
Unser 1. Highlight der Reise.
Ich hatte bereits im Vorfeld dieser Reise eine Stadtrundfahrt mit Irina organisiert. Übrigens ein sehr guter Tip hier aus dem Forum. Es hat alles wunderbar geklappt. Irina hat uns pünktlich am Hafen mit einem Kleinbus abgeholt und uns anschließend ihr St. Petersburg gezeigt. Sie spricht sehr gut deutsch, was insofern von Vorteil war, da wir nicht wirklich russisch sprechen, außer Opa natürlich, der aus seiner Jugend in der russisch besetzten Zone über einige Grundkenntnisse verfügt........
In welcher Reihenfolge wir die nachfolgenden Sehenswürdigkeiten besichtigt haben, kann ich leider nicht mehr sagen - es ist einfach zu lange her -, aber auf jeden Fall war es toll!
Die Landspitze des Wassiljewski-Insel mit der Festung Peter und Paul, die Isaaks-Kathedrale und die Blutkirche. Wir sind über den Schlossplatz entlang des Winterpalastes gelaufen, über den Newsky Prospekt, der 4,5 km langen berühmten Hauptstraße St. Petersburgs, geschlendert und haben Piroggen in einem kleinen Cafe gegessen.
Und dann natürlich eine Bootsfahrt durch die zahlreichen Kanäle - in einem großen Boot ganz allein für unsere kleine 13-köpfige Reisegruppe und dafür beneidet von der nachfolgenden großen AIDA-Ausflugsgruppe.
Am Ufer der Newa, dem 74 Kilometer langen Fluss, der vom Ladogasee in die Newabucht der Ostsee fließt und dabei St. Petersburg durchquert, wurden wir nicht nur von einem der vielen Jetski-Fahrer nass gespritzt, sondern wir haben auch endgültig verstanden, warum diese Stadt auch "Venedig des Nordens" genannt wird.
Während der fast 7 Stunden dauernden Tour hat uns Irina viel Interessantes über die Sehenswürdigkeiten der Stadt, über Russland im Allgemeinen und über die St. Petersburger im Besonderen erzählt. Auch unsere damals noch "Teenager-Kinder" waren schwer beeindruckt.
Nach dieser tollen Stadt genossen wir das Auslaufen bei einem Kaltgetränk noch lange an der Oceanbar.