Hallo Miteinander,
für diejenigen, die noch keinen Ausflug am Samstag, 16.03.13 geplant haben, nachfolgend ein Tipp für einen Halbtagesausflug zum "Treffen der Wasser". Die Anregung stammt von einem Manaus-Kenner, der seinen Reisebericht in einem anderen Forum veröffentlicht hat. Wir wollen den Samstag auf eigene Faust gestalten und fahren entweder mit einem Boot oder den Linienbus und Fähre zum Treffen der Wasser. Wer sich uns anschließen möchte, sende bitte eine PN an uns.
"Die ersten Tage in Manaus 06.10.2011: Tags darauf machte ich nach einem gemütlichen Morgen den Ausflug zur "Vereinigung der Flüsse". Unterhalb Manaus fließen der Rio Negro und der Rio Solimões zusammen. Nun kann man eine "teure" Tour buchen um genau dies und anderes zu sehen; oder man geht auf eigene Faust. Somit bin ich mit Bus Nummer 213 (713 bzw. 714 (?) ginge auch) kreuz und quer durch Manaus gefahren und schließlich am Hafen von Cease bzw. Ponta do Catalao (Road BR 319, und 020 und 174) angekommen. Nimmt man die Fähre für Autos und Lastwagen, bezahlt man als Fußgänger nichts und ist gemütlich unterwegs. Natürlich musste zuerst das Füllen und professionelle Rückwärtsparkieren auf Deck vollständig abgeschlossen sein. Für einen Lastwagen mit nur einer hinten angetriebenen Achse über die Senke musste schon etwas schnell angegangen werden, damit der Schwung reicht. Er war ja nur mit Gasflaschen beladen. Dafür fast so schön beladen wie in Marokko. In der Mitte des Flusses musste eine Halbinsel umschifft werden, bei welcher die Vereinigung stattfindet. Der Unterschied ist wirklich gut erkennbar.
Und kurz darauf sah ich noch ein paar Flussdelfine! Auf der anderen Seite ging ich dann ordnungsgemäß mit den anderen Fußgänger von Bord, konkret wurde kaum mit Anlegen abgeschlossen, schon fand das Entladen statt. Auf dieser Seite war die Erde so richtig schön rot wie man es aus Dokumentationssendungen kennt. Dort kommt die "Rutschigkeit" jedoch nicht so ganz klar heraus. Die Autos hatten schon bei dieser kleinen Steigung Probleme.
In einen Restaurant habe ich dann einen Fischteller mit Feijão, Bohnen mit Reis, nur Reis, Teigwaren, Salat und Farofa (ja, alle Beilagen zusammen) sowie einem Saft Acerola nicht ganz verschlungen. An u hühna Portion für 12.50 Reals, also ca. 7.50 Fr.).
Mit einem Schnellboot fuhr ich dann zurück. Unterwegs wurden wir von der Flusspolizei angehalten und das Boot inspiziert. Nach zehn Minuten durften wir weiter und erreichten kurz darauf auch den Anlegeort. Mit dem Bus in einer wiederum abenteuerlichen Fahrt fuhr ich dann in Zentrum zurück."
Bei google-maps sind die Stationen und der Routenverlauf gut zu erkennen. Wir meinen, dass es sich bei dieser Tour um ein kalkulierbares kleines Abenteuer handelt. Wir jedenfalls freuen uns darauf.
LG, Gisela & Wolfgang