
Am frühen Morgen, gerade rechtzeitig zur Sonnenaufgangszeit, erreichten wir unseren ersten japanischen Hafen, genauer gesagt, den in Ishigaki, welcher zur Präfektur Okinawa gehört.
Wir sind damit wieder einem Sehnsuchtsort nahe gekommen, da Japan, für uns als zu bereisendes Land, unbedingt dazugehört.
Bereits um 9:10 Uhr startete unser Ausflug mit dem Oberbegriff: Ishigaki Insel-Sightseeing
Die Einreisemodalitäten gingen rasch voran, auch wenn eine recht lange Passagierschlange sich bereits im Terminal gebildet hatte.
Zuerst gingen wir an einem, mit MSC Mitarbeitern besetztem, Tisch vorbei und erhielten, auf der Rückseite unserer Reisepasskopie, einen offiziellen Einreiseaufkleber.
So vorbereitet, reihten wir uns nun in die Passagierschlange ein, um den behördlichen Part abzuwickeln, der sich dahingehend gestaltete, dass wir einem Grenzbeamten gegenüber unsere Passkopie vorlegten und unsere beiden Zeigefinger einer Scanprozedur unterziehen ließen.
Nach Erledigung und einem offiziellem Stempel, durften wir uns erneut in eine weitere Passagierschlange einreihen, um dort noch einmal die nunmehr gestempelte Passkopie und das persönlich ausgefüllte Einreiseformular vorzuzeigen, bzw letzteres dort abzugeben.
Das war es dann aber auch schon, ich meine, ca 13-15 Minuten hat das alles beansprucht.
Unser Tourbus stand bereits abfahrbereit und nach und nach waren auch alle Mitreisenden vor Ort und wir konnten mit der Tour starten.
Zuerst fuhren wir zum Yonekoyaki Craft Center, einem Kunsthandwerkszentrum mit angeschlossenem Shisa Figurenpark und einem Verkaufsshop, welches für seine traditionelle Herstellung, der sehr bizarren aber überaus farbenfrohen Shisa-Figuren bekannt ist.
Shisa Figuren sind typische, in Okinawa verbreitete, Wächterlöwen, welche oft an Eingängen und Hausdächern als Paar zu sehen sind.
Sie dienen als Schutzsymbol, um Glück zu bringen (geschlossenes Maul) und böse Geister fern zu halten (offenes Maul).
Anschließend besuchten wir die Bucht von Kabira.
Diese Bucht ist Landschaftsschutzgebiet und bekannt für ihr smaragdgrünes Wasser, den bewaldeten Inseln und einem weißen Puderzucker-Sandstrand.
Glasbodenboottouren werden angeboten, um diverse bunte Fische, Korallen und sogar Schildkröten zu sehen.
Es gibt einen Verkausshop für Perlenschmuck, da dort Perlenzucht betrieben wird.
Um einen Rundumblick über die Insel zu erhalten und bis hinüber zu einigen Nachbarinseln zu schauen, bzw auch die MSC Magnifica zu sehen, fuhren wir zum Emerald Sea Observatorium „Banna Park“ mit dem Aussichtsturm.
Zuletzt stand noch ein Besuch der bei Besuchern Ishigakis beliebten Aussichtsplattform Tamatorizaki auf unserem Programm.
Hier wird einem ein Panoramablick geboten, bei dem man Korallenriffe, den Pazifik und das ostchinesische Meer sowie die Insel Iriomote sehen konnte.
Viel zu schnell verging mal wieder der Tag, vor allem, wenn man fast sechs Stunden auf Tagestour unterwegs war. ![]()