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6 b Bordeaux – eine Stadt wie aus dem Bilderbuch

  • joachimmeertal
  • 24. Oktober 2025 um 13:04
  • 400 Mal gelesen

...

Außen zeigt sie - die Église Notre-Dame de Bordeaux - die prächtigen und opulenten Elemente des Barocks. Der Innenraum erschien uns wohltuend schlicht:

Wir ruhten uns in der ruhigen und kühlen Umgebung aus bevor wir die nächsten bestaunenswerten bordelaiser Produkte anschauten.

Wir mussten nicht lange gehen. Nach dem Tempel der Vernunft ein weiterer Tempel. Allerdings ein Einkaufstempel.

Die Passage Serget ist eine der beiden überdachten Galerien in der Stadt. Nicht ganz 200 Jahre alt, sachlich und Läden für die beiden K´s … Klamotten, Klunker. Nix für mich, aber in der Vergangenheit für illustre Besucher wie verschiedene französische Ludwigs, Mädels von den Medici, auch Charles de Gaulle kaufte dort ein, eventuell begleitet von der englischen Lizzy … Genug gelästert und weiter. Bis wir vor einer modernen Skulptur standen. Hmh, nicht so richtig ins historische Bordeaux passend. Aber bei dieser Aussage scheiden sich bestimmt die Geister …

Die Sanna-Skulptur vom spanischen Bildhauer Jaume Plensa am Zentrum des Hauptplatzes von Bordeaux, Place de la Comedie. Gusseisern, 7 m hoch. Ein langgestreckter Kopf einer Frau mit geschlossenen Augen. Was sagte sie uns? Wir wissen es nicht …

Uns gefiel die im Kontrast zur Sanna stehenden Bauten auf der anderen Straßenseite besser.

Das Grand Théâtre de Bordeaux, eins der ältesten Theater der Welt, in dem auch die Opéra National de Bordeaux ihre Besucher erfreut. Das Äußere besticht durch seinen neoklassizistischen Stil, im Inneren können 1.100 Besucher seit 1780 eine hervorragende Akustik genießen.

Schräg gegenüber fiel uns ein weiteres Eckhaus auf. Es sah wie ein Einkaufstempel aus. Und so war es …

Die fast 200 Jahre alte Galerie Bordelaise lockt zunächst durch Äußerliches. Am Abend schließt sie mit schmiedeeisernen Toren ihre Pforten. Und im Gebäude selbst verführen Marmorsäulen und goldene Verzierungen Kunden zum Einkauf, die in 15 Geschäften, Cafés und Eisdielen ihre Euros lassen können.

Nun wieder ins Freie.

Sainte Catherine war proppenvoll … Ein Grund, dass wir uns auf den Weg Richtung Fluss machten. Vorbei an einem Spezialitätengeschäft,

das mir keinen Kummer machte. Die Auswahl … so umfangreich … wie konnte ich mich entscheiden, was mit sollte und nicht. Also nichts …

Am Place de la Bourse mussten sich die Beine ausruhen. Wir saßen auf einer der vielen Bänke und kamen in den Genuss einer netten Begebenheit. Vor „unserer“ Bank stand der Ehemann, hinter der Bank seine Ehefrau, die ihn fotografieren wollte. Sie: „Stell Dich locker hin und zieh´ den Bauch ein!“ Er: „Beides geht nicht.“ Wir giffelten … Sie an uns: „Haben Sie uns verstanden?“ Wir: „Natürlich!“ Gelächter zu viert. Die Lösung: Wir machten Andenkenfotos von dem Ehepaar, sie von uns. Alle waren zufrieden …

Auf dem Weg zur Garonne musste eine 130 m lange und 42 m breite Granitplatte bewältigt werden. Gar nicht so einfach … sie stand unter Wasser.

Der Miroir d'eau (Wasserspiegel), der bei höheren Temperaturen für Abkühlung sorgt. Unter der Steinplatte befindet sich ein Wassertank von 800 cbm, dessen Inhalt über einen Brunnenmechanismus als Wasser oder Sprühnebel ins Freie steigt. Wie man sieht, erfrischten sich Jung und Alt gerne auf dieser begehbaren Wasserplatte. Schade nur, dass der Sonnenstand nicht Fotos von der Wasserspiegelung der Gebäude des Place´ de la Bourse zuließ.

Die restlichen Meter zum Fluss bewältigten wir auch und schauten uns die Pont de pierre an.

Sie ist die älteste und auch erste Steinbrücke über die Garonne in Bordeaux. Napoleon gab sie in Auftrag, damit seine Truppen keine größeren Verzögerungen bei den Märschen nach Spanien haben sollten. Von der Fertigstellung und Einweihung erfuhr er irgendwann kronenlos auf St. Helena – er war nicht nur in Bordeaux unerwünscht.

Bis zu unserem Schiff war es nicht mehr weit. Trotzdem dauerte es länger bis wir es betreten konnten. Schuld waren die Jardins des Lumières, die Gärten des Lichts.

Die Promenade an der Garonne hat eine Länge von insgesamt 4,5 km. Aufgelockert wurde sie u.a. durch den zuvor besuchten Miroir d'eau sowie eine lange Blumenrabatte. 33.000 Pflanzen in 223 Beeten erfreuen nicht nur die Besucher, auch die Insekten, besonders die Bienen. 19.000 einjährige Pflanzen, 10.000 Stauden und Gräser verführen die Bienen zu einem unvergleichlichen Gesumme. Natur pur am Rande der Großstadt und ein Ort des Genießens mit Augen und Ohren – einfach nur schön …

Zurück auf dem Schiff wurden die Lebensgeister mit einem Espresso Doppio geweckt und wir warteten wie viele andere auf das Ablegen.

Um 17.30 Uhr war es so weit. Passagiere standen dicht an dicht an den Relings. Alles mehr als voll. Auch aus diesem Grunde ein tolles und stimmungsvolles sail-away.

Tschüss Bordeaux! Tschüss Promenade! Tschüss Église Saint-Louis-des-Chartrons!

Fast alle Mitreisende warteten auf die Pont Jacques Chaban-Delmas. Als notwendige Ergänzung zur Pont de pierre wurde sie ab 2009 innerhalb von vier Jahren fertiggestellt. Da von Anfang geplant war, dass Kreuzfahrtschiffe bis zur Altstadt fahren sollten, wurde sie als Hubbrücke konzipiert. Die die zu hebende Teilfahrbahn tragenden Betontürme sind 77 m hoch; Schiffe mit einer Höhe von 53 m passen so gerade darunter. Unsere AIDAsol nicht so gerade –

sie hatte Platz satt. Übrigens gelten seit kurzer Zeit aufgrund des immens angestiegenen Kreuzfahrttourismus für Bordeaux Beschränkungen. So werden nur noch maximal 40 Anläufe p.a. zugelassen; außerdem gibt es Längen- und Höhengrenzen. Wir hatten mit der AIDAsol großes Glück mit dem Anlegen am Rande der Altstadt.

Die Hubbrücke lag hinter uns

und am Ufer erhob sich ein futuristisches Gebäude, die Cité du Vin . In ihm dreht sich alles um Wein mit einem derartig überzeugenden Angebot, dass National Geographic dieses Museum als siebtbestes der Welt einstufte. Bei einer Höhe von 55 m werden auf 2.000 m² Kulturprogramme, Verkostungsworkshops (à votre santé!), ein Lesesaal, ein Shop, Gastronomie, ein Weinkeller mit 70 verschiedenen Weinen aus aller Welt, Gärten sowie ein Aussichtspunkt in 35 m Höhe geboten.

Schnell weiter – die nächste und letzte Brücke dieser Flussfahrt wartete auf uns. Die Pont d’Aquitaine mit einer lichten Höhe von 53 m.

Passte auch! Problemlos.

Tja, und damit nahmen wir endgütigen Abschied von Bordeaux.

Die Relings waren auf einmal leer, die Restaurants bestimmt voll. Wir sahen von einer Überprüfung ab und schauten uns lieber an, was links und rechts an uns vorbeizog. Außenbezirke von Bordeaux, der Industriehafen mit Werftanlagen, vor dem Marineschiffe abgewrackt wurden. Auf der Backbordseite alles grün. Wiesen, Weiden, ab und zu kleinere Ortschaften. Später auch auf der anderen Seite, doch mehr Industrie als an Backbord. Auf dem Fluss waren kaum Schiffe unterwegs. Ach ja, eine kleine Schwester der AIDAsol kam uns entgegen – ein Flusskreuzfahrer.

Die Garonne wurde langsam, aber sicher breiter. Erst recht, als sie mit der Dordogne zusammenfloss und zur Gironde wurde. Je näher wir der Mündung kamen, tauchten auf beiden Flussseiten Laubwälder auf. Kurz vor der Mündung passierten wir Le Verdon. Ein Industriehafen, der zum Glück nicht als Hafen unserer Kreuzfahrt vorgesehen war. An dieser Stelle ist die Gironde ca. 11 km breit – ganz schön mächtig für eine europäische Flussmündung. Gegen 22 Uhr wurde die AIDAsol langsamer. Das Lotsenboot näherte sich, nahm sein Herrchen auf und verschwand. Wenige Minuten bevor die Sonne effektvoll im Wasser verschwand.

Der Leuchtturm von Cordouan verabschiedete unser Schiff in die Biskaya und uns in die Koje. Ohne Lichtquellen, denn es war noch recht hell.


7. Juli 2025 – Seetag 3

Die Nacht war für Biskaya-Verhältnisse sehr ruhig. Nur ab und zu gab es kleine Bewegungen. Kurz nach meiner ersten Deckinspektion befanden wir uns auf der Höhe von Nantes. Auf Deck war es trotz des Sonnenscheins sehr frisch. Windstärke 7 sorgte für leichtes Frösteln an den nackten Armen.

Die übliche Seetagsroutine begann. Nicht zu ausgiebiges Frühstück, Runden auf dem Oberdeck, Sonnen auf Deck 5. Runden auf dem Oberdeck, als uns auf Deck 5 trotz Jacke „fröstelte“. Mittagessen, Ausruhen auf dem Pooldeck in einer möglichst windgeschützten Ecke. Dabei Vorbereitung auf unsere Mietwagentour vom kommenden Tag.

Nach der Kaffeestunde päsentierte AIDA eine Attraktion für Jung und Alt. Nun gut – eher für die Kleinen. Das deux-chevaux-Rennen. Aber nicht nur die Kleinen hatten Spaß. Die Älteren bevölkerten den Rundpool und die oberen Relings.

Wenn wir es richtig mitbekommen hatten, kämpften ca. 70 Schwimmtiere um den Lorbeerkranz. Welches gewann? Ente Nr. 1 knapp vor Ente Nr. 12.

Am Abend fanden wir uns wieder im Strandkorb ein. Es waren einige unbesetzt, denn trotz des Sonnenscheins war es sehr frisch. Kein Problem – wir hatten für diese Temperaturen die passenden Jacken dabei. Nach der Verabschiedung der Sonne ließen auch wir uns in die Falle sinken.

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