Moin zusammen,
erstmal muss ich erwähnen, dass unsere Tour schon über 15 Jahre her ist. Was allerdings am Weg kaum etwas ändert. Der ist heutzutage höchstens eher in manchen Bereichen eher gesichert worden.
Bis auf das Wasser in den Steinen, von dir @Gabi19 als Wasserfall beschrieben, war der Weg schon ähnlich. Es ist ne Kraxelei...
Es gibt aber duchaus mehrere Möglichkeiten. Vom Parkplatz aus kann man unterschiedliche Wege gehen; ich weiß aber nicht mehr, ob damals auch mehrere ausgeschrieben waren. Beide Wege führen dann durch Waldgebiet. Die längste Zeit gibt es dann wieder nur einen. Später, so etwa nach 3/4 des Gesamtweges, hat man die Möglichkeit über den Hill-Trail zum Preikestolen zu gelangen oder halt den Cliff-Trail zu nehmen (wie man auf einem Bild von Gabi19 sieht). Der ist halt etwas "spektakulärer" ![]()
Und runter ist im Grunde stets anstrengender. Es fließt zwar nicht mehr der Schweiß, aber es geht in die Knochen. Wie auch berghoch gilt: KLEINE Schritte.
Apropos Wasser: es kommt in Norwegen auf die Jahreszeit an. Wenn Geltscher in der Nähe sind, auch auf die Tageszeit. Wir waren damals im September. Da ist es in der Regel trockener, weil das Wasservom Schnee schon weg ist.
Was zu den Norwegern. Es gibt durchaus Hausberge, die werden in Laufschuhen und mit Kind im Tragegstell erlaufen. Auch beim Preikestolen dürften sicherlich Laufschuhe dabei gewesen sein. Wenn ich weiß, was ich mache und nicht durch Geröll u.a. muss, kann man das machen. Ich verzichte allerdings darauf.
Was den Schwierigkeitsgrad betrifft, hängt es halt vom Publikum ab. Bei AIDA ist das sicherlich das höchste, bei erwähnten Wikinger-Reisen eher 1,5-2 Stiefel (von, ich glaube 3 oder 4).
Für Leute, die diese Touren nicht gewöhnt sind, ist ein Erlebnis. Aber durchaus zu gehen, wenn etliche andere Leute noch dabei sind.
Glück Auf!
Jens