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  1. AIDAFANS / AIDA-FANS Deine Clubschiff Community - Dein Wasserurlaub Netzwerk
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Beiträge von Ute

  • Polen / Gdyna

    • Ute
    • 1. Juni 2005 um 21:43

    Danzig – Sommer 2005
    Liegeplatz - Französischer Kai

    Verbindung zur Stadt (hier: Danzig):
    - per Zug (Dauer ca. ? Std., Kosten 4 PLN/Person; Tickets gibt’s jeweils bei den SKM-Schaltern – Ticket vor Betreten des Zuges unbedingt entwerten); Entfernung zwischen Kai und Bahnhof in Gdynia beträgt ca. 4-5 km, die per Bus oder Taxi zurückgelegt werden können (Taxigebühr ca. 10-15 PLN)

    - per Taxi (Dauer ca. ? Std., Kosten ca. 40-60 PLN = ca. 10-15 EUR, Touristen zahlen aber erfahrungsgemäß zwischen 25-35 EUR => also verhandeln!)

    Besichtigung:
    Wir sind erst nach Oliwa (Zisterzienserkloster) gefahren, da täglich um 10 Uhr eine halbstündige Orgeldemonstration in der Domkirche stattfindet. Die Vorführung war sehr imposant.

    Dann sind wir weiter nach Danzig gefahren und haben die Rechtstadt besucht. Der ganze Stadtkern ist ein Schmuckkästchen! Insbesondere die Frauengasse, in der es neben dem langen Markt die meisten Bernsteinläden gibt. Bei Kauf unbedingt handeln! Außerdem ist es sicherer, bei den Juwelieren zu kaufen – die Straßenhändler könnten einem auch mal Plastik unterjubeln wollen!

    Wir sind vom Goldenen Tor aus über die lange Gasse zum langen Markt gelaufen, an dem das Rathaus (Innenbesichtigung interessant, Eintritt 6 PLN), der Artushof, das Goldene Haus und der Neptunbrunnen stehen. Im Anschluß haben wir die Marienkirche besichtigt und sind durch die Frauen- und Heiligengasse geschlendert. Später haben wir auch die Nikolauskirche angeschaut, die ebenfalls sehenswert ist. Zum Abschluß gehörten noch das Krantor und das Grüne Tor dazu.

    Den Rückweg haben wir mit dem Zug angetreten. Vom Bahnhof in Gdynia ist es etwas mühselig zum Schiff zu gelangen. Letztlich mußten wir doch ein Taxi nehmen, um noch pünktlich zum Schiff zu kommen.

  • Stockholm / Schweden

    • Ute
    • 1. Juni 2005 um 21:41

    Stockholm – Sommer 2005
    Hafeneinfahrt/Hafenausfahrt:
    Dauer ca. 4 Std. durch die Schären, v. a. am Anfang (früh aufstehen!) faszinierend, da sich das Schiff durch die kleinen und kleinsten Inselchen dieses Archipels durchschlängelt

    Liegeplatz - an Stadsgardsleden, geg. Halbinsel mit Tivoli/Skansen/Vasa-Museum

    Verbindung zur Stadt:
    Erst ca. ? Std. zu Fuß bis Haltestelle Slussen, von dort per Bus/Metro

    Besichtigung:
    In der Metro-Station „Slussen“ haben wir ein Tagesticket gekauft, das für alle öffentlichen Verkehrsmittel inkl. Fähre zwischen Tivoli (Vergügungspark) und Slussen gültig ist. Kostenpunkt: 95 SEK/Person. Euro wird nicht akzeptiert, aber Karte. Achtung: Hier auch gleich nach einem Linienplan des Verkehrsnetzes fragen und mitnehmen! Die Fähre fährt viertelstündlich.

    Wir sind ab Slussen mit dem Bus Nr. 47 zum Touristeninformationszentrum am Kunsgradgarden gefahren. Hätten wir uns aber sparen können – die Stadtpläne waren vergriffen. Also mußten wir uns auf den Reiseführer verlassen. Somit sind wir wieder mit Bus Nr. 62 ab Kunsgradgarden zurück Richtung Stadshuset (auf Kungsholmen) gefahren. Das macht man besser gleich mit der Nr. 3 von Slussen aus, um sich den Umweg zu sparen.

    Aber der Turm des Rathauses ist aufgrund der Bauweise (innen) und der Aussicht unbedingt zu empfehlen (Eintritt 20 SEK, was auch in Euro zu bezahlen war – ungefähr 2,50 EUR). Der Aufzug führt übrigens nur bis zu einem Teil des Turms; den Rest haben wir über einen geradezu unendlichen Wendelgang und knarrende Holztreppen zurückgelegt. Neben der herrlichen Aussicht auf Stockholm hatten wir einen tollen Blick auf die AIDA.

    Zurück sind wir mit Bus 62 bis zum königl. dramat. Theater gefahren, wo wir ein wenig an der Flaniermeile (Strandvagen – prachtvolle Häuser!) entlang geschlendert sind. Dann wieder per Bus 47 zum Vasa-Museum (Eintritt 80 SEK/Person – gezahlt mit Karte). Absolut sehenswert und beeindruckend! Benötigte Zeit mind. 1 Std.

    Von dort aus ging’s zum Skansen (erstes Freilichtmuseum der Welt). Eintritt: 70 SEK und Orientierungskarte für 5 SEK – zahlbar in Euro oder mit Karte. Anhand der Hauptlinie (reine Gehzeit ca. 1 Std.) haben wir über 2 Stunden die friedliche Dorfwelt genossen. Besonders die Tierwelt war faszinierend: Pfauen mit Rad, Fohlen, Bärenkinder, Elchbabys (20 Stunden alt!), Schleiereule, viele Gänse...


    Wenig weiter liegt neben dem Vergnügungspark Tivoli (zur Info: 60 SEK Eintritt) die Fähranlegestelle – rüber nach Slussen. Von dort aus sind wir in die Altstadt (Gamla Stan) zum königlichen Schloß und der Krönungskirche (Storkyrka) gefahren und haben die Gäßchen der ursprünglichen Altstadt genossen. Die Krönungskirche war zu dem Zeitpunkt leider geschlossen, aber wir konnten einen Blick erhaschen. Für Riddarholmen blieb nun keine Zeit mehr, so daß wir die letzte Strecke mit der Metro gefahren sind, um wieder zu Fuß zum Schiff zurückzukehren.

  • Helsinki / Finnland

    • Ute
    • 1. Juni 2005 um 21:40

    Helsinki – Sommer 2005
    Liegeplatz - südöstliche Seite der Halbinsel Katajanoka

    Verbindung zur Stadt:
    Zu Fuß ca. ? Std. bis zur Uspenski-Kathedrale; ansonsten per Straßenbahn (z. B. Nr. 4)

    Besichtigung:
    Es gab Gäste, die sich für 60 EUR ein Taxi gemietet haben, das sie herumgefahren hat und viel gezeigt hat. Wir haben die günstigere Variante gewählt, bei der man allerdings den Reiseführer selbst studieren muß: Straßenbahn 3T / 3B, die jeweils in entgegengesetzter Richtung eine Tour (in Form einer 8) durch die Stadt fahren. Hierfür haben wir ein Gruppenticket beim Fahrer für 8 EUR (max. 6 Erwachsene) gekauft, das für alle öffentlichen Verkehrsmittel gilt.

    Bevor wir am Marktplatz in die Linie 3 eingestiegen sind, haben wir ab Schiff einen Abstecher zu den Jugendstilhäusern auf der Halbinsel Katajanoka gemacht, indem wir direkt in das Wohngebiet geg. der Anlegestelle gegangen sind. Mit diesem Schwenk waren wir innerhalb einer Viertel Stunde an der Uspenski-Kathedrale, von wo aus wir zum Senatsplatz weiterzogen. Die St. Nikolas-Kathedrale ist hier in ihrer Schlichtheit bemerkenswert. Auch die Bibliothek (insb. innen!) ist sehenswert.

    Am Marktplatz haben wir schließlich in der Touristeninformation den Streckenplan der Linie 3 (T / B) bekommen. Dieser besteht auch aus einer Beschreibung der Hauptsehenswürdigkeiten, die an den angefahrenen Haltestellen der Rundtour liegen (reine Fahrzeit ca. 1 Std.). Wir haben die Markthalle, den Kaivopuisto-Park, den Bahnhof, die Kallio-Kirche, die Felsenkirche usw. besichtigt. Da blieb uns keine Zeit mehr, zur Festungsinsel zu fahren, an der die AIDA allerdings beim Ein- und Auslaufen unmittelbar vorbeikommt.

    Die Rückfahrt zum Schiff haben wir dann per Straßenbahnlinie Nr. 4 ab Haltestelle Ylioppilastalo gemeistert (sobald die AIDA von der Straßenbahn aus sichtbar wird, kann man an den nächsten beiden Haltestellen aussteigen und die letzten 5 Minuten zum Pier laufen.

  • St. Petersburg

    • Ute
    • 1. Juni 2005 um 21:39

    St. Petersburg – Sommer 2005
    Hafeneinfahrt/Hafenausfahrt:
    Dauer ca. 1 Std. (von 6.15 – 7.00 Uhr durchgehalten); führt durch den Container- und Frachthafen sowie an Wohnblocks in Plattenbauweise vorbei – gespenstisch...; erst spät kommen die Prachtbauten von St. Petersburg in Sicht. Die Abfahrt in St. Petersburg war klasse, da die AIDA in der Newa eine 360°-Drehung gemacht hat.

    Liegeplatz - Große Newa vor der Brücke „Lejtenanta Smidta“ (an der Folgebrücke „Dvorcovyi“ liegt bereits die Eremitage); kostenlose Stadtpläne gab’s direkt nach der Paßkontrolle.

    Verbindung zur Stadt:
    Per Bus bei Buchung von Ausflügen; ansonsten kann man durchaus zu Fuß ins Zentrum (20 min.)

    Besichtigung:
    Wir hatten 2 Tagesausflüge (ca. 8.00 – 16.00/17.30 Uhr) gebucht, die sich schon aufgrund der exzellenten russischen Stadtführerinnen absolut gelohnt haben (Achtung: die Streifen der Tickets dürfen vor der Paßkontrolle auf keinen Fall abgetrennt werden!).

    Wer ein Einzelvisum hat, kann die zentrumnahen Ziele (v. a. Eremitage, Peter-Paul-Festung, Erlöserkirche) durchaus auch selbständig besichtigen. Nachteil: man hat keine Erläuterungen z. B. in der Eremitage (Eintritt übrigens 350 Rubel = ca. 10 EUR).

    Zusätzlich hatten wir noch einen Ballettabend (PET09) gebucht, was zeitlich durchaus zu kombinieren war (genauso wie zwei Halbtagesausflüge). Allerdings entsprachen Organisation und Niveau der Vorstellung überhaupt nicht der Erwartung, die AIDA in der Ausflugsbeschreibung oder im Werbefilm geweckt hatte. Die Abendprogramme werden von der AIDA über Agenten gebucht – fragt daher lieber zehnmal nach, was tatsächlich geboten wird! Krisenmanagement und Kulanz nach unserer Beschwerde war übrigens alles andere als professionell!

    Der erste Tagesausflug (PET02) startete mit einer kurzen Stadtrundfahrt mit Photostops und ging mit dem Besuch der Eremitage weiter. Die Kunstsammlung ist sehr beeindruckend! Danach Mittagessen bei Harfenklängen und weiter zur Peter-Paul-Festung, wo die Zaren beerdigt sind. Beim Photostop auf dem Marsfeld kann man übrigens schöne Bildbände über St. Petersburg oder die Eremitage kaufen. Hier hat der Händler 7 EUR pro Buch verlangt. In der Eremitage kann man die gleichen Bildbände für 10 EUR kaufen. Aber die „fliegenden“ Händler, die Euch auf den Fluren der Eremitage begegnen, machen einen Sonderpreis: Bildband St. Petersburg + Eremitage für 15 EUR (jeweils ca. 150 Seiten).

    Der zweite Tagesausflug (PET12) führte uns zu den Palästen in Puschkin und Pawlowsk. Der Katharinenpalast ist nicht nur wegen des Bernsteinzimmers sehenswert! Alexanderpalast und Pawlowsk, wo die letzte Zarenfamilie gelebt hatte, kommen natürlich an den Pomp des Katharinenpalastes nicht heran, waren aber trotzdem ein schönes Erlebnis. Für den Bildband über das Bernsteinzimmer wollten die fliegenden Händler vor den Gebäuden übrigens 10 EUR (nur ca. 30-seitig), das es in den Läden im Inneren für ca. 5 EUR gab

  • Estland / Tallin

    • Ute
    • 1. Juni 2005 um 21:37

    Tallinn – Sommer 2005
    Liegeplatz - Neben Fährhafen, Nähe Stadt

    Verbindung zur Stadt:
    Zu Fuß durchs Hafengelände (Richtung weithin sichtbarem Kirchturm der St. Olav Kirche); am Hafenausgang kostenlose Stadtkarten zum Mitnehmen; bessere Karten gibt’s bei der Touristeninformation, die hinter dem Marktplatz liegt (bis dahin einfach die Hauptstraße namens „Pikk“ entlang gehen) – Dauer ca. 15-20 Minuten.

    Besichtigung:
    Im Touristeninformationszentrum haben wir uns nach einer Stadtführung erkundigt. Man kann eine Tour bestehend aus 1 Std. Busfahrt + 1 Std. Spaziergang buchen (200 EEK). Oder man nimmt nur am Spaziergang teil (100 EEK). Achtung: Euro wird nicht akzeptiert.

    Daher haben wir am Marktplatz bei der Sampo-Bank getauscht (Öffnungszeiten: Mo - Fr 9.30 - 17.30 Uhr, Sa 10 - 15 Uhr) 20 EUR = 296 EEK oder 15 EUR = 219 EEK. Die Wechselstube an der anderen Seite wollte Kommission und hätte uns daher für 200 EEK 20 EUR abgenommen!

    Die Stadtführungen werden gleichzeitig in Estisch und Englisch durchgeführt, was den Charme hat, daß man die Landessprache hört. Der Informationsgehalt ist jedoch nicht so hoch. Wir haben aber auch nur den Spaziergang mitgemacht. Dieser startet an der Ecke Tompea und Komandandi Tee (unterhalb des Dombergs und der Alexander-Nevsky-Kathedrale). Uhrzeiten: 11.30, 14.00 und 16.00 Uhr. Die Tour inkl. Busfahrt startet jeweils 1 Std. früher vor der Altstadt am Parkplatz neben dem Platz namens Viru Valjak (das muß ein Hotel sein). Zahlen kann man übrigens bei den Stadtführern selbst.

    Ein Erlebnis ist das mittelalterliche Restaurant namens „Olde Hanse“. Hier ist die Zeit zurückgedreht; die Kellner tragen historische Gewänder, die Beleuchtung besteht nur aus Kerzenlicht (Lage: links am Rathaus vorbei und rechts haltend in die Straße „Kuninga“. Gegessen haben wir dort allerdings nichts, weil wir nicht mit Euro hätten bezahlen können (Kreditkarte wäre gegangen). Allerdings gab es davor einen kleinen Stand, wo nach mittelalterlicher Methode heiße Mandeln hergestellt wurden. Die haben lecker geschmeckt und die konnten wir mit Euro bezahlen (2 EUR oder 25 EEK).

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