7 Eine bunte Mischung: Kultur und Natur auf Kreta

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Kabinenkategorie
Meerblickkabine
Reisedatum von
13. Oktober 2019
Reisedatum bis
27. Oktober 2019

20. Oktober 2019 – Heraklion

Einigermaßen ausgeschlafen erschien ich in der Dämmerung vor der Kaffee spendenden Pool-Bar. Es war noch sehr frisch – der Kaffee erfüllte also zwei Funktionen …

Die AIDAcara näherte sich langsam ihrem Liegeplatz.



Er lag in so etwas wie einem Industriehafen. Ein nicht so toller Ausblick wie auch der auf das gesamte Heraklion. Nun gut, Hafen und Stadt sollten an diesem Tag nur Durchgangsstationen sein.

Es wurde langsam heller. Hinter Heraklion zeigten sich hohe Berge, deren Gipfel sich noch in den Wolken versteckten. Von der Sonne bis auf eine minimale Rötung keine Spur. Im Hafen selbst war wenig los. Einige Fähren und ein weiteres Kreuzfahrtschiff, die Celestyal Olympia. Ein paar auslaufende Fischerboote. Langweilig – also auf zum Beseitigen der Leere im Magen. Und danach runter vom Schiff und mit dem Shuttle-Bus zum Kreuzfahrtterminal. In ihm erwartete uns Kerstin, eine Deutsche, die vor zig Jahren ihr Herz zunächst an einen Griechen und danach an Kreta verloren hatte. Bei Kerstins „Happy Taxi“ hatten wir eine 6-Stunden-Taxi-Tour in das ursprüngliche Kreta gebucht.

Wir verloren keine Zeit und die Fahrt vom Norden in den Süden der Insel begann. Dorthin, wo der Tourismus weitgehend in den Kinderschuhen steckte. Heraklion ließen wir zum Glück schnell hinter uns. Es gab mit Sicherheit auch attraktive Ecken in Kretas Hauptstadt. Wir sahen sie aber nicht; es war auch nicht geplant, sie zu besuchen. Richtig schön wurde es, als wir auf einer gut ausgebauten Straße ins Landesinnere stießen. Erstaunlich, wie grün diese nahe an Nordafrika liegende Insel war.



Kerstin stellte klar, dass der Hauptwirtschaftszweig Kretas nicht der Tourismus sondern die Landwirtschaft war. Von der Ernährung her ist Kreta autark. Hauptfaktor ist der subventionierte Olivenanbau. Wir merkten es – auf beiden Seiten der Straße tauchten immer wieder Olivenplantagen auf. Die älteren, knorrigen Bäume ohne Ordnung. Sie wurden seinerzeit dorthin gesetzt, wo gerade Platz war. Jüngere Olivenbäume waren schnurgerade ausgerichtet.



Beim Vorbeifahren an einem dörflichen Gemüseladen sahen wir eine bunte Mischung von Angeboten: riesige Weißkohlköpfe, Porreestangen, Kartoffeln, Auberginen, Paprika, Südfrüchte … alles kretische Produkte.

Wälder bekamen wir nicht zu Gesicht. Sie wurden von den Besatzern – z.B. von den Venetianern oder Osmanen – weitgehend für den eigenen Gebrauch abgeholzt. Was Ende des vorletzten Jahrhunderts in den höheren Regionen als Wald noch vorhanden war, brannte die damalige Besatzungsmacht, die Osmanen, nieder. Sie wollten die freiheitsliebenden griechischen Widerstandkämpfer „ausräuchern“, die sich in unwegsamen Regionen versteckt hielten. So ganz gelang es ihnen nicht – auch mit Hilfe der Waffen tragenden wilden „Gesellen“ verdrängten die sich keiner Autorität unterwerfenden Griechen die Türken von ihrer Insel. Noch immer lassen sich die Bergbewohner nicht alles von den „Flachlandkretern“ vorschreiben. Trotz sämtlicher kodifizierter Waffenverbote behielten viele Bergbewohner ihre Pistolen und Gewehre. Sie richten sie zum Glück weniger auf Personen oder Tiere. Verkehrs- und Straßenschilder müssen daran glauben – wir sahen viele durchlöcherte Schilder. Aus Übermut oder um zu zeigen: Uns gibt es noch!

Wo sich einst ausgedehnte Wälder erstreckten, sahen wir bei einem Halt zwischen zwei Bergketten. In den unteren Regionen erkannten wir Olivenhaine. Je weiter wir nach oben blickten desto karger wurde es. Der mit 2.456 m höchste Berg Kretas im Ida-Gebirge, der Psiloritis, lag ganz oben in den Wolken. Andere benachbarte Bergspitzen waren frei – und auch wieder karg.



Die andere Seite der von 250 m bis zum Mittelmeer abfallenden Messara-Ebene wird vom bis zu 1.231 m hohen Asteroussia-Gebirge begrenzt. Die Sicht auf die Höhen wurde von einem Nebelvorhang beeinträchtigt – das sah auch nicht schlecht aus …



Wir setzten die Fahrt fort. Hügelabwärts bis wir die Messara-Ebene erreichten. Links und rechts der Straße wieder Olivenhaine. Kerstin wies darauf hin, dass sich zwischen den einzelnen Bäumen behauene Steinblöcke und auch verzierte Säulen einfach so herum lagen. Ein ideales Spielfeld für Hobbyarchäologen. Profis waren ein Stückchen weiter tätig bzw. gewesen. Dort, wo wir hielten. Dort, wo sich das Herz von Gortyn befand.

Gortyn? Wer hatte schon von Gortyn gehört? Wir vor dem Besuch der Reste dieser einst äußerst bedeutenden Stadt nicht. Zumindest nicht bewusst.



Bereits vor der Übernahme Kretas durch die aus dem Norden einfallenden Dorer bestand an diesem Flecken eine Siedlung. Die Dorer brachten sie zur ersten Blüte, wobei auch die beiden nahe liegenden Häfen Mátala und Levín beitrugen. Es entstand ab ungefähr 500 v. Chr. ein für die damalige Zeit außergewöhnliches Medium: in Stein gehauene Gesetzestexte.



Auf einer Wandfläche von 2 m x 10 m. Behandelt wurden moderne Rechtsvorgaben wie z.B. Erbrecht, Ehebruch, Vergewaltigung, Scheidung … auch das Verhältnis der Freien zu Sklaven. Die zweite und letzte Blütezeit kam, als sich die Römer Jahrhunderte später Kreta einverleibten. Gortyn wurde zur Hauptstadt ihrer Provinz „Kreta und Kyrenaika (Lybien)“. Spätestens mit dem Einfall der Araber 824 war es mit der Pracht vorbei. Gortyn entließ ihre Einwohner …

Das, was seit 1884 von italienischen Archäologen freigelegt wurde lag vor uns. Es war lediglich ein kleiner Teil der in der nächsten Umgebung unter Olivenbäumen schlafenden Stadtreste. Wir wollten uns näher ansehen, was nach weit mehr als einem Jahrtausend übrig geblieben war (Eintritt € 6,--; Rentner € 3,--). Eindrucksvoll waren die Gassenbegrenzungen und Räumlichkeiten andeutenden Mauerreste.



Und die teilrestaurierte, aus dem 6. Jahrhundert stammende Basilika Ágios Titos,



eine Kreuzkuppelkirche, von der die östliche Apsis sowie links und rechts davon Nebenapsien nach Plünderung und Zerstörung durch die Araber einigermaßen erhalten geblieben waren. Für die damalige Zeit war die Deckengestaltung ein großes Wunder: Die Steinblöcke wurden „einfach“ aneinandergefügt und hielten ohne Mörtel.

Ein weiteres Kleinod bestand im halbrunden, wenn auch kleinen Odeon, eine Theateranlage mit Marmorsitzreihen.



Hinter dem Bühnenraum befand sich ein wieder hergestellter Backsteinrundgang, in dem damals die Römer die Gesetzesplatten von Gortyn als Zierde untergebracht hatten.

Am Rande der Ausgrabungsfläche sahen wir ein auf der Vorderseite offenes Gebäude, in dem hinter Gittern teils kopflose Marmorstatuen aus der römischen Epoche standen. Der da



saß einfach in der Gegend rum.

Abgerundet wurde alles von im Zentrum der Anlage gewachsenen uralten knorrigen Olivenbäumen.

Von Gortyn steuerte Kerstin eine abseits von der Durchgangsstraße liegende Klosteranlage an. Es wäre unpassend zu schreiben: Hier, im Kloster Kalyviani, war der Teufel los. Aber Kerstin hatte bei ihren bisherigen Besuchen nie so viele Autos und Menschen auf der gesamten Anlage gesehen! Sie fragte uns Entgegenkommende, was los war. Die Antworten: Ende des Gottesdienstes und so etwas wie ein in der katholischen Kirche übliches Jahresgedächtnis. Menschenmassen – wieder ein Zeichen der großen Religiösität der Griechen. Und ein Kirchenbesuch gehörte in dieser Gegend zum Sonntag.

Diese Klosteranlage mit einer kleinen, im Inneren typisch „bunten“ orthodoxen Kirche wurde in den letzten 90er Jahren erbaut.

In der geräumigen Anlage sind Waisen und ältere Herrschaften untergebracht; außerdem enthält sie ein Mädchenpensionat, ein Krankenhaus sowie eine Handarbeitsschule. Nicht wenige Nonnen sorgten „für den gewohnten Gang“. Uns gefiel die nächste Umgebung der neuen Kirche. Als natürlicher Schmuck erschienen uns die verschiedenen Sträucher und Bäume: Oleander, Palmen, Bougainvillas, …



Und auch die Ruhe nach dem Verschwinden der zahlreichen Gläubigen. Wir besichtigten kurz die aus dem 14. Jahrhundert stammenden Kirchlein. Eins fungierte als Gebeinhaus, das andere zeigte uralte Freskenreste.

Bis zu unserem nächsten Ziel war es nicht weit: Festós, der nach Knossos zweitgrößte minoische, auf einem Hügel liegende Palast. Von hier aus faszinierten die Ausblicke auf die weite Messara-Ebene und die Hänge der Gebirge.



Wir ersparten uns die nähere Besichtigung der Palastanlage; der Überblick von oben reichte uns.




Festzuhalten bleibt, dass die Ursprünge der Anlage aus dem 19. Jahrhundert v. Chr. stammten. Sie wurde 200 Jahre später von einem Erdbeben zerstört. Nach weiteren 100 Jahren erfolgte der Wiederaufbau. Bevor man letzte Hand anlegen konnte, wurde Festós – wie auch andere minoische Paläste – ca. 1450 v. Chr. bei einer erneuten Naturkatastrophe fast dem Erdboden gleich gemacht.

Bisher hatten wir kein sich an Hängen klammerndes Bergdorf besucht. Nun war es so weit – über teilweise enge, holprige Straßen erreichten wir Kouses.

Diese Ortschaft sollte 300 Bewohner haben – wo waren sie nur? Enge Gassen, in denen man bei Gegenverkehr das Rückwärtssetzen beherrschen sollte. Häuser aus in der nächsten Umgebung geschlagenen Granitsteinen, von außen verputzt. Viele Häuser standen leer. Als Ziel von Individualtouristen eignet sich der Ort – die, die Ruhe haben und die Ausblicke auf Ebene und Gebirge genießen wollen. Außerdem lockt/e der über die Grenzen bekannt Kräuterladen (https://botano.gr/).



Er war am späten Vormittag gut gefüllt, auch von einigen Deutschen. Wenn man etwas mitnehmen wollte, wie einige der unterschiedlichen Teesorten, Honig, Olivenöl, Kräuter, … konnte man sicher sein: alles Bio! Auch wir schlugen zu, bevor wir einige Minuten durch das Dorf schlenderten. So etwas wie eine kleine Fotosafari …

Das nächste Ziel wartete auf uns – das von der Einwohnerzahl immens größere Sivas.



500 Menschen leben rund um den Mittelpunkt des Dorfes, den Dorfplatz mit Kirche, Kafenion und die Taverna Sactouris. An ihr konnten und wollten wir nicht vorbei fahren. Und schon saßen wir im Außenbereich des Restaurants. Kerstin empfahl es, weil es nicht die auf Touristengeschmack abgestellten Gerichte sondern traditionelle Küche mit einheimischen Produkten bot. Wir genossen sie: griechischer Salat, gebratener Käse, Pommes auf kretische Art, grüne Bohnen in Tomatensauce, in der Art von Moussaka zubereitete Auberginenhälften.



Dazu einen vom Inhaber gekelterten roten Landwein. Danach einen Raki (selbst gebrannt!) mit entsprechenden Umdrehungen und Wassermelonenstücke. Raki und Melone auf Kosten des Hauses. Dass nichts übrig blieb (bis auf Raki!), verstand sich von selbst. Ein Genuss … alles einfach und bodenständig …

Satt und zufrieden kutschierte uns Kerstin zum bereits zu Beginn der Rundfahrt versprochenen Meer. Nicht direkt an den Strand, denn auf ein kühles Bad verzichteten wir. Sie parkte das Taxi direkt neben einem Kirchlein oberhalb des Komo-Strandes.



Lang gezogen. Sand. Eine kleine Strandbude. Nicht mehr – denn in dieser Gegend wurden neben dem bislang ausgegrabenen minoischen Hafen Kommos weitere archäologische Kostbarkeiten vermutet. Ein Grund, dass diese Gegend zur archäologischen Schutzzone A erklärt wurde. Am Strand trieben sich viele Besucher rum, auch im Wasser. Wasser des Lybischen Meers.

Wer in dieser Gegend den Süden der Insel aufsucht, darf nicht an Mátala vorbeifahren. Allein aus mythischen Gründen nicht. Vor unzähligen Götterjahren brachte der als Stier verkleidete Zeus die von ihm geraubte phönizische Prinzessin Europa an Land. In der Bucht von Mátala. Okeh, davon hatten wir schon gehört. Aber im heutigen Mátala war vom Anlanden der beiden nichts zu sehen. Seitdem vegetierte der Flecken vor sich hin. Bis Anfang der 1960er Jahre war der Ort eher ein Fischerstandort, wobei die Mehrzahl der Fischer im Hinterland wohnten. Also tote Hose. Bis die Hippie-Welle nach Europa (nicht zur Europa!) überschwappte. Die Blumenkinder wohnten in den Höhlen oberhalb der Bucht; man gründete eine Kommune; man lebte mehr oder weniger gut. Bis die Welle ausschwappte und die Normalität einkehrte. Aus dem Hippie- wurde ein ganz normaler Urlaubsort mit ausgezeichnetem Strandleben,



wobei die Geschäftsleute noch immer gut von der heute lukrativen Hippievergangenheit lebten. Wir sahen es an den in anderen Ferienorten nicht üblichen Angeboten der Touristentempel.

In Sichtweite ragten zwei große steile Felsen aus dem Wasser, die unbewohnten Paximadia-Inseln. Von weitem sahen sie trutzig und abweisend aus. Aber sie sollen über einen wunderbaren Kieselstrand verfügen …

Die Rückfahrt nach Heraklion ließ sich nicht aufschieben. Es war ein Auf und Ab durch insgesamt grüne Natur. Bis wir Heraklion erreichten, durch diese eher triste Großstadt fuhren und den Hafen erreichten. Nach einer herzlichen Verabschiedung von Kerstin und einer Shuttle-Fahrt durch das Hafengelände enterten wir unsere AIDAcara. Ausruhen war unser Ziel. Am liebsten in der Sonne auf Deck 6. Das hatten sich viele vor uns vorgenommen. Sämtliche Stühle waren besetzt – eine nicht unerhebliche Anzahl von (hoffentlich gewaschenen) Füßen. Eine neue Unart … Um Stress und Unzufriedenheit zu vermeiden, sprachen wir die Fußableger ausnahmsweise nicht an und verzogen uns auf Deck 10, wo wir unsere Plätze in einer windstillen Ecke fanden. Das ging auch …

Der Rest des Tages gehörte unseren Körpern: Ausruhen, die Mägen beim Thema „Spanien“ im Marktrestaurant beschäftigen, ausruhen, die Augen beim Verlassen des Hafens öffnen, die Ohren im Theatrium fordern bei Toni Adams ausgezeichneten Songbook , die Körper in die Horizontale verfrachten.


21. Oktober 2019 – den Seetag 3 …


… kosteten wir richtig aus nach der Uhrenumstellung von osteuropäischer auf mitteleuropäische Zeit. Eine Stunde länger schlafen … wir nutzten es. Trotzdem nahm ich den Früher-Morgen-Kaffee noch mit. Selbstverständlich an der frischen Luft auf den Decks 10 und 11. Blauer Himmel, Sonnenaufgang,



25,3°, Ententeich, kräftiger Wind. Alles gut auszuhalten. Die Westküste Kretas lag bereits ein gutes Stück hinter uns; bei Nord-/Südbetrachtung befanden wir uns auf der Höhe Westgriechenlands.

Wir bemühten uns nicht, von den alten Gewohnheiten eines Seetags abzuweichen: Frühstück in Ruhe. Deck 6 mit nach vielen freien Stühlen. Poolbrunch maritim. Ganz einfache Speisen: diverse Matjessalate, verschiedene geräucherte Makrelenfilets, Blattsalat, Wildpastete, Wiener Würstchen, zwei Arten von Kartoffelsalaten, Labskaus mit allem Drum und Dran. Alles gut, so dass an „normales“ Mittagessen nicht mehr zu denken war …

Anschließend schlichen wir über den Außenbereich von Deck 6. Auf der Suche nach freien Stühlen. Ohne Erfolg. Einige belegt mit Handtüchern, andere mit Hinterteilen bzw. Zweitstühle mit Füßen mit oder ohne Schuhe. Auch das Pooldeck war voll belegt. Also wichen wir weiter aus: Am Heck auf Deck 7 war Platz satt. Und Sonne. Und nahezu Windstille. Wir blieben dort fast den gesamten Nachmittag, lediglich unterbrochen vom Kaffeeschlürfen im Außenbereich des Calypso. Herrlich – das, was wir hinter uns ließen. Ein uns passendes Panorama. Blauer Himmel, vereinzelt Wolken. Blaues Meer, das von der Heckspur geteilt wurde. Vereinzelt Schiffe. Dösen, lesen, Sudokos lösen – bis zum Abendessen.

Zunächst testeten wir „Mexiko“ im Calypso. Nicht schlecht – aber meiner besseren Hälfte grundsätzlich zu scharf. Beim Wechsel ins Parallelrestaurant nahmen wir eine Erkenntnis mit: kaum gewürzte Reibekuchen/Kartoffelpuffer sind eine mexikanische Erfindung! So, im Marktrestaurant ließen wir uns von den „Köstlichkeiten des Orients“ überraschen. Es gelang. Z.B. mit Semmelknödeln. Okeh, die Türken standen vor Wien – die Knödel gehen durch. In demselben Bereich fallen auch die Backhendl … Egal, es mundete …

Zwischendurch stürmte ich nach draußen. Die Sonne verschwand in ihrem Versteck. Der Himmel brannte …

Der Kalorienabbau stand an. Bewegung ganz oben. Auf dem Pooldeck war schon alles für die Show des Gastkünstlers Terrel Woodbury vorbereitet. Und er kam. Ganz in weiß mit Hut. Er heizte die das Pooldeck füllenden Passagiere ein. Terrel hatte eine sehr gute dunkle Soulstimme, doch m.E. passten die von ihm vorgetragenen Stücke nicht so richtig zu seiner Stimme. Meine Meinung … Nach der Show war es für uns höchste Zeit für die Bettruhe.

Kommentare 8

  • Der Tag beginnt "zwischen Kraut und Rüben" auf Kreta ... und dann gibt´s beim maritimen "Brannsch" tatsächlich Wiener Würstchen ... ;-)


    Griechenland hat echt viel zu bieten. Ein Tag voller bunter Facetten. Gern habe ich euch wieder einmal auf einem tollen Ausflug begleitet. Danke fürs Mitnehmen, Achim. Ich habe wieder vieles über kretische Gegenden erfahren, von denen ich bisher noch nie etwas gehört habe. Reisen bildet eben.


    Liebe Grüße, Meerelfe

  • Ich glaube, ich muss auch einmal nach Kreta, schaut schön aus.
    Danke, dass Du mich schon mal mitgenommen hast!

    • Ich bin nur voraus gefahren - Du musst hinterher schippern ...

  • Ein beeindruckender Stein, diese Gesetzestafel.
    Auch die Strandansicht von Mátala ist toll, leider hatte ich in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts keine Zeit, mich dort als Hippie sehen zu lassen, aber egal...
    Ein schöner Bericht, Achim!
    Gruss Gerd