
In der Nacht haben wir unseren Liegeplatz gegen einen Ankerplatz eingetauscht, welcher für uns, vom Schiff aus geblickt, von der Aussicht auf die Skyline von Sydney nicht minder schlecht ist.
Unseren gestrigen Liegeplatz hat Cunard „Queen Mary 2“ übernommen.
Das Tendern am heutigen Morgen verlief auf unterschiedliche Weise ab.
Die Passagiere, welche einen gebuchten bzw. an dem inkludierten Ausflug teilnahmen, wurden aus dem hinteren Bereich des Schiffs hinausgelassen und mit externen Booten hinüber zu dem Anlegeplatz unter der Harbour-Bridge gefahren.
Die Passagiere, welche individuell von Bord gingen, wurden mit den Tender-/Rettungsbooten des Schiffs von der Luke mittschiffs hinausgelassen und zur Anlegestelle beim Opera House gebracht.
Die Anlegestelle der Tenderboote für zurück aufs Schiff, standen über Tag dann für alle an der Anlegestelle hinterm Opera House jederzeit gleich zur Verfügung.
Also mal wieder organisatorisch eine gute Lösung, so finden wir.
Gerade am Vormittag es zu entzerren und zwei Passagen anzubieten, einmal für die Ausflügler und einmal für die individuell Vonbordgeher.
Die offizielle Einreisemodalität für Australien war ja gestern zügig erfolgt und somit war lediglich ein Vorzeigen und das typische Aus/ und Einchecken über die Bordkarte nur noch erforderlich.
Soviel zunächst einmal das organisatorisch Geschehene der letzten beiden Tage erklärt.
Am gestrigen Abend stand für uns persönlich das Highlight an, auf dass wir uns seit Monaten freuten, nämlich der Opernbesuch im Opera House.
Dazu trafen sich alle Passagiere, welche dieses Ereignis über MSC als Excursion gebucht hatten, unten gegen 18 Uhr am Terminal Zugang.
Wer mochte, konnte aber schon selbstständig zum Opera House gehen oder warten und mit der Gruppe, begleitet von einem Excursions-Crewmitglied, hinübergehen.
Wir sind alleine hinübergegangen, unsere Eintrittskarten hatten wir ja bereits erhalten.
Um 19 Uhr war Saaleinlass und, erfreulich, wir hatten wirklich richtig gute Sicht von unseren Plätze auf die Bühne.
Ich persönlich war ein wenig von der Nüchternheit des Innenraums des Joan Sutherland Saal enttäuscht, in dem vorwiegend Opern, Operetten und Ballet aufgeführt wird.
In meiner Vorstellung, so wie sich das Opera House von außen künstlerisch ästhetisch darstellt, hatte ich mir auch für diesen Saal für das Innere so etwas wie eine sensationelle Holzkonstruktion vorgestellt.
Das scheint demnach wohl nur der dortigen Concert Hall vorbehalten zu sein.
Die Aufführung, Puccinis „Madame Butterfly“, war ein Genuss anzusehen und mit drei Stunden Kunstgenuss auch ein wahres Erlebnis.
Während der Vorstellung darf nicht fotografiert oder gefilmt werden, aber das Abholen des Künstlers Brot, den Applaus, konnte man dann doch kurz zum Schluss festhalten.
Da wir bereits um 18 Uhr unterwegs waren und somit kein Abendessen eingenommen hatten sind wir, wie es nahezu alle rückkehrende Opernbesucher taten, bei unserer Rückkehr zum Schiff gleich hinauf ins Buffetrestaurant gegangen.
Die Pizzastation bietet immer von 11 - 0:30 Uhr frische Pizza an und zudem gab es noch belegte Brötchen und Obst als Mitternachtsimbiss.
Das war ein abendlicher wohlschmeckender Schmaus und das frisch gezapfte Bier floss auch recht zügig die durstige Kehle hinunter.
Alles in allem war es wirklich ein erlebnisreicher Abend, den wir jederzeit wiederholen würden, sollten wir je einmal erneut Sydney besuchen dürfen.
Sydney ist eine tolle Stadt und in zwei Tagen kann man gar nicht so viel davon erkunden, wie man es gerne möchte.
Wir haben aber trotzdem einiges gesehen, denn wir waren gestern Vormittag auch etwas eigenständig unterwegs und darüber möchte ich euch dann morgen ausführlicher berichten.
Heute waren wir mit dem von MSC angebotenen inkludierten Ausflug unterwegs, darüber berichte ich dann übermorgen.
Drei Seetage stehen uns bevor, bis wir in Townsville ankommen, unser nächster anstehender australischer Hafen.
Da habe und nehme ich mir Zeit, euch noch ein wenig von unseren Erlebnissen und Erkundungen hier aus Sydney zu erzählen. ![]()
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