
Grau in grau ist es draußen, dabei schwülwarme Luft und es weht auch ein starkes Lüftchen.
In der Nacht hat es, wie auch die Nacht zuvor, gegen 4 Uhr ein Gewitter gegeben.
Interessant, auch das anzuschauen, wenn sich der Himmel kurzzeitig erhellt und sich ansonsten ein tiefdunkles Meer zeigt.
Laut dem „Daily“ und der darin veröffentlichten nautischen Information, haben wir in der Nacht die Straße von Malakka hinter uns gelassen.
Ich habe mich dazu belesen und dabei erfahren, dass die Straße von Malakka eine Meerenge in Südostasien ist, welche zwischen der malayischen Halbinsel Singapur und Sumatra/Indonesien liegt.
Sie verbindet den Pazifik mit dem indischen Ozean und ist, als meistbefahrene Wasserstraße, von daher eine wichtige Handelsroute zwischen Asien, Nahost und Europa und somit von enormer Bedeutung, für den internationalen Seeverkehr.
Wir passieren die Nordspitze Sumatras an Backbord und da unsere Kabine Backbord liegt, sehen wir in der Ferne auch die Küste.
Auf dem Weg zu den Seychellen befinden wir uns nun, und werden dafür 6 Seetage benötigen.
Über diese Zeit an Seetagen sind wir gerade sehr froh, haben wir gedanklich doch auch einiges wieder zu verarbeiten.
Eine geballte Zeit an neugewonnenen Eindrücken liegt nämlich hinter uns.
Unsere unterschiedlichen Aufenthalte im asiatischen Raum haben uns gerade sehr viel an Kraft und gedanklicher Aufnahme gekostet, um das Kulturelle, Architektonische, die Religionen … also kurz gesagt, das Rundumerlebte überhaupt aufzunehmen und gedanklich, aber auch mental, zu verinnerlichen.
Für die vielen besuchten und kulturell unterschiedlichen Orte, welche wir besuchen durften, sind wir sehr dankbar, gaben sie uns vielerlei Einblicke in ureigenen Riten, Gebräuche und Lebensarten, der dort beheimateten Menschen.
Wir werden versuchen uns nun wieder etwas zu erholen, dabei auch neue Kraft zu tanken für die kommende Zeit, derer wir natürlich erfreut entgegensehen.