Wir waren am 16.12.2015 mit MeinSchiff 3 auf Grenada und habe uns zu viert vor dem Hafen ein Taxi (Mini-Van) genommen. [...] Wir haben damit einen Volltreffer gelandet.
Unser Fahrer Richard hat uns an die Punkte gefahren, die wir ihm vorher als Ziele genannt hatten (Wasserfall, Gouyave Muskatnussfabrik, Grand Etang Nationalpark, etc.). Er hat sehr viel erklärt (auf englisch), hat unterwegs an allen möglichen Stellen angehalten und uns die einheimischen Bäume und Früchte gezeigt, Teils frisch gepflückt und uns zum probieren gegeben.Wir hatten $25 pro Person vereinbart und ihm dann aber jeder $30 gegeben. [...] Mail: rztaxiservice@gmail.com
Seine Visitenkarte:
[Blockierte Grafik: http://i428.photobucket.com/albums/qq7/uweschu/Richard%20Roache%20-%20Grenada_zpsbpccfocx.jpg]
Wir waren im November während unserer Transkaribik-Tour in Grenada. Hier mein Bericht:
Da wir unsere Touren immer gerne vorab fix machen und zu Grenada nicht viele Empfehlungen zu finden waren, haben wir direkt Juschus tollen Bericht genutzt und für Grenada Richard Roache von R'z Taxi Service angeschrieben. Und wie Juschu schon schrieb können auch wir sagen: Wir haben damit einen Volltreffer gelandet. Auch wenn ich nicht alles zitiere, kann ich dem Bericht von Juschu nur zustimmen.
Richard hat sich sehr viel Mühe gegeben (auch schon bei den Mails vorab) und uns einen tollen Tag auf Grenada gemacht.
Hier die Punkte, die wir vorab vereinbarten mit folgendem Vorschlag von ihm:
but when you all arrive I will definitely explain and give you all options and you can choose which is best for you, because I do want for you all to get the most out of the day.
- Gouyave Nutmeg Processing Cooperative
- Diamond Chocolate Factory (Jouvay Chocolate)
- Seven Sister Falls
- Grand Etang
- End of tour at Grand Anse Beach (and showing us where the water taxi departs for our return to the ship)
Als wir dann da waren, erwartete uns Richard im Cruise Center mit einem Schild. Wir gingen kurz zum Parkplatz und starteten die Tour. Er erwähnte, dass es die letzten Tage nur geregnet habe und der Besuch bei den Seven Sisters sehr sehr matschig würde. Wir wollten da trotzdem hin, aber während der Tour überzeugte Richard uns dann, dass wir besser zu den gut zu erreichenden Concord-Fällen fahren könnten. Da würde er uns auch eine kurze Demonstration über alle Fürchte geben, die es auf der Insel gibt.
Zuerst ging es aber eh zur Nutmeg-Fabrik in den Norden. Sie war ganz nett, aber ziemlich klein. Trotzdem für 1$ Eintritt lohnenswert! Wir hatten zu zweit eine Privatführung, während kurz nach uns ein AIDA-Bus kam und nur einen Guide hatte... Vor allem konnten wir gut und günstig Mitbringsel kaufen: über die Muskatnüsse haben sich alle gefreut. Wir haben auch ein paar mit einer Hülle genommen, die länger haltbar sind, aber nach dem Knacken noch in Wasser geworfen werden müssen, um ihre Qualitöt zu prüfen (haben wir bei der Führung gelernt). Auch diese als Mitbringsel haben Schmunzeln bei den Beschenkten erzeugt und kamen gut an - auch wenn sie evtl. nicht so geschmacksintensiv sind.
Danach ging es weiter Richtung Norden zur Schokoladenfabrik. Sie war klein, aber fein. Wir waren ganz alleine da und mussten keine Eintritt zahlen, sondern nur Versprechen, nachher was im Shop zu kaufen. Das fiel uns nicht schwer, denn das beste an der Tour war ein Tasting am Ende. Wir haben dann für fast 50$ und viele Mitbringsel zugeschlagen - ungeachtet des nun folgenden Problems, dass die Schokoladen über Tag nicht zu heiss werden sollten und wir ein Gewichtslimit beim Gepäck haben werden.... Wir haben am Meisten die Sorten Nutmeg, Ginger und Nibbs gekauft - alle sehr lecker!
Nun waren wir wieder auf dem gleichen Weg wie auf dem Hinweg, nun aber Richtung Süden, und sprachen nochmal über die Seven Sisters/ Concord-Fälle. Irgendwie habe ich mich dann an die Clabouny-Schwefelquellen erinnert, die hier im Forum beschrieben wurden. Die Idee fand Richard ganz gut, auch wenn es dann wieder weiter Richtung Norden gehen sollte. Er wendete und erklärte, dass wir die bekannte Straße nun nicht doppelt fahren, sondern später auf der Ostseite der Insel Richtung Süden fahren (für Interssierte: evtl. hätte man noch Lauras Herb Spice Garden einbinden können, danach haben wir aber nicht mehr gefragt. Bei unseren Anfragen vor der Reise schrieb Richard aber, dass die Gärten für eine Kombination mit unseren anderen genannten Zielen zu östlich seien).
Die Quellen haben sich dann aber nicht so richtig gelohnt. Es waren eher Matsche-Löcher im Boden mit einer Dame, die einen anbot, sich darein zu legen und massieren zu lassen. Da hatten wir aber nicht so richtig Lust zu, daher hat sie uns nur für ein Trinkgelb rumgeführt und an einem Loch je einen Arm eingeschmiert und massiert. War insgesamt ganz lustig, aber kann man auch gut auslassen, wenn man nicht tatsächlich baden möchte.
Dann ging es Richtung Süden und Richard meinte, er hätte spontan die Meinung, dass die Seven Sisters doch was für uns wären. Außerdem haben wir hier einen Abstecher zu den Honey Moon Falls geplant. Wenn wir bis 14.45h wieder starten würden, hätten wir auch noch genug Zeit für den geplanten Rest. Wir haben dann am Ausgangspunkt Wanderstöcke bekommen und sind mit ihm als Guide gestartet.
Es war eine nette Wanderung, der Abstecher zu den Honey Moon Falls war aber schwerer zu bewältigen und ich habe das letzte Stück im Gegensatz zu meinem Partner nicht gewagt. Vielleicht gibt es noch einen anderen Weg?! Dann wäre es denkbar gewesen. So sollten wir aber nach den starken Regenfällen zuvor einen kleinen Wasserfall hochklettern. Das hätte ich noch geschafft, aber es war mir doch zu unheimlich, da auch nachher wieder runter klettern zu müssen bei 1,60m Größe und Richards Hinweis, dass es im Gebiet nicht Mal einen Netzempfang fürs Handy gibt
Mein Partner und Richard sind dann weiter gegangen, während ich die Zeit einfach genutzt habe, um im Pool von diesem kleinen Wasserfall etwas entspannt zu baden :). Die Honey Moon Falls waren laut meinem Partner aber ganz schön.
Dann ging es weiter zu einem Felsvorsprung mit Blick auf die untersten 2 der 7 Seven Sisters. Wir hätten wohl mit einer weiteren 20minütigen Wanderung auch den Fall 3 und 4 sehen können und dann nachher vom untersten Fall springen können - auch wenn am Ausgangspunkt der Wanderung stand, dass dies verboten sei. Da das ganze Gebiet aber nicht sehr erschlossen wirkte, es sehr matschig war und wir schon am Honey Moon Fall bzw. am kleinen davor ohne Schlamm baden waren, haben wir nur Fotos gemacht und sind wieder los.
Zurück am Auto war es dann doch etwas später als gedacht, so dass wir die Concord-Fälle ausgelassen haben. Sie waren ja ohnehin nie geoplant, da ich gelsen hatte, dass sie etwas einbetoniert wirkten und wir sie nur als Seven Sisters-Ersatz und zur Früchte-Demonstration besucht hätten. Da Richard unterwegs sowieso an fast jedem Baum mit Früchten angehalten, Passanten gebeten hat, uns eine Frucht zu bringen und sie uns dann gezeigt hat, waren wir aber am Ende auch ohne Demo bestens informiert und haben alles richtig gemacht ![]()
Man weiß ja nie, was man woanders verpasst hat, aber so war bei uns alles schon ziemlich gut!
Statt also zu den Concord-Fällen sind wir wie geplant weiter zum Grand Etang Visitor Center gefahren. Dies war genau, wie von den Forenbeschreibungen erwartet: schön, mal da gewesen zu sein und schon ganz schön. aber auch unspektakulär. Könntet ihr also auslassen, aber wir wollten unbedingt da gewesen sein und uns eine Meinung bilden, daher war es gut so! Würde ich immer wieder beim ersten Besuch machen, aber reicht dann, da wie geschrieben: schon schön, aber unspektakulär.
Auf dem Rückweg haben wir dann noch an zwei schönen Aussichtspunkten in der Nähe gehalten mit tollen Blicken, dann ging es zum letzten Stop am Grand Anse Beach. Da die Zeit doch schon gut fortgeschritten war, haben wir Richard gefragt, ob er wohl warten würde, wenn wir nur ganz kurz einmal ins Wasser springen. War dann so einfacher für uns und für ihn war es ok. Also schnell ein paar Minuten abgekühlt und schon ging es zurück.
Wir hatten mit Richard 120$ vorab vereinbart und dann am Cruise Terminal mit einem guten Trinkgeld bezahlt.
Es war echt einer der schönsten Ausflüge in der Karibik - danke nochmal Juschu für den Tipp!
