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  1. AIDAFANS / AIDA-FANS Deine Clubschiff Community - Dein Wasserurlaub Netzwerk
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Beiträge von lk2000

  • Geiranger Fjord / Norwegen

    • lk2000
    • 20. Januar 2020 um 08:56

    Laut der Seite http://www.stranda-hamnevesen.no/cruise-calls ist AIDAsol am 30.04. das einzige Kreuzfahrtschiff in Geiranger. Es sollten deshalb auch vor Ort spontan Touren buchbar sein. Ich würde vor Ort fragen, ob die Straße zum Dalsnibba freigegeben ist und dann entsprechend reagieren.

  • Alles zur AIDAnova

    • lk2000
    • 14. Januar 2020 um 13:31

    Dankeschön! Ich bekomme dieses Auswahlfeld nicht angezeigt (an dieser Stelle soll ich stattdessen mein Menü wählen) - die AIDA-IT eben...

  • Alles zur AIDAnova

    • lk2000
    • 13. Januar 2020 um 19:01

    rokka: Könntest Du mal bitte einen Screenshot der Reservierungsmaske posten? Mich würde das mit den Kindern auch interessieren, aber irgendwie bekomme ich weder im neuen noch im alten Reiseplaner ein entsprechendes Feld zur Angabe von Kindern unter 6 Jahren bzw. den Hinweistext insoweit.

  • Seenotrettungsübung

    • lk2000
    • 21. Dezember 2019 um 10:58

    Ich meine, das gibt es nur auf der Nova. Jedenfalls gab es für uns Familie mit u.a. zwei 4-jährigen Knirpsen im Sommer auf der Stella keine gesonderte/frühere Übung (Ablegen Mallorca 22 Uhr).

  • Sternstunde mit dem General Manager

    • lk2000
    • 11. Dezember 2019 um 08:55

    Ich glaube, wir driften gerade etwas ab. Hier geht es um GM/HD/EM. Schon klar, dass die Ausrichtung einer Sternstunde durch den betreffenden HD hier auch mal angesprochen werden kann. Aber tiefere Beiträge über Sinn/Unsinn/weitere Dinge betreffend die Sternstunde sollten lieber im Sternstunden-Thread fortgeführt werden.

    :meinung:

  • AIDAmira: Alle Neuigkeiten und Berichte von Bord

    • lk2000
    • 5. Dezember 2019 um 17:08

    Für alle, die meinen, Costa hätte hier die Konzernschwester (oder -tochter?) übers Ohr gehauen: Da ist ja mal eine dicke Entschuldigung fällig! Im Fazit-Video des Schiffstesters wird ganz eindeutig herausgestellt, dass Costa die Pizzateigmaschine und sogar die Siebträgermaschine dagelassen hat.

    :D:sironie:

  • AIDA mit Kindern - Ein Versuch des gegenseitigen Verständnisses

    • lk2000
    • 23. November 2019 um 19:17
    Zitat von Prassat

    Ich denke das Beispiel zeigt, wie schwer es mit dem gegenseitigen Verständnis sein kann und wie unterschiedlich die Wahrnehmungen sind.

    Und genau wegen dieser möglichen Schwierigkeiten des gegenseitigen Verständnisses durch verschiedene Wahrnehmungen ging es mir beim Start des Fadens. Ich wollte und möchte mich nicht von eigenen Versäumnissen reinwaschen und das "gegenseitige Verständnis" nur auf Seiten der anderen suchen. Ich denke, dass ich als Vater ganz oft Fehler mache, die dann von anderen entweder missmutig hingenommen oder mir vorgehalten werden, ohne dass ich es dann nachvollziehen kann. Ich nutze den Thread hier deshalb ganz aktiv, um mein eigenes Verhalten zu hinterfragen (Beispiel Buffet) und bin sehr für Schilderungen von Erlebnissen auf allen Seiten dankbar.

    In Deinem Beispiel warst Du auch aus meiner Sicht nicht der Bösewicht und ich bin da ganz auf Deiner Seite - ich hatte in Deiner Erzählung zwischendurch nur ein wenig die Befürchtung, Du hättest den beiden eine zu späte Abfahrtszeit genannt.

    :lol1:

  • AIDA mit Kindern - Ein Versuch des gegenseitigen Verständnisses

    • lk2000
    • 22. November 2019 um 16:31
    Zitat von Petra J.

    Wenn ich jetzt Haue bekomme halte ich das aus :)

    Also ich haue nicht. :zufrieden:

    Ich finde sehr interessant, was Du schreibst. Denn den Aspekt der örtlichen Gegebenheiten habe ich tatsächlich bislang nicht als Problem gesehen. Unsere Kinder sind höher als das Buffet. Wir haben bisher auch keine Rückmeldungen bekommen, dass sie etwas vollgekleckert hätten. Deshalb ganz ehrlich meine Frage: Sind vollgekleckerte Buffets wirklich ein häufig von Dir wahrgenommenes Phänomen? Ich habe derartiges bislang auf keiner meiner Touren (auch ohne eigene Kinder) gesehen. Aber vielleicht habe ich auch nicht richtig darauf geachtet. Und von einem vollgekleckerten Buffet möchte ich ganz sicher auch nicht essen...

    Dass ich zu bequem bin, meinen Kindern an das Buffet zu folgen (wir sind 2 Erwachsene auf 3 Kinder), habe ich durch die Blume selbst zugegeben. Ich bin bislang davon ausgegangen, dass im Zweifel ein gerade vor Ort stehender Erwachsener hilft, was bislang tatsächlich auch immer geschehen ist. Ich denke, wir leben in einer Gesellschaft, in der man sich gegenseitig helfen sollte. Warum das hier von dem einen oder anderen als Problem und Vernachlässigung der elterlichen Verantwortung gesehen wird, ist mir echt schleierhaft. Aber wenn ich mit meiner Erwartung falsch liege und Du andere Erfahrungen gesammelt hast, lass es mich gern wissen. Ich werde dann mein Verhalten überdenken müssen. Denn aufregen möchte ich weder Dich noch andere Mitreisende. :zwinker:

  • AIDA mit Kindern - Ein Versuch des gegenseitigen Verständnisses

    • lk2000
    • 22. November 2019 um 13:40
    Zitat von Micha_Hei

    Aber Sie fordern nicht ernsthaft mehr Verständnis von anderen ein, weil Sie viel mehr als andere bezahlen? Im Umkehr schluss heisst das dann, wenn eine Familie mit nur 2 Kindern beim Blacksale eine Schnäppchen 4 Personenkabine ergattert ruhig vollmeckern "darf", wenn ich der Meinung bin, dass sich ihre Kinder daneben benehmen.... Eine solche Denkweise will ich mir in anderen Lebenssituationen lieber gar nicht erst vorstellen

    Vielen Dank für die freundliche Antwort!

    Ich fordere gar nichts. Ich habe meine Gedankenwelt aufgeschrieben. Und ich habe ja selbst eingeräumt, dass meine Denke in diesem Punkt nicht überzeugen muss. Warum Sie nun diese Keule schwingen, erschließt sich mir ehrlich nicht. Meine Antwort auf Ihren Beitrag sollte neben einer Erklärung eigentlich ein Zurückrudern darstellen. Schade, dass diese Botschaft nicht so angekommen ist.

  • AIDA mit Kindern - Ein Versuch des gegenseitigen Verständnisses

    • lk2000
    • 22. November 2019 um 12:54
    Zitat von Micha_Hei

    Den Abschnitt habe ich in dem Zusammenhang (Thread Thema) nicht ganz verstanden.

    Ich habe auch überlegt, ob ich das überhaupt schreibe. Mir schwirrt halt manchmal im Kopf der Gedanke herum, dass ich wegen meiner familiären Situation einen Reisepreis bezahle, den andere für mehrere Fahrten und dabei noch bessere Kabinen hinlegen. Das ist natürlich mein selbst gewähltes Schicksal. Aber manchmal denke ich, die Leute sollten sich dann auch mal vergegenwärtigen, dass manche Familien günstige Preise querfinanzieren. Das könnte man zum Anlass nehmen, etwas toleranter oder gelassener Familien mit mehreren Kindern gegenüber aufzutreten. Vielleicht stimmt meine Rechnung ja auch nicht. Und dieser Faden hier zeigt mir sehr erfreulich, dass ganz überwiegend ein Verständnis für die besondere Situation der Eltern da ist, weshalb es meiner Reisepreisgedanken hier tatsächlich nicht bedurfte.

    Zitat von Tabby1977

    Wenn ich dann aber sehe, dass Lehrer als einzigste Erziehungshandlung die Eltern anrufen können und sagen, dass wir ein Kind abholen sollen, dann wird mir schlecht. Z. B sollte ich letztes Jahr unsern Jüngsten abholen, er hat sich in der Sporthalle nicht an Regeln gehalten, Er hat zwar ADHS, aber das ist keine Entschuldigung. Aber, wie kann ein ausgebildeter Pädagoge einen Grundschulkind nicht zeigen, was dir Regeln sind und was passiert, wenn er sich nicht daran hält.

    Ich glaube, dies ist ein Problem einer besonderen Ausprägung der heutigen Streitkultur. Ich kann es mir nicht anders erklären, als dass "besondere" Eltern immer wieder wegen Kleinigkeiten ihre Anwälte bemühen, weshalb die Pädagogen verunsichert sind, was sie überhaupt noch dürfen. Beispiel aus meiner Kita: Die von uns sehr geschätzte Erzieherin rief bei uns an und meinte, sie habe den Verdacht auf Läuse bei einem unserer Kinder. Untersuchen dürfe sie den Kopf nicht, denn das stelle eine Körperverletzung dar... :/ Solch eine aus meiner Sicht völlig verquere Denkweise kommt sicher nicht von ungefähr.

  • AIDA mit Kindern - Ein Versuch des gegenseitigen Verständnisses

    • lk2000
    • 22. November 2019 um 08:13
    Zitat von sbe

    Moin,

    also gehst Du doch kontrollieren. So stand es in Deinem 1. Beitrag nicht. Ich möchte Dich hier ganz sicher nicht angreifen! Das steht mir auch überhaupt nicht zu.
    Es möchte nur vermitteln das es schwierig wird wenn sehr viele Menschen aufeinandertreffen, ist es eben aus Rücksicht nicht möglich im Urlaub den Kindern freien Lauf zu lassen.

    Moin auch!

    Meine Antwort gestern war etwas spitz formuliert - war wohl etwas spät... Die Kontrolle der Kleinen hatte ich nicht erwähnt, weil sie für mich selbstverständlich ist (was aber wohl leider wirklich nicht für alle Eltern gilt). Das ergibt sich schon ganz automatisch, denn meine Frau und ich gehen ja auch ans Buffet. Es gibt im Übrigen klare Ansagen (z.B. dürfen sie sich nicht allein Saft holen und sie dürfen nur zum Essenholen aufstehen, müssen also wieder zum Tisch zurückkommen), die wir auch überwachen. Rennen usw. ist verboten. Es gibt auch Abende, an denen einer oder beide (die Große ist problemlos) den Tisch nicht allein verlassen dürfen, weil sie sich nicht benehmen konnten. Freien Lauf müssen die Kinder aus meiner Sicht schon bekommen, nur halt keinen ungeregelten bzw. unkontrollierten. Wir versuchen die Balance hinzukriegen zwischen etwas Freiheit für die Kinder (wir wollen keine Helikoptereltern sein) und möglichst keinen Störungen für die Erwachsenen. Das gelingt in beide Richtungen nicht immer. Aber wie schon geschrieben, sind wir dann auf den Schiffen bislang ganz überwiegend auf Verständnis gestoßen. Wenn die Leute sehen, dass wir uns bemühen, sind sie auch bereit, die Besonderheiten der kindlichen Natur bzw. elterliche Unzulänglichkeiten hinzunehmen.

  • AIDA mit Kindern - Ein Versuch des gegenseitigen Verständnisses

    • lk2000
    • 21. November 2019 um 22:39
    Zitat von sbe

    Da haben wir es doch, wenn ich es als Erwachsener schon nicht richtig mache wie dann das Kind. Mache ich es als Erwachsener allerdings richtig aber mein Kind nicht müsste man mal darüber nachdenken :frage1: aber manchmal hat man das Gefühl die Bequemlichkeit siegt (hattest Du das nicht selber in Deinem 1. Beitrag so geschrieben?)


    „Wenn ich beim Abendessen keine Lust habe, meinem Sohn das dritte Mal zum Buffet hinterher zu laufen, lasse ich ihn einfach gehen (ich habe ihm zuvor Instruktionen gegeben, was er auf keinen Fall tun darf – z.B. in das Essen greifen). In der Regel findet er jemanden, der ihm hilft. Seien es Passagiere oder Offiziere – oft wurde er mit seinem Teller zu uns zurückgebracht.“

    Wie kontrollierst Du das denn wenn Du an Deinem Platz sitzt ?

    Du: Ich gebe meinen Kindern das Gefühl, ihnen zu vertrauen. Und ich kontrolliere die Teller, spreche mit Mitreisenden und zwischendurch gehe ich mal hinter den Kleinen her.

    Wie machst Du es denn? Du scheinst ja mehr Erfahrung auf diesem Gebiet zu haben bzw. das Erfolgsrezept gepachtet zu haben. :zungeraus:

  • AIDA mit Kindern - Ein Versuch des gegenseitigen Verständnisses

    • lk2000
    • 21. November 2019 um 21:48
    Zitat von sbe

    Ich habe nur ein riesen Problem damit wenn Kinder alleine an das Buffet gehen und Dinge anfassen, probieren und es dann wieder zurücklegen oder auch immer wieder gesehen mit angelecktem Finger in irgendwelche Müslischüsseln tatschen.

    Und ich habe ein Riesen Problem damit, wenn Erwachsene sich etwas auf den Teller legen und danach auf das Buffet zurückwerfen. Das habe ich genauso erlebt wie den Typen, der am Bierhahn steht, sich ein Glas hinter die Binde wirft und dann nochmal das Glas voll macht. Ich denke, in manchen Fällen sollten sich erstmal die Erwachsenen vernünftig verhalten, bevor sie auf die Kinder zeigen.

  • AIDA mit Kindern - Ein Versuch des gegenseitigen Verständnisses

    • lk2000
    • 21. November 2019 um 21:20

    In welchem Alter wurde Dir das beigebracht?

    Sorry: Manchmal glaube ich, wir haben überzogene Vorstellungen von der kindlichen Wahrnehmung. Und da schließe ich mich ein. Meine Jungs fahren mit 4 Jahren allein im Aufzug. Ich finde das erschreckend und weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich früher in diesem Alter auch so drauf war. Deshalb weiß ich nicht, ob wir den Kindern mittlerweile nicht zu viel zumuten.

    Als Eltern haben wir natürlich die Aufsichtspflicht. Dieser Verantwortung will ich mich nicht entziehen. Aber lasst doch bitte die Kinder Kinder sein...

  • AIDA mit Kindern - Ein Versuch des gegenseitigen Verständnisses

    • lk2000
    • 21. November 2019 um 21:09
    Zitat von Anja1

    Ganz kurz, bitte nicht falsch verstehen, ich mag gut erzogene Kinder und gut erzogene Hunde.


    Damit wir Weihnachten auf einem Familienschiff nicht unliebsame Überraschungen erleben, haben wir von der Nova auf die Cara umgebucht. Alle Bundesländer haben in der gebuchten Zeit Ferien, es ist ein Familienschiff und wir wissen, dass wir nicht zur Zielgruppe gehören.


    Ich mag Reisen mit guter Mischung von Jung und Alt.

    Ganz kurz: Kann man das Gleichsetzen von Kindern und Hunden auch richtig verstehen? :thumbdown:

    Viel Spaß mit Reisen mit guter Mischung von Jung und Alt. Das sind ganz bestimmt richtig liebe Hunde. Schade, dass sie auf den Schiffen nicht dabei sein dürfen. Es ist echt ungerecht, dass dies für Kinder nicht gilt. Aber auf der Cara sind ganz sicher nur reinrassige Passagiere, die niemanden stören. Tut mir leid, aber dieser Beitrag ist für mich eine Zumutung. Aber bitte nicht falsch verstehen. ;)

  • AIDA mit Kindern - Ein Versuch des gegenseitigen Verständnisses

    • lk2000
    • 21. November 2019 um 20:28
    Zitat von Scarlet

    (...)

    Und nein, wir sind keine Kinderhasser, sondern haben selbst Kinder und Enkel. Und sind auch keine Miesepeter oder chron. Nörgler.

    Danke, dass Du das schreibst. Dieser Thread soll genau dazu da sein, um seine Erfahrungen zu schildern. Auch ohne sich in die eine oder andere Richtung rechtfertigen zu müssen. :zufrieden:

  • AIDA mit Kindern - Ein Versuch des gegenseitigen Verständnisses

    • lk2000
    • 21. November 2019 um 18:36
    Zitat von Cap Hornier

    ..... bzw. 'ne Backpfeife von Papa.😫

    Und Papa ist dann selbst traurig... ;)

    Zitat von _Meerelfe_

    Ja, ich denke, das ist wirklich ein Thema, an dem sich bei vielen die Geister scheiden. Ich persönlich kann aber auch irgendwie beide Seiten verstehen. "Leben und leben lassen" und irgendwo ein gesundes Mittelmaß finden, dann sollten Jung und Alt an Bord doch auch gut miteinander auskommen.

    Liebe Meerelfe! Vielen Dank für die lobenden Worte. Genau an dieser Schnittstelle möchte ich gern ansetzen. Bei dem Thema sollten sich die Geister nicht scheiden, wie ich meine. Man muss sich nur gegenseitig zuhören. Alles, was ich bisher an dieser Stelle vernommen habe, kann ich voll nachvollziehen.

    Wenn Heizergruss im Fahrstuhl steht und sich ärgert, weil er von Deck 18 zu Deck 5 möchte und ständig der Aufzug hält. Einmal mag das lustig sein, aber mehrfach nervt es einfach. Da ist es nur ein schwacher Trost, dass man früher nicht anders war (auch wenn am Gardasee für gewöhnlich die Aufzüge geringere Distanzen zu überwinden hatten). Unser Jüngster hat uns erklärt, zur Toilette zu gehen. Hinterher kam raus, dass er Fahrstuhl fahren wollte. Ich hoffe, er hat nicht alle Knöpfe gedrückt. Man kann eben nicht überall sein... Aber wir sind entschiedene Gegner der Antiautoriär-Erziehung. Und wenn wir nicht da sind, darf man gern auch unsere Kinder wegen solcher Sachen zusammen falten. Auch das war ja früher nicht anders: Kinder, die Blödsinn angestellt haben, wurden von Erwachsenen zusammen gefaltet. Da gab es nicht dieses "Aber ich bin erziehungsberechtigt und nur ich darf meinem Kind etwas sagen..."

    Zitat von Die das Meer liebt

    Schuld sind die Eltern die meinen die Kinder brauchen keine Regeln und sich anstatt mit den Kindern, lieber mit ihrem Smartphone beschäftigen.

    Volle Zustimmung! :thumbup:

  • AIDA mit Kindern - Ein Versuch des gegenseitigen Verständnisses

    • lk2000
    • 21. November 2019 um 16:59

    Vielen Dank für die lieben zustimmenden Antworten. :zufrieden:

    Zur Diskussion sind aber gern auch alle eingeladen, die negative Erfahrungen sammeln mussten. Man kann manchmal gar nicht so quer denken, wie Kinder und deren Eltern sich verhalten. Deshalb wäre es gut zu wissen, was auf uns als Eltern auch mal zukommen kann. Über einen Kamm geschoren möchte ich nicht werden - das war mein Grundanliegen für den ersten Beitrag. Aber ich möchte auch nicht ausschließen, dass meine Kinder Blödsinn machen und ich dann nicht (im Sinne der Mitreisenden) adäquat reagiere. Dieses Risiko würde ich gern im Vorfeld vermindern. Deshalb meine Anregung eines Dialoges. Denn nur wer miteinander spricht, kann auch Verständnis füreinander aufbringen. :lachzwink:

    Und wer mir auf dem Schiff persönlich begegnet, kann sehr gern mit meiner Frau darüber verhandeln, mich für ein nettes Gespräch an der Ocean's Bar zu gewinnen. :lachzwink: Oder sie... :verzweifelt::zwinker:

  • AIDA mit Kindern - Ein Versuch des gegenseitigen Verständnisses

    • lk2000
    • 21. November 2019 um 16:16
    Zitat von Blanker Hans

    Hallo lk2000,


    das Grundproblem kann ich nachvollziehen bzw. bestätigen. Aber was hat der Lebenslauf damit zu tun?


    Beste Grüße

    Hallo Hans!

    Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass auch Kinder von gebildeten und in der Gesellschaft verwurzelten Eltern störend wirken können. Und dass auch diese Eltern nur Menschen sind. Ein wenig wollte ich damit auch zeigen, dass der Einblick in meine Gedankenwelt authentisch ist. :lachzwink:

  • AIDA mit Kindern - Ein Versuch des gegenseitigen Verständnisses

    • lk2000
    • 21. November 2019 um 15:21

    Liebe Freunde im Forum!

    Hier und auch an anderen Stellen ist es immer wieder einmal das Thema, wie sich Familien mit Kindern auf den Schiffen verhalten. Ich ärgere mich dann oft über manche Aussagen in die Richtung, die Kinder würden sich unmöglich verhalten und den Eltern sei das egal. Ich kann diese Meinung aber ein Stück weit auch verstehen. Deshalb möchte ich an dieser Stelle mal einen Einblick geben, was eine (meine) Familie mit drei Kindern auf Reisen so bewegt:

    Zunächst zu unserer Ausgangssituation: Ich bin 42 Jahre alt, von Beruf Richter am Sozialgericht und über weite Teile in der DDR aufgewachsen. Meine Frau wird 39 Jahre alt, ist im Pflegebereich tätig und ist auch in der DDR aufgewachsen. Von unserer Biografie und unserem Bildungs- sowie Tätigkeitsbereich sehen wir uns als Persönlichkeiten, denen Anstand, Respekt und Rücksichtnahme wichtig sind. Wir haben drei Kinder (9 Jahre sowie Zwillinge á 4 Jahre). Alle sind begeisterte AIDA-Fahrer…

    Wenn wir uns für den Urlaub auf einem Schiff entscheiden, bedeutet das für uns eine erhebliche finanzielle Kraftanstrengung. Leider fallen wir mit fünf Personen durch das allgemeine AIDA-Raster, weshalb wir im Premium zwei nebeneinander liegende Kabinen buchen müssen. Die Woche in der MB kostet uns dann zwischen 4.000 und 6.000 Euro. Damit unterstützen wir sicher auch Leute, die für 800 Euro zu zweit dieselbe Tour machen. Für uns ist das in Ordnung, wir haben uns ja dennoch für diese Urlaubsform entschieden – aber andere sollten sich das vielleicht auch mal vor Augen führen.

    Uns Eltern wird oft vorgehalten, mit den Kindern die anderen zu stören und dem nicht genügend entgegen zu wirken. Da habt Ihr Recht! Aber leider wird dabei oft unterstellt, dass die Eltern sich im Urlaub nicht um die Kindern kümmern, weil sie ihre Ruhe wollen. Das ist jedoch nur die halbe Wahrheit. Denn nicht nur die Eltern sind im beruflichen und familiären Alltag streng eingebunden. Auch die Kinder müssen in der heutigen Zeit in der Regel diszipliniert sein. In der Schule werden von ihnen Leistungen erwartet (da bin ich als Vater leider keine Ausnahme), und auch im Kindergarten können sich die Kleinen längst nicht mehr so frei bewegen, wie es einst der Fall war. Urlaub bedeutet deshalb für uns in erster Linie, dass die Kinder sich aus den gesellschaftlichen Verpflichtungen ein wenig lösen können. Da wir dennoch andere nicht über Gebühr stören wollen, ist es für uns als Eltern wieder stressig. Aber für diese kleinen Blagen machen wir das gern… :zwinker:

    Ich habe mich dafür entschieden, Kinder zu haben (und das hat sich als wirklich großartig erwiesen!) und ich habe mich dafür entschieden, mit der Familie diese Form des Urlaubs zu wählen. Ich bin dabei sicher alles andere als perfekt. Und über manche Reaktionen meinerseits ärgere ich mich im Nachhinein auch selbst. Was ich auf den Schiffen gelernt habe: Es gibt neben ganz wenigen missmutigen Personen sehr viele verständnisvolle und vor allem hilfsbereite Menschen, was mich positiv in die Zukunft blicken lässt. Wenn ich beim Abendessen keine Lust habe, meinem Sohn das dritte Mal zum Buffet hinterher zu laufen, lasse ich ihn einfach gehen (ich habe ihm zuvor Instruktionen gegeben, was er auf keinen Fall tun darf – z.B. in das Essen greifen). In der Regel findet er jemanden, der ihm hilft. Seien es Passagiere oder Offiziere – oft wurde er mit seinem Teller zu uns zurückgebracht. Dafür danke ich an dieser Stelle ganz herzlich! Auch das ist für mich Teil der AIDA-Familie.

    Was ich nach alledem sagen möchte: Bitte habt etwas Verständnis mit den Kindern und ein wenig Nachsicht mit den Eltern! Man kann sich oft über Störungen durch Kinder ärgern, aber vieles sollte man nicht einfach so den Eltern anlasten. Es ist für uns eine ständige Gratwanderung zwischen eigener Erholung (oder dem Versuch dahingehend), der Erholung für die Kinder und dem Vermeiden von Störungen für die anderen. Geht einfach locker mit der Situation um und sagt den Eltern ganz freundlich, wenn es mal gar nicht geht – wer mir freundlich begegnet, dem kann ich auch nicht böse sein. Und seid Euch gewiss, dass ich Euer Erholungsbedürfnis andererseits sehr gut nachvollziehen kann. :lachzwink:

    Am Ende sind vielleicht die Kinder die Passagiere von morgen, die uns hoffentlich auch einen entspannten Lebensabend bei der aus meiner Sicht schönsten Urlaubsform ermöglichen… :Boot1:

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