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Beiträge von powermac1980

  • RCI - Wo buchen??

    • powermac1980
    • 9. Juni 2010 um 16:23

    Hallo Sandra,

    Du kannst RCI in jedem gutem Kreuzfahrtreisebüro in Deutschland buchen. Die tagesaktuellen Preise gibt RCI vor. Es gibt jedoch einige Büros, die bieten den Service der kostenlosen Preisanpassung, falls sich der Reisepreis bis zu einer gewissen Zeit vor der Abreise verringert. Da ich hier keine unerlaubte Werbung machen möchte, schicke ich Dir ein paar Adressen per Mail.

    Gruß,
    Dennis.

  • "MS Deutschland"

    • powermac1980
    • 1. Juni 2010 um 22:35

    Im Link von Helldriver78 ist der Grund für den langen Werftaufenthalt doch deutlich zu lesen: Man nimmt diesen ungeplanten Werftaufenthalt zum Anlass, eine für November geplante Werftzeit vorzuziehen um die für November geplanten Arbeiten jetzt schon durchzuführen, macht ja auch Sinn.

    Gruß,
    Dennis.

  • "MS Deutschland"

    • powermac1980
    • 27. Mai 2010 um 12:55

    Hierzu eine aktuelle Pressemitteilung der Reederei:

    Brand im Maschinenraum der DEUTSCHLAND

    Neustadt, 27. Mai 2010 MS DEUTSCHLAND befand sich auf einer 7-Tage-Norwegen-Kreuzfahrt ab/an Hamburg (18.-25.5.), als am 23. Mai im Hafen von Eidfjord gegen 12.30 Uhr ein Brand im Maschinenraum ausbrach, der schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte und Dank der Feuerschotten-Türen nicht auf das Schiff übergreifen konnte.

    Die Passagiere und ein Großteil der Besatzung wurden vorsorglich evakuiert und in mehreren Hotels in und um Eidfjord untergebracht - es gab keine Verletzten.

    Alle Passagiere wurden am 24. Mai mit Bussen von Eidfjord zum Flughafen nach Oslo gebracht, von wo aus alle am 24. bzw. 25. Mai nach Hause geflogen wurden. 30 Passagiere wählten den Rückweg per Fähre von Oslo nach Kiel.

    Die DEUTSCHLAND wurde von Eidfjord nach Bergen geschleppt, wo sie am 25. Mai gegen Mittag eintraf. Jetzt werden die Schäden des Brandes untersucht. Am 28. Mai wird die „Deutschland“ dann gegen Mittag vom Hochseeschlepper „Bugsier 2“ aus Hamburg, der sich bereits auf dem Weg nach Bergen befindet, zu einer Werft in Deutschland geschleppt. Welche Werft den Zuschlag für die Reparatur erhalten wird, steht im Augenblick noch nicht fest. Geplant ist, dass diese Reparatur bis zum 6. Juni abgeschlossen ist, so dass die DEUTSCHLAND dann am 7. Juni zu ihrer nächsten Reise 344 von Hamburg einmal rund um die Ostsee nach Travemünde starten kann.

    Ein Großteil der Crew wird zu einem kurzen Urlaub nach Hause fliegen.

    Allen Gästen der abgebrochenen Reise 342 nach Norwegen bietet die Reederei Peter Deilmann einen Nachlass von 50% bei Buchung einer neuen Reise nach Wahl mit dem Traumschiff „Deutschland“ an.

    Alle gebuchten Gäste der abgesagten 13-tägigen Reise 343 ab/an Hamburg einmal rund um Großbritannien vom 25.5.-7.6.10 können die ähnliche 16-tägige Reise 353a und 353b vom 10.-26.9.10 rund um Großbritannien und nach Irland zum bereits bezahlten Preis ohne Aufschlag antreten, was einer Ersparnis von rund 30% entspricht. Der Reisepreis kann auch ohne Stornogebühren erstattet werden.

    Gruß,
    Dennis.

  • Shipparade als Buch

    • powermac1980
    • 12. Mai 2010 um 00:01

    Bart de Boer hat darauf auf seiner Website ja auch hingewiesen, dass die Auswahl sehr schwer war. Es ist natürlich schwierig, bei der Vielzahl an Schiffen auch noch mehrere Aufnahmen von innen zeigen zu können, denn das würde ja den Rahmen eines normalen Buches deutlich sprengen.

    Wer ein Nachschlagewerk bzgl. ALLER Passagierschiffe ab 10.000 Tonnen haben möchte, der findet mit diesem Buch quasi DAS Nachschlagewerk schlechthin: http://www.amazon.de/gro%C3%9Fen-Pa…73615160&sr=8-1

    Leider ist die Qualität der dort publizierten Aufnahmen in den meisten Fällen nicht mit denen von Bart de Boers Werk zu vergleichen.

    Gruß,
    Dennis.

  • Shipparade als Buch

    • powermac1980
    • 11. Mai 2010 um 13:12

    Der Autor der beliebten und sehr umfangreichen Seite http://www.shipparade.com hat jetzt viele Highlights der Jahre 2000 bis 2010 als 118 Seiten starkes Buch herausgebracht. Das Buch zeigt viele tolle Außen- und Innenaufnahmen von 50 Kreuzfahrtschiffen und ist insgesamt sehr geschmackvoll gemacht. Es kann über die Seite von Shipparade direkt bestellt werden (EUR 34,95). Man findet dort auch 37 Preview-Seiten und kann sich somit einen ersten Eindruck verschaffen, ob man das Buch haben möchte oder nicht.

    Schönen Gruß,
    Dennis.

  • Queen Mary 2 (Southampton - Hamburg)

    • powermac1980
    • 9. Mai 2010 um 12:59

    Ein kurzer Bericht zu einer kurzen Reise mit der Queen Mary 2 (Southampton - Seetag - Hamburg)


    Wir hatten diese Kurzreise komplett mit Anreisepaket gebucht, der Flug erfolgte von Münster nach London Heathrow. Dort wurden wir bereits von Cunard-Mitarbeitern empfangen. Die anschließende Busfahrt dauerte etwa 1,5 Stunden, bis Southampton erreicht wurde. Das recht neue Terminal ist sehr großzügig gestaltet, wenngleich es im Inneren auch nicht viel zu sehen gibt.

    Da Cunard keinen echten Online-Check-In anbietet (man kann lediglich seine Manifestdaten im Internet eingeben), muss im Terminal die Kreditkartenregistrierung bei jedem Gast noch einzeln erfolgen. Wir hatten den Eindruck, dass gerade diese Tatsache den Check-In-Prozess unnötig in die Länge zog. Beim Betreten des Terminals erhielten wir die Einschiffunsgkarte "P", aktuell wurde gerade der Buchstabe B aufgerufen. Brav wurden alle Buchstaben des Alphabets abgegrast – über zwei Stunden später konnten wir dann zum Counter vorrücken. Das war jetzt unsere 17. Kreuzfahrt und so lange haben wir beim Check-In noch nie gebraucht.

    Unsere Kabine war die 4008, eine Außenkabine recht weit vorn. Die Außenkabine war sehr groß, der der Platz der normalerweise für die Balkone eingenommen wurde hier ganz normal für die Kabine genutzt wurde. Zwischen Sofa und Bett hätten wir also bequem mit einigen Mitreisenden tanzen können. Der zusätzliche Platz wurde jedoch nicht durch zusätzliche Möbel (oder ein größeres Sofa) ausgefüllt – so entstand sehr viel Leere in der Mitte der Kabine, was eigentlich etwas seltsam aussah. Die Kabine war ansonsten sehr angenehm gestaltet und verfügte über recht viel Stauraum, insbesondere im Schrank. Das Bad hatte die übliche Größe und war bis zur Decke gefliest, was einen etwas leidenschaftslosen Eindruck machte. Die Dusche war eine komplette Kunststoffkonstruktion mit Vorhang – gerade der klapprige Vorhang passte meiner Meinung nach nicht wirklich zum Anspruch dieses Schiffes. Zudem war es erschreckend, wie wenig Wasser aus dieser Dusche herauszukitzeln war. Hier vermissten wir das Bad unserer letzten NCL-Fahrt sehr!

    Die Queen Mary 2 verfügt im Inneren über eine Vielzahl an Möglichkeiten, sich bequem zurückzuziehen und die Zeit zu genießen. Die öffentlichen Räume sind sehr klassisch und liebevoll gestaltet. Es herrscht eine gediegene, etwas dunkle und intime Atmosphäre. Trotz vieler Gäste an Bord war es eigentlich sehr ruhig, das Schiff scheint Geräusche gut zu absorbieren. Die Wegführung mit vielen kleinen Treppen und Ecken mag zunächst verwirrend sein, hat aber ihren ganz eigenen Charme. Es fiel auf, dass in einigen Bereichen der Grand Lobby und den höheren Decks der Teppich äußerst dünn war, man hatte fast das Gefühl, direkt auf Stahl zu laufen. Das mutete ehrlich gesagt sehr seltsam an.
    Dem interessierten Gast wird zudem eine Vielzahl interessanter Informationen rund um die Geschichte von Cunard geboten – hier konnte man sich richtig Zeit lassen. Im Vergleich mit einem "normalen" Kreuzfahrtschiff hatten wir schon das Gefühl, dass hier eben doch ein anderes Konzept umgesetzt wird und der Fokus sehr stark auf das Leben IM Schiff gelegt wird – natürlich bedingt durch den Haupteinsatzzweck der QM2. Dieses "Ocean-Liner"-Konzept wurde eigentlich ganz gut umgesetzt!

    Die Reederei und auch die Medien verbreiten ja so eine Art "Queen-Mary-2-Mythos." Insgesamt gesehen finde ich jedoch, dass das "Produkt" diesem Anspruch nicht gerecht wird. Von Seiten der Hardware schon, was die "Software" angeht besteht hier kein großer Unterschied zu dem, was andere Reedereien bieten – zumindest was die normalen Kabinenkategorien angeht. So war zwar die Auswahl an Speisen im Britannia-Restaurant sehr gut, Geschmack und Präsentation waren hingehen nichts besonderes und üblicher Standard. Da haben wir beispielsweise bei Celebrity schon deutlich "leckerer" gegessen. Der Service war sehr distanziert und wenig herzlich – gut, das passt vielleicht eher zum Image der Reederei. Was weniger dazu passt waren jedoch diverse kleine Nachlässigkeiten. Unser Kellner hatte am zweiten Abend an unserem 4er-Tisch so oft die Bestellung nochmals nachfragen müssen(obwohl er sie sich notiert hatte), dass ich nahe dran war, das Essen lieber selbst aus der Küche zu holen. Zudem fand ich es etwas befremdlich, dass die Gänge an unserem Tisch manchmal nicht zeitgleich serviert wurden. Obwohl es sich um dieselbe Suppe handelte, bekam ich meinen Teller einmal erst zehn Minuten später als meine Freundin. Insgesamt kam der Service auch nicht richtig in die Gänge, oder ist es bei Cunard normal, dass man für vier Gänge über drei Stunden braucht? Geschmacklich war das Essen in Ordnung, mehr aber auch nicht. Ich hätte schon damit gerechnet, dass man sich hier zumindest auf Celebrity-Niveau befinden würde, was aber meiner Meinung nach nicht der Fall war. Auch das Buffet-Restaurant konnte nicht überraschen. Die Auswahl am Mittag war okay, Frühstück und Kaffeestunde fielen jedoch im Vergleich zu anderen Reedereien deutlich ab. Ein Lichtblick stellte die Teatime im Queens Room dar, das war wirklich eine nette Sache: Perfekter und aufmerksamer Service, eine angenehme Atmosphäre und viele leckere Kleinigkeiten. Im Nachhinein habe ich mich ein wenig geärgert, dass wir das (zuzahlungspflichtige) Todd-English-Restaurant nicht ausprobiert haben, denn die Speisekarte war doch sehr ansprechend.

    Das Schiff war auf dieser Reise übrigens fest in deutscher Hand. Wenn man so die vielen Gespräche verfolgte machte es den Anschein, dass hier sehr viele Erstfahrer unterwegs waren. Es herrschte leider überwiegend eine Art "Da kann ich meinem Nachbarn was erzählen"-Mentalität vor, fand ich. Wetterbedingt hielt sich die Liegenreservierer-Fraktion überwiegend im Buffet-Restaurant auf, sodass man am Seetag hier kaum einen Platz finden konnte. Das Problem hat aber wohl jedes Buffet-Restaurant. Als äußerst filmreife Veranstaltung – komödiantisch wertvoll – erwies sich die Rettungsübung. So gab es um 15.15 Uhr vorab eine deutsche Übersetzung der Übung für die deutschen Gäste. Um 15.45 Uhr fand dann die "echte" Übung statt. Man hat sich hier seitens Cunard wirklich Mühe gegeben, schon vorab den deutschen Gästen alle wichtigen Infos "einzuprügeln" – so gab es zig Durchsagen und Hinweise, dass man bitte auf die richtige Sammelstation achten sollte und die Rettungsweste bitte NICHT zur Übung anziehen sollte. Pünktlich an unserer Sammelstation "C" angekommen blickten wir in einen vollen Raum lauter Leute mit angelegten Rettungswesten, auf denen vielfach ein A oder B zu sehen war… Selbst der mehrfache deutsche Hinweis während der Übung, man solle die Weste doch bitte ausziehen, wurde von den meisten Gästen ignoriert. Die scheinbare Angst vor einem möglichen Notfall brachte im Übrigen sehr kreative Ergebnisse zutage, wie man denn eine Rettungsweste anlegt :)

    Die Queen Mary 2 erreichte Hamburg am späten Freitagabend. Da Hafengeburtstag war, waren ohnehin noch viele Leute am Ufer auf den Beinen. Trotz kaltem Wetter wurde uns durch die Hamburger jedoch ein toller Empfang bereitet, an den wir uns wohl noch sehr lange erinnern werden. Der Blick von oben herab auf das Treiben im Hafen war schon sehr beeindruckend, dazu viel Gehupe seitens der QM2 und der vielen Schiffe im Hafen sowie das Gejohle der Menschen am Ufer – das war schon etwas besonderes.

    Schlussendlich war es eine sehr interessante Fahrt und es war erstaunlich zu sehen, dass vieles um den "Mythos" Queen Mary 2 eher in der Abteilung Marketing & Medien einzustufen ist. Sicherlich ein beeindruckendes Schiff, das aber zumindest im Bereich der normalen Kabinenkategorien nicht mehr bietet, als andere Schiffe. Der vielbeschworene "Wow-Effekt" blieb zumindest bei uns aus. Wie gesagt, das waren lediglich unsere Eindrücke von dieser kurzen Fahrt.

    Schönen Gruß,
    Dennis.

  • Menschentrauben vor den Buffetrestaurants

    • powermac1980
    • 1. Mai 2010 um 01:11

    Schlangen vor dem Restaurant sind wohl kaum ein AIDA-spezifisches Problem, das findet man doch zur Genüge in vielen Hotels an Land auch, in denen vornehmlich klassische Pauschaltouristen untergebracht werden. Das hat also mit AIDA und Kreuzfahrt nichts zu tun. Diese seltsame Verhaltensweise scheint also woanders begründet zu sein – ich persönlich habe keine Ahnung, warum man sich diesen Stress im Urlaub machen sollte. Dieses Phänomen findet man aber in abgewandelter Form überall. Wenn am Flughafen der Flug zum Einsteigen aufgerufen wird drängeln auch alle Leute auf einmal nach vorn – nur um dann im Flieger darauf zu warten, dass das Einsteigen irgendwann beendet ist :gruebel:

    Gruß,
    Dennis.

  • Alles zur "Oasis of the seas"

    • powermac1980
    • 16. April 2010 um 18:04
    Zitat von StadtaffePierre

    ich finde das system echt klasse und fortschrittlich,dass man sehen kann,in welchen restaurants noch platz ist bzw.wie sehr sie belegt sind!
    gibts das schon auf anderen schiffen oder ist das eine neuheit??? :-o
    find ich unglaublich modern! :)

    Dieses System gibt es flottenweit bei NCL schon seit einigen Jahren.
    Bedingt durch das dortige Freestyle-Konzept kann man so sehr bequem sehen, in welchen Restaurants es aktuell recht voll ist.

    Gruß,
    Dennis.

  • Alles zur "Oasis of the seas"

    • powermac1980
    • 13. April 2010 um 17:38
    Zitat von StadtaffePierre

    @ aida sandra
    nicht zu groß und voll? gerade an seetagen am pooldeck oder beim essen.

    Außer bei NCL habe ich es bisher auf keinem US-Schiff erlebt, dass es an Seetag auf den Sonnendecks oder in den Restaurants übermäßig voll ist – das ist leider ein typisches AIDA-Problem, weil AIDA auf ein vergleichsweise kleines Schiff deutlich mehr Gäste unterbringt als es bei den Amis der Fall ist.

    Gruß,
    Dennis.

  • Miami

    • powermac1980
    • 30. März 2010 um 14:04

    Wir waren jetzt schon mehrfach in Miami, gerade vor drei Wochen erst wieder.
    Die von Biba genannten Tipps sind alle toll, wirst Du aber nicht unbedingt an einem Tag mit normaler Liegezeit schaffen (ich kenne den Fahrplan nicht, hat die AIDA einen Overnight in Miami?).

    Die Bayside-Mall ist nur einen Katzensprung von den Kreuzfahrtterminals entfernt. Die American-Airlines-Arena ist auch um die Ecke (liegt direkt an der Zufahrt zum Kreuzfahrt-Hafen) und dort ist direkt eine Bushaltestelle, von der man ohne Umsteigen in 15 bis 20 Minuten direkt nach Miami Beach kommt. Ich weiß es nicht mehr genau, aber man kann in South Beach irgendwo an der 11. Straße Ecke Washington Ave aussteigen, von dort sind es nur zwei Blocks zum Art-Deco-Viertel am Ocean Drive. Die Busfahrt kostet pro Person und Richtung 2 USD. Vom Ocean Drive aus kann man direkt runter an den Strand gehen. Einfach ein Handtuch in die Tasche/Rucksack packen und den herrlichen Beach genießen. Google-Earth kann hier mit seinen diversen Erweiterungen (Buslinien) gut helfen!

    In den Everglades würde ich schon eine ausführlichere Tour machen, deswegen ist für Miami UND Everglades an einem Tag etwas wenig Zeit, finde ich.

    Schönen Gruß,
    Dennis.

  • NCL renoviert Privatinsel Great Stirrup Cay

    • powermac1980
    • 23. März 2010 um 22:04

    Ich war ja vor einigen Tagen noch dort und fand die Insel definitiv zu klein für die Massen an Leutchen, die NCL da "aussetzt". Insgesamt machte die Insel einen leicht verlotterten Eindruck. Aber wir haben da in der "Ferne" schon die ersten Bagger gesehen ;)

    Gruß,
    Dennis.

  • Costa Magica

    • powermac1980
    • 23. März 2010 um 19:53
    Zitat von Pam

    sieht ja alles wirklich ganz toll aus, was mich allerdings ein wenig irritiert, ist dass der Pool der überdacht ist nicht für Kinder sein soll. Eigentlich wollten wir über Winter fahren und da das Wetter dort nicht schön ist, hatten wir an diesen Pool gedacht zumindest für die Kinder. Hm das ist natürlich dann nicht so toll.

    Lg Pam

    Lass Dich beruhigen: Diese "Nur-für-Erwachsene"-Regelung wird größtenteils SEHR locker gehandhabt ;)

    Gruß,
    Dennis.

  • Seehafen Kiel gleich dreimal ausgezeichnet

    • powermac1980
    • 23. März 2010 um 19:51

    Hierzu die original Pressemitteilung (Quelle: http://www.port-of-kiel.de)

    "SEEHAFEN KIEL auf „Cruise Shipping Miami“ ausgezeichnet -
    Kiel wurde als einziger deutscher Hafen mit gleich drei „DWCD“-Awards geehrt


    (Kiel, 23. März 2010) Im Rahmen der Kreuzfahrtmesse „Cruise Shipping Miami“ wurde der Kieler Hafen in der vergangenen Woche gleich mit drei Awards der Branchenpublikation „Dream World Cruise Destinations“ (DWCD) ausgezeichnet. Der Kieler Hafen erhielt die begehrte Auszeichnung in den Kategorien „Most Efficient Port Services“, „Best Turnaround Port Operations“ sowie „Most Efficient Terminal Operator“ und liegt damit hinter Barcelona auf dem zweiten Platz der weltweiten Kreuzfahrthäfen. Dr. Dirk Claus, Geschäftsführer der SEEHAFEN KIEL GmbH & Co. KG: „Kiel bietet Top-Service in allen operativen Bereichen des Hafens. Es ist das erste Mal überhaupt, dass ein deutscher Hafen gleich in drei Kategorien ausgezeichnet wurde. Wir sind stolz, dass unsere Leistung diese internationale Anerkennung findet.“ Die Vergabe der Awards in insgesamt 15 Kategorien erfolgt auf Basis einer Umfrage des Magazins „Dream World Cruise Destinations“ bei über 40 Kreuzfahrtreedereien.

    In der Kategorie „Best Turnaround Port Operations“ wurden u.a. die vorhandenen Terminalanlagen, der Gepäck- und Sicherheitsservice, die Möglichkeiten zur Schiffsversorgung sowie Logistik und Hinterlandanbindung bewertet. Dirk Claus: „Binnen fünf Jahren haben wir gut 60 Mio. Euro in die Terminals investiert. Der Ostseekai zählt heute zu den leistungsfähigsten Anlagen in ganz Nordeuropa und ist auch bestens für den internationalen Passagierwechsel geeignet.“ In der Kategorie „Most Efficient Port Services“ wurde das Zusammenspiel von Hafen, Agenturen, Reederei und Behörden bewertet, um eine reibungslose Abfertigung von Schiff und Passagieren zu gewährleisten. Dirk Claus: „Hier liegt eine weitere Stärke Kiels. Wir legen größten Wert auf eine gute Kooperation am Standort. Der Award ist also ein Dank an alle beteiligten Partner von den Agenturen bis zum Zoll.“ In der Kategorie „Most Efficient Terminal Operator“ wurde die SEEHAFEN KIEL schließlich für den herausragenden Terminalbetrieb ausgezeichnet und dazu als Dienstleistungsunternehmen mit hervorragendem Service gewürdigt.

    Die SEEHAFEN KIEL GmbH & Co. KG betreibt den Kieler Handelshafen im öffentlichen Auftrag der Landeshauptstadt Kiel, deren 100%ige Tochtergesellschaft sie ist. In unmittelbarer Innenstadtlage verfügt Kiel am Ostseekai, Schwedenkai und Norwegenkai über drei moderne Passagierterminals für Kreuzfahrtschiffe. Dazu stehen weitere Schiffsliegeplätze am Sartorikai und Bollhörnkai-Süd zur Verfügung. Kiel bietet für jedes Kreuzfahrtschiff die passende Kaianlage und ist der beliebteste deutsche Reisewechselhafen. Für die Saison 2010 sind 138 Anläufe von Kreuzfahrtschiffen gemeldet. Erstmals werden mehr als 300.000 Kreuzfahrtgäste zusätzlich zu den 1,5 Mio. Fährpassagieren in Kiel erwartet."

    Gruß,
    Dennis.

  • Kreuzfahrt Guide Award

    • powermac1980
    • 21. März 2010 um 20:47

    Wenn man mal bedenkt, dass im Jahr 2009 laut DRV 1.025.968 Personen eine Hochseekreuzfahrt unternommen haben, beim "e-hoi-Publikumspreis" allerdings nur 4000 Gästebewertungen berücksichtigt wurden verliert sich dieser Preis doch ehrlich gesagt schnell in der Bedeutungslosigkeit. Das zeigen vor allem auch die weiteren Preisträger des "e-hoi-Publikumspreises", hier findet man bspw. die Celebrity Solstice als Sieger in der Kategorie Familienfreundlichkeit... da würden mir spontan eine ganze Reihe anderer Schiffe einfallen, die eher diesen Preis verdient hätten ;)

    Irgendwie ist mir zumindest dieser Publikumspreis etwas suspekt. Hier muss wohl jeder für sich selbst entscheiden, wie er diese Awards einordnet.

    Gruß,
    Dennis.

  • Costa Magica

    • powermac1980
    • 18. März 2010 um 12:56

    Wie auch schon in einem ähnlichen Thema geschehen weise ich gerne zur Einstimmung und Vorab-Informationen auf diese sehr ausführliche Fotoserie zur Costa Magica hin:

    http://cruiseferry.de/costamagica.html

    Gruß,
    Dennis.

  • Norwegian Jewel: Westliche Karibik

    • powermac1980
    • 17. März 2010 um 21:23

    Nachfolgend nun mein Reisebericht unserer Tour mit der NCL Jewel. Mangels Zeit ist er leider nicht ganz so ausführlich geworden wie geplant.


    Kalte Karibik – Reisebericht Norwegian Jewel 28.2. bis 7.3.2010

    "Kalte Karibik" ist natürlich Unsinn, wenngleich sowohl Fremdenführer als auch Einheimische berichteten, es sei in der Region Florida und südlicher davon der kälteste Winter seit Beginn der Aufzeichnungen gewesen. Konkret stellte sich das so dar, dass wir die tiefste Tagestemperatur mit 18°C in Miami hatten. Durchweg begleiteten uns auf unserer Reise aber viele Wolken und ein frischer, böiger Wind.
    Ich möchte in meinem Bericht bewusst nicht jedes Restaurant und jede Bar aufzählen, auch das Konzept des Freestyle-Cruising und weitere Details kann sich jeder auf den einschlägig bekannten Internetseiten anschauen.

    Anreise / Miami Beach

    Vor der Kreuzfahrt hatten wir noch drei Nächte in Miami Beach eingeplant, also ging es am Morgen des 25.2. von Düsseldorf via Zürich auf gewohnt angenehme Weise mit der Swiss nach Miami. Aufgrund der streikenden Fluglotsen in Frankreich und einem dadurch bedingten "Umweg" hatten wir mit 11 Stunden eine recht lange Flugzeit. Wir dockten in Miami am sehr stylischen neuen Terminal J an, die Einwanderungsprozedur ging diesmal so schnell wie nie. Danach schnell ins Taxi und Richtung Miami Beach gefahren. Da es ja schon etwas später war konnte man vom Mac Arthur Causeway aus leider keine Kreuzfahrtschiffe mehr sehen.

    Als Hotel wählten wir das Hilton Bentley Beach. Das Hotel liegt am Anfang des Ocean Drive und in erster Strandreihe. Soweit ich in Erfahrung bringen konnte verfügt es ausschließlich über Suiten. Ein sehr empfehlenswertes und nicht zu großes Hotel in guter Lage. Das Art-Deco-Viertel erreicht man zu Fuß in fünf bis zehn Minuten, der Fußweg zur Lincoln Road dauert schon etwas länger. Die zwei vollen Tage in Miami Beach haben wir größtenteils zu Fuß bewältigt, sind aber zur Bayside Mall mit dem Bus gefahren. Mit knapp 15 Minuten Fahrtzeit ging das doch deutlich schneller als erwartet, zudem man auch nicht umsteigen musste. Die Lage des Hotels (101 Ocean Drive) ist übrigens für Kreuzfahrtschiff-Liebhaber sehr reizvoll: Zumindest unser Zimmer hatte einen ungehinderten Blick auf die Hafeneinfahrt und ein kurzer Fußmarsch bringt einen direkt zur "Hafenpromenade". Hier fahren einem die Kreuzfahrtschiffe fast schon über die Füße.

    Einschiffung

    Nach einem rasanten Taxi-Ritt kamen wir gegen 11.30 Uhr am NCL-Terminal in Miami an. Im gesamten Kreuzfahrthafen wuselte es ordentlich hin und her, denn fünf Schiffe hatten an diesem Sonntag Passagierwechsel: Norwegian Jewel, Carnival Glory, Carnival Valor, Celebrity Constellation und Liberty of the seas. Nachdem die üblichen Formalitäten erledigt waren, konnten wir im Grunde direkt durchgehen auf die Norwegian Jewel. Kreuzfahrt- und Hoteldirektor standen an der Gangway und begrüßten fröhlich jeden neuen Gast und eine kleine Kellner-Parade überreichte ein Glas Willkommens-Sekt – das fing ja schon mal gut an.

    Gästestruktur

    Recht schnell fiel uns die sehr junge Altersstruktur der Gäste auf. Viele Familien und sehr viele junge Leute – die ersten Ausläufer der Springbreaks waren schon zu spüren. Die "Springbreaker" sind jedoch lediglich dadurch aufgefallen, dass sie dauerhaft einen Whirlpool belegten, ständig mit Bier-Körbchen unterwegs waren und jeden Abend eine Menge Spaß in der Karaoke-Bar hatten. Von Randalierern oder lautem Gegröle keine Spur. Auf dieser Reise war es leider durchweg eine etwas ältere Klientel, die durch negatives Benehmen auffällig wurde: Rücksichtsloses Gedrängel am Buffet, hemmungsloses Rumgematsche in den Auslagen und kollektives Reservieren von Liegen waren Eindrücke, die wir bisher auf einem US-Schiff nicht hatten. Ich vermute mal ganz vorsichtig, dass das Freestyle-Konzeot zumindest bei Karibik-Reisen eine Klientel an Bord anzieht, die sonst auf keinem Schiff willkommen wäre ;) Es war aber auszuhalten, nur eben etwas ungewöhnlich.

    Eindruck vom Schiff

    Die gesamte farbliche Gestaltung der Innenbereiche stimmt einen ganz wunderbar auf "Urlaub" ein – ich hatte Anfangs etwas bedenken, ob das nicht alles zu bunt wirken würde, zusammen genommen geht aber das Farbkonzept sehr gut auf. Die öffentlichen Räume sind durchweg großzügig angelegt, wenngleich die Wegführung manchmal etwas seltsam verläuft. Was ich wirklich vermisst habe ist ein schönes großes und hohes Atrium – eben ein kleines architektonisches Highlight. Das Atrium der Jewel ist lediglich zwei Stockwerke hoch und wirkt insgesamt sehr gedrungen. Wir empfanden den Pflegezustand des Schiffes als exzellent, gerade in den Treppenhäusern hatte man fast schon den Eindruck, der Teppich wäre erst vor wenigen Tagen gelegt worden. Im Buffet-Restaurant "Garden Café" sowie insbesondere im Außenbereich des Buffets (Great Outdoors) mangelte es jedoch durchweg an Sauberkeit. Die Tische wurden zwar schnell abgeräumt, aber nur selten auch abgewischt. Mittags konnte man auf dem Fußboden des Great Outdoors noch Frühstücksreste finden. Ich bin niemand, der mit der Lupe durchs Schiff rennt, aber so augenscheinliche "Überreste" dürften eigentlich nicht sein.

    Zusätzlich zum etwas eng wirkenden Theater verfügt die Jewel über eine verglaste Aussichtslounge mit Tanzfläche, die einen Blick zu drei Seiten freigibt (Spinnaker Lounge). Hier wurden abends leider sehr früh die Jalousien herunter gelassen, sodass man nicht einmal den Sonnenuntergang hätte beobachten können. Komisch, auf anderen Schiffen wurden diese Lounges überhaupt nicht verdunkelt.

    Die Außenbereiche der Jewel sind insgesamt nicht ganz so üppig bemessen wie auf Schiffen vergleichbarer Größe. Insbesondere die Radiance-Klasse von RCI hat hier deutlich die Nase vorn. Laut Auskunft der Rezeption war das Schiff mit fast 2700 Gästen an Bord mehr als ausgebucht. Springbreak-bedingt waren wohl einige Zusatzbetten in Benutzung :) Man hat dem Schiff die hohe Anzahl an Gästen deutlich angemerkt, eigentlich konnte man es immer als "sehr voll" bezeichnen. Insgesamt muss man schon sagen, dass die öffentlichen Bereich der Radiance-Klasse schon "luftiger" und angenehmer gestaltet sind.

    Gastronomie und Service

    Bekanntermaßen verfügen die NCL-Schiffe über eine große Auswahl verschiedenster Restaurants. Wir haben auf dieser Reise neben den Hauptrestaurants und dem Büffet-Restaurant das "Mamas Italian Kitchen" als einziges zuzahlungspflichtiges Restaurant ausprobiert. Der Grund dafür: Uns hat es in den Hauptrestaurants einfach zu gut gefallen und wir sahen keine Notwendigkeit, andere Restaurants auszuprobieren :) Was das Essen in den Hauptrestaurants angeht können wir im Vergleich zu unserer letzten Reise mit RCI (Mariner OTS, April 2009) nur sagen, dass uns sowohl Auswahl als auch Geschmack bei NCL besser zugesagt haben. Dies gilt ebenfalls für das Angebot im Büffet-Restaurant. Was den Service angeht scheint man hier mittlerweile unter dieselben kleinen Nachlässigkeiten zu leiden wie wir sie zuletzt auf der Mariner OTS erlebt haben. Die Zuständigkeit der Kellner war stellenweise etwas unklar und es wurde manches mal vergessen, im Vorfeld bereits fehlendes Besteck nachzureichen. Mit einem Unterschied zu RCI: Bei NCL ist es dem Personal selber aufgefallen, dass Besteck fehlt, bei RCI musste man dem Kellner selber hinterher laufen... Das Restaurant-Personal war überaus freundlich und machte viele Extra-Wünsche möglich bzw. zur reinen Selbstverständlichkeit. Das Freestyle-Konzept hat und hinsichtlich des Essens mehr als überzeugt und ist ideal für Reisen in warme Gefilde, auf denen man eben doch manches Mal einfach länger an Deck sein möchte. Wir haben es jedenfalls sehr genossen, nicht schon um 18 Uhr im Anzug am Tisch sitzen zu müssen, während es draußen noch richtig schön ist. Für Karibik & Co. wird daher NCL sicherlich zu unseren bevorzugten Reedereien werden.

    Personal

    Irgendwie liegt es ja in der Natur der Sache, dass man immer wieder mit früheren Reisen vergleicht, ich zumindest kann es mir leider nicht immer abgewöhnen ;) Ich glaube wir hatten bisher auf keinem anderen Schiff so viele Frauen im Servicebereich wie bei NCL. Dies sei nur mal so dahingestellt. Wenn wir mal unsere bisherigen Kreuzfahrten als Vergleich hinzuziehen so konnten wir am Ende dieser Reise resümieren, dass wir SELTEN eine derart freundliche, zuvorkommende und natürlich wirkende Crew an Bord hatten wir auf dieser Reise mit der Norwegian Jewel. Wir haben hier eine immens hohe, natürliche Dienstleistungsbereitschaft erlebt, wie schon lange nicht mehr. Ich möchte hier keine politische Diskussion lostreten oder irgendjemandem zu nahe treten, aber ich glaube diese positive Ausstrahlung der Crew liegt hauptsächlich in der großen Anzahl asiatischer Crew-Mitglieder begründet. Diese Menschen haben einfach eine positive Ausstrahlung – ihre Kollegen aus Osteuropa wirken da leider immer viel ernster ;)

    Unterhaltung

    Endlich gab es mal wieder eine vernünftige, sehr gute Live-Band an Bord – dass man sowas nochmal erleben durfte. Aber auch die anderen (Solo-)Musiker waren während dieser Reise der reinste Genuss. Im Theater wurden drei Production-Shows gezeigt: Band on the run, Country Gold und Cirque Bijou. Auf letztere haben wir verzichtet, da ich mir persönlich diese langatmigen artistischen Darbietungen am Trapez nicht antuen wollte :) Die anderen beiden Shows waren duchweg sehens- und hörenswert und stellten eine willkommene Abwechslung zu den Shows anderer Reedereien dar (dort sieht man ja leider immer nur Musical-Highlights und dergleichen...). Zu den Production-Shows gesellten sich die Darbietungen eines Comedians und eines Zauberkünstlers. Letzterer würzte seine Show mit einer ordentlichen Portion Humor, das kam wirklich sehr gut an. Schön war, dass er in einer separaten "kleinen" Show in der Spinnaker-Lounge einige grundlegende Tricks genau erklärt hat und sich über die Schulter hat schauen lassen.

    Sonstiges

    Für 55 USD pro Nase bietet NCL jedem Gast eine "Behind the Scenes"-Tour am Seetag an. Besichtigt werden neben der Brücke auch die Küche, das Theater (Technik und Backstage) und die Provianträume. Unsere Route war Miami - Seetag - Isla Roatan - Belize - Costa Maya - Seetag - Great Stirrup Cay - Miami. Wetterbedingt waren unsere Strandausflüge leider nicht so berauschend, da überwiegend bewölkter Himmel und eine "steife Brise" herrschte. Der zweite Seetag war jedoch überwiegend wolkenlos und sehr heiß. Die von NCL organisierten Strandausflüge waren deutlich zu teuer und der gebotene Gegenwert stand in keinem Verhältnis zum Ausflugspreis. Die "Privatinsel" Great Stirrup Cay kann man sich getrost sparen. Die Getränkepreise an Bord waren wie bei den amerikanischen Reedereien gewohnt nicht unbedingt "billig" aber erträglich. In den Fotogalerien schauen wir schon gar nicht mehr auf die Preise, da wir i.d.R. diese Fotos ohnehin nicht kaufen (da qualitativ meistens unterste Schublade, farblich viel zu überzogen und künstlich überschärft – jaja, man muss mit Photoshop schon umgehen können *gg*).


    Zusammenfassend Pro & Kontra zur Norwegian Jewel:

    + angenehm legeres Reisekonzept, das Prinzip "ich kann tun und lassen was ich will" wird wirklich gelebt
    + freundliche und "urlaubsmäßige" Farbgestaltung des Schiffes, Top-Pflegezustand
    + überaus freundliche und sympathische Crew, extrem hohe Dienstleistungsbereitschaft
    + vielfältige Auswahl an Restaurants
    + Essen im Hauptrestaurant abwechslungsreich und lecker
    + großzügiger Außenbereich des Restaurants
    + sehr angenehme Klimatisierung (hatten wir deutlich schlimmer befürchtet)
    + sehr gute Shows und hervorragende Solo-Musiker

    - kein architektonisches Highlight, Schiff wirkt dadurch etwas langweilig (vielleicht sollte ich mal die älteren NCL-Schiffe ausprobieren...)
    - mangelnde Sauberkeit im Buffet-Restaurant, insbesondere im Außenbereich
    - knapp bemessene Außenbereiche
    - bei voller Belegung wirkt es auch tatsächlich überall "voll", das ist bei vielen anderen Schiffen so nicht der Fall

    Gruß,
    Dennis.

  • COSTA DELIZIOSA: In 100 Tagen rund um den Globus

    • powermac1980
    • 16. März 2010 um 12:08

    Falls von Interesse:
    Aktuell (12.00 Uhr, 16.3.) verfügbar sind laut Buchungssystem diese Kategorien:

    Balkonkabine B1: nur noch eine behindertengerechte Kabine frei, 15.649 EUR
    Balkonkabine B3: nur noch eine Heckkabine frei, 16.279 EUR
    Balkonkabine B4: mehr als 10 Kabinen frei, 16.589 EUR
    Balkonkabine B5: acht Kabinen frei, 16.909 EUR

    B6 bis B8 sind ebenfalls noch frei, jedoch keine Juniorsuiten und Suiten mehr.

    Diese Verfügbarkeiten können sich aber erfahrungsgemäß immer wieder ändern.

    Gruß,
    Dennis.

  • Silver Sea Cruises

    • powermac1980
    • 9. März 2010 um 18:14

    Bei shipparade.com gibt es zwei reich bebilderte Reviews zur Silver Wind und Silver Cloud.

    Gruß,
    Dennis.

  • MSC Magnifica: Erfahrungsbericht und Fotos von der Taufe

    • powermac1980
    • 9. März 2010 um 10:21

    Hallo Christian,

    vielen Dank für Deine Eindrücke!
    Diese bestätigen leider wiedermal da, was viele (mich eingeschlossen) selbst auf den neueren MSC-Schiffen erlebt haben: Schicke Hardware, schlechte Software.

    Gruß,
    Dennis.

  • Rekord im Hamburger Kreuzfahrthafen

    • powermac1980
    • 8. März 2010 um 18:00

    Kiel hat für viele Reedereien als Basishafen einfach einen Standortvorteil – hier geht es nicht um Sehenswürdigkeiten, sondern um die Ein- und Ausschiffung. Für Costa und MSC ist Kiel sehr praktisch als Basishafen, weil sie von hier aus wechselnde Touren nach Norwegen und zu den baltischen Hauptstädten unternehmen. Bei letzteren müsste man von Hamburg aus einen Seetag mehr rechnen, was den Fahrplan somit etwas durcheinander bringen würde.

    Gruß,
    Dennis.

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