Ich habe am Freitag storniert und soll dafür das zwischen Buchung und Reiseantritt unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände eingetreten sind laut AIDA 2.126,40 € Stornogebühren zahlen, meine Advocard die ich seit 20 Jahren bezahle und nie gebracht habe wird halt diesmal zum Einsatz kommen und AIDA muss Anwalts- und Gerichtskosten zusätzlich zahlen.
Achja wer weiß ob Ihr überhaupt noch Mallorca mit dem Schiff verlassen werdet, denn die AIDAnova Reisen mit Kanaren und und Portugal (Lissabon) ist abgesagt und alle Passagiere die gestern aufgestiegen sind müssen wieder heim. (jedefalls steht das so hier im Forum)
Da wird sich die Frage stellen, was DU als außergewöhnliche Umstände bezeichnest, auch in der Rechtslage außergewöhnliche Umstände sind. Das muss letztlich dann, sofern du beide Parteien das möchten, ein Richter entscheiden, richtig.
In Zeiten der Pandemie ist vieles eben nicht außergewöhnlich, wie z.B. das Streichen der Landausflüge, dass sich Aida explizit vorbehält, zu lesen z.b. im Urlaubkompass. Es kann in Zeiten der Pandemie aber auch nicht sein, dass alleine das Unternehmen, hier Aida, das Risiko übernimmt für etwaige Änderungen aufgrund einer dynamischen Coronalage, die bei Buchung zumindest möglich war auf Basis der Erfahrungen seit Frühjahr 2020.