Rostock hat sich, wie nicht anders erwartet, nicht sehr kooperativ gezeigt. Viele nette Worte, aber harte Ablehnung beim Wesentlichen:
- Anzahlung wird erstattet. Wann ist unklar, es wird kein Termin genannt. Diese hätte eigentlich vor zwei Tagen auf dem Konto sein müssen (14 Tage nach Absage)
- Kosten für nutzlose Flüge wegen individueller Anreise seien wir sinngemäß selbst für verantwortlich. Würde sie nicht anerkennen
- Schadenersatz für ersatzlos gestrichene Reise wollen sie nicht zahlen
- was mit dem BGH aus eingelösten Urlaubskassen ist, haben sie nicht beantwortet
Da wir eine Frist bis heute zur Zahlung unserer Ansprüche gesetzt haben, bekommt Rostock erst Anfang nächster Woche anwaltliche Post. Mal sehen, wie es weitergeht.
Zum Vergleich der Umgang von Phoenix und NCL bei coronabedingten Absagen:
Phoenix - zu viele Corona-Fälle der Crew
- Erstattung des Reisepreises nach zwei Tagen auf dem Konto
- 14 alternative Reisevorschläge mit Preisnachlässen zwischen 20-30% und auch Touren mit doppelter Reisedauer ohne Zuzahlung bei gleicher Kabinenkategorie wie Ursprungsreise
- Reisepreisreduzierung für künftige Buchung von ca. 2,5% oder alternativ 5% wenn der Reisepreis zunächst bei Phoenix verbleibt
NCL - Wechsel des Schiffs, bei sehr ähnlicher Route und identischem Termin, Info 8 Monate vor Reise:
- Erstattung der Anzahlung als Gutschrift
- 10% Gutschein auf den Reisepreis bei freier Wahl, auch für Touren die deutlich länger gehen als die ursprünglich gebuchte, gültig knapp 2 Jahre