Im September waren wir mit der Vasco da Gama in Arendal. Nach einer wundervollen Schäreneinfahrt haben wir direkt in der Stadt angelegt und wurden mit Musik und Tanzvorstellungen empfangen. Am Terminal bekamen wir Informationen und Stadtpläne ausgehändigt.
Quasi um die Ecke lag direkt der Hafen Pollen. An diesem vorbei sind wir zuerst zum Glasaufzug und haben von oben die Aussicht auf den Ort und die Schären genossen. . Er fährt 40 Meter durch den Felsen, bevor er in einem 20 Meter hohen Glasschacht auftaucht – mit spektakulärer Aussicht während der Fahrt. Die Fahrt ist täglich von 06:00 bis 22:00 Uhr kostenlos. Anschließend sind wir zu Fuß zur Kunstarena Torbjørnsbu Minen. Die Anlage besteht aus einem Ausstellungsraum im 3. Stock mit Zugang zum Gehweg durch die Minen. Im Ausstellungsraum wird die Geschichte der Minen in einer Zeitleiste an der Wand kurz wiedergegeben. Die Minen von Torbjørnsbu gehörten mehrere Jahrhunderte zu den wichtigsten Eisenminen des Landes, wurden jedoch nach Schließung des Betriebs vergessen und als Deponie genutzt. Mit dem Projekt Kunstarena Torbjørnsbu will die Bomuldsfabriken Kunsthall diesen mächtigen Tagebau aus der Vergessenheit bringen und einen neuen öffentlichen Raum schaffen, in dem sich die Öffentlichkeit in einer Kunst- und Kulturlandschaft bewegen kann. Dazu wurde auf Stegen ein kleines Wegenetz geschaffen. Der anschließende Besuch im Hauptgebäude war auch nett - Kunst ist halt immer individuell. Zurück sind wir dann mit dem Bus gefahren und haben anschließend noch das Altstadtquartier Tyholmen angeschaut. Insgesamt war es ein netter kleiner Ort und mit dem Besuch der Minen konnten wir den Tag gut verbringen