In einem Artikel aus Italien habe ich vorletzte Woche folgende Infos zur Bilanz von Costa für das Geschäftsjahr 2020 gefunden: „
La società guidata da Michael Thamm ricorda che, «a seguito della pausa del normale svolgimento della nostra attività è stato accelerato il programma di rimozione delle navi con vita utile residua più breve. Costa Victoria, Costa neoRomantica e Costa neoClassica sono state vendute nel corso del 2020 per una variazione di bilancio pari al loro valore netto di 189,7 milioni di euro», generando minusvalenze per 33 milioni. A fine esercizio sono state anche svalutate a bilancio le navi Costa Fortuna per 102 milioni, AidaCara per 41,7 milioni, Aida Vita per 51,5 milioni e AidaMira per 34,2 milioni. Sono stati invece effettuati lavori di ammodernamento e migliorie sulle navi della flotta per complessivi 79,3 milioni.“
Übersetzt:
Die von Michael Thamm geführte Gesellschaft erinnert sich, dass "nach der Pause der normalen Entwicklung unserer Tätigkeit das Programm der Beseitigung der Schiffe mit kürzerer Restnutzungsdauer beschleunigt wurde. Costa Victoria, Costa neoRomantica und Costa neoClassica wurden im Laufe des Jahres 2020 für eine Bilanzveränderung, die ihrem Nettowert von 189,7 Millionen Euro entspricht, verkauft", wodurch ein Kapitalverlust von 33 Millionen entstand. Zum Ende des Geschäftsjahres wurden außerdem die Schiffe Costa Fortuna für 102 Mio., AidaCara für 41,7 Mio., Aida Vita für 51,5 Mio. und AidaMira für 34,2 Mio. in der Bilanz abgeschrieben. Auf der anderen Seite wurden Modernisierungs- und Verbesserungsarbeiten an den Schiffen der Flotte für insgesamt 79,3 Mio. durchgeführt.
Leider findet sich die Bilanz nicht öffentlich, daher kann ich auch nicht genau beurteilen, wie genau Costa bilanziert und wie die Wertansätze dann in die Konzernbilanz eingehen. Es wird aber klar, dass die kleinen Schiffe aktuell keine stabile Wertprognose haben…