Dann erzähle ich jetzt auch mal meine Ersttäter- Geschichte:
Es hat mich schon immer ans Wasser gezogen. Vielleicht liegt es daran, dass ich in Nordseenähe geboren bin. Urlaube wurden schon von Jugend an am Wasser verbracht. Etwas anderes kam gar nicht in Frage. Damals war es noch zelten in Dänemark.
Später mit meinem Mann haben wir auch immer Badeurlaube gemacht. Baden in der Brandung war das Größte für uns. Wir hatten dann natürlich auch das unvermeidliche Schlauchboot.
Einer meiner Lieblings- Ausflugsorte ist das „Willkomm Höft“ in Wedel bei Hamburg, die einmalige Schiffsbegrüßungsanlage. Dort werden die Schiffe (ab einer bestimmten Größe) auf dem Weg in den Hamburger Hafen und wieder raus mit Musik begrüßt und verabschiedet. Eine Stimmung, die ich immer toll fand. Zuzusehen, wie die vielen Leute oben an Deck standen und winkten.
Der Wunsch mal auf ein Kreuzfahrtschiff zu gehen, reifte bei mir viele Jahre. Das habe ich mir immer traumhaft vorgestellt (die Traumschiff-Filme taten ein Übriges). Aber Abendrobe und Kapitänsdinner kamen nicht in Frage.
Als dann öfter für die Aida- Schiffe Werbung gemacht wurde, kam immer mehr der Wunsch auf, das mal zu verwirklichen. Das sah auch nach viel Spaß aus.
Aber es gab da ein Problem: mein Mann wird seekrank ![]()
Ich habe also viele Jahre lang immer wieder die Sprache darauf gebracht, dass ich das gerne mal machen möchte.
Unsere Silberhochzeit stand bevor und wir wollten eine besondere Reise machen.
Plötzlich, ich konnte mein Glück kaum fassen, sagte mein Mann:
wir können es ja mal probieren! Juhu!!! ![]()
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Das muß Liebe sein! ![]()
Tja, mein Mann war derjenige, der das Jahr darauf gleich wieder Aida buchen wollte. Mit der Seekrankheit hat er kaum Probleme, notfalls wird ein Reisekaugummi genommen.
Inzwischen sind wir schon 10 X gefahren und im Herbst geht es wieder los. Wir können es kaum erwarten.
Beim Check In auf die Vita im Frühjahr wurden uns die Bordkarten mit den Worten in die Hand gedrückt: „Willkommen Zuhause!“
Ich hatte arg mit den Tränchen zu kämpfen.
Gisela