Unterwegs mit der Norwegian Gem Transatlantik Venedig -> New York im November 2010

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  • „Very Rough Moderately high waves“


    Schon mittlerweile sehr lange zurück, von einer insgesamt unglaublich tollen Reise mit unserem Schmuckstück Norwegian Gem, könnt Ihr heute meinen Reisebericht über die Transatlantik vom 30.Oktober bis 13. November 2010 lesen.


    Zwischendurch war ordentlich was los. Genau genommen 48 Stunden Fahrt durch Wellenberge und Täler, dank Ausläufern von Hurricane Tomas. Aber dazu später mehr.


    Unsere Route: Venedig * Seetage * Malaga * Cadiz * Lissabon * Seetag * Azoren * Seetage * New York


    Anreise Venedig


    Zum Flug mit Lufthansa nach Venedig gibt es eigentlich nur soviel zu sagen, dass wir beim Check In mit unserem Gepäck Richtung Venedig KEINE Probleme hatten. In New York sah das dann auf einmal ganz anders aus. Mit dem NCL-Anreisepaket durften wir mit 30 kg bis Venedig und 2 * 23 kg von New York reisen. Nun ja, es sollte noch ziemlich stressig in Newark werden diesbezüglich, aber, dazu komme später noch. ;-)


    Der Flug war ruhig, es gab einen Schokoriegel, nach 1,5 Stunden waren wir auch schon gelandet und wir saßen an der richtigen Seite. Auf der rechten Seite konnte man schon alle Schiffe im Hafen liegen sehen. Außer die Queen Victoria. Sie lag an einer anderen Stelle in Venedig. Sie haben wir beim Auslaufen gesehen.


    Der NCL-Transfer hat sich doch ziemlich in die Länge gezogen. Nach guten 30 – 45 Minuten ging es endlich in den Bus Richtung Hafen. Die Fahrt ging relativ schnell. In 20 Minuten durften wir schon wieder aussteigen und unser Gepäck abgeben. Noch ein paar Meter laufen und wir befanden uns in der Check-In-Halle. Einen Latitudes-Schalter gab es zwar nicht, wir sind aber trotzdem sofort drangekommen. Da es vielleicht nur noch zwei Stunden bis zur Abfahrt waren, war der Check In in fünf Minuten erledigt. Unsere ESTA-Anträge wurden allerdings einbehalten. Wir erhielten sie ein paar Tage später auf die Kabine zurück. In der Wartehalle mussten wir noch kurz warten und dann durften wir auch endlich die Gem betreten. Vorher natürlich das obligatorische Händedesinfizieren was auch bis zur Abreise in den Alltag integriert wurde.


    An Bord haben wir uns erstmal in Richtung Kabine begeben. Wir waren ja neugierig wie sie so aussieht, außerdem ging es auch bald mit der Seenotrettungsübung los. Wir waren die ganze Reise über sehr zufrieden mit unserer Kabine. Die Betten waren zusammengeschoben. Das Fenster war schön groß. Nicht schlecht. Und alles ok soweit.


    Zur Seenotrettungsübung gibt es nicht viel zu erzählen. Wir brauchten die Rettungswesten nicht anzulegen. Treffpunkt war für uns das Theater. Nach ein paar Minuten war der ganze Spaß vorbei.


    Aber jetzt sollte es endlich losgehen. Das Wetter in Venedig war zwar sonnig und nur leicht bewölkt, aber doch recht frisch. Durch den Kontakt vorab im Forum haben wir uns mit R. aus der Ecke Frankfurt / Main und T. ebenfalls wie wir aus Essen, in der Spinnaker Lounge verabredet. Wir sind dann auch direkt dort geblieben und haben uns eine schöne große Couch am Fenster gesucht und von dort das Auslaufen beobachtet und schon viel geredet. Um sich gegenseitig kennen zu lernen. Wir waren uns alle sofort sympathisch und hatten direkt viel Spaß.


    Venedig kenne ich nun leider nur durch das Flugzeugfenster und im vorbeifahren. In der Spinnaker Lounge wurden italienische Lieder gespielt. Es passte sehr gut. Und dann waren wir auch schon auf der offenen See.


    Drei Seetage bis Malaga waren unser Start.



    Seetage 1-3 (23 Grad, leicht bewölkt, 23 Grad, teils sonnig, 22 Grad, regnerisch)

    An den Seetagen haben wir eigentlich nicht viel gemacht außer gegessen und relaxt. Am ersten Seetag war es zwar sonnig aber doch recht frisch. Wir haben aber oben auf Deck 13 ganz vorne eine Liegemuschel ergattern können. (Allerdings ist uns das auch nur an diesem Tag gelungen. Generell war es dort immer voll, no chance) Mit einem Badetuch als Decke und warm angezogen konnte man es dort wunderbar aushalten. Am 2. Seetag war es vormittags auf einmal unglaublich warm, aber am Nachmittag hatten wir Regen. Rund um Malta gab es dann den ersten spürbaren Seegang. Aber kein Vergleich zu dem was kommen sollte. Am 3. Seetag war das Wetter schon wieder besser.


    Malaga: (23 Grad, sonnig)


    Ankunft Malaga war sehr früh. Um 7 Uhr haben wir schon angelegt und 7:15 Uhr sollte unser Bus in Richtung Alhambra starten. Als wir das erste Mal wieder Land unter den Füßen hatten, kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus was für ein Wetter wir schon morgens hatten. Es war ein unglaubliches tolles Licht. Strahlend blauer Himmel, keine Wolke und es war schon angenehm warm. Wir stellten fest, dass mit uns im Hafen noch die Mein Schiff und die Adventure of the Seas lagen. Die Busfahrt zur Alhambra dauerte nervige 2 Stunden. Obwohl so schlimm war es dann doch nicht. Man konnte noch mal die Augen etwas zu machen. Landschaftlich gab es auch nichts zu sehen. Der Ausflug war so, wie Ausflüge halt so sind, ziemlich zeitlich gestrafft. Wir starteten im Park, es ging weiter in den Palast und dann auch schon wieder zurück zum Bus der uns zum Mittagessen in ein Hotel bringen sollte. Das Essen auf diesem Ausflug war leider nicht wirklich gut. Der Hunger trieb es rein. Es war der einzige deutsch geführte Ausflug an den wir teilgenommen haben. Wir saßen an einem Tisch mit einem unglaublich netten älteren Ehepaar. Wir haben viel geredet. Auch an Bord haben wir uns immer kurz unterhalten wenn wir uns sahen. Danach ging es dann auch schon wieder mit dem Bus zurück zum Schiff. Am Terminal mussten wir aussteigen und dort das Check In-Prozedere über uns ergehen zu lassen. Am Ausgang ging es dann mit einem anderen Bus zurück zu unserem Liegeplatz. Um 17 Uhr war auch schon wieder die Abfahrt geplant. Bei herrlichstem Wetter verließ uns zuerst die Adventure of the Seas. Sie lag von uns aus gesehen ganz am Ende und musste als erste rausfahren. Die ganze Zeit Rückwärts. Natürlich verabschiedeten sich die drei Schiffe voneinander. Nach der Adventure haben wir abgelegt Richtung Cadiz. Nun ja, ob der Ausflug zur Alhambra empfehlenswert ist. Ich weiß nicht so recht. War nett, aber für 179 Dollar pro Person?


    Cadiz: (24 Grad, sonnig)


    Das Wetter hielt sich auch in Cadiz. Und es war schön warm. Dort hatten wir keinen Ausflug gebucht. Wir sind nach dem Frühstück vom Schiff und dann Richtung Stadt gelaufen. Auf halbem Weg sind wir in einen Hop On Hop Off Bus gestiegen und haben eine Rundfahrt gemacht. Praktischerweise hielt der Bus dann wieder direkt am Hafen. Leider hatten wir in Cadiz den kürzesten Aufenthalt. Nur bis 13 Uhr.



    Lissabon: (24 Grad, sonnig)


    Wetter in Lissabon wie gehabt. Kein Ausflug. Liegeplatz war Belem. Mit dem Bus sind wir in die Stadt gefahren und von dort aus mit einem anderen Bus Richtung Castello St. Jorge. Wir waren 2004 schon mal in Lissabon und stellten fest dass dort nun Eintritt verlangt wird und alles eingezäunt war. Wir haben uns das Geld gespart und sind etwas spazieren gegangen. Wir stellten leider auch fest, dass sich Lissabon in der Zeit von 2004 bis 2010 doch sehr zu seinem Nachteil entwickelt hat. Schade. Aber 2004 fand auch das Finale der Fußball-EM statt. Vermutlich hat man dort mehr Wert auf eine ordentliche und schöne Stadt gelegt. In der Sonne war es auf jeden Fall richtig heiß und kaum auszuhalten. Eine Fahrt mit der Electrico 28 war auch noch drin. Dann ging es auch schon wieder langsam zum Schiff. Wieder um 17 Uhr hieß es Abfahrt.


    Seetag: (24 Grad, sonnig)


    Am Seetag Richtung Ponta Delgada hatten wir wieder bestes Wetter. Wir haben an diesem Tag auch die Kletterwand erklommen! Ich habe es mir fürs erste Mal leicht gemacht und habe die linke Seite genommen. Ich muss sagen dass es ganz gut geklappt hat. Obwohl ich zwischendurch nicht wusste wie soll ich denn hier weiterkommen? Naja, es ging dann doch immer irgendwie weiter. Die Glocke ertönte und mit einem Absprung, am Seil gesichert, war ich auch schon wieder am Boden angekommen. Hat Spaß gemacht und sollte man echt mal machen!!! 



    Ponta Delgada: (22 Grad, teils sonnig)


    Geplante Ankunft in Ponta Delgada war 10 Uhr. Wir waren natürlich schon wach und hatten gefrühstückt und konnten schon mal die herrliche Küste beobachten. Bei Ankunft war es noch eher regnerisch. Aber der erste Regenbogen war schon zu sehen. Die Azoren sind wirklich ein Traum. Dort war es mit Abstand der schönste Hafen und der schönste Ausflug.


    Wettermäßig hat man alles gleichzeitig. IRRE! Auf der einen Seite dicke Wolken und Regen, dann wieder blauer Himmel und Sonne und dazwischen wunderschöne, farbintensive Regenbögen. So was sieht man hier in Deutschland nie! Die Temperaturen waren unten angenehm warm, je weiter man nach oben kam umso frischer wurde es. Aber wirklich frisch. Aber im Winter wird es in der Nacht nie kälter als 7 Grad. Auf der ganzen Insel leben Kühe auf ihren Wiesen verteilt. Total witzig! ;-)


    Gebucht hatten wir über NCL den Ausflug Fire Lake & Ribeira Grande. Dieser Ausflug wurde uns von einem Azoren-Kenner empfohlen und er hatte Recht. Fürs erste Mal war das genau das Richtige. Man kommt mit dem Bus schön rum und kann sich einen ersten Eindruck über diese wirklich herrliche Insel, Sao Miguel, verschaffen. Gestartet sind wir bei Regen, aber auch nur für ein paar Minuten. Der Rest des Tages blieb trocken, bis zum Auslaufen. Da fing es noch mal an. Aber entschädigt wurden wir mit dem schönsten Regenbogen des Tages!!!


    Unser Guide kam ursprünglich aus Bayern und lebt seit 8 Jahren auf den Azoren. Wir haben aber an einem englisch geführten Ausflug teilgenommen, auf Deutsch wurde nichts angeboten. War aber sehr lustig. Sein Englisch war jetzt nicht sooooo gut, daher bin ich schon mal gut mitgekommen. ;-) Auf der Fahrt sind wir auch mit Bianca von der Rezi ins Gespräch gekommen. Sie stammt aus Südafrika und ist eine total sympathische junge Frau. Sie erzählte uns auch, dass sie vor der Gem Volunteer während der Fußball-WM war und dort Shakire getroffen hat. *neid* 


    Los ging es mit dem Bussen, die direkt vor dem Schiff halten erstmal in Richtung Ribeira Grande. Dort war ein kurzer Aufenthalt für Fotos. Ein wirklich nettes hübsches kleines Städtchen. Auf einem Sonntag war es aber sehr ruhig und die Geschäfte geschlossen. Dann ging es weiter zu den Heißen Quellen.


    Dort befand man sich auf einmal in einer Art Dschungel. Total toll! Die heißen Quellen sprudelten so vor sich hin und es sah total klasses aus.


    Dann ging es weiter zum Feuersee. Dort hatten wir riesiges Glück mit dem Wetter. Es gab freie Sicht! Keinen Nebel, IRRE!!!! Muss man gesehen haben. Man kann es in Bilder einfach nicht festhalten.


    Zum Schluss ging es noch zu einer Ananas Plantage mit einer kleinen Verkostung von Ananas Likör (viel zu süß!) und Aufenthalt im Souvenir-Shop. Dann ging es auch schon mit dem Bus zurück zum Schiff.


    Die Dauer des Ausfluges war insgesamt 3,5 Stunden. Bis zum Auslaufen haben wir uns noch in Ponta Delgada aufgehalten. Für die Touristen waren dort einige Geschäfte geöffnet.


    Beim Ablegen kam dann auch schon die Durchsage vom Captain das wir mit einem Sturm zutun haben werden. Das Schiff wird sich auf jeden Fall bewegen. Er versucht so weit wie möglich um den Sturm herumzufahren. Naja, wer dachte schon dass es so schlimm werden wird. Ich ehrlich gesagt nicht. Ich dachte mir nur so. Letztes Jahr war schlimm, aber dieses doch nicht.


    Essen und Service und Crew


    Von Tag 1 bis Tag 14 durchweg positiv und es gab wirklich nichts zu beanstanden. Die Crew war immer nett, freundlich, zuvorkommend. Essen waren wir fast in jedem Restaurant. Für Latitudes gab es während der ganzen Reise das 2in1 Angebot. Das haben wir sehr gerne ausgenutzt.  Aber absolutes Pflichtprogramm ist meiner Meinung nach das Cagneys und Teppanyaki! Letzteres hat soviel Spaß gemacht und es war so lecker. Toll! Verzichten kann man meiner Meinung nach aber auf das Grand Pacific. Vielleicht lag es am ungünstigen Platz mitten im Saal in der Nähe der Treppe, aber die Geräuschkulisse war so extrem laut. Die Kellner wuselten in einer Tour um uns rum. Wir waren öfter im Magenta. Dort ist zwar auch viel los, aber im Vergleich bedeutend ruhiger. Im Garden Cafe war es soweit zu allen Tageszeiten ok. Abends bekommt man immer einen Platz und es ist vergleichsweise ruhig. Auswahl der Speisen war ok, wiederholte sich aber doch hin und wieder.


    In der ersten Woche gab es Magen/Darmprobleme an Bord. Dies führte dazu dass es gute drei Tage keine Selbstbedienung gab und man ständig und überall darauf hingewiesen wurde sich zu desinfizieren. Selbst die Türen der öffentlichen Toiletten standen offen, damit man nicht den Türgriff nutzen musste. Neben den Desinfektionständern stand auch immer ein Mitarbeiter mit einer Sprühflasche. Ins Herz geschlossen habe ich den ganz netten Mitarbeiter vom Garden Cafe der wirklich jeden mit Washi, Washi, Happy Happy, Smilie, Smilie begrüßte und einem die Hände einsprühte! Zu schön! 


    Einen richtig guten Job hat unsere Cruise-Direktorin Jaime De Souza gemacht. Sie stammt aus Kanada. Vermisst haben wir Klaus Lugmaier, er kann es einfach besser als sein italienischer Kollege. ;-)


    Entertainment


    Am 31.10. hieß es: Happy Halloween auf dem gesamten Schiff und in der Spinaker Lounge. Prämiert wurde das beste Kostüm. Da fahren die Amis ja richtig drauf ab. Gewonnen hat Santa Clause! ;-)


    Die Shows der Gem Production Stars waren auch alle drei sehr gut: Colorz, Get Down Tonight und die Farewell Show World Beat.


    Ebenfalls sehr gut war die Show von Fourever, ein Tribut an El Divo. Die Jungs hatten sogar zwei Auftritte. Die Klaviershow von Claire Maidin hatten wir im Stardust Theater verpasst, dafür konnten wir sie aber in der Magnum´s Champagne Bar erleben. Sie ist wirklich großartig. Als sie dann Empire State Of Mind von Alicia Keys und Hey Jude von den Beatles gesungen hat, und zum Schluss das Publikum mit einbezog, hatte ich echt Gänsehaut. Das war echt ein Erlebnis. So eine tolle Sängerin und so hübsch!


    Mal was ganz anderes und ebenfalls richtig toll war der Mandolinenspieler Radim Zenkl. Er spielte diverse Flöten und Mandolinen. Hat echt Spaß gemacht und bat Kontrastprogramm.


    Und wer hätte gedacht was für eine talentierte Crew NCL hat. Zu sehen in der Talent Show. Es war großartig. Vom Service bis Housekeeping war alles singend und tanzend auf der Bühne zu sehen. Und das am Abend unseres ersten Sturmtages. Respekt.


    Die Liveband auf dieser Cruise waren Kenosis in der Spinnaker Lounge und Ian West am Klavier in der Magnum´s Champagne Bar. Ganz ok.


    Mal was ganz anderes und total schön war der Abend klassischer Musik mit dem 4 Strings Quartet in der Star Bar. Richtig schön. Am letzten Abend fehlte aber der vierte Streicher, da er sich leider aufgrund des Sturms die Hand verletzt hatte.


    Ebenfalls erwähnenswert waren die eigenen Shows am Nachmittag von Jeremy und Jasmin und von Cari und Chris von den Gem Production Stars. Die arme Cari und Chris waren genau an dem Nachmittag auf der Bühne wo das Schiff anfing sich in den Sturm zu bewegen. Sie bedankten sich das trotz des Sturms soviel Leute gekommen sind. So was hätte sie auch noch nicht erlebt. The ship is rocking! Es sollte noch mehr werden…..:-(



    Kabine


    Bewohnt haben wir die Kabine 8512. CC-Außenkabine mit Panoramafenster. Ganz weit vorne. Was gibt es zu dieser Kabine zu sagen. Ausstattung normal und mit ganz viel Staumöglichkeiten. Koffer unterm Bett, genügend Kleiderbügel und Schubladen und Fächer. War kein Problem. Fön funktioniert auch hervorragend. Bad super! Abgeteilter Duschbereich und abgeteilte Toilette. Was gefehlt hat war die Kaffeemaschine. Gibt’s die wirklich nicht in jeder Kabine?


    Zum Geräuschpegel:


    Nun ja. Generell war die Kabine wirklich sehr ruhig. Man konnte vielleicht das leise rauschen der Klimaanlage hören. Von den Theaterproben haben wir eigentlich eher weniger mitbekommen. Es war nur zwei oder dreimal am frühen Morgen gegen vier Uhr ein Krach zu vernehmen. Wie ein hämmern. Ich habe keine Ahnung woher das kam und was das war. Das Anlagemanöver im Hafen ist definitiv laut. Da rüttelt die ganze Kabine und spätestens dann ist man wirklich wach.




    Zum Seegang:


    Spürt man vorne auf jeden Fall. Gerade an unseren Sturmtagen war es in der Mitte des Schiffes bedeutend ruhiger. Also diese Kabine ist wirklich nur was für 100% seefeste Cruiser. Aber ansonsten zu empfehlen. Wir würden sie noch mal buchen.


    Wege:


    Man muss schon einige Strecken zurücklegen. Das Schiff ist einfach groß. Aber, jeder Gang macht schlank.


    Die Gäste und der Courtyard Bereich


    Das Schiff war fest in amerikanischer und kanadischer Hand. Der Rest war international aus allen Ecken der Welt und ein paar Deutsche. 150 ca. Wir haben wirklich sehr nette Leute kennen gelernt und viele nette Gespräche geführt. Hervorzuheben ist vielleicht unsere Bekanntschaft mit einer wirklich sehr netten und sympathischen russischen Familie aus dem Courtyard Bereich.


    Wir saßen am frühen Nachmittag im Great Outdoors. Es war der 01.11. und der Geburtstag meines Freundes. Wir hatten in der Bliss reingefeiert. Davor war Halloween. Deswegen brummte mir noch etwas der Kopf und ich wollte eigentlich keinen Alkohol trinken. Beim Latitudes Treffen bin ich auch bei O-Saft geblieben. Nun ja. Wir mussten den Tisch wechseln da es etwas zu tröpfeln begann. Dort saß schon ein Mann. Wir haben nett gefragt ob noch frei wäre und uns dazugesetzt und angefangen uns miteinander zu unterhalten. Auf einmal beteiligte er sich an unserem Gespräch. Er sprach gutes Englisch und fand es ganz interessant uns deutsch sprechen zu hören. Im Verlauf des Gesprächs fragte er uns wo wir denn wohnen würden. Auf Deck 8 und Deck 9. Er würde oben auf Deck 14 wohnen. Deck 14??? Moment mal! Ja, er bewohnt mit seiner Frau und seiner Tochter eine Courtyard Villa. Seine Frau kam hinzu und weil wir uns so nett unterhalten haben, kam er auf die Idee uns einzuladen. Diese Einladung haben wir gerne angenommen. Und da wir gerade Zeit hatten, sind wir einfach sofort auf Deck 14, mit einem kleinen Umweg in die Kabine um noch schnell den Fotoapparat und die Digi-Cam mitzunehmen. Wann kommt man da schon hin und gegen Film und Foto hatte er nichts.


    Oben angekommen wurde auch schon sofort der Butler beauftragt etwas zu bringen. Er bestellte zwei Falschen Sekt, eine Obstplatte und Käseplatten. So ließen wir es uns gut gehen und haben uns weiter richtig nett unterhalten. Dort lernten wir auch die 10jährige Tochter kennen. Sie zog sich aber dann wieder zurück, da ihr unser Gespräch auf Englisch wohl zu langweilig war. Er bedauerte das sehr. Er hatte gehofft seine Tochter geht in den Kids Club um dort Englisch zu lernen. Aber sie hatte wenig Interesse und widmete sich lieber ihren DVD´s. ;-)


    Ein kleines Highlight war dann natürlich, ganz Russe, der Wodka. Wir haben nichts gesehen und nicht gehört wie er den Wodka an Bord bekommen hat. ,-) Ich muss sagen das ich wirklich nicht trinken wollte, weil ich Wodka pur so ekelig finde. Aber ein Schlückchen sollte und wollte ich doch mal probieren. Man will ja auch nicht unhöflich sein. Er war unglaublich gut. Absolut mild. Kein Kratzen oder Beißen. Es ist aber wirklich bei zwei kleinen Schlückchen geblieben.  Nach guten drei Stündchen haben wir uns dann auch wieder verabschiedet. Da wir uns auf jeden Fall erkenntlich zeigen wollten haben wir ihm über den Concierge, die liebe Ruth, ein kleines Geschenk zukommen lassen. Sie haben sich sehr gefreut.


    Eine ebenfalls witzige Gegebenheit war ein Pärchen, wohnhaft evtl. auch auf Deck 14 die mit ihrem kleinen weißen Hund reisten. Wir haben wirklich nicht schlecht gestaunt als wir Fiffi das erste Mal sahen. ;-) Wir fanden heraus, dass es auf Deck 4 wohl einen Sandkasten gibt. An 9 Seetagen wurde er sicher oft aufgesucht. ;-)


    Hospital


    Ja, dass Hospital musste ich leider auch aufsuchen. Ich bin zu Hause gesund und werde gerne im Urlaub krank. *seufz* Nun ja, im Verlauf der Reise entwickelte ich starke Schmerzen in der rechten Schulter. Ich weiß nicht warum, aber es wurde immer schlimmer dass ich meinen Arm kaum noch bewegen konnte. Und wir hatten noch eine Woche Schiff und 5 Tage New York vor uns. Das Hospital befindet sich unten auf Deck 4 und ist relativ Midship und leicht zu finden. Ich war noch in der offiziellen Sprechzeit dort und durfte mich am Empfang anmelden. Dort musste ich ein Formular ausfüllen, mir wurde direkt gesagt dass der Grundpreis 105 Dollar beträgt. Nun ja, es nütze ja nichts. Die Ärztin war Puerto Ricanerin. Und ich habe ehrlich gesagt wenig verstanden. Aber ich konnte mich ausdrücken und sie wusste was ich meine. Sie bestand aber auf ein Röntgenbild. Nun ja, von mir aus. Das Röntgenbild ergab natürlich nichts. Mit einer Spritze, zwei verschiedenen Tabletten, einer Armschlinge und einer Rechnung über 240 Dollar habe ich das Hospital wieder verlassen können. Nach drei Tagen waren die Schmerzen auch endlich fast vollständig weg. Das Geld haben wir natürlich zu Hause von der Krankenkasse zügig zurückerstattet bekommen.


    Das Sturmtagebuch:


    Mit argen Bedenken gingen wir aufs Schiff. Im Vorfeld hatte ich von der schrecklichen Transatlantik aus 2009 gehört. Fünf Tage am Stück furchtbarer hoher Seegang bis zu 8 oder 9 m Wellen. Nun ja, dass so was wohl noch mal passiert glaubte ich eigentlich nicht. Außerdem waren wir bester Laune an Bord und machten unsere Späße, Ententeich wäre ja nicht gebucht und Action wollten wir schon. Wir sollten die Action bekommen………………..*seufz*


    Beim Auslaufen von den Azoren wurden wir schon vom Captain Mikael Hilden sanft vorbereitet. Ich habe es immer noch nicht geglaubt und mir gesagt, ach was, so schlimm wird’s schon nicht.


    Der 1. Seetag auf dem Atlantik war wunderschön ruhig, sonnig und warm. Langsam los ging es am 2. Seetag gegen Mittag und wurde stetig mehr. Seetage 3 und 4 waren dann ganz im Zeichen des Hurricanes.


    Wir hatten gute 48 Stunden mehr als 40 Feet hohe Wellen. Obwohl wir sehr weit vom ursprünglichen Kurs gefahren sind. Unsere Kabine lag vorne im Bug. Ihr könnt euch vorstellen was das noch zusätzlich bedeutet.


    Auf der Gem ist einiges zu Bruch gegangen und es gab auch Verletzte, aber generell hat Captain Hilden und seine Besatzung uns soweit sicher und souverän über den Atlantik gebracht. Da es leider auch ältere Menschen nötig hielten bei diesem Sturm ins Garden Cafe zu wollen!!!, gab es dort einige Stürze. Ein Mann mit Rollator flog quasi durch das Restaurant. Zwei etwas korpolentere Amerikaner sind mit Tisch einfach umgekippt. Der Captain führte mehrer Durchsagen durch und bat alle Gäste, die schlecht zu Fuß sind auf, zur eigenen Sicherheit auf der Kabine zu bleiben und den Roomservice zu nutzen. Dieser wurde auch oft genutzt, wie auf den Kabinenfluren zu sehen war. Das Garden Cafe war zum frühstücken einfach nicht nutzbar. Das Great Outdoors war total verwüstet und man hörte den Wind pfiff pfeifen. Draußen waren nur dicke schwarzgraue Wolken zu sehen. Das Schiff schwankte in einer Tour und man musste sich ständig festhalten. Wenn man dann endlich am Tisch saß musste man sich und den Teller auch permanent festhalten. Das Garden Cafe wurde nach dem Frühstücksdesaster an diesem Tag komplett geschlossen. Es gab lediglich etwas Kuchen, Cookies und die Getränkestation war nutzbar. Essen war dann nur noch in den Bedienrestaurants möglich . Mittags im Blue Lagoon ging alles erstaunlicherweise recht schnell. Wir erhielten sofort einen Tisch und das Essen wurde schnell gebracht. Echt super.


    Natürlich war es auf der einen Seite ein irres und faszinierendes Erlebnis. Keine Frage. Aber auf der anderen Seite möchte ich das wirklich nie wieder erleben. Nie wieder. In der ersten Nacht habe ich gedacht das Schiff kippt um. Wir hatten so heftige Schlagseite zwischendurch. Das ganze fing langsam an mit stetiger Steigerung des Seegangs. In der Nacht ging es dann richtig los bis Freitag Morgen.


    Nachdem neben mir der Nachttisch mit Telefon umgeflogen ist, hatte ich echt Herzrasen und konnte mich nicht mehr beruhigen. Man hat richtig gemerkt wie es ganz plötzlich "abwärts" ging. Das war gegen 3:30 Uhr. Diese absolute Finsternis draußen hat mich verrückt gemacht. Ich wusste nicht wie sich die Gem genau durch diese Wellen bewegt. Ich habe mich entschlossen aufzustehen (mein Freund konnte und wollte weiterschlafen) und mich angezogen und bin ins Atrium gegangen und habe mich dort hingesetzt bis es hell wurde. Die erste Stunde wurde ich von R. begleitet, die auch wach war. Aber nicht so ängstlich wie ich war. Midship war es wirklich sehr viel besser und "ruhiger". Der Bordshop war total verwüstet und einige Bilder aus der Galerie lagen am Boden. Die arme Bianca von der Rezi hatte Nachtschicht und musste die Karten für die neuen Gäste einlesen. Auch sie hat so was noch nicht erlebt und verdrehte nur die Augen und musste seufzen. ;-) Die gleiche Idee hatten aber noch andere Gäste sich ins Atrium zu setzen und diesen Sturm einfach auszusitzen. Als es endlich hell war und ich genau sehen konnte was aktuell passiert war es um einiges besser und beruhigender und dann setzte auch die Faszination ein. Morgens konnten wir noch auf Deck 7 raus. Später stand es teilweise unter Wasser.


    Aber gut, wir wissen jetzt das wir absolut Seefest sind. Kein Anzeichen von Seekrankheit. Herzlichen Glückwunsch. ;-) Ich muss auch sagen, dass ich in der zweiten Nacht viel besser schlafen konnte. Die Wellen kamen permanent von hinten und wir sind quasi nach New York "gesurft". Das hatte eine gewisse Gleichmäßigkeit. Schlimm wurde es eigentlich immer nur wenn plötzlich noch eine Welle von der Seite kam und das Schiff in Schlagseite lag. Da ist dann auch das meiste zu Bruch gegangen und Menschen haben sich verletzt.


    Ein mulmiges Gefühl, so ein Anflug von Seekrankheit hatte ich dann am zweiten Abend. Es war schon wieder dunkel und ich wurde wieder innerlich nervös. Wir sind trotzdem im Cagney´s essen gegangen. Für mich persönlich eine schlechte Wahl, da die Lage des Restaurants bei diesem Seegang einfach schlecht ist. Ehrlich gesagt habe ich das Essen runter geschlungen weil mir flau im Magen wurde und ich einfach nur weg wollte. Nun ja. Das war nicht so schön, aber letztendlich haben wir alles soweit gut überstanden.


    Der letzte Tag ging dann auch schon wieder. Die Wellen waren immer noch hoch, aber nach dem Wellenritt der letzten Tage hat man das nicht mehr wahrgenommen. Der Captain wies aber immer noch auf raue See hin und das wir uns bitte festhalten sollten.


    Einlaufen in New York


    Da war dann absolutes Traumwetter! Stahlblauer Himmel, keine Wolke, aber noch bitterkalt. Morgens pünktlich 6 Uhr standen wir auf Deck 13. Hinter uns der Sonnenaufgang und vor uns die Skyline von Manhatten! Man muss es einfach mal gemacht haben.  Ach ja, und der kleine weiße Hund war auch beim einlaufen dabei und durfte sich etwas die Beine vertreten. Später nahm Herrchen ihn auf dem Arm und zog ihm eine Mütze auf den Kopf, die an der Decke befestigt war. Es war wirklich noch bitterkalt an dem Morgen!


    Ausschecken


    Das Auschecken bei NCL ist einfach klasse. Es ist so toll, dass man sich die Zeiten aussuchen kann oder sogar den Express-Walk wählen kann. Wenn man in der Lage ist sein Gepäck selber von Bord zu bringen. Da wir ja auf jeden Fall Zeit hatten, haben wir uns für die Auscheckzeit gegen 10:40 Uhr entschieden. Es verzögerte sich allerdings alles stark nach hinten das wir erst gegen Mittag vom Schiff kamen. Aber dies hatte zur Folge das wir unsere Koffer schnell fanden und bei der Einreise auch nicht allzu lang warten mussten.


    New York


    Von Samstag bis Mittwoch bestes Wetter. Trocken, Sonne, und relativ warm. Wir haben die übliche Sightseeing Runde für das 1. Mal New York gemacht, inkl. Musicalbesuch West Side Story. Tolle und irre Stadt! Aber ich war froh wieder zu Hausse zu sein. New York ist viel zu laut und hektisch.  Durch puren Zufall haben wir dann noch unsere russische Familie auf der 5th Av. getroffen und sofort ein Abschiedsfoto schießen lassen. Der nächste Zufall war, dass der junge Mann, der uns fotografierte, aus Hongkong kam, und Deutsch in der Schule gelernt hat. Mit ihm haben wir uns noch kurz unterhalten und uns dann auch von der russischen Familie verabschiedet. Getroffen haben wir sie dann allerdings nicht mehr


    Hotel NewYork


    The Roosevelt Hotel, 45. Straße, Ecke Madison Av. Taxifahrt Hafen – Hotel ca. 10 Minuten. Tolles Hotel, geniale Lage. Alles sehr gut fußläufig erreichbar. Das Hotel ist ziemlich groß, die Zimmer soweit ok und sauber. Nach einer Kreuzfahrt ist es schon schwierig in einem 3-Sterne-Hotel. Aber es ging. ;-) Aber bitte nur mit Rabattcode buchen. Ohne Rabattcode hätte uns das Zimmer für vier Nächte ohne Frühstück 1700 Dollar gekostet. Das ist es auf keinen Fall wert. Wir haben nun um die 700 Dollar bezahlt. Vollkommen ok für dieses Hotel! Es überzeugt einfach nur durch die Lage und die Hotellobby. Die Fassade des Hotels diente mal wieder für einen Kinofilm. Da ich nach Rückfrage allerdings den Schauspieler nicht kannte, habe ich auch wieder vergessen was für ein Film gedreht wurde. Es muss ein Actionfilm gewesen sein. Da Stuntmen vom Dach gesprungen sind und in einem Luftkissen aufgefangen wurden. Sonntag war der Drehtag. Morgens vor 8 Uhr hörte man schon den Regisseur brüllen And Action und der Aufprall auf dem Luftkissen. Der gesamte Block war gesperrt. Zum Gucken kam man aber einfach nicht ran. Man wurde entweder von der Polizei oder der Filmcrew verscheucht. Naja.


    Die US Premiere des neuen Harry Potter Movies war auch in der Zeit. Wir hatten überlegt gucken zu gehen, aber uns dann entschlossen es zu lassen. Da man sicher eh nichts sehen konnte. Wir haben uns dafür die Weihnachtsfenster von Lord & Taylor angeschaut. Die wurden nämlich an dem Tag auch mit allem Spektakel und Presse gefeiert und groß präsentiert. Waren aber auch echt schön gemacht. ;-)


    Abreise


    War furchtbar! Taxifahrt bis Newark ok. Dann ging es los mit dem Gepäck. Im Gegensatz zum Hinflug hieß es auf ein mal wir dürfen nur ein Gepäckstück a 30 kg mitnehmen!!! Der Gute Herr am Check In hatte es leider nicht verstanden und gewusst das wir mit einem Schiff angereist sind und entsprechend eine andere Gepäckaufteilung hatten. Zumal, wie sollen wir mit zwei Gepäckstücken pro Person anreisen und mit einem dann wieder zurück? Nein, er wollte es nicht verstehen. Er wollte tatsächlich dass wir ein Gepäckstück als Handgepäck mitnehmen. Dieses durfte aber nur 8 kg wiegen! Das dritte Gepäckstück sollten wir dann zusätzlich gegen Entgelt aufgeben. Ich habe gedacht ich träume das, aber wir standen in der Hall und mussten die Klamotten umpacken. Am liebsten wäre ich ausgerastet wenn wir nicht in New York gewesen wären. Was war ich sauer. Meine Wut sollte sich auch nicht legen als wir dann an einem anderen Schalter erfuhren das wir den ganzen Spaß gar nicht hätten machen brauchen!!! Die Dame, wo wir das dritte Gepäckstück für 50 Dollar hätten bezahlen sollen, sagt dann nämlich es war voll ok wie wir ursprünglich gepackt hatten! Wir also ohne zu bezahlen das eine Gepäckstück wieder bei dem netten Herrn aufgegeben. Dann ging es auf ein mal! Es war zum aus der Haut fahren. Unglaublich!


    Heimreise mit Lufthansa war ok. Essen ok, Entertainment Programm wollte zuerst nicht, lief aber dann nach einem Reset bis Ankunft Düsseldorf fehlefrei. ;-)


    Fazit!


    Tolle Reise, mit sehr vielen schönen Eindrücken und Erlebnissen. Für uns bleibt NCL derzeit 1. Wahl. Jamie hat sich bei der Farewell-Show noch so schön verabschiedet und gesagt wir sind eine große Familie uns seid auch ihr ein Teil davon. Wir tun unser bestes um euren Urlaub so schön wie möglich zu machen . Der eine mag jetzt sicher gähnen, der andere die Augen verdrehen, aber ich habe mich wirklich an den 14 Tagen willkommen gefühlt und auch sehr wohlgefühlt. Auch wenn mir als absoluter Seetage-Fan diese 9 Seetage innerhalb einer 14tägigen Fahrt leider doch viel zu lang waren. Ein paar Tage sind gut, aber soviel muss es dann beim nächsten Mal auch nicht sein. Auch Abends war meist das Schiff wie leergefegt. Nach dem Theater haben sich zwar noch ein paar Leute in die Spinnaker Lounge verirrt. Aber wenn die Band dann Pause gemacht hat war Feierabend. Über die Bliss brauchen wir gar nicht reden. Gäste waren eigentlich nur an Halloween dort. Ansonsten zu 90 % Crew. Mag sicher an der Route und am Altersdurchschnitt gelegen haben. Und das Frühstück zumindest im Garden Cafe, nun ja, wird auf Dauer auch langweilig. Und noch so einen Sturm brauche ich auch nicht. Aber gut. Wir freuen uns schon auf die Neubauten und auf eine neue Reise! 2011 wird es wohl die Norwegian Jade, die Venedig-Griechenland-Runde. Wir werden sehen, warten noch auf die Angebote! :daumen:


    Bildergalerie:


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