Carnival Glory, jede Wette. Ich bin inzwischen auf dem Standpunkt: Wenn ich noch mal eine Route fahren will, die die drei ABC-Inseln enthält, dann sicherheitshalber mit einer US-Reederei. Bei überbuchten Häfen zieht AIDA grundsätzlich den Kürzeren.
Ich würde mir vielleicht einfach mal angewöhnen, Routen erst zur Buchung freizugeben, wenn alles in trockenen Tüchern ist, statt Verbraucher vorsätzlich zu täuschen. Man kann alternativ den Hafen auch erstmal mit einem Platzhalter ("TBA") ersetzen, wenn man der Meinung ist, die Buchungsfreigabe müsse unbedingt früher erfolgen.
Wir sind hier in einem mehrheitlich deutschen Kreuzfahrtforum mit starkem Fokus auf Aida und etwas weniger auf Tui und die anderen. Was die anderen Reedereien alles umrouten verfolgt hier keiner so genau wie bei Aida. Ähnliche Vorfälle gibt es genauso für US Reedereien (NCL, Princess, usw.) wie auch europäische wie MSC und P&O. Das dürfte eine Tagesfüllende Arbeit sein alle strategischen Umroutungen (bei US Reedereien eher häufiger) als auch durch Liegeplatzengpässe (z.b. Santorin, Bonaire, in Norwegen oder generell überbuchte Häfen) zu sammeln. Das wirst du entsprechend hier nicht lesen.
Die Reederein haben alle ihre Anläufe in den Häfen angemeldet und dann ihre Reisen mit einem branchenüblichen Vorlauf veröffentlicht. Wenn die Häfen unfähig sind das zu koordinieren oder ihre finalen Listen nur irgendwann im Vorjahrb für das folgende Kalenderjahr veröffentlichen und den gebuchten Reederein dann überraschend absagen oder wie im Fall von Bonaire oder Santorin spontan neue Restriktionen festlegen, dann kann nur im Nachhinein angepasst werden. Klauseln zu nicht garantierten Hafenanläufen gibt es in den AGB. Das Problem ist da auch zum Teil das Kartellrecht. Die Reedereien dürfen sich offiziell nicht absprechen und ihre Anläufe untereinander im voraus koordinieren und viele Häfen tun das auch nicht ihrerseits bzw. Verfahren auch nicht nach first come first Served, sondern erstellen irgendwann ihrer finale Liste .