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Mutti wird zur "Wiederholungstäterin", Aidavirus infiziert reisen wir ans Rote Meer - 4.11. bis 11.11.2011

    • AIDAblu:
  • perlenfee
  • 13. Dezember 2011 um 14:28
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  • perlenfee
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    306
    • 13. Dezember 2011 um 14:28
    • #1

    Mutti wird zur „Wiederholungstäterin“


    Reise vom 4. bis 11. November 2011


    Wer meinen Bericht von der Norwegen-Tour gelesen hat, weiß, was es mit Mutti auf sich hat. Mutti ist meine Mutter, 81 Jahre alt und seit Januar lebt sie allein. Für Sie gibt es keine Schutzimpfung, sie ist Aida-infiziert.Tja, nach der Norwegen-Tour kam schon in Hamburg, als wir ankamen, so ein Spruch von ihr:“also ich würde auch fliegen, wenn ihr wollt und länger auf dem Schiff würde ich auch gerne sein!“ Kurzum, ich beriet mich mit meiner Schwester und buchte die zweite Reise für meine Mutti, natürlich mit meiner Begleitung. Ich versprach, es wird eine schöne Reise und warm wirst du es auch haben und fliegen kannst du auch und länger wie 5 Tage auf dem Schiff bleiben auch. Schnell war mein Terminkalender durchgesehen und so buchte ich rechtzeitig für die beginnende dunkle Jahreszeit eine Tour in die Sonne.


    Natürlich ist alles etwas komplizierter, wenn man nicht an einem Ort wohnt. Ich im Süden Deutschlands, meine Mutter im Norden Deutschlands. Also mit dem Auto zu ihr fahren, Koffer packen und dann ab nach Hamburg. Ich habe nicht schlecht gestaunt, wie flott meine Mutti war, Zug fahren, S-Bahn fahren und dann mit dem Hotel-Shuttlebus ab Airport ins Hotel. Wir übernachteten und dann ging die Reise los, am 4. November startete der Flieger in Richtung Ägypten, nach Sharm El-Sheikh.

      • 4. November, Sharm El-Sheikh ,sonnig, 27 Grad

    Erste Etappe nach Aqaba/Jordanien, 115 Seemeilen

    Unser Flieger landet um 14.35 Uhr auf dem Flugplatz in Sharm El-Sheikh. Unterwegs hatte ich ein wenig Streß, der Flug, der anfangs recht ruhig verlief wurde gegen Ende hin doch zu einer Rütteltour. Das ist nun gar nichts für mich. Meine Mutti meinte nur, ich solle mich nicht aufregen, das geht schon vorüber. Von oben sah ich die Sinai-Halbinsel mit dem kargen Gebirge und dann endlich die Küste. Das Wasser türkisgrün und traumhaft schön. Der Shuttlebus brachte uns zur Blu. Unterwegs sah ich ein Hotel auf einem Hügel liegen, oben auf dem Dach standen vier große Buchstaben A I D A. Na, dachte ich so, könnte auch zu leichten Verwechselungen führen. Will jemand von der Stadt aus wieder zum Schiff und sagt AIDA und der Taxifahrer hat noch nie was von einem Schiff Namens AIDA gehört, landet man oben auf dem Berg vor dem Hotel.

    Bei einem kühlen Glas Bier und einem Cocktail des Tages genossen wir den späten Nachmittag an der Ocean-Bar und bezogen auch sehr bald unsere schöne Balkonkabine auf Deck 7. Damit wir ja nicht einfach nur so langweilig herum sitzen, stand für uns um 21 Uhr die Seenotrettungsübung auf dem Plan. Weil alle rechtzeitig zum Welcome-Sekt und der Sail Away Show auf dem Pooldeck sein wollten, waren wirklich alle vollzählig zur SNÜ angetreten. Und dann traf ich sie alle, meine Aida-Fans. Mit großem Hallo wurde gedrückt, gewunken und mitten drin meine Mutti. Sie fühlte sich wohl. Clubdirektorin Silvia Fürst ließ es uns alle wissen: „Sie haben Urlaub!“ Der Abend wurde für uns nicht so lang, denn es standen uns ja noch tolle Tage bevor

    • 5. November, Aqaba in Jordanien, leicht bewölkt, 27 Grad

    nächste Etappe bis Eilat/Israel, 4 Seemeilen (7 Kilometer)

    Ich war wie immer früh wach und stand auf dem Balkon, um den Sonnenaufgang zu erleben und vor allen Dingen das Einlaufen in den Hafen von Aqaba. Es ist der einzige Seehafen von Jordanien und sicher ein geeignet Ausgangspunkt um das Land zu entdecken. Natürlich wäre ich gerne nach zur Felsenstadt Petra gefahren, aber eine 10-Stunden-Tour hätte meine Mutti an die Grenzen der Belastung gebracht. Von einem AIDA-Fan, der in nächster Zeit geschäftlich in Aqaba lebt, hatte ich erfahren, die Stadt sei schön, sicher und man kann gut durch den Ort schlendern. Der Hafen liegt günstig und ein Shuttlebus bringt uns ins Stadtzentrum. Wir wollten eigentlich nur bummeln und dann eventuell einen Tee in einem kleinen Park in der Nähe des Mövenpick-Resorts trinken. Und wie wir da so gemütlich unter hohen Palmen herumschlendern höre ich, wie zwei deutsche Ehepaare sich mit einem Taxifahrer unterhalten. Es geht um eine Stadtrundfahrt mit einer Taxe. Die Männer haben keine Lust zu fahren, die Frauen möchten gerne. Ich frage ganz höflich, ob wir da nicht mitfahren könnten. Zustimmung, der Preis recht akzeptabel, 1 Stunde herumfahren, pro Person 10 Euro. Der Taxifahrer freut sich, er unterwegs mit 4 Frauen und ab geht es durch Aqaba. Ich muss ehrlich gestehen, eine ansehnliche Stadt, gepflegt, sauber, schöne Hotels, eine tolle Strandpromenade und erstaunlich wenig Urlauber unterwegs. Ich unterhalte mich mit dem Fahrer, ich sprach als einzige ein gutes englisch und dolmetschte für die Mitreisenden. Auf meine Frage, ob er denn auch andere Touren mache, sagte er natürlich, nach Petra z.B. Er würde uns auch hinfahren, wenn wir wollten. Aber uns war es zu weit und die beiden netten Damen hatten ja ihren Männer versprochen, in einer Stunde wieder da zu sein. Da können sie auf keinen Fall den ganzen Nachmittag wegbleiben. Wir hatten alle keine Handys dabei. Ob er denn auch zum Wadi Rum fahren würde und was es dann kostet. Er überlegt kurz, gute 2 Stunden - 20 Euro für jeden. Ich hatte Lust, meine Mutti und die zwei anderen natürlich auch. So dreht der Taxifahrer kurz um und wir suchten den männlichen Anhang der beiden Frauen. Der bald auf der Strandpromenade gefunden war. Kurze Info, Camera noch schnell ins Auto rein und so fuhren wir los. Ohne einen Tropfen Sonnencreme dabei, ohne einen Schluck Wasser, mit ein paar Euros in der Tasche. Der Fahrer hätte gerne das Fahrzeug gewechselt, das andere Auto sei größer und schöner - alles für Mutti, damit sie es bequem hat. Ach, was war der nett!! Aber wir beschlossen doch mit seiner grünen Taxe zu fahren. Über eine gute Stunde ging es quer durch eine bizarre karge Landschaft. Keine Bäume weit und breit. Berge unterschiedlicher Höhe und unterschiedlicher Färbung und dazwischen eine endlose Ebene, sandig – vielleicht ein paar Sträucher bedeckten den Boden und flirrende Hitze. So nebenbei erfuhr ich, dass der junge Mann neben englisch auch noch russisch und man staune ungarisch sprach. Da war die Freude groß, meine ungarisch stämmige Mutti hatte einen idealen Gesprächspartner gefunden. Die zwei quatschen in einer Tour, Wenn ich ihm auf die Schulter tippte, hielt er an und wir konnten Fotos machen, wo wir wollten und wann wir wollten. Das riesige Wüstental des Wadi Rum, geformt durch Wind und Wetter mit seinen augefranzten Sandstein- und Granitformationen ist ein Besuch wert. Wir fuhren nur bis Pforte des Wadi. Dort wurden wir von Geländewagenfahrer überfallen, um mit einem Geländewagen das Gebiet zu durchfahren. Der Taxifahrer riet uns davon ab. Er würde mit uns außen herumfahren, dort sei es auch schön und es koste keinen Eintritt (6 Euro). Also vertrauten wir ihm und weiter ging es und er hatte uns nicht zu viel versprochen. Dieses Landschaftsbild, einfach grandios. Manchmal hielten wir an, stiegen aus und es war eine sagenhafte Stille um uns herum. Man hörte den Wind, manchmal einen Vogel rufen und wir rochen die trockene Erde, die stellenweise rostrot war. Ein großer Teil des bekannten Films „Lawrence von Arabien“ wurde hier gedreht. Natürlich sind wir einen riesigen Sandberg hochgeklettert und Mutti bewachte derweil die Taxe. Der Fahrer machte von Fotos uns. Weiter ging es und als wir die Schienen einer Eisenbahn überquerten, schaltete der Taxifahrer den Motor aus und sagte, Motor defekt. Er grinste, war nur ein Scherz. Dann fuhr er uns zum Capitän Dessert Camp. Ein wunderschönes kleines „Dorf“ inmitten der Einöde, eng an hoche Felsen gebaut. Innerhalb der Umzäunung standen Teppichzelte, die zur Übernachtung einluden. Es gab dort jeweils ein großes Doppelbett unter deinem Moskitonetz und natürlich auch ein lustiges Toilettenzelt mit Waschgelegenheiten. Im Innenhof standen bequeme Sofas im Schatten und es wurde gerade ein Büffet aufgebaut, man erwartete für den Abend 60 Gäste. Erfrischt haben wir uns unter einen Palme mit einem leckeren Kräutertee und dann machten wir uns auf die Rückreise nach Aqaba. Fast drei Stunden waren wir unterwegs, sind über 150 km gefahren und der Taxifahrer hat nicht nachverhandelt wegen dem Preis, es blieb bei 20 Euro und so standen wir dann an der Haltestelle des Shuttlebusses und waren uns einig „ es war eine wunderschöner Ausflug, haben viel gesehen und hatten zudem so ein netten Taxifahrer!“ In Aqaba kann man sich wirklich frei bewegen.

    Zurück an Bord, erstmal duschen und vor allen Dingen was trinken und die Fotos in Ruhe anschauen. Vom Balkon aus genossen wir den Blick auf Aqaba, beobachteten kleine Fischerboote, die längsseits der Blu unterwegs waren und aßen dann im Bella Donna mit Blick auf Aqaba. 18.30 Uhr legten wir ab und sollten eigentlich sehr schnell in Eilat sein, sind ja nur 4 Seemeilen (7 Kilometer). Womit niemand gerechnet, so einfach in den Hafen einlaufen, das ging schon mal gar nicht. Also dümpelte die Blu vor Eilat und wartete auf die Einlaufgenehmigung durch die israelischen Behörden, die dann irgendwann kam. Kapitän Out war sehr angespannt!

    • 5. November

    Eilat/Israel später Abend

    In Eilat findet eine Kontrolle der örtlichen Behörden statt und zwar für alle an Bord, für Jung und Alt, für Gast und Crew – wirklich für alle. Dazu mussten alle! Reisepässe ausgegeben werden. Damit das reibungslos über die Bühne gehen sollte, erfolgte die Ausgabe der Pässe Deckweise und zwar mit Deck 4 ab 20 Uhr bis Deck 8,9 und 12 ab ca. 22.15 Uhr. Mit alle antreten, meine ich wirklich alle persönlich. Mutti konnte nicht auf der Kabine bleiben, kleine Kinder mussten wach bleiben oder wach gemacht werden, denn die Behörde machte eine Face to Face-Kontrolle. Paß auf, rein gucken, Mensch angucken, Einreiseschein reintackern und dann abtreten. Durch das verspätete Einlaufen verschob sich das ganz Prozedere nach hinten und ich habe keine Ahnung, wann die letzten Passagiere ihre Pässe vorgezeigt hatten. Landgang lief an dem Tag dann wohl nicht mehr. Meine Mutti ging ins Bett und ich zu DJ Helly in die Anytime Bar zur 70er Party. Die Nacht war kurz und ich hatte noch einen netten Abend.

    • 6. November, sonnig 23 Grad

    Eilat/Israel, nächste Etappe bis Safaga, 185 Seemeilen

    Eilat, die südlichste Stadt Israels hat einen ganz besonderen Reiz. Das Wasser hier ist noch türkisfarbener, die Häuser anders wie in Aqaba und die Hügel anders wie wir sie am Vortag gesehen hatten. Ausschlafen war nicht drin, um 8 Uhr startete unser Ausflug zum Timna-Nationalpark. Diesmal ausgerüstet mit Sonnenschutzmittel, Hut und Getränken ging es los. Die fahrt durch die Stadt und dann hinein in einen Einöde, die so prächtig war durch die verschiedenfarbigen Berge – von beige, braun, grün, gelb und rot war alles dabei. Der Timna-Park ist eine einzigartige Landschaft, es gibt dort die ältesten Kupferminen der Welt, Relikte aus der ägyptischen Mythologie und die Geschichte der „Göttin des Kupfers“ Hathor und des Gottes Ramses begegnen einem dort. Der etwa 60 Quadratkilometer hufeisenförmige Park bietet den Besuchern eine geologische Zeitreise, bei der wir wirklich großartige Feldformationen entdeckten. Aber auch Akazienbäume und Sträucher der typischen Wüstenvegetation sahen wir dort. Bevor die Tour aber startete schauten wir uns in einem Rundbau eine 360 Grad Multimedia-Show an, die uns mit den ägyptischen Göttern und der Kupferproduktion bekannt machte. Der Bus fuhr dann durch das Gelände zu Felsen, die Namen hatten, wie der Schraubenhügel, riesig groß und kupferbraun. Dann die Pilze, Gebilde immensen Ausmaßes. Und dann zur Krönung der Tour ging es zu den Säulen des Salomons. Diese Säulen sind ein aus einer Felswand hervortretendes Naturphänomen, das typisch für diese Gegend ist. Durch die Erosion entwickeln sich Risse, die in dem harten roten Sandstein auftraten. Sie wurden nach dem biblischen König Salomon benannt. Sie sind rund 60 meter hoch und zwischen den Säulen gibt es eine Art Treppe bis auf 30 meter Höhe, von wo aus ich einen sagenhaften Ausblick hatte. Zum Schluss fuhren wir dann zum Timna-See. Der künstliche See speist sich aus Grundwasser, das in den Gesteinsschichten des Bodens eingelagert ist. Türkisfarbenes Wasser in der Wüste, schön anzusehen. Nach dem Timna-Park stand noch eine weitere Attraktion in Eilat auf dem Programm, die man unbedingt gesehen haben muss. „The Underwater Observatory Marine Park“ . Der Turm sieht fast so aus wie Fernsehturm, nur dass sein Bein recht kurz ist und unter Wasser steht. Man steigt rund sechs Meter Stufen nach unten und befindet sich in einem Korallenriff. Bunte Fischer schwammen vor meinen Augen herum, faszinierende Korallengebilde in unterschiedlichen Farben zaubern mir eine Phantasiewelt hervor und ich schaue wie ein ungläubiges Kind, das träumt, es wäre Seenixe und sei mitten drin. Die Stufen waren für meine Mutti zu anstrengend, sie blieb im Turm und dann besuchten wir die verschiedenen Hallen, in denen es Aquarien gab mit Fischen aus dem Amazonas, Fische die selten zu sind, sogar einen Shark-Pool gab es. Dann sahen wir Wasserschildkröten, Rochen, Seepferdchen und immer wieder Korallengebilde, eins schöner wie das andere. Alles in allem, man muss dort gewesen und als wir dann am Uferrand des Rotes Meeres stehen, wünschte ich mir, ich könnte einfach hinein springen, so wie ich war, voll bekleidet. Das Wasser sah so was von einladend aus.

    Zurück an Bord, hieß es erst mal, rauf auf eine Liege am Pooldeck, Beine hoch und sich noch schnell einen Cocktail von den Offizieren abholen. Die haben geshakt, was der Becher hergab. Nach dem Essen wurde es orientalisch auf dem Pooldeck und wir sahen eine Show, die uns begeisterte. Danach Mutti auf die Kabine und Tochter ab zu „Bine, Ron und Schlagertörtchen“ im Brauhaus. So was habe ich noch bei keiner Reise erlebt. DJ Helly, der Megaknaller – rieß alle in seinen Bann, markige Sprüche, mindenstens zigmal „i spiel a liad für dich“ aufgelegt und alles tanzte auf den Bänken bis wir quasi rausgeworfen wurden.

    • 7. November, leicht bewölkt, 28 Grad

    Safaga, Ägypten – für uns ein sogenannter freier Tag, fast ...

    nächste Etappe Sokhna, 224 Seemeilen

    Jaja, ausschlafen nach den Schlagertörtchen war nicht. Ich hatte mich angemeldet zur Inside Tour, einmal das Schiff von ganz unten bis ganz oben ansehen, einschließlich Kapitän. Besonderes angetan war ich vom Versorgungsbreich, dort wo alle Lebensmittel gelagern, Fisch, Fleisch in riesigen Mengen in Kühlräumen, in denen ich vor Kälte eine Gänsehaut bekam und meine Brille beschlug. Kisten stapelhoch mit Anans, duftende Mangos, Äpfel, Erdbeeren, Maracuja-Früchte und und … es nahm kein Ende. Dann ein Raum mit allen möglich Milchprodukten, lecker Käse aus Frankreich, aus der Schweiz, aus Deutschland, Milch, Butter, Joghurt, Sahne, Creme fraiche und und … Der Weinkeller, Weine aus Deutschland, Italien, Spanien und sonst woher …Ja und die Vorratstanks mit dem weißen und roten Tischwein aus Portugal, ich konnte sehen, wo die gekühlten Leitungen hochsteigen und auch die Biertanks, schön aneinandergeschaltet, das der goldene Strom ja nicht abreißt – alles für uns, die Passagiere, die riesige Mengen verspreisen und wegtrinken. Leider ist mir der Zettel abhanden, wo ich mir ein Mengenangaben aufgeschrieben hatte. Mist, die Zahlen waren schon hoch! Dann Besuch der Wäscherei, Waschmaschinen, in denen ich zur Not auch mal übernachten könnte – so groß, ich glaube Fassungsvermögen 170 kg. Weiter eine riesige Maschine, in der die nasse Bettwäsche in einem Arbeitsgang getrocknet, gemangelt und gefaltet wird. Übrigens, die Spannlacken werden wirklich alle von Hand gefaltet ebenso die Bademäntel. Ich erfuhr, dass jedes Crewmitglied im Servicebereich mindestens 40 Wäschestücke hat, verschiedene Outfits für die verschiedenen Arbeitszeiten. Die Mengen haben mich fast erschlagen. Auch die Räume der Crews haben wir besichtigt, auf dem Deck gibt es Gänge, die haben Ortsnamen, damit sich jeder das merken. Ich könnte endlos weiterschreiben. Wir haben die Bühne von unten, oben und hinten besichtigt, den Regieraum, das TV-und Radiostudio, nur in den Maschinenraum kamen wir nicht rein, es fand gerade eine Repaturarbeit statt. Was mich natürlich auch sehr erstaunt hat, wie kühl und technisch es im Küchenbereich aussah. Edelstahl wohin mein Auge blickte. Freundliche Gemüseschneider, Spüler, Köche – es war ein Gewusel da unten, schließlich war es ja fast Mittagszeit. Und dann die Bäckerei, es roch nach frischem Brot, auf dem Tisch wurden gerade die Sahnetorten für den Nachmittagskaffee dekoriert. Schnell wegschauen dachte ich, macht dick. Ja und am Ende landeten wir oben auf der Brücke. Kapitän Out war sehr gesprächig und es war eine nette Zeit mit ihm, die im Flug verging. Natürlich stellten wir ihm viele Fragen und zum Schluß gab es dann das obligatorische Fotoshooting – Kapitän, drei Männer und ich, die Kleine mitten drin. Abgerundet wurde die Tour mit einem Gläschen Sekt, leckeren Häppchen und einer DVD als Gechenk über alle Bereich, die wir besucht haben, denn Fotos durften keine gemacht werden. Später fand ich dann eine Flasche Sekt im Eiskühler und zwei Gläser in unserer Kabine vor, als Trost für die entfallene Maschinenraumbesichtigung. Den haben Mutti und ich uns schmecken lassen, so einfach an der Reeling unserer Balkonkabine.

    Ausflüge haben wir dort keine gemacht, denn das, was besichtigt wurde, hatten wir schon früher mal gesehen und so konnten wir den Balkon und das Pooldeck ausgiebig genießen. Kaum Mitreisende an Bord, die waren sozusagen "ausgeflogen". Abends dann ins Variete zum Tanzspektakel „Apres la Plui“ - sprich, nach dem Regen. Modernes Tanztheater zu einer tollen Musik, wunderschöne Kostüme - hat uns verzaubert.


      • 8. November, sonnig, 27 Grad

    Seetag auf dem nach Sokhna, 224 Seemeilen

    Eigentlich wollte ich einen Kochkurs im Rossini machen, aber da habe ich die Anmeldung verpasst und so hatte ich dann den ganzen Tag einfach Zeit, mal nichts zu tun – einfach in der Sonne zu liegen und vor mich hin zu dösen, das ein oder andere Schwätzchen mit einem Aida-Fan zu machen und abends dann in Ruhe „Sezono“ anschauen. Sezono bedeutet auf Esperanto Jahreszeiten. Fantasievolle Bilder entführten uns in die 4 Jahreszeiten, verbunden mit einer schönen Musik, eine sehr guten Choreographie und berauschender Akrobatik verging die Vorstellung wie im Flug. Immer wieder ein Erlebnis, was das Ensemble zu bieten hat. Im Anschluss, Mutti wieder ins Bett, Tochter in AIDA-Bar, Crew meets Band. Es ist schon amüsant zu sehen, wie aufgeregt die Interpreten waren und sie wurden stets mit rasendem Beifall belohnt. Ein Absacker noch an der Bar und dann war für mich der Tag auch zu Ende.

    • 9. November, leicht bewölkt, 19 Grad

    Sokhna/Kairo, nächste Etappe 193 Seemeilen nach Sharm El-Sheikh

    Und wieder haben wir zwei einen ruhigen Tag. In Kairo waren wir schon mal, zu der Zeit, als es dort politisch noch einigermaßen ruhig zuging. Wieder haben wir das Schiff fast für uns alleine. Wir nutzten den Balkon, die Hängematte und Erholung war angesagt. Abends im Theatrium lauschten wir Dennis Marquez, tolle Stimme hatte er und dann ging es ab aufs Pooldeck zur großen Schlagernacht mit den Solisten des ADIAblu Show-Enselmbles, ein Querschnitt durch die Schlagerwelt. Singen bis zum Stimme verlieren und tanzen bis zum umfallen, alles lag drin. Achja, ich habe zum ersten Mal Bingo gespielt. Muss ja auch mal sein.


      • 10. November, sonnig, 27 Grad

    Sharm El-Sheik bis zum 11. November

    Der Tag begann mit einem gemütlichen Frühstück. Ich hatte einen Ausflug gebucht, Unterwasserwelt, Fahrt mit einer Semi-Submarine. Ursprünglich wollte Mutti mit, aber sie hat dann doch Bedenken gehabt, wegen dem steilen Abstieg im Boot und so fuhr ich dann alleine. Aber vorher, nein, wenn ich daran denke, habe ich wieder gleich wieder Kopfkino. 11 Uhr vormittags, das Brauhaus gefüllt bis zum letzten Platz, angzapft ist, Brezeln, Weißwurst, Gulaschsuppe und halbe Brathähnchen und mitten drin DJ Helly mit seiner Alm-Heide. Da hat das Schiff gebebt, Frühschoppen!!! Wir tanzten auf den Bänken, schunkelten, sangen und lachten bis die Tränen kamen. Selbst meine Mutti sang mit, i sing a liad für di ….. Zwei Stunden, DJ Helly, der Stimmungsaufheizer und um 13.30 Uhr war ich pünktlich im Theatrium zur Abfahrt meines Ausflugs. Mutti erholte sich vom Frühschoppen auf ihrem Balkon. Ich fuhr mit dem Bus ein Stück durch die Stadt zu einem Strandabschnitt, wo die Submarine-Boote auf uns warteten. Entlang der Küste fuhren wir zu den Korallenriffen und dann ging es hinab in den gläsernen Bereich des Schiffes. Durch riesige Fenster waren wir unter Wasser, Korallen soweit der Blick reicht. In allen Farben waren sie zu sehen. Dazwischen eine Vielfalt bunter Fische, Einige schwammen ganz ruhig vor der Scheibe hin und her und ließen sich fotografieren. Dann konnten wir Schnorchler über uns entdecken, die auf Erkundungstour waren und natürlich sahen wir auch die Taucher. Große Wasserblasen stiegen auf, wie schwebende Glaskugeln auf dem Weg nach oben. Mich persönlich hat es schon etwas betrübt, als wir wieder oben auf dem Deck des Bootes waren. So viele kleine Boote unterwegs, so viele Schnorchler und Taucher. Verkraftet das Meer diese Belastung? Die Ruhe der Fische ist gestört. Die Korallen werden durch Flossen beschädigt. Ich sah lange Abwasserrohre, die auf dem Meeresgrund lagen. Wird sich die Natur dort einmal rächen? So schön es auch sein mag, mit dem Fischen zu schwimmen – aber ich habe für mich entschieden, ich lass der Natur ihre Ruhe und schau das ganze Treiben durch ein Glasbodenboot an.

    Später am Strand war mir aufgefallen,dass es große Bereiche gab, wo Müll angeschwemmt war, Plastikbecher, Plastikflaschen usw. Machte mich irgendwie nachdenklich. Überhaupt, Sharm El-Sheik hat mir persönlich nicht gefallen. Jeder Zentimeter an der Küste ist verbaut, Hotel an Hotel, zum Teil oben auf den Felsen mit langen Treppen hinunter zu kleinen Ständen. Urlaub direkt am Strand, gibt es dort sicher nicht an vielen Stellen. Zur Zeit entstehen riesige Hotelkomplexe weiter weg von der Küste, jenseits der Schnellstraße. Urlaub am Pool, wer es mag. Wenn ich ganz ehrlich bin, Aqaba in Jordanien ist für mich die Perle am Roten Meer. Dort würde ich gerne noch mal hinfahren, meine Mutti natürlich auch – aber wir haben andere Ziele geplant. Abends dann, wieder Krebsfleisch mit meiner Mango-Chilli-Soße und dann sind wir auch los, zur Farewell-Poolparty mit Lasershow und für mich gab es noch die Last-Order Party mit dem Show-Ensemble. Ein letztes Treffen mit meinen Aida-Fans und dann aber ab, noch Koffer packen und ins Bett.

    • 11. November, immer noch warm und sonnig

    warten auf den Transfer zum Flughafen.

    Unser Flieger geht erst abends und so haben wir noch den Tag an Bord. Natürlich nicht mehr unsere Balkonkabine, aber das riesige Pooldeck. Schnell nochmal die Beine ins Wasser, was essen, lesen und ein letzter Prosecco mit Mutti an der Pier-Bar auf Deck 3.

    Der Bus fährt pünktlich, wir sind etwas schweigsam – im Flieger auch. Insgeheim wären wir gerne noch ein paar Tage geblieben. Der Rückflug ist unspektakulär ruhig und wir landen um 21.20 Uhr in Hamburg. Der Hotel-Shuttlebus holt uns ab und am nächsten Tag geht es mit dem Zug zurück in den Harz. Ich verbringe noch zwei mit meiner Mutti, wir lassen die Reise noch ein Revue passieren, lachen gemeinsam über unsere kleinen Abenteuer, die wir erlebt haben und dann fahre ich wieder nach Süddeutschland. Viel Zeit bleibt mir dort allerdings nicht, gerade konnte ich noch ein Fotobuch zusammenstellen und dann hieß es wieder Kofferpacken – es geht nach Südamerika, einmal das Kap Horn sehen und das mit meinem Mann. Übrigens, Mutti und ich machen im Frühjahr wieder eine Tour zu dritt, meine Schwester kommt auch wieder mit. Wohin? Irgendwohin, wo es warm ist im März oder April – vielleicht Vereinigte Arabische Emirate? Ich war schon dort, die zwei aber nicht.

    Ganz besonders gefreut hat es mich, dass es mit einem Treffen der vielen AIDA-Fans geklappt habt. Ich hatte ganz viel Spaß mit Euch, viele unvergessliche Stunden, tolle Gespräche und danke auch für die vielen Fotos, die wir untereinander getauscht haben - die von wilden Partys!!! :tanzgott:

    Unter diesem Link sind ein paar Fotos der schönen Tour hinterlegt. Viel Spaß beim betrachten.

    https://picasaweb.google.com/Aidafreundin/R…CJCqyr-llITo5wE

    Perlenfee

    Ich bekomme gleich einen Anfall, irgendwas ist mit der Formatierung nicht in Ordnung, ich hoffe, man kann alles trotzdem lesen.


    Der Blick in die Ferne öffnet einen Horizont, der unendlich ist ... :)
    und auf dem Meer kann ich besonders weit schauen :Boot1:
    ab 2008 Orient-Mittelmeer-Kanaren-Ostsee-Rotes Meer-Südamerika-Mar/Fantour-Amazonas-oft Südostasien-Adria-Karibik-Südstaaten/Mexiko-Pur Tour- Dubai/Mallorca-westl. Mittelmeer-Vietnam/Hongkokg/Philippinen-Transreisen und die Lust auf AIDA ist ungebremst :abfahrt:4 Reisen warten schon wieder
    :foto: https://www.youtube.com/user/Perlenfeechen/videos

    3 Mal editiert, zuletzt von perlenfee (13. Dezember 2011 um 19:22)

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    • RE: Mutti wird zur "Wiederholungstäterin", Aidavirus infiziert reisen wir ans Rote Meer - 4.11. bis 11.11.2011

    Schau mal hier:

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