
13. März 2026 – Civitavecchia, Wetter Sonne/Wolken/Regen, 14 Grad
„Ach du meine Güte, heute müssen wir aber aufpassen – es ist Freitag, der 13.!“ sind meine ersten Worte, als ich aufwache. Bringt das nun Glück oder Pech, frage ich mich.
Besonders beeilen müssen wir uns nicht mit dem Frühstück, wir haben keinen Ausflug gebucht und alle Mann an Bord ist um 18.30 Uhr – also steht uns genügend Zeit zur Verfügung. Für uns aber eine Stunde vorher, wir müssen uns noch aufhübschen, denn um 18 Uhr werden wir im Buffalo essen und können das auslaufen der Bella durch das Fenster beobachten. Ist auch schön, denn am Abend ist es schon etwas frisch auf dem Achterdeck.
Heute sind wir zum vierten Mal in dieser wunderschönen Stadt, die 70 Kilometer von Rom entfernt liegt. Der Hafen bringt der Stadt Geld in diese Kasse, denn hier legen viele Frachtschiffe und natürlich auch jede Menge Kreuzfahrtschiffe an. Aber es gibt auch noch einen regen Fährverkehr, der Häfen in Korsika, Sardinien und Barcelona ansteuert.
Civitavecchia ist Bischofssitz und obwohl im Zweiten Weltkrieg viel zerstört wurde, gibt es noch viele beeindruckende Gebäude aus den verschiedenen Epochen und wir werden nachher wieder einige besuchen.
Die Kirche des Gebets und des Todes ist einen Besuch wert. Sie stammt aus dem Jahr 1685 und war damals dem Gedenken der Matrosen gewidmet.
Ich liebe es, so ganz ohne Trubel durch den Ort zu schlendern. Gegen Mittag wird es sicher voll sein, davon gehe ich aus. Die Restaurants haben auf jeden Fall schon mal die Tische eingedeckt.
Es ist doch immer wieder ein Geschenk, dass wir noch reisen können und die Welt entdecken. Den Augenblick genießen, das Meer beobachten, fremde Sprachen zu hören, einen Wein zu trinken und sich entspannt zurück zu lehnen. Das Leben ist einfach schön und es bleiben so viele Erinnerungen hängen. Gut gelaunt verabschieden wir uns vom Chef und versprechen, wir kommen wieder. Er lacht und sagt als Antwort :“Bruschetta“! Gemütlich laufen wir zum kleinen Strand und haben uns vorgenommen, zu Fuß zum Schiff zurück zu laufen.
In der Prime Time mit Marie, hat unser Kapitän Moritz Pankau seinen Auftritt. Klar, das Theatrium ist gut besucht.
Den Wecker brauchen wir nicht stellen, denn die Bella legt schon 7 Uhr im Hafen von La Spezia an, wir haben keinen Ausflug gebucht – also können wir es ruhig angehen lassen. Allerdings werden die Stadt zu Fuß erkunden.
Gute Nacht.