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Beiträge von Mar-Lene

  • Valparaiso / Chile

    • Mar-Lene
    • 25. März 2018 um 16:26

    Wie bei San Antonio beschrieben, ist davon auszugehen, dass es eine Busverbindung von dort nach Valparaiso gibt. Der Busbahnhof liegt etwas außerhalb der Innenstadt, man kann aber gut zu Fuß bis ins Zentrum laufen.

    Bedenkt aber für den Rückweg: Die Metro ist für Auswärtige nicht so leicht zu nutzen. Wir haben jedenfalls nur verstanden, dass man eine Magnetkarte braucht. Einzelfahrscheine wurden nicht verkauft, und auch jene Magnetkarte konnte man nicht käuflick erwerben (keine Ahnung, wieso nicht). Taxis haben wir den ganzen Tag über nicht gesehen. Auf dem Rückweg dann auch nicht, nur sogenannte Collectivos, d.h. Taxis, die eine bestimmte vorgegebene Route fahren. Zum Busbahnhof wollte uns leider keiner bringen. Wir haben uns dann an die Küstenstraße gestellt und wurden von einem Kleinbus ein gutes Stück mitgenommen (bis auf 800m an den Busbahnhof heran). Die Verständigung war aber nicht leicht.

    Sehr schade, dass die meisten Schiffe nicht mehr in Valparaiso halten. Die Anreise wird dadurch doch etwas mühsam! Als wir da waren, lag die MS Bremen im Hafen. Es geht also doch noch, aber Aida hat ja wohl für die Weltreise auch schon San Antonio festgemacht. Damit müssen wir Reisenden uns dann arrangieren.

    Valparaiso hat auf jeden Fall jede Menge Flair. Die Aufzüge sind ein Muss. Am besten hat uns der Ascensor Artilleria gefallen. Von oben hat man den allerschönsten Blick auf Hafen und Stadt. Außerdem ist die Stimmung dort oben sehr angenehm, und es gibt schöne Souvenirs zu kaufen (was ja auch nicht ganz unwichtig ist). Auch der Ascensor El Peral ist ein Erlebnis. Eine Großbaustelle war leider der Ascensor Cordillera - der ist ja aber 2019 vielleicht schon wieder nutzbar.

  • Ushuaia / Argentinien

    • Mar-Lene
    • 25. März 2018 um 15:59

    So, wir sind zurück. Hatten einen Mietwagen über Alamo, den wir leider nicht empfehlen können, sprich: auf unserem Voucher war 8 Uhr als Übernahmezeit ausgemacht (Angabe der Öffnungszeiten: 8 bis 20 Uhr). Nur deshalb haben wir diesen Anbieter gewählt. Dann standen wir aber vor verschlossenen Türen, denn offiziell machte er erst 9.30 Uhr auf. Ziemlich ärgerlich, zumal direkt am Hafen ein Europcarbüro schon 9 uhr aufmachte. Wir haben in der Nachbarschaft rumgefragt und jemanden gefunden, der den Mann anruft. Gegen 9.10 Uhr kam er total verschlafen mit einem Taxi an und hat uns angemeckert, ob wir die Öffnungszeiten an der Tür nicht lesen können. Was auf dem Voucher und im Internet steht, sei völlig irrelevant. Er wollte uns das Auto dann auch nicht geben, hat sich schließlich aber doch noch dazu herabgelassen.

    Alles ziemlich unschön, und ich schreibe es als Warnung für künftige Reisende: Wenn Mietwagen, dann nicht Alamo, nicht Dollar, sondern Europcar. Die sind zuverlässiger! (Rückgabe war ähnlich problematisch, weil wir uns erlaubten, den Wagen während seiner Siesta abzugeben. Das Schiff wartet halt nicht, und wenn wir erst um 9.30 wegkommen, können wir nicht kurz vor 13 Uhr schon zurück sein).

    Jedenfalls: Die Landschaft ist grandios, und es lohnt sich auf jeden Fall, mit dem Mietwagen herumzufahren. Wir waren erst südlich Richtung Nationalpark unterwegs und sind dann zurück Richtung Norden bis zum Lago Fagnano. War alles sehr beeindruckend!

  • San Antonio / Chile

    • Mar-Lene
    • 25. März 2018 um 15:52

    So, wir sind zurück und können folgendes berichten:

    Das Hafenterminal in San Antonio liegt eigentlich nur 200 m vom Busbahnhof entfernt. Da man aber einen kleinen Umweg über das Hafengelände zum Ausgang laufen muss, sind es dann insgesamt ca. 500m, bis man das Busterminal erreicht hat (am Hafenausgang geradeaus zur nächsten Querstraße, dann diese Straße nach rechts nehmen und immer geradeaus laufen, man kann es nicht verfehlen).

    In San Antonio fahren die beiden großen Busgesellschaften Turbus und Pullman. Die Homepages sind nicht aktuell. Es fahren auf jeden Fall mehr Busse, als im Internet angezeigt. Außerdem sind die Preise vor Ort billiger, als wenn man online kauft.

    Nach Santiago fuhren die Busse bei uns (an einem Mittwoch Vormittag) im fünfminütigen Abstand. Kosten: 5 Euro pro Person. Da alles so schnell ging, konnten wir leider nicht gucken, ob es auch Direktbusse nach Valparaiso gibt. Ich vermute aber, dass das auf jeden Fall so ist, denn wir sprachen noch mit Leuten, die dahin wollten und die wir dann an einem anderen Bussteig stehen sahen.

    In Santiago liegt der Busbahnhof etwas außerhalb. Es fahren aber ständig Taxis, die einen für kleines Geld in die Innenstadt befördern. Außerdem ist direkt am Busbahnhof in Santiago eine Metrostation ("Universidad Santiago", man kann es nicht verfehlen, vom Bussteig ins Gebäude, dann die Rolltreppe runter). Wir selbst hatten unser Gepäck dabei und sind deshalb Taxi gefahren (5 Euro für 2 Personen und 4 Gepäckstücke).

    Wer in San Antonio bleiben möchte: Am Hafenausgang haben wir einen Wegweiser gesehen: 600m bis zu den Seelöwen. Scheint alles sehr gut dort beschildert zu sein.

  • Preisverfall / AIDA

    • Mar-Lene
    • 25. März 2018 um 15:38
    Zitat von Mountainbird77

    Die Frage ist doch die: Bieten anspruchsvollere (wie du es nennst) Anbieter denn wirklich mehr Qualität und Service zu einem dem Aida Premium Tarif vergleichbaren Preis?

    Ich antworte mal: Das hängt ja auch davon ab, welche Punkte bei Qualität und Service einem wichtig sind.

    Für mich kann ich sagen: Ich fand von der Qualität her tatsächlich das Essen sogar bei Costa besser als bei Aida. Die hatten viel weniger Auswahl, aber das, was es gab, war qualitativ gut (z.B. Fleisch, Rührei, Tomate).

    Zum Thema Service: Bei Aida finde ich generell die Platzsuche anstrengend, sowohl für freie Liegen als auch für Plätze im Restaurant. Diese Probleme stellen sich bei den meisten anderen Reedereien nicht.

    Hinzu kommen die Beschränkungen der Restaurantöffnungszeiten. Meist fährt das Schiff um 18 Uhr ab, d.h. Landgangende ist 17.30 Uhr, und da wir nicht die letzten sind, kommen wir immer zwischen 17 und 17.15 Uhr vom Landgang zurück. Das ist die Zeit, wo bei Aida alle Buffetrestaurants zu haben. Geöffnet wird um 18 Uhr, mit dem bekannten Phänomen der Schlangenbildung und Tischsucherei.

    Da wir sowieso die Ausfahrt sehen wollen, kommen wir bei Aida also nicht vor 19 Uhr zum Essen. Tagsüber sind wir viel draußen rumgerannt und hatten keine Zeit zum Essen.

    Wir finden das blöd. Jetzt bei Princess zum Beispiel hatte das Buffetrestaurant durchgehend offen. Heißt: Wir sind gegen 17.15 Uhr an Bord, haben eine Kleinigkeit gegessen, konnten dann um 18 Uhr gestärkt das Auslaufen genießen und danach ganz gemütlich gegen 20.30 Uhr zum Abendessen gehen. Keinerlei Hungergefühle, keinerlei Stress und Gedrängel, keinerlei Kampf um einen Tisch - alles ganz entspannt und gediegen. Das hat uns sehr gut getan und noch besser gefallen!

    Warum Aida ausgerechnet in der Stunde zwischen 17 und 18 Uhr die Restaurants schließt, wissen wohl nur sie selbst. Für uns ist es ein Stressfaktor. Auch im Premium-Tarif wäre es ja nicht besser. (und nein - die diversen Snacks am California Grill oder in der Pizzeria sind kein Ersatz, weil siehe oben: Qualität der Speisen).

  • Punta Arenas / Chile

    • Mar-Lene
    • 25. März 2018 um 15:17

    Die Landschaft um Punta Arenas war für uns einer der Höhepunkte der Reise.

    Wir hatten bei Europcar (vom Anleger aus fußläufig erreichbar) einen Mietwagen gebucht und sind südwärts gefahren. Alles sehr beeindruckend. Die Schiffsfriedhöfe entlang der Magellanstraße, die Landschaft generell. Wegmarken. Punta Carrera, Puerto del Hambre, Fuerte Bulnes (am Kreisverkehr dort ein aufwendiges Denkmal, das die Mitte Chiles bestimmt, da die Chilenen ja einen TEil der Antarktis beanspruchen). Ab Fuerte Bulnes kein Asphalt mehr, dafür die Landschaft umso beeindruckender! Irgendwann endet die Straße, und es gibt auch ein Schild "Fin de Camino" (für alle die, die es nicht gemerkt hätten ;) ). Zum Faro San Isidro, dem südlichsten Leuchtturm des amerikanischen Festlandes, sind es dann noch einmal 4 km zu Fuß. Haben wir nicht gemacht, weil das Schiff ja nicht wartet. Die Fahrt mit dem Mietwagen aber zweifellos eine der schönsten während der Reise.

    Noch ein Hinweis zur Otway-Pinguin-Kolonie: in Reiseführern und auch im Internet wird diese Kolonie noch als Top-Ausflugsziel für Punta Arenas angegeben. Leider kommen die Tiere nicht mehr, angeblich wegen der Erschütterungen einer benachbarten Kohlemine. Ob das der Grund ist, kann man nicht sagen. Jedenfalls ist Otway KEIN Ausflugsziel mehr!

  • Puerto Montt / Chile

    • Mar-Lene
    • 25. März 2018 um 15:08

    Wir hatten einen Mietwagen und sind damit zum Lago Llanquihue gefahren, haben die Orte Puerto Varas und Frutillar Bajo besichtigt. Ganz nett und tatsächlich deutsch-schweizerisch geprägt. Da wir zu diesem Zeitpunkt schon die aufregenderen Reiseziele hinter uns hatten (Feuerland, Kap Hoorn), hat es uns aber offen gesagt nicht mehr so vom Hocker gerissen. Wir sind dann vom See weg noch ein bisschen querfeldein gefahren, haben u.a. einen alten deutschen Friedhof und auch sonst einige deutsche Siedlungsspuren gefunden. War ebenfalls nett.

    Leider war der Vulkan bei uns die ganze Zeit wolkenverhangen. Mit klarer Sicht auf den Vulkan wäre das ganze wohl etwas exotischer gewesen.

    Den Tag haben wir in Puerto Montt ausklingen lassen. Die städtische Atmosphäre dort hat uns sehr gut gefallen.

  • Puerto Madryn / Argentinien

    • Mar-Lene
    • 25. März 2018 um 15:03

    Wir hatten einen Mietwagen und sind auf die Halbinsel Valdes gefahren. Leider haben wir am Anfang einiges an Zeit verschenkt. Puerto Piramides war zwar sehr schön, aber Tiere haben wir dort nicht gesehen. Unterwegs überall Guanacos am Wegesrand und auch auf den Straßen. Punta Norte war für uns der entfernteste Punkt. Dort sehr beeindruckend die Kolonien von Seeelefanten. Leider wurde dann die Zeit knapp und wir mussten zurück. Zu den Pinguinen konnten wir deshalb nicht mehr. Sehr schade! (Dafür haben wir die dann auf den Falklands gesehen.) Daher unsere Empfehlung: Erst konsequent durchfahren zum entferntesten Punkt und dann von dort aus zurück zum Schiff bewegen und alles "mitnehmen".

    Zu den Straßenverhältnissen: Ja, auf Valdes sind durchgehend Pisten. Die waren aber ganz gut befahrbar.

  • Port Stanley / Falkland Inseln

    • Mar-Lene
    • 25. März 2018 um 14:25

    Wir sind zurück von unserer Reise und können für die Falklandinseln folgendes empfehlen:

    Es gibt einen "Pinguinshuttle" zur Gypsy Cove. Das sind mehrere Kleinbusse, die den ganzen Tag über in sehr kurzen Abständen hin und her fahren. Die Fahrer achten auch darauf, dass zum Schluss alle eingesammelt werden und pünktlich zum Schiff zurückkommen. Kosten: 20 Dollar pro Person für Hin- und Rückfahrt. Manche sind auch eine Strecke gelaufen. Aber man kann auch vor Ort verschiedene Rundwege gehen (länger oder kürzer, je nach Gusto). Am Strand Gypsy Cove selbst brüten Magellanpinguine. Wir konnten einigen Tieren Aug in Aug gegenüberstehen. Es war faszinierend. Am Strand noch weitere Gruppen von Pinguinen. Für uns war es ein Erlebnis! Außerdem noch Delphine und div. Vogelarten zu beobachten. Zudem eine alte Kanone und Markierungen wegen Landminen vom Falklandkrieg (ziemlich bedrückend).

    Wir haben den Tag so aufgeteilt, dass wir in der ersten Hälfte mit dem Shuttle zur Gypsy-Cove gefahren sind. Dort haben wir uns viel Zeit gelassen. Die Pinguine hatten es uns angetan! Die zweite Hälfte haben wir dann in Port Stanley verbracht. Auch dort gab es einiges zu besichtigen.

    Wir hatten selbst mit diesem kurzen Ausflug einen ganz guten Eindruck von den Falklands. Jeder muss selbst entscheiden, ob er die lange und anstrengende Tour zum Volunteer Point auf sich nimmt, denn dann bleibt keine Zeit mehr für anderes. Da die ganze Südamerika-Reise ohnehin so viele Eindrücke bietet, was es für uns mit dem kürzeren Ausflug sehr stimmig.

  • Montevideo / Uruguay

    • Mar-Lene
    • 25. März 2018 um 14:16

    Der Beitrag oben von @uhufisch beschreibt sehr gut, was man in Montevideo alles machen kann.

    Ich möchte ergänzen: Uns hat die Stadt ausgesprochen gut gefallen! Das Schiff legt zudem sehr zentral in der Altstadt an, alles ist gut fußläufig erreichbar. Die Atmosphäre in Montevideo sehr entspannt und angenehm.

  • Buenos Aires / Argentinien

    • Mar-Lene
    • 25. März 2018 um 14:12

    Die Infos hier sind ja schon recht alt, deshalb ein kleines Update:

    Den kostenlosen Shuttlebus vom Hafen in die Stadt soll es noch geben. Wir haben im Cruiseterminal aber nur das Schild gesehen, auf den Bus haben wir vergebens gewartet (bzw. waren zu ungeduldig, länger zu warten).

    Das ist aber nicht schlimm: Es gibt genug Taxis, und wenn die nach Taxameter fahren, ist alles sehr preiswert und schnell zu erreichen. Eine Strecke Hafen-Stadt oder Hafen-Friedhof kann man auch gut laufen. Wir haben uns immer zum Ziel bringen lassen und sind dann gemütlich zurückgelaufen.

    Pesos sollte man schon dabei haben, sonst wird es kompliziert bzw. teuer. Aber wir haben gesehen, dass andere auch am Taxistand gewechselt haben.

  • Kostenlose Wlan-Zugänge in AIDA Häfen (Austausch)

    • Mar-Lene
    • 25. März 2018 um 14:00

    Montevideo: Frei zugängliches Internet an vielen Plätzen in der Innenstadt, z.B. Plaza Independencia und Plaza Constitution (per E-Mail-Adresse anmelden, geht ganz unkompliziert)

    Ushuaia: Internet im Hafenterminal

    Punta Arenas: Internet im Hafenterminal

    Puerto Montt: Internet im Hafenterminal (Passwort steht auf fest installierten Schildern)

    San Antonio (Chile): Internet im Hafenterminal (Passwort steht auf fest installierten Schildern)

  • Preisverfall / AIDA

    • Mar-Lene
    • 25. März 2018 um 13:49

    Wenn ich schon als Alternative die MSCMeraviglia in Betracht ziehe, weil Aida in den Semesterferien nicht mehr nach Spitzbergen fährt, dann läuft irgendetwas gründlich schief!

  • Preisverfall / AIDA

    • Mar-Lene
    • 25. März 2018 um 13:30
    Zitat von NaRo

    Gerade Newsletter von den CP erhalten. Die Aurareise im VARIO noch mal runtergegangen. Balkon 2.449 Hammerpreis (1.499 Innen). Bin leider schon versorgt. ;(

    Und mich ärgert es richtig, dass solche interessanten Reisen nur zu solchen Terminen angeboten werden, an denen ich nicht kann. Während der Sommerferien werden dann Standardrouten gefahren, denn es wird die Masse bedient (meist sogar nur 7 Tage).

    Diese Entscheidung des Unternehmens bedeutet volle Schiffe im Sommer und dann garantierte Einnahmen. Aber das Jahr besteht eben nicht nur aus Juli/August. Und mittel- bis langfristig wäre eine andere Planung womöglich sinnvoller.

    Edit: Okay, die Aura fährt in den Sommer hinein weiterhin 14tägige Touren in den Norden. Aber warum Spitzbergen nicht mehr dabei ist, verstehe ich nicht!

  • Preisverfall / AIDA

    • Mar-Lene
    • 25. März 2018 um 13:11
    Zitat von Kerl aus F


    Auch wenn es Riesendampfer kommen, AC weiß was sie machen.

    Da wäre ich mir nicht so sicher. In den Ferien bekommen sie die Schiffe sicher locker voll. Aber sonst?

    Wir z.B. würden nicht geschenkt auf Prima, Perla und Nova gehen. Nachdem wir zum Jahreswechsel auf der CostaDiadema erlebt haben, was es bedeutet, unterm Balkon das Lanaideck zu haben (und wir waren Deck 11, trotzdem war es extrem laut), wissen wir, dass wir Schiffe dieser Bauart nicht buchen werden.

    Viele andere User schrieben, dass auch sie ihre Gründe haben, nicht mit Prima und Perla fahren zu wollen. Also muss Aida sehen, wie sie die Schiffe vollkriegen. Dass mit der Dubaitour und der Karibik im Winter zwei warme Ziele mit Schiffen befahren werden, die wenig Außenfläche haben, lässt mich vermuten, dass der Preisverfall hier noch ganz deutlich sichtbar werden wird.

  • Preisverfall / AIDA

    • Mar-Lene
    • 25. März 2018 um 13:06
    Zitat von Momokatzi

    Den Rabatt für Fahrer unter 25 gab es immer schon, außer bei Just. Ich weiß jetzt nur nicht genau ob es 20% oder 25% waren

    Ah ok, das wusste ich nicht.

  • Preisverfall / AIDA

    • Mar-Lene
    • 25. März 2018 um 12:31

    Ich möchte noch einen weiteren Gedanken einbringen:

    Die Daten und Zeiten sind bei Aida relativ festgefügt. Daher kommt für jeden Kreuzfahrer irgendwann mal der Zeitpunkt, wo er seine Touren, die ihm am Herzen liegen, schon gefahren ist, und er dann nicht mehr unbedingt ganz dringend diese eine Tour fahren möchte.

    Bei uns ist es so, dass ich auf die Semesterferien angewiesen bin. Das ist ganz strikt, dass ich keinen Tag vorher und keinen nachher weg kann. Jene Touren, für die wir durchaus bereit wären, viel zu bezahlen, legt Aida blöderweise in Zeiten, die außerhalb der Semesterferien sind. Das kommt mir sehr starr und unflexibel vor. So werde ich mit Aida wohl niemals nach Spitzbergen fahren können. Für die Aura hätte ich gern einen angemessenen Preis bezahlt. Aber die Aura-Spitzbergen-Fahrt wie auch die Luna-Reise "Highlights am Polarkreis" liegen außerhalb der Semesterferien. Auch viele Transreisen finden nach Ostern bzw. im November/Dezember statt, also zu Zeiten, wo ich überhaupt nicht weg kann. Gern würden wir einmal durch den Suezkanal fahren oder gar die längere Strecke bis Südostasien - geht nicht, weil immer zu ungünstigem Termin. Auch die Weltreisesegmente liegen mitten im Semester (bei der Costa-Weltreise ist das zB anders).

    Also sehe ich das Problem schon hausgemacht. Die für uns interessanten Routen finden außerhalb jeder Saison zu - ich sag mal - "rentnerfreundlichen Terminen" statt. Die, die nicht mehr arbeiten müssen, haben ja aber ohnehin meist das ganze Jahr die Auswahl, können pokern und haben vielleicht auch schon die ein oder andere Route gefahren, sodass sie diese bei Wiederholung nur bei entsprechend niedrigem Preis fahren würden. Ergo: Preisverfall. Würde Aida bekannte Routen zu anderen Terminen anbieten oder wirklich interessante neue Routen dazwischen fahren, sähe das ganze schon anders aus.

    Weiterhin: Als Fahrer vergleicht man halt. 1.) Mit anderen Reedereien und 2.) mit bisherigen Fahrten. zu 1.) Wir sind gerade von einer Princess-Tour ums Kap Hoorn zurück, und beide waren wir uns einig: Das war großartig vom Routing und vom Service her. Das Preis-Leistungs-Verhältnis hat mehr als gestimmt (wir haben ganz regulär den Katalogpreis bezahlt und bei der Reederei direkt gebucht). 2.) Aida hat die Latte selbst niedrig angelegt. Für unsere Indien-Orient-Fahrt letztes Jahr haben wir 899 p.P. für 14 Tage in der Außenkabine bezahlt. Für uns war das eine großartige und aufregende Reise. Aber was ist passiert: In Gedanken haben wir Aida dort jetzt "eingepreist". Das ist natürlich Blödsinn, aber vom Gefühl her ist es so. Wir sind nach der Indienreise noch einmal Selection mit Aida gefahren und waren ziemlich enttäuscht vom Angebot (z.B. Essen für mich fast schon ungenießbar, Shows so lala).

    Aida ist somit - leider - nicht mehr unsere erste Wahl. Die Routen sind wir gefahren (das, was uns interessiert, liegt außerhalb der Semesterferien, und ist somit derzeit nicht möglich). Wir mögen Aida, aber nicht so sehr, dass wir dafür allzu viel bezahlen würden. Das muss ich leider so deutlich sagen. Wenn eine "schöne" Tour preiswert angeboten wird, sind wir sicher wieder dabei. Aber der Katalog für die nächsten Jahre hat mir schon verraten, dass zu meinen Terminen vieles eben nur "schön" ist. Es gibt nichts derart Aufregendes, dass wir dafür tiefer in die Tasche greifen würden. Die größeren Geldbeträge werden dann wohl zu Princess und Celebrity gehen.

    Das Posting ist schon sehr lang, trotzdem noch das: Wenn ich die Anzeige von den Clubschiffprofis lese, dass Aida 25% Rabatt für Fahrer unter 25 Jahren bietet und die Perla/Prima ebenfalls für Jugendliche mit "zu viert vier Ziele für 225 Euro in der Innenkabine" bewirbt, dann zeigt mir das, dass die Entwicklung tatsächlich Richtung Preisverfall geht. Es liegt aber nicht in erster Linie an uns, sondern an den Entscheidungen des Unternehmens!

  • Liegenpolizei auf den Schiffen

    • Mar-Lene
    • 17. Februar 2018 um 18:40
    Zitat von SUMEHA

    Ich wundere mich immer wieder über folgende Situation:

    Bei der Vorstellung des Kapitäns bittet dieser eigentlich immer darum, keine Liegen zu reservieren und erntet tosenden Beifall [Blockierte Grafik: https://www.cosgan.de/images/midi/froehlich/a035.gif]. Gehe ich am nächsten Morgen nach dem Frühstück zum Pooldeck sehe ich nur gelb-weiß-gestreifte Handtücher auf den Liegen, aber kaum Personen.

    Jetzt frage ich mich: wer klatscht da eigentlich immer so dolle [Blockierte Grafik: https://www.cosgan.de/images/midi/traurig/b007.gif]???

    Wir klatschen da jedenfalls nicht. Die letzten Male haben wir sogar deutlich unseren Unmut über diese bescheuerte und nutzlose Ansage zum Ausdruck gebracht. Anette irgendwas auf der Aura (Name derzeit nicht präsent): "Wir denken daran, die Liege nur mit unserem Körper zu besetzen, nicht mit unserem Handtuch." Das ist doch an Dämlichkeit nicht mehr zu überbieten. 1. Mutti-Sprech, 2. Oberlehrerinnenhaft, 3. Sachlich falsch (ich habe doch wohl ein Handtuch zwischen mir und Liege), 4. bedeutet es nur wieder: "Wir haben es angesprochen, ihr habt zugestimmt und geklatscht. Wenn es dann nicht klappt, können wir nichts dafür."

    Nein danke. Sollen sie einmal zeigen, dass sie es ernst meinen. Wenn es einmal in den Köpfen drin ist, dass Besetzen nicht funktioniert, wird es auch umgesetzt.

    Aber durch so halbgare Ansagen wird gar nichts verbessert. Da kommt einem höchstens der Willkommens-Sekt wieder hoch (so man ihn denn trinkt).

    Sorry, das musste mal raus.

  • Liegenpolizei auf den Schiffen

    • Mar-Lene
    • 17. Februar 2018 um 13:39

    Es reicht, wenn ein Bewusstsein geschaffen wird. Bewusstsein im Sinne von: "Ich bekomme eine Liege, wenn ich möchte. Ich muss nicht reservieren." bzw. "Reservieren nützt nix, weil sie mir dann immer die Liege abräumen und fremde Hände (womöglich nicht desinfiziert! ;)) meinen Krempel anfassen."

    Dass es immer ein paar Unverbesserliche gibt, die weitermachen, ist klar. Es geht ja aber nicht darum, diese zu bestrafen, sondern darum, dass nicht ständig alle Liegen besetzt sind.
    Ich bin überzeugt davon, wenn es einmal konsequent durchgezogen wurde und eingeführt ist, dann hört dieser Reservierungswahnsinn auf.

  • Adamstown / Pitcairn

    • Mar-Lene
    • 16. Februar 2018 um 16:59
    Zitat von jacki79

    Aber stellt Euch mal vor, die kleine Insel betreten 800-1200 Kreuzfahrtreisende......Ob die das wirklich wollen?!? Ich glaub es kaum....immerhin leben dort nur 46 Leute. Wenn ich sehe wie viele Leute auf den kleinen Inseln in der Südsee von Bord gingen, und wir hatten nur 800Passagiere.....

    Ciao Christian

    Klar, so viele Leute auf der kleinen Insel, das wird heftig.

    Aber ich weiß nicht, irgendwie hätte es doch gehen können. Wenn die EInheimischen aufs Schiff und zurück kommen, hätten sie auch ihre Langboote aktivieren und ein paar Weltreisende auf die Insel schaffen können. Natürlich nicht alle - aber als exklusiven Ausflug für entsprechendes Geld (vermittelt als Aida-Ausflug) ... warum denn nicht?

    @h.p.g.: hat die Crew zu verstehen gegeben, dass eigentlich ein Landgang geplant war? Und dann haben sie durchgesagt, "geht nicht wegen ... ist nicht", oder wie? Es interessiert mich tatsächlich sehr.

  • Weltreise mit AIDAcara vom 17.10.17 - 10.02.18

    • Mar-Lene
    • 16. Februar 2018 um 16:59
    Zitat von jacki79

    Aber stellt Euch mal vor, die kleine Insel betreten 800-1200 Kreuzfahrtreisende......Ob die das wirklich wollen?!? Ich glaub es kaum....immerhin leben dort nur 46 Leute. Wenn ich sehe wie viele Leute auf den kleinen Inseln in der Südsee von Bord gingen, und wir hatten nur 800Passagiere.....

    Ciao Christian

    Klar, so viele Leute auf der kleinen Insel, das wird heftig.

    Aber ich weiß nicht, irgendwie hätte es doch gehen können. Wenn die EInheimischen aufs Schiff und zurück kommen, hätten sie auch ihre Langboote aktivieren und ein paar Weltreisende auf die Insel schaffen können. Natürlich nicht alle - aber als exklusiven Ausflug für entsprechendes Geld (vermittelt als Aida-Ausflug) ... warum denn nicht?

    @h.p.g.: hat die Crew zu verstehen gegeben, dass eigentlich ein Landgang geplant war? Und dann haben sie durchgesagt, "geht nicht wegen ... ist nicht", oder wie? Es interessiert mich tatsächlich sehr.

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