Alles anzeigenHallo,
ehrlich gesagt,glaube ich nicht,daß der Gästeführer geschwindelt hat
Es ist ja auch kein Geheimnis,daß die Mitarbeiter von AC an Bord auch nicht vor jedem Passagier frühzeitig die Hosen runterlassen dürfen,welche Entscheidungen/Veränderungen bei AIDA Cruises geplant sind (die Mitarbeiter bekommen auch einen Maulkorb umgehängt)
Sie sind bezüglich entsprechender Aussagen auch gut vorbereitet
z.B. meines Wissens ist nichts geplant (mit dieser völlig wertfreien Aussage kann man wirklich nichts anfangen)
Schöne Grüße
Heizergruss
======================================================================================================
Vielleicht wird es Zeit, die Diskussion über China ausklingen zu lassen. Ich will hier nur noch ein paar kurze Anregungen zum Nachdenken für jeden Einzelnen geben.
Der Kreuzfahrtanteil der Deutschen auf der gesamten Welt ist so gering, dass es sich im Augenblick kaum lohnt, "kleine" Schiffe - sagen wir mal der Sphinx-Klasse - neu zu bauen. Bereits die Kabinen dieser Schiffe werden auf dem Markt extrem niedrigpreisig "verschleudert" (Vario und andere Angebote). Darum ist man offensichtlich gezwungen, Routen, die meines Erachtens interessant waren (Florida, New Orleans . . .), aus dem Programm zu nehmen.
Bei den Schiffen für den chinesischen Markt ist der Prozentsatz von Besatzung zu Passagieren bereits starkt abweichend vom deutschen Markt. Es ist nicht so, dass der Anteil zu Gunsten der Passagiere geht, sondern umgekehrt. Die neue reiche Klasse in China wächst rasant und die möchte gut behandelt werden. Das bedeutet, das ein solches Schiff aus dem Grund schon sehr speziell gebaut und ausgerüstet werden muss. Diese Schiffe sind bezüglich der BRZ auch doppelt so groß wie die Spinx-Klasse. Wer von uns hat da noch Lust? Einen Vergnügunspark kann man an Land besuchen. Der muss nach unserem Geschmack noch nicht schwimmen können.
Noch ein Wort zu Gas als Energieträger für die neuen Schiffe. Will man auf dem Markt erfolgreich sein, muss man schon da sein, bevor es neue Gesetze auch in der asiatischen Region bezüglich des Einsatzes von Schweröl, geforderter Abgasreinigung usw. gibt. Meyer wird in ausgewählten Häfen dort gemeinsam mit AIDA Cruises Grundlagen schaffen.
Die Kreuzfahrindustrie funktioniert wie jede andere Wirtschaft. Man muss Angebote machen, die angenommen werden und dabei ist der globale Markt im Blick zu behalten. Verpasst man das, dann ist man weg. Schauen wir doch mal, wieviele der Werften inzwischen noch am Markt sind. Wer innovativ ist, kann erfolgreich bestehen.
Eigentlich kann ich das Gejammer und Gemutmaße aus Sicht der Passagiere gar nicht verstehen. Fährt ein Schiff nicht, dann eben nicht. Anders ist es doch, wenn man davon leben muss. Für die Angestellten und angeheuerten sind doch die zukünftigen Entscheidungen viel bedeutungsvoller.
==========================================================================================================