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Lotsenstreik in Norwegen - die neue Nordeuropa 2-Tour

    • AIDAluna:
  • Steffen_M
  • 12. Juli 2012 um 19:09
  • Antworten

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  • Steffen_M
    Schau' einer an ;)
    Beiträge
    8
    • 12. Juli 2012 um 19:09
    • #1

    1. Tag
    2. Tag - Seetag
    3. Tag - Olden im Nordfjord
    4. Tag
    - Shetlandinseln
    5. Tag - Seetag


    Mehr Bilder - bitte hier klicken (Achtung, Sie werden auf
    unsere externe Fotoseite bei flickr.com weitergeleitet.).


    Fahrt mit der AIDAluna
    nach Ulvik/Eidfjord und Bergen (beides Norwegen)


    Dienstag, 29. Mai 2012, wir sind auf dem Weg nach
    Hamburg. Wie schon bei der letztjährigen Reise haben wir uns mit dem
    Auto zum Ausgangspunkt unserer AIDA-Reise gemacht. Unser Zeitpuffer
    ist gut kalkuliert, so dass wir uns nicht durch die vielen Staus in
    der Innenstadt von Hamburg irritieren lassen. Wir haben vorab in
    einem Parkhaus in unmittelbarer Nähe des Hamburger Cruiseterminals
    einen Parkplatz reserviert. Wir passieren den Fischmarkt und halten
    Ausschau nach dem Kreuzfahrtschiff, aber irgendwie ist es nicht zu
    entdecken. Der Cruiseterminal liegt so, dass wir das Schiff auf der
    Anfahrt nicht wahrnehmen. Aber dann sehen wir sie. Und relativ
    schnell kommt zu der Vorfreude auch richtige Freude, das Schiff ist
    da und wir können nun unseren Urlaub antreten. Wir biegen ein,
    erklären kurz dem Securtiypersonal, dass wir nur auspacken wollen
    und danach in ein Parkhaus und schwupps stehen wir vor
    Terminalgebäude. So schnell konnten wir garnicht schauen, da ist
    schon ein AIDA-Scout am Auto und heißt uns Willkommen. Erklärt, wie
    alles funktioniert. Die Koffer konnten garnicht schnell genug aus dem
    Auto heraus, Labels ran und schon sind sie aus unseren Augen
    verschwunden... „Ihre Koffer gehen direkt an Bord.“. Toller
    Auftakt. Wir parken das Auto im Parkhaus. Dann geht es zurück und
    wir sind schon etwas vom Terminal überwältigt. 15
    Check-in-Positionen, dazu sechs Sicherheitsschleusen und es geht
    schneller wie in Warnemünde an Bord. Gegen 15.30 Uhr gehen wir an
    Bord. Irgendwie wollten wir gar nicht so früh an Bord sein. Aber
    dann dachten wir, wenn wir jetzt noch eine Hafenrundfahrt machen...
    Okay, bis 21.00 Uhr ist Zeit, aber irgendwie passt es schon, jetzt an
    Bord zu gehen. Denn die Kabinen sind auch schon bereit.


    Wir müssen auf dem 7. Deck bis zum Ende des
    Ganges Achtern. Die Tür öffnet sich und wir sind begeistert von der
    Suite. Was für eine Sonnenterrasse. Vorn war es ja schon toll, aber
    das übertrifft alles. Wir packen aus. Schon sind auch die
    Sonnenliegen so gelegt, um die ersten Strahlen zu erhaschen. Doch
    lange bleiben wir erst einmal nicht, denn Kaffee und Kuchen rufen.
    Wie alte Hasen steuern wie das Marktrestaurant an, um das Kaffeebüfet
    zu erstürmen.

    19.00 Uhr heißt es alle Mann an Bord. Und
    neu, bereits am ersten Abend müssen wir die Schwimmkragen anziehen.
    Seit dem Unglück der Costa Concordia findet die Seenotrettungsübung
    bereits am ersten Tag statt. 19.30 Uhr gibt die Brücke den
    Generalalarm.Wir haben natürlich schon vorher die Westen an und uns
    umgeschaut, wie wir zum Sammelplatz gelangen. So sind wir relativ
    früh am Sammelpunkt Y. Und irgendwie geht das alles ruhig und
    gesittet zu. Manche kommen wie Sommerfrischler, trotz Hinweis, warme
    und zweckmässige Bekleidung ist anzuziehen. Naja, im Ernstfall
    vergessen sie es hoffentlich nicht. Wir diskutieren während der
    Anwesenheitskontrolle über die Rettungsboote und das Problem, wenn
    das Schiff sich zur Seite neigt... Wie geht das dann nur. Irgendwie
    denke alle, Schiffe gehen nur nach vorn und nach hinten unter? Oder
    warum sind die Rettungseinrichtungen ausschließlich an den Seiten.
    Naja. Auch wir machen uns dann irgendwie keine Gedanken mehr dazu,
    wie alle wahrscheinlich, der Spaß steht ja im Vordergrund und die
    Meinung, es wird schon unser Schiff nicht erwischen.

    21.00
    Uhr... wir bemerken, wie sich das Schiff langsam vom Cruiseterminal
    löst. Das Schiffshorn ist kaum wahrnehmbar. Es geht endlich los! Wir
    shippern langsam ein paar Hundert Meter Richtung Hamburg, dann kommt
    die 180° Wende... Hamburg liegt nun genau vor uns, Achtern. Und
    Kapitän Leitzsch gibt Gas oder lässt Gas geben. Unsere Reise
    beginnt. Norwegen wir kommen.

    Wir fahren Elbabwärts...
    Vorbei am Containerhafen. Viele Schiffe kommen uns entgegen. Leider
    gibt es hier nicht so eine Verabschiedung wie in Warnemünde. Wir
    passieren die Airbuswerke und können ein paar nagelneue A380
    erahnen. Blankenese... Was für tolle Villen direkt an der Elbe... Es
    wird dunkler. Das Schiff gleitet Richtung Nordsee. Wir gehen aufs
    Pooldeck... Denn da findet wie üblich, der Willkommenssekt und die
    Vorstellung der Besatzung statt.

    Es spielt bereits die Musik,
    viele der Passagiere sind an Deck. Tolle Stimmung und bei etwas
    kühlen aber regenfreien Wetter genießen wir die Atmosphäre... Nur
    den Clubtanz, den können wir noch nicht.

    Bevor wir in die
    Koje sinken, noch ein Blick raus. Wir haben Glücksstadt passiert. Es
    ist dunkel. Und, entgegen vieler Vorinfos, Vibrationen sind so gut
    wie keine da...

    Seetag


    Wir
    frühstücken in Ruhe mitten auf der Nordsee. Die Luna fährt weiter
    Richtung Norden. Wir genießen den Tag bei etwas Sport und auf der
    sonnigen Terrasse... Der Wind ist kaum spürbar. Es lässt sich sehr
    gut in den Sonnenstühlen und der Hängematte müßig gehen, nicht
    ohne ein Buch. Zu den Malzeiten sind wir rechtzeitig in den
    entsprechenden Restaurants, wie es sich gehört. Die ältere
    Generation, dass haben wir inzwischen gelernt, stürzt sich eher auf
    das Marktrestaurant, wo es eher in die Richtung deutsche
    Hausmannskost und nicht so stark gewürzt geht. Die anderen
    Spezialitätenrestaurants sind nicht so arg frequentiert. Der
    Tischwein schmeckt, wie schon im letzten Jahr, ausgezeichnet. Für
    den Vormittag hatte Kapitän Leitzsch bereits eine wichtige
    Information angekündigt, die jedoch erst gegen 17.00 Uhr kam.
    Sicher, weil AIDA ersteinmal abchecken wollte, das alles für die
    Gäste zu 100% klappt in den nächsten Tagen. In Hamburg äußerte
    bereits AIDA, dass in Norwegen die Lotsen streiken. Nun kommt also
    die endgültige Information vom Kapitän: statt Ulvik/Eidfjord
    steuern wir Olden im Nordfjord an. Das hat den Grund, dass AIDA nur
    noch Lotsen im Nordfjord gefunden hat, die noch bereit sind zu
    arbeiten.

    Knapp 200km weiter nördlich geht jetzt unsere
    Reise. Ein wenig sind wir enttäuscht, denn damit hat sich auch unser
    gebuchter Ausflug verabschiedet, wir wollten mit der Flams- und
    Bergensbahn fahren. AIDA hat aber sofort für Olden ein kleines
    Ausflugsangebot geschnürt, eine Wanderung zur Gletscherzunge des
    Briksdalsbreen, einen Seitenarm des größten Gletschers Europas, dem
    Jostedalsbreen. Das ist natürlich wiederum eine größere
    Überraschung, denn schon 2008 auf unsere Wohnmobiltour nach
    Norwegen, wollten wir zu diesem Gletscher, fanden aber, er ist uns
    zuweit im Norden.

    So gehen wir mit einem guten Gefühl, denn
    wir haben gleich den Ausflug gebucht, in den Abend. Und lassen diesen
    bei Show und Cocktails genüsslich ausklingen.

    Olden in Norwegen


    Es ist 07.00 Uhr und wir
    schleichen schon eine geraume Zeit ruhig durch den Nordfjord. Knapp
    60km tief geht es über diesen Wasserweg ins Landesinnere. Bis
    unglaubliche 600m tief ist dieser Fjord. Relativ dicht gleitet die
    AIDAluna an den Hängen vorbei. Überall stehe vereinzelt Häuser.
    Teilweise ist zu erkennen, dass nur für ein Haus am Ufer des Fjordes
    eine Straße serpentinenartig sich den Berghang herunterhangelt.
    Schneebedeckt sind die Berge. Immer wieder eröffnen sich gewaltige
    Panoramen, wenn kleine Dörfer seicht über dem Fjord stehen und
    Fjordarme sich weiter winden. Atemberaubend. Nach unserem Frühstück
    sehen wir, wenn wir am Schiffsrumpf vorbei schauen, unser Ziel:
    Olden. Es ist halb Zehn. Ein Kreuzfahrtschiff hat bereits
    festgemacht, es wird langsam größer und wir erkennen, es ist die
    britische „Arcadia“ von P&O Cruises. Sie hat an einem kleinen
    Kai in Olden festgemacht. Wir gehen vor Anker, die Tenderboote werden
    für die Überfahrt der Passagiere fertig gemacht.

    Wir
    treffen uns im Theatrium. Warm haben wir uns angezogen und
    wetterfest. Ordentliches Schuhwerk für eine Wanderung. Die Sonne
    luschert immer wieder hervor, aber irgendwie ist Regen in Sicht,
    glauben wir. Es geht nach einer Weile in der Gruppe von Bord. Auf
    Deck 3 ist die große Luke geöffnet und Herr Asiate stützt uns beim
    Einsteigen. Ganz schön eng ist es, vom Fußraum her. Wobei manchen
    Luftfahtgesellschaft bietet sowas ja als Beinabstand für
    Transatlantikflüge an. Da geht das schon für fünfzehn Minuten.

    An
    Land erwartet uns ein junger Guide, er spricht super Deutsch und hat
    ein wirklich super Fach- und Allgemeinwissen. Irgendwie hört er sich
    sogar wie Ranga Yogeshwar von der ARD. Es wird eine interessante
    Tour. Wir fahren im Bus ca. 25km in das Oldedalen hinein. Unterwegs
    ein Fotostopp. Am Ausgangspunkt für unsere angekündigte ca. 40
    Minuten dauernde Wanderung ist ein gewaltiger Wasserfall zu sehen und
    ein Souvenirshop. Hier noch schnell entsorgen und auf geht’s zur
    Gletscherzunge. Nach 100m kann der Wanderer sich überlegen, wandern
    oder fahren, denn dort stehe Elektromobile. Für ein wenig Kleingeld
    geht es dann im Elektroauto hoch. Wir entscheiden uns fürs Wandern.

    Der Guide sagte 40 Minuten. Im Nachgang frage ich
    mich, ob Norweger andere Wanderschritte und Geschwindigkeiten haben.
    Ich bin recht gut zu Fuß und habe 60 Minuten gebraucht. Das sollte
    jeder, den die Zunge besuchen will berücksichtigen und, es ist echt
    anspruchsvoll! Gutes Schuhwerk und zweckmässige Wanderbekleidung ist
    erforderlich, aber es lohnt wirklich. Ein großartiger Wasserfall ist
    etwas auf halber Strecke und dann miteinmal dieser tolle Blick: die
    Gletscherzunge ist beeindruckend! Nur, wo ist der Gletschersse, von
    dem der Guide berichtet hat... Das ist wohl noch nen Stück. Weitere
    20 Minuten Fußmarsch, vorbei an einer kleinen Hütte und Schildern
    mit Jahreszahlen, an denen die Gletscherzunge dort endete. Nach 60
    Minuten ist es geschafft. Ein riesiger See und eine gewaltige
    Eiszunge die sich in ein Tal hinein presst. Gletscherblau färbt sich
    das Eis im Sonnenlicht, denn wir haben tolles Wetter hier oben. Der
    Guide meinte bereits bei der Abfahrt, wir könnten richtig Glück mit
    dem Wetter haben.

    Der Gletscher ist ein Ausläufer des
    Jostedalsbreen, des größten Gletschers Europas. 100km lang, bis zu
    15km breit und knapp 500m hoch. Gewaltig. Es ist schwierig sich die
    Dimension vorzustellen und auch hier an der Gletscherzunge die
    Eindrücke zu verkraften. Leider haben wir kaum Zeit dafür, denn
    aufgrund der Berechnung des Guides, 40 Minuten Wanderweg und 20-30
    Minuten am Gletscher, dann sollte es zurückgehen, müssen wir nach
    kurzer Zeit wieder los, um wieder rechtzeitig am Schiff zu sein. Der
    Rückweg, das weiß der erfahrene Wanderer, ist nicht leichter wie
    der Aufstieg. Nieselregen erschwert die Sache etwas und die Leute,
    auch von der AIDA, die uns im Regen entgegen kommen, tun uns etwas
    Leid, denn auch die Wolken kommen tiefer. Wir hatten also mit dem
    frühen Start die richtige Wahl getroffen. Hoch beeindruckend steigen
    wir in den Bus und düsen zurück.

    Wir warten noch etwas mit dem Tendern und suchen uns
    einen tollen Blick auf den Fjord. Postkartenatmosphäre und dank
    einer tollen Spiegelreflex gelingen Bilder, die lange auf der
    Festplatte bleiben werden. Die „Arcadia“ und die AIDAluna im
    Nordfjord-Panorama. Dazu hat sich die kleine, aber feine, „Ocean
    Nova“ gesellt, ein exklusives Kreuzfahtexpeditionsschiff, das wir
    hinterher recherchiert haben (sie ist auch schon auf Grund
    gelaufen).

    Danach geht es wieder an Bord. Und für 17.00 Uhr
    hat Kapitän Leitzsch die Gäste zu einer wichtigen Information ins
    Theatrium geladen. Wir sind natürlich vor Ort, um uns die neuesten
    Streikinformationen von der Front abzuholen. Gut besucht ist das
    Theatrium, viele verfolgen sicherlich die Information auch übers
    Bordfernsehen. Leitzsch berichtet, dass der Streik noch anhält. Ein
    Schiff der gebeutelten Costareederei ist durch die Lotsen nach
    Stavanger gebracht worden, aber nicht wieder raus. Somit steht das
    Schiff im Hafen. Dieses Risiko will der Kapitän mit uns und dem Ziel
    Bergen vermeiden. Nach Rücksprache mit der Reederei gibt es nun ein
    anderes Ziel: Lerwick, Shetlandinseln. Knapp 430km westlich von uns.
    Was für eine Überraschung. Auch im positiven Sinn!
    Selbstverständlich hat ein Passagier dann im Theatrium geäußert,
    wie das jetzt mit Rückerstattung ist, schließlich ist das ja nun
    nicht mehr die Reise, die er gebucht hat. Wir finden, egal. Solche
    Ziele hätten wir nie gesehen und wir sind motiviert, die
    Ulvik/Eidfjord – Bergen – Tour zu wiederholen.

    Es geht
    also nach Schottland. Und AIDA hat gleich einige Ausflugspakete
    parat. Da wir keine Lust auf zusätzliche Inselbesuche,
    Schmuckvorführungen oder ähnliches haben, entscheiden wir uns eine
    kleine Inselrundfahrt mit Besuch einer Shetlandponyfarm zu buchen...
    Wir freuen uns auf morgen.

    Mehr Bilder - bitte hier
    klicken (Achtung, Sie werden auf unsere externe Fotoseite bei
    flickr.com weitergeleitet.).


    Lerwick –
    Shetlandinseln – Schottland



    Wieder ist es relativ früh für einen Urlaub,
    wo wir aufstehen und den ersten Blick aus dem Schiff wagen. Es ist
    viertel vor Sieben und Land ist zu sehen. Steilküste, wie wir sie
    von Rügen oder der Normandie kennen. Relativ weit weg nehmen wir ein
    kleines Tor in der Steilküste wahr, so wie das Tor der Normandie.
    Die AIDAluna fährt langsam. Hier fuhren, nach unseren Informationen,
    immer nur die kleineren AIDA-Schiffe her. Karg ist die Landschaft,
    das sehen wir bereits. Bevor es zum Frühstück gehen, sehen wir bei
    herrlichen Sonnenschein, einen Leuchtturm mit ein paar Häusern am
    Ufer. Toll.

    Nach dem Frühstück liegen wir bereits in
    Lerwick. Auf sogenannter Innenreede. Backbord des Schiffes die kleine
    Inselhauptstadt. Steuerbord ein paar Anwesen, verteilt in der
    waldlosen Landschaft. Schafe sind zu sehen. Bereits gestern hatte ich
    beim Ausflugbuchen nachgefragt, ob wir denn unbedingt zum Treffpunkt
    für den Ausflug im Theatrium sein müssen, das wäre insofern
    ungünstig, da dieser erst gegen 13.00 starten soll und wir auf
    eigene Faust bis dahin Lerwick erkunden wollen. So einfach schien das
    nicht zu sein. Jedenfalls habe ich uns im Theatrium vor unserem
    Lerwick-Landgang angemeldet. Ein wenig Diskussion, aber irgendwie
    wollte der Guide uns weitermelden.

    Wir stapfen auf Deck 3 und
    finden sofort Platz in der Fähre. Wenige Minuten später sind wir im
    Hafen von Lerwick. Auf deutsch begrüßen uns Einheimische. Es git
    Stadtpläne. Bevor es auf den Spaziergang geht, suchen wir uns noch
    einen tollen Fotopunkt, um die Luna auf Reede fotografieren zu
    können. Dann stiefeln wir in die übersichtliche Innenstadt. Nicht
    ohne immer im Kopf zu haben, in London gelernt, „look right!“ -
    an der Straße! Die Shoppingmeile von Lerwick ist nicht lang. Ein
    paar Geschäfte. Der örtliche Fotoladen hat bereits ein auf deutsch
    gestaltetes Willkommensbild zum Kauf im Schaufenster mit der AIDAluna
    auf Innenreede vor Lerwick. Die Stadt erinnert mit ihren vielen
    kleinen Steinhäusern an nordisch geprägte Städte. Eine Mischung
    aus England und Skandinavien. Beim Lesen der Straßennamen fallen
    immer nordische Bezeichnungen auf. Nachdem wir noch die Festung
    besucht haben, geht es zum Hafen.


    Dort stehen schon Busse bereit und ich spreche
    einen AIDA-Guide an, dass wir jetzt da sind. Naja, Diskussion hin und
    her. Wozu gibt es Funk? Einfach rüber melden, auf das Schiff, hier
    sind schon Ausflügler vor Ort. Und schon sitzen wir im Bus. Andere,
    so beobachten wir, hatten die gleiche Idee, haben sich aber nicht
    (ordentlich so wie wir) bereits vorab für diese Aktion
    angemeldet...
    Der Bus ist fast voll besetzt, als wir zu unserer
    kleinen Tour starten. Aufgrund der Kurzfristigkeit unseres Trips
    hierher sind fast nur englischsprechende Führer in den Bussen, aber
    und das ist toll, AIDA setzt Guides ein, die übersetzen – das
    klappt gut. Noch in Lerwick sehen wir, allerdings nur kurz, ein paar
    Robben auf den felsigen Ufern liegen. Auf der Fahrt zum ersten
    Fotostopp, mit einem schönen Blick, erläutert uns der Einheimische,
    das sie hier nicht mit Whisky und Schottenrock in Verbindung gebracht
    werden wollen, sie sind eher Skandinavier als Schotten.

    Wir
    fahren zu einer kleinen Shetlandponyfarm. Bemerken, dass es keinen
    Wald auf der Insel gibt. Sie eher farblich braun wirkt und nur im
    September farbenfroh sei, wenn die Heide blüht. Die Arbeitslosigkeit
    ist sehr gering, fast alle arbeiten in der Erdöl-/Erdgasindustrie.
    Diese sponsort auch einiges für die tristen Winter, wo die Sonnen
    nie auf geht. Da gibt es tolle Sport- und Freizeitangebote. Die
    Inseln sind sehr zersiedelt. Überall verstreut sind kleine Anwesen.
    Die Straßen nicht beleuchtet oder groß farblich markiert (außer
    die Hauptverbindungsstraßen). Das muss schon ein schlimmer Winter
    sein.


    Die kleinen Ponys haben gerad Nachwuchs
    bekommen. Achtung, nicht füttern, denn sie werden gierig und da kann
    schon mal ein Finger in Mitleidenschaft gezogen werden. Nach einen
    kurzen Stopp geht es weiter und zurück Richtung Hafen.

    Und
    das war es dann auch schon... Informativ und auch recht schön, die
    kleine Inseltour. 17.00 Uhr Ortszeit heißt: alle Mann an Bord!

    Es
    regnet mit einmal wie aus Eimern. Das Wetter spielt hier oben
    verrückt und wechselt sehr schnell. Da hatten wir wieder einmal sehr
    viel Glück mit der Sonne heute. Aber, so schnell wie der Regen da
    war, ist er auch wieder weg... Ein toller Regenbogen verabschiedet
    uns von den Shetlandinseln.

    Wir nehmen Kurs auf Hamburg.


    Seetag


    Ganz gespannt geht am nächsten Morgen der erste
    Blick aufs Meer... Wo sind sie denn, die Bohr- und Förderanlagen in
    der Ostsee. Wir vergleichen die Seekarte, die uns AIDA über den
    Bildschirm anbietet. Aber irgendwie nehmen wir die Anlagen noch nicht
    wahr.

    Nach dem Frühstück ein ausgiebiger Rundgang übers
    Schiff. Der Kidsclub macht, aufgeteilt auf verschiedene Altersstufen,
    seine Vorführungen auf der Bühne des Pooldecks. Wir spazieren nach
    vorn, oh, das kennen wir ja von der AIDAsol noch garnicht, es ist
    möglich über der Brücke einen Platz nach vorn zu ergattern...
    Toller Ausblick hier vorn. Aber sowas von voll. Naja.

    Nach
    dem Mittag ausgiebiger Müßiggang auf den Sonnenliegen. Bei
    Sonnenschein und kaum Wind ist das ja sowas von erholsam. Nun
    durchqueren wir die Öl- und Gasfelder. Am Horizont, garnicht so weit
    weg, sind gut die Bohr- und Förderanlagen zu erkennen.

    Langsam
    kommen wir Deutschland immer näher. Kurz vor 23.00 nehmen wir den
    Leuchtturm von Helgoland wahr. Die Insel ist auch gut zu erkennen und
    wir ahnen, morgen ist die Reise schon zu Ende. Gleichzeitig sind wir
    erstaunt, wie lange wir nun von hier noch brauchen, bis an den Kai in
    Hamburg.

    Am nächsten Tag heißt es wieder Abschied nehmen.
    Von einer sehr erholsamen und erlebnisreichen Reise mit AIDA, wir
    freuen uns auf‘s nächste Mal.

    Viel Spaß

    http://www.kaiserbadferien.de

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