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  3. Spanien, Italien, Frankreich - Reise zu den Perlen des Mittelmeeres im November 2018

Bon jour Frankreich - wir haben Marseille erreicht und bleiben bis morgen. Eine Nacht ohne leichtes Wellenschaukeln

  • perlenfee
  • 25. Oktober 2019 um 11:25
  • 1.438 Mal gelesen

14. November, auf dem Weg nach Marseille – bewölkt 19 Grad

Ein Seetag ist ein Tag, an dem man viel oder so gut wie nichts macht. Man verpasst ja eigentlich nichts. Mein Mann wählt die Option 1 und geht schon vor dem Frühstück in den Fitnessbereich, während ich mich der Option 2 widme, mich im Bett noch einmal umdrehe und mich dann gemütlich für das Frühstück zurecht mache. Ein Blick von Deck 5 nach draußen sagt, das Wetter ist ganz ordentlich für November. Etwas Wind, aber kein Regen – da können wir uns nachher draußen hinsetzen.

Um 15 Uhr meldet sich Frau Kapitän Langosch mit der Durchsage. Der Lotse wird um 15.30 Uhr an Bord kommen, die Küste ist ja schon zu erkennen. Sie gibt den Hinweis, dass die Kathedrale Notre Dame de la Garde im Dunst sichtbar ist. Ich nehme gleich mal meine Kamera zur Hand und suche den Horizont ab und finde das riesiege Bauwerk.

Auch, dass ein Shuttle vom Schiff zum Alten Hafen fährt (Anmerkung von mir: Ticket wurde auf die Kabine geliefert und erst bei Benutzung berechnet. Kostet für einen Tag 9,99 und für zwei Tage 16,99 Euro). Sie informiert, dass es zwischen 18 und 21 Uhr einen Gedenkmarsch in der Stadt zum Gedenken der Opfer geben wird, die beim Einsturz von 2 Häusern vor ein paar Tagen ums Leben kamen. Dann hören wir die nautischen Daten; einen halben Meter hohe Wellen (für uns der wahre Ententeich), das Wasser hat eine Temperatur von 20 und die Luft 19 Grad. Also der Wassertemperatur würde ich schon baden, denn an der französischen Atlantikküste habe kühles Meerwasser zu genüge kennengelernt.

Auch zu den Flaggen, die gehisst und eingezogen werden, hat sie viel zu berichten. Hängen geblieben ist, dass die Lotsenflagge gelb ist. Auf Deck 6 befindet sich am Bug eine Europaflagge. Da kann sie von der Brücke aus gut sehen, woher der Wind weht. Eine Flagge heißt Papa und ist weiß/blau – sie ist die Bunkerflagge und Bravo heißt die Flagge für Treibstoffaufnahme. So, nun habe ich was dazu gelernt: ohne Papa und Bravo läuft nichts an Bord!

Ich hole mir was zu trinken und schau mit meinem Mann auf das näher kommende Ufer. Da fällt uns ein, dass wir die Straße entlang der Küste schon zweimal mit unserem alten Wohnmobil abgeklappert haben. Über St. Tropez, Toulon, Bandol haben wir Marseille durchquert und fuhren weiter über Montpellier, Sete bis Narbonne. Ja, wir sind echte Frankreichliebhaber seit langer Zeit und fühlen uns wohl in dem Land. Die Sicht auf die riesige Bucht des Golfe du Lion ist einzigartig. - a

Heute auch, es tauchen Berge auf, die Marseille von allen Seiten her umrahmen. Die Bahn fährt oberhalb der Küste auf einer erhöhten Trasse in Richtung Port-du-Bouc. Viele Tunnel sind auf der Strecke zu durchfahren.

Die kleinen Inseln vor der Stadt sind in unser Sichtfeld gerückt. Vom Land her kommt das Lotsenboot angerauscht und bald werden wir in Marseille anlegen.

Ich habe eine Weile mit meinen französisch Kenntnissen gebraucht, um auch Ortsnamen halbwegs gut auszusprechen. Also Marseille wird nicht wie Mar seile ausgesprochen, sondern Mar sej. Aber wenn die Leute einen Dialekt sprechen, hört man auch schon mal „Mar sej je“. 

Die Häuser in den Bergen hängen wie Vogelnester in den Felswänden. Die Sicht auf's Meer muss bestimmt schöne sein.

Die Einfahrt zum Liegeplatz präsentiert sich im Sonnenschein. Mit uns sind noch zwei weitere Kreuzfahrtschiffe im Hafen und natürlich auch Fähren, die unter anderem die nordafrikanische Küste, Tunesien, Algier, Korsika, Ajaccio, Sardinien und Porto-Vecchio anlaufen. Marseille ist übrigens die älteste und zweitgrößte Stadt Frankreichs und hat eine bewegte Geschichte hinter sich. So um 600 v. Chr. gründeten die Pokäer die Stadt Massalia, sie haben das Land von einem Fürsten geschenkt bekommen. Am Anfang vertrugen sich alle, der Handel florierte und dann fing der Streit um die begehrte Hafenstadt so richtig an. Der Süden Frankreichs wurde römisch, es kamen die West- und Ostgoten, die Franken und Herrschaften aus Burgund und alle wollten das Sagen haben. So was kann nicht gut gehen und auch die Raubzüge im Mittelalter setzten Marseille schwer zu. Es folgten Zerstörungen und Wiederaufbau und endlich, 1481 wurde die selbständige Republik mit Frankreich vereint. Kaum war Frieden eingekehrt, raffte die verheerende Pest die Hälfte der damaligen Bevölkerung dahin und später sorgte die französische Revolution für neue Unruhen. Kurz von Ende des 18. Jahrhunderts sangen Soldaten aus Marseille beim Einzug in Paris das Lied mit dem Titel „Kriegslied für die Armee“ (Chant de Guerre pour l'armée du Rhin) und drei Jahre später wurde es die Nationalhymne mit dem Titel „Marseillaise“. Wer Fußball begeistert ist, kennt die Hymne – sind die Franzosen ja bei den letzten großen Spielen der EM und WM sehr erfolgreich gewesen.

Upps, nun ist es doch ein wenig viel Geschichte geworden – das liegt sicher daran, dass ich Frankreich so mag. Eigentlich hatten wir vor, morgen unsere Freundin aus Montpellier zu treffen, um mit ihr Marseille zu erkunden. Leider hat ihr Dienstplan dieses Vorhaben verhagelt. Sie war ebenso traurig wie wir, dass es mit dem Treffen nicht klappt. So wird es im Sommer ein Wiedersehen am Atlantik geben.

Ach du meine Güte, wo kommt dieser Piepmatz her? Scheint irgendwo entflogen zu sein. Ob wohl jemand seinen Perruche (Wellensittich) vermisst? Heute werden wir nicht an Land gehen und genießen es, einfach nur hier zu sitzen. Die Sonne versinkt am Horizont und gibt dem Wasser einen schwachen Goldschimmer. In der Anytime-Bar ist die Deko für die Black&White Party angebracht. Da wird ja was los sein nachher, sage ich zu meinem Mann. Ja, ein ensprechendes Outfit haben wir dabei ... schauen wir, was wir damit anfangen werden heute Abend.

Wir essen heute im Markt-Restaurant. Themenabend Frankreich! Leckere feine Pasteten vorweg, ein Stück knackiges Baguette und ich bin zufrieden. Bon appétit.

Im Theatrium vor der Tanz- und Artistenshow „Augenblicke“ scheint etwas Ratslosigkeit zu herrschen. Weiße Würfel werden über den Bühnenboden geschoben, aber so richtig scheinen sie nicht zu gleiten.

Crewmitglieder kommen und ölen den Boden ein, aber es bringt nicht viel und so fällt die Show heute aus. Aber man ist ja flexibel und kurzerhand kommt der Pianist Andrija auf die Bühne und mit ihm die Sängerinnen und Sänger und die Unterhaltung des Abends ist gerettet. Bravo kann ich da nur sagen, innerhalb kurzer Zeit ist alles hergerichtet, die Mitglieder des Showensembles geschminkt, gestylt und los kann es gehen.

„Gehen wir noch eine Runde?“ frage ich meinen Mann. Na klar, ist seine Antwort. Jacke an und wir schauen auf das Lichtermeer von Marseille, trinken noch einen kleinen Absacker an der Pool-Bar, schauen in die Anytime rein. Schwarz/Weiß ... auch die Band ist entsprechend gekleidet. Es wird Zeit, wir suchen unsere Kabine auf. Ich sichere meine Fotos, mein Mann liest sein Buch weiter und dann fällt mir auf, es gibt keine Schiffsbewegungen beim einschlafen. Haha, overnight ist auch mal schön.

Und morgen früh machen wir einen Ausflug, ich freue mich schon auf diese wunderschöne Stadt. A demain!

Der Blick in die Ferne öffnet einen Horizont, der unendlich ist ... :)
und auf dem Meer kann ich besonders weit schauen :Boot1:
ab 2008 Orient-Mittelmeer-Kanaren-Ostsee-Rotes Meer-Südamerika-Mar/Fantour-Amazonas-oft Südostasien-Adria-Karibik-Südstaaten/Mexiko-Pur Tour- Dubai/Mallorca-westl. Mittelmeer-Vietnam/Hongkokg/Philippinen-Transreisen und die Lust auf AIDA ist ungebremst :abfahrt:4 Reisen warten schon wieder
:foto: https://www.youtube.com/user/Perlenfeechen/videos

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