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Beiträge von Neelix

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • Neelix
    • 23. März 2026 um 23:07

    Kratzt das wirklich so stark am Image? Wieviele TUI Kunden erinnern sich in einem Jahr noch daran? Auf die paar Kunden kann TUI vermutlich verzichten, dafür kommen neue.
    Bekannte von mir fahren grundsätzlich nur mit TUI Schiffen, denen sagt das Konzept der Schiffe zu und sie wollen das genau so haben. Denen könnte TUI dreimal vor's Schienbein treten, die würden trotzdem wieder buchen. Und damit sind sie bestimmt nicht alleine.

    Die wenigsten Kunden dürften in Foren wie diesem aktiv sein.

    Je später TUI die Reise absagt, desto länger können sie noch dem Kundengeld arbeiten.

    Natürlich steht es TUI frei ihren Kunden Angebot für Umbuchungen zu machen und TUI bietet ja Tarife an in denen Umbuchungen möglich sind. Das ist bei der Bahn und mancher Airline nicht anders.

    Wer einen PRO-Tarif gebucht hat, ist fein raus und kann kostenfrei umbuchen. Alle anderen müssen entweder in den sauren Apfel beißen und bezahlen oder halt warten bis TUI die Reise von sich aus storniert oder bis einen Tag vorher warten und dann selbst stornieren. You get what pay for.
    Kulanz scheint TUI nicht nötig zu haben. Ihr Kunden sind anscheinend treu genug.

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • Neelix
    • 23. März 2026 um 22:41
    Zitat von Spielzimmer

    Kannst du das erkläen? Was ist denn vom Gesetzgeber (außer max. Sorgfalts- und Fürsorgepflicht für die Gäste/Kunden) vorgesehen? :gruebel:

    Sie beobachten, bewerten die Lage und entscheiden.

    Ich bin kein Jurist, aber wenn sie jetzt die Reisen im Mittelmeer oder um die kanaarischen Inseln absagen, müssen sie die Absage begründen. Aber womit? Die Fahrziele liegen nicht im Kriegsgebiet (auch wenn der Iran bis in die Türkei schießen kann). Dass sie kein Schiff frei haben um die Reise durchzuführen, liegt zwar offensichtlich auf der Hand, dürfte aber so früh juristisch nicht standhalten. Denn theoretisch (für Juristen zählt zunächstmal oft die Theorie) könnten die blockierten Schiffe morgen frei kommen und dann wären die Reisen durchführbar. Diese Entscheidung liegt aber nicht bei TUI.

    Also warten sie so lange, bis sie sicher sein können, dass das Schiff (und auch kein anderes) wirklich nicht zur Verfügung steht und sagen die Reise dann ab. Ich denke, die Rechtsabteilung wird zu dem Schluss gekommen sein, dass dein keine Klagen kommen können.

    AIDA hat das Glück, dass sie aktuell kein Schiff in der Gegend haben. So konnten die geplanten Orientreisen frühzeitig mit Bezug auf die unsere Lage gefahrlos absagen und die Schiffe auf andere Routen planen.

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • Neelix
    • 23. März 2026 um 16:47

    Sie machen das, was der Gesetzgeber für dieses Fall vorgesehen hat. Das das nicht zwingend kundenfreundlich ist, steht auf einem andern Blatt.

    AIDA hat die Touren (die ja erst gegen Ende des Jahres wären) mit Bezug auf die (aktuell) unsichere Situation abgesagt. Deren Rechtsabteilung scheint da andere Ansichten zu haben, als die bei TUI. Denn egal, was sie machen, sie können nur verlieren.

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • Neelix
    • 23. März 2026 um 16:35

    Dann bleiben Sie sich auf jeden Fall treu.

    Wie lange braucht so ein Dampfer (unter normaler Reisegeschwindigkeit) von der Straße von Hormus bis Dubai bzw. Doha?

    Die sind da durchgefahren als noch alles OK war. Dann hat Israel den Streit neu entfacht. Bisher war das kein großes Problem, weil nur die beiden sich in der Wolle hatten. Jetzt aber spielen die USA groß mit und der Iran wehrt sich in beide Richtungen. So fliegen die Rakete jetzt in alle Richtungen und der Iran packet den Westen da, wo es ihn am meisten wehtut. Beim Öl und Gas.

    Und jetzt hängen die Schiffe in der Falle.

    TUI hat getan, was sie tun mussten. Sie haben die Passagiere so schnell es eben ging aus dem Gefahrenbereich gebracht.

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • Neelix
    • 20. März 2026 um 23:26

    Lasst euch doch von Google Maps die Strecke von Doha nach Riad berechnen und schaut euch die Straßen bei StreetView an. Die sind gut dokumentiert.

    Doha to Riad
    maps.app.goo.gl

    Die gehen im Stiel einer deutschen Landstraße meist schnurgerade quer durch die Wüste.

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • Neelix
    • 20. März 2026 um 15:39

    Ich denke, die haben an Plätzen in den Fliegern gebucht, was die Airline zur Verfügung stellen konnte.

    Und dann begann das große Puzzeln: Der Flieger hat z.B. eine 3-4-3 Konfiguration. Wie verteilt man die Gäste so auf die Reihen, dass Familien zusammen sitzen, Gruppen mit gleichen Endzielen auf einen Flieger kommen (die müssen ja von Frankfurt aus noch weiter transportiert werden).

    Am Ende dieses Puzzels bleiben dann Lücken, dann geht's ans Optimieren und Auffüllen.

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • Neelix
    • 19. März 2026 um 23:40

    Hier kommt gerade dreimal Emirates nach Dubai. Aus London (A380), Brüssel und Genf (B777). Die Route führt über Ägypten und Saudi Arabien.

    Der A330neo von Condor bringt als Vollcharter die Gäste der Vasco da Gama (Nicko) von Frankfurt nach Mauritius.

    Etwas versetzt dahinter kommt noch ein A380 von Emirates von Cassablanka nach Dubai. Also, wer jetzt unbedingt nach Dubai will, der kommt schon hin.

  • Internetpreise auf der Amera

    • Neelix
    • 19. März 2026 um 20:09

    Danke. Unter was finde ich bei denen denn Tarife für dieses Gebiet. Also die "Südsee" von Neuseeland bis Chile.

    Neuseeland ist kein Problem, Chile ist kein Problem. Aber Französisch-Polynesien scheint nicht dabei zu sein. Und da bewegen sich sich die meiste Zeit.

  • Internetpreise auf der Amera

    • Neelix
    • 19. März 2026 um 11:24

    Hallo zusammen,

    Bekannte sind im März nächsten Jahres auf dem "Südseezauber zwischen Neuseeland & Südamerika" (AM180) Abschnitt unterwegs und wollen die Reise über auch mobil erreichbar sein. Zumindest mal per Messenger. Datenvolumen nur an Bord reicht nicht

    Jetzt habe ich mal geschaut. Während der Reise bewegt man sich komplett in Ländergruppe 3. Es gibt ja Anbieter für so Travel eSims. Hat da jemand Erfahrungen, welcher taugt da?

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • Neelix
    • 19. März 2026 um 09:38

    Donnerstag, 18. März

    1. Die Schifffahrt durch die Straße von Hormus ist praktisch zum Erliegen gekommen. Nun gibt es südlich der Meerenge einen neuen Angriff. Auch vor der Küste von Katar und im Golf von Oman ist jeweils ein Schiff von einem unbekannten Geschoss getroffen worden. Nach dem Angriff im Persischen Golf rund acht Kilometer vor dem wichtigen katarischen Gashafen Ras Laffan seien alle Besatzungsmitglieder wohlauf und in Sicherheit, teilte die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) mit.
  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • Neelix
    • 18. März 2026 um 18:13

    Die Fluggesellschaften habe das gleiche Problem wie die Reedereien. Nur Flieger, die in der Luft sind verdienen Geld.

    Für die ist aber aber gerade genauso unsicher, denn die Flughäfen sind immer wieder (indirekte) Ziele von Drohnen und anderem.

    Es sind Flieger von Emirates von Europa aus nach Dubai unterwegs, es ist aber nie sicher, dass sie auch dort ankommen. Und auch ob es von dort dann weiter geht.
    Das kann man hier schön sehen: https://www.flightradar24.com/airport/dxb/arrivals

    Deswegen (und weil es eine amtliche Reisewarnung gibt) geben die Fluggesellschaften die Flüge zum Storno und Umbuchen frei. Wer trotzt Reisewarnung in die Region fliegt, tut dies auf eigenes Risiko und muss dann auch selbst schauen, wie er von dort wieder weg kommt.

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • Neelix
    • 18. März 2026 um 11:25
    Zitat von Seabaer

    Ich selber hatte Dubai bis Athen gebucht. Nicko hat ein sehr gutes Angebot gemacht. Jetzt bin ich von Mauritius bis Namibia dabei. Ich denke auch an Bord werden sie den Leuten entgegengekommen sein.

    Meine Eltern auch.

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • Neelix
    • 17. März 2026 um 22:50

    Ich protestiere.

    Da sind die Beiträge komplett aus dem Zusammenhang gerissen, denn sie beziehen sich auf die aktuelle Situation hier.

  • Erstattung bei Umroutungen

    • Neelix
    • 17. März 2026 um 17:21
    Zitat von omu

    Das geht da für mich nicht draus hervor, aber gut ...

    Steht doch genauso auf der Seite:

    Zitat

    Es gibt keinen Schadenersatz, wenn der oder die Reisende den Mangel selbst verschuldet hat. Das Gleiche gilt, wenn unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände vorliegen oder ein Dritter den Mangel verschuldet hat.

    Und zu den Umständen gehören auch

    Zitat

    Schwere bewaffnete Konflikte oder bürgerkriegsähnliche Unruhen am Reiseziel oder in unmittelbarer Nähe (landesweite Kriegshandlungen, flächendeckende Unruhen)

    Im aktuellen Fall müsstest Du den Schadenersatz beim Iran geltend machen, denn die haben den Mangel quasi verschuldet, weil sie Staaten angreifen, die mit dem eigentlichen Konfikt mit Israel nicht direkt etwas zutun haben. (Aussichten auf Erfolg sehe ich da ehrlich gesagt aber nicht.) :meinung:

  • Erstattung bei Umroutungen

    • Neelix
    • 17. März 2026 um 17:14

    Nein, der Teil gilt, wenn Du schon auf dem Schiff bist, das Schiff aber z.B. Dubai auslässt.

    Unter normalen Umständen ist das ein Reisemangel, wenn Dubai als großes Highlight beworben wurde und du die Reise genau deswegen gebucht hast. Und dann könntest Du Schadenersatz wegen entgangener Urlaubsfreuden geltend machen.
    Jetzt aber greifen unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände und die diesem Fall kann man eben keinen Schadenersatz geltend machen.

    Deswegen auch, und nur dann muss man garantiert kostenfrei stornieren können, muss man jetzt auf die Absagen der Reisen durch den Veranstalter warten. Kommt da nichts (was nicht passieren wird) und es gibt eine amtliche Reisewarnung für den Zielort der Anreise, muss man mit dem eigenen Storno quasi bis einen Tag vor der eigenen Abreise warten. Auch dann muss der Rücktritt kostenfrei sein.
    https://www.adac.de/reise-freizeit/ratgeber/reiserecht/naturkatastrophe-terror/#unwetter-krieg-urlaub-kostenlos-stornieren

  • Erstattung bei Umroutungen

    • Neelix
    • 17. März 2026 um 16:53

    Ja, hier:
    https://www.adac.de/reise-freizeit/ratgeber/reiserecht/reisemaengel-buchungen/#verpatzter-urlaub-schadenersatz

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • Neelix
    • 17. März 2026 um 15:50

    AIDA hat es da einfacher. Die Reisen sind so weit in der Zukunft, dass sie die problemlos aus dem Programm nehmen können und den Leuten mit einem kleinen Zuckerl eine Umbuchung schmackhaft machen können. Das ist im Prinzip wie eine Konzertabsage eines Künstlers innerhalb einer Tour.

    TUI hat das Problem, dass sie zwei Schiffe nicht einsetzen können, die aber fest eingeplant sind. Die müssen jetzt quasi von Woche zu Woche bzw, Tag zu Tag schauen, ob sich eine Möglichkeit ergibt die Schiffe wieder in freie Gewässer zu bekommen.

    Nico hatte das Glück, dass die Vasco noch weit genug entfernt war, sie einfach links abbiegen können und das Ende des Abschnitts nach Mauritius verlegen konnten. Für die Gäste sind das "nur" ein paar Seetage mehr (was aber aufgrund der Umstände keinen Reisemangel darstellen dürfte).

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • Neelix
    • 16. März 2026 um 16:08
    Gerlinde Groitl, Politikwissenschaftlerin Uni Regensburg, über Trumps Forderungen zur Sicherung der Straße von Hormus
    Gerlinde Groitl, Politikwissenschaftlerin Uni Regensburg, über Trumps Forderungen zur Sicherung der Straße von Hormus
    www.tagesschau.de

    Das Video erklärt ganz gut, warum es weiterhin keine gute Idee ist, durch die Straße von Hormus zu fahren.

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • Neelix
    • 16. März 2026 um 14:37

    Wo sich die Anbieter zieren können, sind die Formulierung, dass der Urlaubsort direkt betroffen sein muss und die kostenfreie Stornierung erst unmittelbar vor Reiseantritt erfolgen darf.

    Unmittelbar vor Reiseantritt meint wohl in der Praxis wenige Stunden. Sind also bis zum Reiseantritt noch ein paar Tag hin, muss der Anbieter den Rücktritt nicht kostenfrei akzeptieren.

    Und dann stellt sich die Frage: Ist der Urlaubsort direkt betroffen: Man könnte Nein behaupten, denn auf dem Schiff findet kein Krieg statt. In dem Fall ist man nur mittelbar betroffen. Einfacher hat es hier, wer ein Vorprogramm z.B. in Dubai gebucht hat. Für Dubai gilt eine amtliche Reisewarnung.

    Und das ist auch der Grund, warum TUI die Reisen nur scheibchenweise absagt. Theoretisch könnte der Krieg jederzeit beendet sein und die Reisewarnung aufgehoben werden. Und dann wäre die Reise wieder durchführbar.

    Dass das in der Praxis vermutlich nicht so schnell der Fall sein wird, wissen vermutlich auch alle, aber Juristen denken da anders. Und so muss TUI, um sich nicht angreifbar zu machen, so handeln wie sie gerade handeln.

    Das ist böld für die Gäste, aber es bleibt einen wohl nicht anderes übrig, als auf die Absage durch den Veranstalter zu warten, wenn man keine Stornokosten zahlen möchte.

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • Neelix
    • 16. März 2026 um 12:26

    Aufgrund der aktuelle Lage müssen sie einem eine kostenfreie Stornierung ermöglichen:
    https://www.adac.de/reise-freizeit/ratgeber/reiserecht/naturkatastrophe-terror/

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