
13. April 2025 – Las Palmas – Gran Canaria, 19 Grad, leicht bewölkt
Was für ein Glück, wir haben es noch rechtzeitig ins Marktrestaurant zum Frühstück geschafft, es schließt um 10.30 Uhr.
„Jetzt, was machen wir denn heute?“, das ist eine gute Frage. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Insel haben wir bereits besucht und so entscheiden wir uns für einen gemütlichen Stadtrundgang, mit Einkehr natürlich. Schon vom Schiff aus sieht man die hohen Berge unter einer Wolkendecke. Bitte, keinen Regen heute – dies wünsche ich mir.
Einmal sind wir mit den normalen Linienbus, der ganz in der Nähe des Hafen abfährt, nach Mas Palomas gefahren. Das hatte sich echt gelohnt, eine Fahrt durch die abwechslungsreiche Landschaft mit kleinen Ansiedlungen, Bananenplantagen, Obstbäumen und Blumen aus aller Herren Länder. Das Klima auf der Insel ist je nach Lage recht unterschiedlich und daher ist die Vegetation auf der drittgrößten Insel der Kanaren ganz verschieden. Der Leuchtturm und die Dünenlandschaft in Mas Palomas sind einen Besuch wert.
Jetzt kommt was, das muss ich unbedingt loswerden. Wer mich kennt, weiß ja, dass ich 2 Umweltprojekte betreibe. Kippen und Strandmüll sammeln. Am 27.Mai bin ich in meinem kleinen Wohnort unterwegs und bücke mich nach Kippen. Auf dem Parkplatz eines Supermarktes stehen neben einer Betonsäule ein Paar Schuhe.
Zurück an Bord haben wir zwei Möglichkeiten, entweder auf einer Liege in der Sonne dösen oder doch lieber das Bett wählen. Es kommt wie es kommt – einer brutzelt in der Sonne und die Perlenfee kuschelt sich ins Bettchen. „Denk dran, halb sechs solltest du zurück sein“, rufe ich meinem Mann hinterher. „Ja, ja, ich komme pünktlich, schließlich will ich mich als Mann auch schön machen für das Rossini.
Mein Wecker weckt mich, aus dem Bad höre ich die Dusche rauschen und so sind wir pünktlich fertig für unser Dinner. Auf dem Weg zum Rossini hole ich mir noch einen meditativen Moment am East Restaurant.
Also dann, Licht aus und Gute Nacht.