
Wir waren heute in der japanischen Hauptstadt der Präfektur Okinawas und zwar in Naha.
Da der Kreuzfahrthafen stadtnah liegt, haben wir uns im Vorfeld gar keinen Kopf um irgendetwas gemacht, was wir unbedingt in und um Naha uns anschauen wollten oder, wie man oft denkt, nicht verpassen sollten es anzuschauen.
Unseren Fokus setzten wir für heute vorrangig auf Shopping.
Ohja, ihr lest es richtig, denn wir haben einen Auftrag unserer Tochter mit auf unsere Reise bekommen, welcher lautet, original japanische Essstäbchen mitzubringen.
Wir, die mit Shopping im Urlaub recht wenig am Hut haben, trabten also tatsächlich munter los, da wir im Vorfeld lasen und mehrfach an Bord hörten, dass man unbedingt in Nahas Herzstück der Innenstadt, nämlich zur Shoppingmeile „Kokusai Dori“, müsse.
Bekannt sei diese Straße wohl für Street Food, lokale Restaurants, Shopping- und Souvenierläden.
Nun, dann sollten wir dort doch wohl fündig werden.
In der Nähe dieser Straße käme man auch am Rathaus vorbei und an der Präfektur, die man betreten und bis zum 14. Stock hinauf fahren könne, um von dort eine gute Aussicht über Naha zu haben, gab uns jemand freundlicherweise als Tipp mit auf dem Weg.
Beides war gut zu finden nur leider ist die Präfektur wegen umfangreichem Umbau geschlossen.
Aber das Rathaus habe ich dann doch noch kurz abgelichtet. Hier sieht man auch wieder diese typischen Okinawa Shisa, sprich, die beiden Löwen.
Ryo Bo, das große Kaufhaus gegenüber vom Rathaus, hatte unsere Bedürfnisse im Nu stillen können.
Bis zur Shoppingmeile sind wir gar nicht mehr ums Eck gegangen, es reichte mit shoppen.
Unseren Fokus setzten wir vielmehr darauf, noch etwas Sightseeing zu betreiben, kamen wir bereits auf dem Weg ins Zentrum schon am Fukushuen Garden vorbei.
Es ist ein chinesischer Garten, welcher zentral in der Stadt liegt und aufgrund der 10 jährigen Städtepartnerschaft zwischen Naha und Fuzhou/China erbaut wurde.
Wir fanden eine Oase der Ruhe dort vor, mitten in einer Großstadt.
Der Eintrittspreis ist mit 200 japanischen Yen (1,10 €) spottbillig, denn der Garten bietet einiges zu sehen und lädt auch zum Verweilen ein.
Unser Weg führte uns nun wieder ein Stück weiter Richtung Schiff.
Unterwegs fiel uns jedoch ein gelesen zu haben, dass ganz in der Nähe zum Terminal der einzige Stadtstrand, der Naminoue-Strand, liegt.
Auf ihn wollten wir natürlich noch einen Blick werfen.
Mein Mann entdeckte etwas erhöht liegend einen japanisch typischen Tempelbau, also führte unser Weg noch etwas bergauf.
Selbsterklärend, dort steht nämlich der Naminoue Schrein. Er ist der bedeutendste Shinto Schrein in Naha.
Ganz in der Nähe gab es noch einen kleinen hügeligen Park, wo wir diese Memorial Stätte und diese Statue entdeckten und von dort auch wieder hinunter zum Naminue Strand gelangten.
Für nur eine geplante „Shoppingtour“, haben wir wieder einiges an Kultur auf unserem Weg mit hineingepackt und dabei 12,6 km Strecke gemacht.
Nun stehen zwei Seetage an, bis Tokyo.
Wie versprochen werde ich somit morgen über unseren Besuch in Taipeh berichten. ![]()