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28. April bis 3. Mai von Hamburg nach Ulvik/Eidfjord nach Bergen, "Frühling in Norwegen"

    • AIDAluna:
  • perlenfee
  • 27. Mai 2011 um 16:28
  • Antworten

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  • perlenfee
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    9
    Blog-Artikel
    305
    • 27. Mai 2011 um 16:28
    • #1

    Wer
    verschwendet im jungen Alter einen Gedanken daran, wie es mal sein
    könnte, wenn ein Elternteil im Alter plötzlich alleine ist? Wie
    kann man einem 81jährigen Menschen helfen, wieder Freude am Leben zu
    haben? Man macht etwas ganz ÜBERRASCHENDES…, eine Reise
    vielleicht?


    Kurzum,
    ich buchte eine AIDA-Reise nach Norwegen für uns drei, für meine
    Mutter, meine Schwester und mich. Die Anreise nicht zu weit und die
    Dauer der Reise nicht zu lang, 5 Tage. Um es unserer Mutter besonders
    schön zu machen, buchten wir natürlich eine Balkonkabine und landeten
    auf Deck 7 der Luna.


    28. April

    Anreise nach Hamburg,

    19 Grad, leicht bewölkt

    Eine Taxe brachte uns zum nächstgelegen Bahnhof, wir sparten damit einmal
    das Umsteigen und fuhren dann über Hannover nach Hamburg. Tage
    vorher hatten wir schon frühlingshafte Temperaturen und ich schaute
    immer wieder im Internet nach, wie es denn in Ulvik/Eidfjord und
    Bergen wettermäßig aussah – einfach genial. Winterjacken blieben
    zu Hause und Sonnencreme wurde eingepackt.


    Um 12.35 Uhr trafen wir in Hamburg/Hauptbahnhof ein. Draußen wartete
    schon der Gepäckservice, der unsere Koffer zur Luna nach
    Hamburg/Altona beförderte. Wir schlenderten hinüber zum Busbahnhof
    und dort stand auch schon der Shuttle, der uns um 13.15 Uhr entlang
    der Binnenalster, St. Pauli, vorbei an der berühmten Davids-Wache
    zur neuen Anlegestelle in Altona brachte. Der Check-In begann um 14
    Uhr und eh wir uns versahen, waren wir auf dem Schiff. Meine Mutter
    und meine Schwester kannten die AIDA-Schiffe nur vom Prospekt her und
    waren total überwältigt von der Größe, der Weitläufigkeit, dem
    netten Empfang. Naja, dachte ich so, ihr habt ja die Kabine noch
    nicht gesehen.
    [Blockierte Grafik: http://img4.fotos-hochladen.net/uploads/dsc08659jozt6rfmnp.jpg]

    Kommentar meiner Mutter: "Du, das ist kein Schiff! Das ist ein MEGA-DING!"


    Unser erster Weg führte uns in Weite-Welt-Restaurant und wir begutachteten
    das Kuchenangebot, tranken gemütlich unseren Kaffee und genossen die
    warme Sonne auf dem Pooldeck. An der Ocean-Bar am späten Nachmittag
    gönnten wir uns einen Empfangs-Cocktail, machten einen
    Schiffsrundgang und bezogen unsere Balkonkabine. Ooooh, so schön, so
    hell, so groß – Platz genug für uns drei und dann noch der
    Balkon, hörte ich die zwei begeistert ausrufen. Schnell noch die
    Koffer ausgepackt, beim Friseur einen Termin gebucht und dann war
    auch schon Zeit für das Abendessen im Weite Welt Restaurant. Die
    Vielfalt der angebotenen Speisen; meiner Mutter fiel die Entscheidung
    schwer, was nehmen, was probieren – dann noch die Frage, Rotwein,
    Weißwein oder Bier? Unser Abend begann mit viel Freude. Nach dem
    Essen relaxten meine zwei in den gemütlichen Liegemuscheln am
    Theatrium und lauschten den Klängen der Live-Musik der Band Acoustic
    Avenue.

    Ich begab mich aufs Deck, mein „Sail away“ hören und zu schauen, wie
    die Luna ablegt. Telefonierte mit meinem Mann und einer
    AIDA-Freundin, die per Webcam im Internet mitverfolgen konnten, wie
    die Luna sich im Hafen einmal um die eigene Achse drehte und langsam
    Hamburg in Richtung Nordsee verließ. Oh wie schön, was die Technik
    da alles vollbringt. Ich konnte meine Freude mit den
    Daheimgebliebenen teilen.
    [Blockierte Grafik: http://img4.fotos-hochladen.net/uploads/dsc087188sfwb6hz4o.jpg]

    Natürlich ließen wir drei es uns nicht nehmen, später auf Deck 11 den
    obligatorischen Welcome-Sekt zu trinken und die Begrüßung durch
    Clubdirektor Heiko Schliek zu erleben. Danach sahen wir uns noch das
    AIDA-Luna Show-Ensembles an, hörten fetzige Musik und waren
    begeistert von der Lasershow. Anschließend zeigte ich meiner
    Schwester noch kurz die AIDA-Bar und sahen vom unserem Balkon aus,
    die hell erleuchteten Häuser entlang der Elbe in der Dunkelheit
    verschwinden.


    29. April

    1. Seetag, 15 Grad, bewölkt,

    nächste Etappe 530 Seemeilen (982 km)

    Ein Seetag beginnt eigentlich immer damit, auszuschlafen und das taten

    wir dann auch, aber nicht zu lange. Es war schließlich der „Kate &

    Willam-Tag“. Meine Mutter freute sich schon, dass die
    Hochzeitsfeier auch auf dem Schiff zu sehen war. So frühstückten
    wir etwas zügig und sahen das Eintreffen der Braut an der Kathedrale
    in London in unserer Kabine im Fernsehen an – mit einer
    Unterbrechung!! Attention, attention ... Es kommt am ersten Tag immer
    das, was alle Mitreisende und die Crew auf Trab bringt, die
    Seenotrettungsübung. Gottseidank, es wurde keine Suchaktionen nach
    nicht aufgetauchten Passagieren gestartet und so ging die Übung
    ziemlich fix über die Bühne. Und nach dem Mittagessen, das diesmal
    auch etwas schnell gehen musste, sahen wir die Trauung auf der
    Großleinwand im Theatrium an. Kurze Erholungspause auf unserem
    Balkon, wozu haben wir die und die Hängematte, und
    [Blockierte Grafik: http://www.fotos-hochladen.net/uploads/dsc08806zai9d8co4p.jpg]

    die Sonne scheint und dann danach ab in unser Lieblingsrestaurant,
    wo wir drei immer wieder auffielen. Zum einem, dass meine Schwester
    und ich uns so ähnlich sehen und dann unsere Mutter unverkennbar zu
    uns gehörte.


    Das Abendprogramm verbrachten wir im Theatrium. Das Kabarettstück mit
    dem Titel „Verheiratet und trotzdem glücklich“ zeigte uns, dass
    Männer und Frauen, obwohl sie doch so unterschiedlich sind,
    irgendwie miteinander auskommen können. Wir hörten so manche Dinge,
    die uns nicht ganz unbekannt waren. Was dann anschließend folgte,
    kann man schlecht beschreiben, man muss es erlebt haben: die
    poetische Traumwelt „Somnambul“. Eine fantastische Ausstattung,
    wundervolle Songs und eine tolle Akrobatik zur von Martin Lingnau
    komponierten Musik entrückte uns aus dieser Welt. Der Begriff
    Somnambul setzt sich aus den lateinischen Worten somnus (Schlaf) und
    ambulare (umhergehen) zusammen. Es war somit eine phantasievolle
    Traumgeschichte, die auch zum Schauen und Hören einlud. Doch nicht,
    dass wir dann genug hatten. Nein, es stand auch noch „Moulin Rouge“
    auf dem Programm. Der Ungar Krisztian Szücs hat sich für sein
    Soloprogramm von dem Kinohit Moulin Rouge inspirieren lassen und hat
    daraus eine multimediale Show für AIDA entwickelt. Gefühlvolle
    Musik gepaart mit Pariser Impressionen, die französiches Flair ins
    Theatrium brachten.


    30. April

    Ulvik/Eidfjord, 17 Grad, heiter

    nächste Etappe 185 Seemeilen (343 km)

    Die Nacht war kurz für mich, 3.40 Uhr ich werde wach und schaue zum
    Fenster raus. Eine ganz leichte Dämmerung ist zu sehen. Leise
    schleiche ich mich auf dem Balkon und sehe direkt gegenüber die
    Schatten der schneebedeckten Berge. Rückwärts gesehen,
    kohlrabenschwarze Nacht noch und als ich in Richtung Bug blickte, sah
    ich am Horizont einen leicht rötlichen Schimmer, beginnende
    Morgenröte. Welch ein Erlebnis. Ich hörte nur das leise Rauschen
    des Wassers, ein sagenhaftes Licht, eine klare Luft und eine
    unwirkliche Stille.
    [Blockierte Grafik: http://www.fotos-hochladen.net/uploads/dsc0893783b7w5c9fz.jpg]

    In Ulvik angekommen, verließen nur die
    Passagiere die Luna, die einen Ausflug gebucht hatten. Sie wurden mit
    den Rettungsbooten zum Anlegesteg gebracht und wir verließen die
    Bucht in Richtung Eidfjord, der ein Ausläufer des bekannten
    Handangerfjords ist. Die Fahrt ging durch ein enges Tal, gesäumt von
    hohen Bergen mit Schneegipfeln und ein strahlend blauer Himmel
    versprach einen sonnigen Tag. Um 11 Uhr kamen wir in Eidfjord an und
    sofort machten wir uns auf dem Weg zu unserem gebuchten Ausflug:
    „Obstgarten Fjordnorwegens“. Wer glaubt, dort oben wächst so gut
    wie nichts, der hat sich getäuscht gesehen. Wir gehörten auch zu
    den Ungläubigen! Die Wiesen im satten Grün, die Bäume mit zarten
    Blättern, die Wiesenblumen leuchteten und überall blühten die
    Kirsch- und Apfelbäume. Die Tour führte uns entlang des Fjords
    durch einige Tunnels, vorbei an kleinen Wasserfällen zu den riesigen
    Obstplantagen. Die Häuser entlang der Route in klaren Farben
    gestrichen, waren leuchtende Punkte in dieser wunderschönen
    Frühlingslandschaft. Unterwegs gab es eine kleine Kaffeepause mit
    Apfelkuchen und Vanilleeis, einfach nur lecker! Naja, dass ich
    dann noch in der Toilette die Tür nicht wieder aufbekam, war eine
    extra Geschichte. Wir besuchten eine kleine Kirche und dann ging es
    zurück in Richtung Hafen. Ein schöner Ausflug, mit einer netten
    Reiseleiterin, sie hat uns auch etwas über die Trolle erfahren lassen. Um
    noch ein paar ganz besondere Fotos zu machen, suchte ich mir am Ufer
    eine schöne Stelle und dann sah ich sie, die Luna, wie sie
    sich im Wasser anschaute. So, als wolle sie fragen, ist mein Mund
    noch rot und meine Augen unbeschreiblich aufregend? Beeindruckend!
    Wir genossen den restlichen Nachmittag teils auf dem Pooldeck, wo es
    doch recht sommerlich zuging – manche schon in Badesachen und
    Kinder tollten in den Pools. Das 200 Kinder an Bord waren, fanden wir
    schön.

    [Blockierte Grafik: http://www.fotos-hochladen.net/uploads/dsc08990u5yom2qs64.jpg]


    Das Abendprogramm hatten wir festgelegt: 20.30 Uhr, Theatrium, „Bis an
    alle Sterne“, besinnliche Texte von Rainer Maria Rilke, dazu eine
    perfekte Show der Tänzerinnen und Tänzer und nicht zu vergessen,
    die gefühlvollen Songs. Zwischendrin huschte ich schnell rauf aufs
    Pooldeck, um die Berge zu fotografieren, die plötzlich rosafarbene
    Schneegipfel hatten. Es war 21.20 Uhr und die Sonne war gerade dabei,
    am Horizont zu verschwinden. Zum richtig wachwerden gab es danach
    noch die legendäre ABBA-Show „Dancing Queen“. Die Musik kannte
    sogar meine Mutter und sie war total begeistert. Mama Mia, was war
    das damals eine verrückte Zeit … Den Übergang zum 1. Mai
    verbrachten wir noch gemütlich in der AIDA-Bar und dann hieß es
    auch bald schon wieder „Licht aus“.


    1. Mai

    Bergen, 15 Grad, heiter,

    nächste Etappe 551 Seemeilen (1020 km)
    bis Hamburg


    Der neue Tag erwachte für mich um 5.07 Uhr, ich wieder raus auf den
    Balkon, Kamera in der Hand, eingewickelt in einer Wolldecke,
    um die Einfahrt in den Fjord – durch die Linse festzuhalten. Vorbei
    an kleinen Inseln ging die Fahrt Bergen entgegen, die Stadt, die
    eingebettet zwischen 7 Bergen am inneren Byfjord liegt.
    Die Luna gleitet dahin und es ist, als ob ich ganz alleine auf der
    Welt wäre, wieder weite Sicht, klare Luft, einsame Stille und das
    Wasser in einem Blau, wie man es für den Norden nicht möglich hält.
    Lange rumtrödeln war für meine Schwester und mich an dem morgen
    nicht angesagt. Sobald das Schiff angelegt hatte, verließen wir die
    Luna und waren so gut wie alleine unterwegs in Bergen. Die Geschäfte
    waren geschlossen und es war Sonntag. Wir beeilten uns und fuhren
    schon um kurz nach 9 Uhr mit der Floyen-Bahn hinauf auf den Berg
    oberhalb von Bergen. Nach einer rasanten steilen Fahrt eröffnet sich
    dort oben vor uns der Fjord, unten das Panorama Bergens und natürlich
    konnten wir auch die Luna im Hafen sehen. Auf dem Rückweg
    schlenderten wir die Hafenmole entlang, bestaunten die bunten
    Holzhäuser Bryggens und fanden uns zum Mittagessen wieder auf der
    Luna ein.


    [Blockierte Grafik: http://www.fotos-hochladen.net/uploads/dsc09198nvdyc3pi0o.jpg]


    Am Nachmittag stand die
    gebuchte Tour „Bergen mit Boot und Bus“ auf dem Programm. Die
    Bustour brachte uns einen kleinen Einblick in die Geschichte Bergens
    und natürlich auch zur Hanse. Die Hanse-Häuser wurden früher zum
    Be- und Entladen der Schiffe direkt am Hafenbecken gebaut und
    bildeten so einen Kai, die Brygge. Früher hiess Bryggen auch
    Tyskebryggen (Deutsche Brücke). Nach einem verheerenden Brand im
    Jahr 1702 wurde der größte Teil wieder aufgebaut und heute steht
    Bryggen auf der UNESCO-Liste der weltweit erhaltenswerten
    Kulturdenkmäler. In den Parkanlagen sahen wir Menschen, die sich zu
    einem sonntäglichen Picknick getroffen haben oder einfach nur in der
    Sonne lagen und den Tag genossen. Entlang des Fjords ging es dann zu
    einer Anlegestelle, wo ein Katamaran-Boot uns abholte. Vorbei an
    kleinen und großen kahlen oder bewachsenen Felsformationen im
    Wasser sahen wir kleine bewohnte Inseln, auf denen Holzhäuser
    standen. Wer sich auf dem Oberdeck ein Plätzchen gesucht hatte,
    bekam den Fahrtwind gut zu spüren. Ich hatte mich auf das Achterdeck
    zurückgezogen und bekam so manche Gischtspritzer ab. Natürlich sahen wir
    auf der Fahrt auch das im viktorianischen Stil erbaute Haus von
    Edvard Grieg in Troldhaugen. Wie ein kleines Schlösschen thronte es
    oberhalb des Ufers. Grieg war Norwegens berühmtester Komponist und
    nach seinem Tod im Jahr 1907 wurde eine Urne mit seiner Asche in
    einer Felsgrotte auf dem Gelände beigesetzt. Der Ausflug war für
    uns ein Höhepunkt der Reise: wie haben viel gesehen, viel erfahren,
    hatten ein traumhaftes Wetter und im Hafen von Bergen umrundeten wir
    die Luna und sahen von ihrer schönsten Seite. Um 17:30 Uhr hieß es
    dann wieder „Sail away“ und das Abendprogramm konnte beginnen.


    Im Theatrium hieß es dann zur vorgerückten Stunde:
    Varieté, Varieté und waghalsige Akrobatik stand auf dem Programm.
    Natürlich ohne Netz, sahen wir die Akrobaten in der Kuppel schweben,
    aber auch auf dem Boden verzauberte das Show-Ensemble uns mit den
    Darbietungen. Eine grandiose Vorstellung! Wir überlegten noch, ob
    wir in die AIDA-Bar gehen sollten zum „Alpenglühen“, aber wir
    blieben im Theatrium. Yes, i want it all!! Die Musik von Queen
    versetzte uns zurück in eine Zeit, die doch schon etwas lange zurück
    lag, die 70er. Freddy Mercury's unvergessliche Songs nahmen uns
    gefangen. Von Rock bis zarter Schmelz, alles kam vor und wurde toll
    vom Ensemble präsentiert, da hätten wir gerne noch mehr gesehen.
    Diese Musik konnte nun auch kein Alpenglühen mehr toppen und so
    tranken wir noch einen Absacker in der Luna-Bar, schauten den
    Spielern im Casino zu und genossen einen Moment auf unserem Balkon.


    2. Mai,

    2. Seetag, 14 Grad, sonnig,

    Endlich, kein Wecker, kein Telefon und endlich habe ich mal
    ausgeschlafen, kein Land in Sicht, nur wir - einfach mal faul sein.
    Beim Mittagessen etwas Aufregung, wir treffen die Blu. Ich schnell
    hoch, vor der Anytime-Bar finde ich noch ein freies Plätzchen und
    dann sehe ich die Schwester, wie sie etwas entfernt von uns vorüber
    fährt. Schön sieht sie aus, wie sie dort durch das blaue Wasser sticht.
    Die Anytime-Bar war an dem Nachmittag unser Fixpunkt. 15 Uhr, meine
    Schwester und ich auf dem Weg zum angemeldeten Cocktail-Workshop. Wir
    hatten Glück, es hatten sich 4 weitere Passagiere (männliche)
    angemeldet und so waren wir zu sechst, eine kleine aber lustige
    Truppe. Es wurde geshakt, was der Becher her gab. Wir lernten, wie
    man die Bar-Utensilien benutzt, dass der Strohhalm Trinkhalm heißt
    und wie man ohne Maß die richtige Menge Alkohol oder Zutaten in den
    Becher bekommt. 21, 22, 23 … eingießen im Sekundentakt. Heraus
    kamen trinkbare Cocktails, wir probierten sie alle und die Stimmung
    wurde immer gelöster. Ich konnte einen meiner Lieblings-Cocktails
    mixen, den Cosmopolitan und meiner Schwester hat der Mai Thai
    besonders gut geschmeckt. Die Barkeeper-Crew hat viel dazu
    beigetragen, dass der Nachmittag so richtig nett war. Unsere
    Mitshaker natürlich auch. Nach einer kurzen Rast am Pooldeck, wir
    lachten immer noch, tranken wir mit unserer Mutter auf unserem Balkon
    den mitgenommen Cocktail aus. Nun sind meine Schwester und ich
    Besitzer einer Urkunde, die bescheinigt, wir sind Hobby-Barkeeper.
    Na, wenn das nichts ist … Weil es unser letzter Abend an Bord war,
    haben wir wieder in unserem Lieblings-Restaurant, dem „Weite Welt“
    gegessen und uns so richtig Zeit gelassen.


    [Blockierte Grafik: http://www.fotos-hochladen.net/uploads/dsc09484ct0nbumq6j.jpg]


    Rechtzeitig waren wir zum
    Farewell-Sekt auf dem Deck. Bei einem schönen Sonnenuntergang saßen
    wir am Pool und genossen den Moment des Abschiedsnehmens. Abschied
    auch von der Crew, dem Show-Ensemble und natürlich von der Luna.
    Nach „We are familiy“ hieß es für uns dann auch noch „Hands
    up“ in der Kabine, Kleiderbügel raus aus dem Schrank und alles
    rein in den Koffer.


    3. Mai

    wir sind bald in Hamburg


    Wie die Tage vorher, ich werde einfach wach, es ist 3.12 Uhr.
    An der Luna fährt ein hell erleuchtetes großes Segelschiff vorbei und
    ich stehe wieder leicht frierend mit meiner kleinen Digi-Cam
    auf dem Balkon, tauche ein in die stille, dunkle Nacht, lausche den
    Wellen und bin ganz wehmütig. Drei Stunden später fährt die Sea Cloud,
    die im Hamburger Hafen ihren 80. Geburtstag feiert,
    an uns vorbei und ich sehe im Morgenrot das Elbufer. Dann
    legt die Luna in Altona an. Später sitzen wir beim Frühstück im
    Marktrestaurant, ein wenig ruhig und als wir noch eine Runde um den
    Pool machen wollen, sehen wir, das Deck ist eine Baustelle geworden.
    Handwerker wuseln herum, die Flächen sind mit einem Schutzbelag
    versehen, ein riesiger Kran befördert einen Container aufs Pooldeck
    – die Luna wird überholt. Sie wird anschließend eine Woche in
    Hamburg aufs Dock gehen und wieder Seefein gemacht. Um halb zehn
    verlassen wir das Schiff und fahren mit dem Shuttle zum Hauptbahnhof.
    Von dort aus machen wir noch eine Stadtrundfahrt und sitzen um halb
    zwei im Bahnhofsrestaurant und denken an die Luna. Ach, was war das
    doch eine gelungene Reise. Ein Lächeln ist zurück gekehrt, meine
    Schwester und ich sind glücklich, unserer Mutter hat es sehr gut
    gefallen und sie sagte sogar, als wir in Altona abfuhren
    „AIDA-sehen“. Ich denke, wir werden mit ihr noch einmal eine
    Reise wagen.


    "Und wenn ein Tal noch so voller Tränen ist, gibt es immer eine Möglichkeit, sich zu retten.
    Und seien es nur ein paar Tage an einem anderen Ort mit lieben Menschen ..."
    Perlenfee, Mai 2011


    [Blockierte Grafik: http://img4.fotos-hochladen.net/uploads/dsc095479ztlbfeuvq.jpg]


    Einladung zur kleinen Fotoreise:
    https://picasaweb.google.com/Aidafreundin/FursForum?authkey=Gv1sRgCODm15Ca-5DGIg#


    Bitte die Schreibfehler zu entschuldigen, wenn ich Zeit habe, werde ich nachbessern :zwinker:

    Der Blick in die Ferne öffnet einen Horizont, der unendlich ist ... :)
    und auf dem Meer kann ich besonders weit schauen :Boot1:
    ab 2008 Orient-Mittelmeer-Kanaren-Ostsee-Rotes Meer-Südamerika-Mar/Fantour-Amazonas-oft Südostasien-Adria-Karibik-Südstaaten/Mexiko-Pur Tour- Dubai/Mallorca-westl. Mittelmeer-Vietnam/Hongkokg/Philippinen-Transreisen und die Lust auf AIDA ist ungebremst :abfahrt:4 Reisen warten schon wieder
    :foto: https://www.youtube.com/user/Perlenfeechen/videos

    5 Mal editiert, zuletzt von perlenfee (10. Juni 2011 um 14:27)

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    • RE: 28. April bis 3. Mai von Hamburg nach Ulvik/Eidfjord nach Bergen, "Frühling in Norwegen"

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