
11. April 2025 – Fuerteventura, 21 leicht bewölkt
Kanaren und Mittelmeer in Frühjahr geht immer, haben wir uns bei der Buchung der Reise gedacht. Obwohl der April vom Wetter her macht, was er will. Lassen wir uns überraschen, die Regenjacken sind auf jedem Fall im Koffer.
Diese Reise hat auch einen bequemen Vorteil, der Flughafen liegt fast vor der Haustür und wir müssen nicht einen Tag vorher anreisen, falls mal wieder was bei der Bahn nicht klappt. Die Taxe steht pünktlich vor der Tür und eh wir uns versehen, sind wir am Flughafen in Stuttgart angekommen. Die Schlange an Check-In hält sich in Grenzen, aber was uns sofort auffällt, es gibt wenig Gepäck mit AIDAkofferanhängern. Es ist ja kein Vollcharterflug von AIDA und wegen des bevorstehenden Osterfestes scheinen doch viele Menschen einfach mal in den Urlaub abdüsen zu wollen und der Flieger wird voll sein. Das Gewicht der Koffer ist korrekt, Ticket in der Hand und jetzt haben wir Zeit für eine entspannte Pause bis zum Abflug. „Schau mal, AIDA ist auch hier vertreten“ höre ich meinen Mann sagen. In diesem Teil des Terminals ist es fast menschenleer und so läuft mir niemand vor die Linse, als ich die begehrten Buchstaben fotografiere.
Entlang der Strecke gibt es nicht so viel zu sehen – aber kurz dem Hafen sehen wir schon unsere Blu liegen.
„Du, den Kapitän Matteo Fava hatten wir doch schon mal auf einer Reise an Bord. Die Durchsagen waren damals kurz, er ist nicht der Mann für viele Worte, die Rolle übernimmt ein anderer für ihn.“, flüstere ich meinen Mann leise zu.
Ich krame in meinen Unterlagen, lade die App für das Bordportal hoch, WLAN an und schon habe ich Internet, vorher natürlich gebucht. Die Kabine war bereit für uns und als erste Tätigkeit steht die SNÜ=Seenotrettungsübung an. Der Fernseher läuft, Einweisung angeschaut, Rettungsweste angelegt, hoch zum Deck 5, Bordkarte gescannt und fertig. Obwohl so lief es nicht ab. Dichtgedrängt stehen wir mir anderen Mitreisenden an der Musterstation und schauen das korrekte anlegen der Westen an und hören die lauten Signale – alles so wie früher mal. Und nun erlebe ich eine neue Situation, es gibt auf Deck 5 einen Sektempfang mit dem Hoteldirektor Christoph Röder und Annett Beitlich. Ich schaue Annett an und dann strahlen wir über das ganze Gesicht. 2016 waren wir das erste mal zusammen auf der Vita, unterwegs Südstaaten und Mexiko. 2023 auf der Stella, Spanien-Portugal und Kanaren. Da war Christoph auch dabei und 2024 waren wir auf Luna in der Karibik und Mittelamerika gemeinsam an Bord. Das ist genau das, was mir gefällt – es gibt viele Menschen, die trifft man nicht nur einmal im Leben. Hoch lebe die AIDAfreundschaft.
Ui, das ging aber schnell, der Koffer ist schon da, als wir unsere Kabine aufsuchen. Ich krame kurz im Koffer, auf der Suche nach der passende Kleidung für den ersten Abend und studiere nebenbei das Abendprogramm. „Du, das gibt es nicht, es gibt noch jemanden an Bord, den wir kennen! Lass dich überraschen“, platzt es aus mir raus.
Im Programm entdecke ich eine Ankündigung, die sich interessant liest. Im Hafen Santa Cruz de la Palma gibt es das Event „exklusives auslaufen“ vorne im Bugbereich des Schiffes. Klar, das wollen wir erleben und reservieren schnell 2 Plätze. Ich bin sehr gespannt, was wir dort präsentiert bekommen. Ein Teil des Betrages geht an AIDA Cruise and Help, das unterstützen wir gerne.
Wir schlendern kurz in Richtung Blu Bar und dann hören wir ihn, Bratislav singen. Wir mögen ihn, sein Gitarrenspiel und seine Art, wie er die Lieder von Johnny Cash interpretiert. Ein kurzes Hallo, wir sehen uns später.
Uns ist nach etwas Ruhe und so passt es, dass in AIDAbar Bratislav Songs von Johnny Cash singt.
Gute Nacht.