Ich plädiere jetzt nicht dafür nach Entschädigung zu schreien. Auch kann ich nicht beurteilen, ob diese berechtigt ist. Auch tragen Reisende eine Mitverantwortung. Aber fragen sollte man dürfen...
AIDA wurde im Sommer mit Sicherheit auch für die Absagen auf entgangene Urlaubsfreuden verklagt. Wenn TUI mit seinem Verhalten die Sicherheit der eigenen Gäste riskiert, warum sollte da kein Schadensersatz anfallen? Persönlich finde ich das deutlich gerechtfertigter als diese "entgangenen Urlaubsfreuden", die deutsche Gerichte offenbar standartmäßig gewähren.
[Rhetorische Frage:] Müssen die Gäste dieses Geld jetzt eigentlich an AIDA zurück überweisen, wo sich raus gestellt hat, dass AIDA zurecht umgeroutet hat?