
Wir waren gestern, nach unserem recht ausgefülltem 1. Tag in Tokyo, richtig müde und sind schon früh zu Bett gegangen.
Der heutige Tag begann für uns auch schon wieder sehr früh, stand bereits für 8:45 Uhr eine weitere Besichtigungsfahrt hier in Tokyo an.
Aber das Wetter war zumindest weitaus passender schon früh am Morgen, als gestern Vormittag.
Wir durften uns also freuen, nicht in Regenkleidung unterwegs sein zu müssen.
Über den heutigen Tag berichte ich euch aber gerne morgen am Seetag, denn wir verlassen heute um 17:00 Uhr Tokyo und sind dann auf dem Weg nach Nagasaki.
Ich möchte es aber nun nachholen und vom gestrigen Ausflug des nachmittags berichten.
Um 13:45 Uhr war das Treffen der Ausflügler im Theater und von dort ging es im Gänsemarsch, wie gewöhnlich, von Bord und zu den zugeteilten Ausflugsbussen.
Unsere Reiseleiterin sprach ein perfektes Deutsch und ihr war somit sehr gut zuzuhören.
Unterwegs, zu den einzelnen vorgesehenen Programmpunkten, erzählte sie uns flüssig, an welchen Gebäuden oder interessanten Sehenswürdigkeiten wir vorbeifuhren bzw. sie bereitete uns schon jedesmal auf unser nächstes anstehende Programmziel vor.
Der erste Stopp fand bei den „Hama-Rikyu-Gardens“ statt.
Diese Gärten sind eine historische Parkanlage und sie waren einst ein kaiserlicher Rückzugsort.
Heute sind sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Die Gärten sind berühmt für ihren, mit Meerwasser gefüllten, „Gezeiten-Teich“, der unter dem Namen „Shioiri-no-ike“ bekannt ist.
Dieser Teich ist mit der Tokio Bucht verbunden. Von daher passt sich der Wasserstand bei Ebbe und Flut an.
Eine kleine Schleuse reguliert zudem den Wasserstand.
An einer Insel gelegen gibt es ein schwimmendes Teehaus, das „Nakajima-no-ochaya“, welches bewirtet ist und man kann dort japanische Süßigkeiten und Matcha-Grüntee verköstigen.
Aus vielerlei Blickwinkeln heraus sieht man, beim Herumgehen, historisches und modernes in Eintracht verbunden.
Der nächste Halt war ein kurzer Fotostopp am Kaiserpalast, respektive an dem großzügigem Gelände vor den historischen Wassergräben mit der „Nijübashi“ Brücke, was übersetzt Doppelbrücke bedeutet.
Der Palast selber ist von der Seite des Geländes überhaupt nicht einsehbar und die kaiserlichen Ostgärten hätten wir an einem Montag leider auch nicht anschauen können, da es montags und freitags geschlossen ist.
Die Bronzestatue von Kusunoki Masashige war vorab in den Außenanlagen zum Kaiserpalast zu sehen.
Er war im 14. Jahrhundert als Samurai ein treuer und loyaler Unterstützer des Kaisers und ihm wurde damit als Nationalheld ein Angedenken geschaffen.
Das historische Viertel Asakusa zu erkunden, stand als nächster Programmpunkt an.
Dort konnten wir durch die belebte Einkaufsstraße „Nakamise-dori“ schlendern.
Diese Einkaufsstraße führt zum Tempel Senso-Ji, welcher ein berühmtes kulturelles Wahrzeichen Tokyos ist.
Er ist der älteste buddhistische Tempel und ist „Kannon“, der Göttin der Barmherzigkeit, gewidmet.
Den traditionellen Stil der gesamten Tempelanlage prägt zudem eine fünfstöckige Pagode und das rote Kaminarimon-Tor.
Da es später Nachmittsg wurde und es mittlerweile schon zu dämmern begann, sah der Ort irgendwie mystisch und beeindruckend aus.
Ein japanisch gekleidetes Paar ließ sich vor dem Tempel fotografieren und erlaubte unserer Gruppe, sie gleichfalls zu fotografieren.
Viele interessante und schöne Eindrücke nahmen wir von diesem Ausflug in uns auf.
Wir hatten keine Zeit, das alles gestern Abend noch, bzw heute, gedanklich zu verarbeiten, denn schon recht früh waren wir heute erneut in Tokyo unterwegs auf einer geführten Tour und auch diesmal, zu unserer Freude, mit gleicher Reiseleitung.
Darüber möchte ich morgen berichten.
Mittlerweile haben wir den Hafen Tokyos verlassen.
Wir waren sehr gerne in dieser überaus sauberen Stadt und haben sehr freundliche Menschen vorgefunden/erlebt und den Umgang miteinander überaus wertschätzen gelernt.
Es ist eine Metropole, welche wir sehr gerne wieder einmal besuchen würden. ![]()