East London/ Inkwenkwezi Game Resort
An der Mündung von Buffalo- und Nahoon River gelegen, ist es der einzige große Hafen hier in Südafrika, welcher in einer Flussmündung liegt.
Entstanden ist die Stadt mit dem verwechslungsfähigem Namen, aus einem Militärposten der Briten.
Für Anderes, Kultur und Sonstiges habe wir keine Zeit. Die Liegezeit ist hier mit von 08:00 bis 16 Uhr knapp bemessen. Und nun haben die örtlichen Behörden ohnehin auch noch kurzfristig festgelegt, dass die Ausreiseformalitäten, mit wenigen Ausnahmen, bis 14 Uhr erledigt sein müssen. Wir sind keine Ausnahme und deshalb wurde der Ausflug vorverlegt. Privat war für uns im Vorfeld für dieses kleine Zeitfenster hier nichts Passendes zu finden und deshalb geht es nun mit Aida los. Ab ins Inkwenkwezi.
Zur Tierbeobachtung ja grundsätzlich nicht schlecht diese Vorverlegung, jetzt mal nüchtern betrachtet... Und Ausschlafen macht ja auch zu Hause noch Spaß.![]()
Nach den bisherigen so überwältigenden ersten Safari-Erlebnissen von den beiden Vortragen, welche die "touristisch einfach" Erwartungen so dermaßen übertroffen haben, lag die Latte nun natürlich hoch. Er war zu erwarten, dass diese Latte heute wohl gerissen wird. Und schon mal vorab..., so war es denn auch. Nicht satt gerissen wird sie, aber sie fällt. Dennoch werden positive Eindrücke am Ende überwiegen.
Recht früh geht es mit 3 Bussen erwartungsfroh los.
Am Game Reserve angekommen, säumen den Eingang zur Wartehalle nun insgesamt 9 Frauen
Das ist dann wohl die angekündigte Begrüßung mit Musik und Tanz durch die Folkloregruppe des Xhosa-Stammes..
Wer jetzt noch dringend was vom Frühstück loswerden muss
, und das müssen jetzt viele, der muss Geduld aufbringen. Insbesondere wenn man im letzten Bus gesessen hat... Bei uns tut es zum Glück aber aktuell keine Not.
Aber sonst straff organisiert hier und es geht draußen dann auch direkt los. 10 plus 1, statt 6 plus 1 im halbwegs offenen Fahrzeug.
Erstmal nun bestimmt 20 Minuten lang passiert sichtungsmäßig nichts, rein gar nichts, Das wird mit der Struktur des weitläufigen Parks zu tun haben, werten wir als Anfahrt zu den Hot Spots. Dichtes Buschwerk links und rechts, einmal aber überqueren wir auch einen Bachlauf,
alles prima Versteckmöglichkeiten und Rückzugsmöglichkeiten und so soll es ja artgerecht auch sein, ist schließlich kein Zoo hier. Alles gut.
Aber Moooment
. Beim Vergrößern entdecke ich jetzt einen vermeintlichen Stein, der durchaus auch ein Wasserschildkröte sein könnte.
Wir werden es wohl nie erfahren....Ach, wenn man sich schon mal nur allein auf das geschulte Auge des Rangers verlässt...![]()
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Gut auch wenn man es vorher noch zu den Keramikschüsseln geschafft hatte, denn die Strecke ist ja naturgemäß mehr als holprig. Und wenn dann noch was drückt und zwickt...
hier kann es jetzt jedenfalls erstmal, zumindest nicht ökologisch korrekt, entsorgt werden.
Wir erreichen die offene Hochebene und majestätisch ziehen Giraffen gemächlich aber imposant über den Bergkamm.
Die Silhouetten auch aus dieser Entfernung schon sehr eindrucksvoll, ein schönes Bild.
Diverse kleinere Büffelherden
unterschiedlicher Arten,
ich erspare mir aus eigener Unkenntnis die Namensnennung, grasen im weiteren Umfeld und dann sehen wir 2 Rhinos, später werden diese oder andere noch unseren Weg kreuzen. Auffällig hier im Gegensatz zu gestern, dass die Hörner gestutzt sind.
Wohl wegen wegen der Verletzungsgefahr bei Kämpfen untereinander und vielleicht auch für den Fall, wenn die Safarijeeps mal schlechte Laune auslösen....
Nun eine kurze Erfrischungspause im offenen Gelände, die vor allem auch deshalb genau hier eingebaut ist, weil jetzt der Besucherverkehr, die Einfahrt gesteuert wird. Es geht zu den Löwen. Die sind nämlich separiert von der weiteren Tierwelt in einem extra ümzäunten Gehege untergebracht. Wie groß es ist, dass kann ich nicht sagen, weil die zwei tatsächlich nur 20 Meter hinter dem Tor unter einem Buschwerk liegen.
Jeep für Jeep fährt nun dran vorbei, kurzer Fotostop, weg und direkt wieder raus vom Tor. Das geht schon mehr in Richtung Zoo.
Das war gestern und vorgestern irgendwie alles, bzw. das meiste, ganz anders. Insbesondere auch bezüglich der Löwen.
Klar ist so ein Park umzäunt, geht ja auch gar nicht anders, aber eine Umzäunung in der Umzäunung...
Fehlt irgendwie das Wildlife Feeling für's Auge, dieses wenigstens gedankliche Outback-Gefühl. Der Sinn und Grund dafür sei jetzt mal ausgeklammert.
In wirklich sehr weiter Entfernung nun noch 3 bis 4 Straußenvögel die schräg den Berg hochtrotten, aber die fängt selbst das Tele nicht ein.
Insgesamt natürlich auch ein Zeichen für die Weite des Geländes, ein Zeichen für die "Freiheit" der Tiere.
Das hatten wir in den beiden Vortagen ja auch, wussten gar nicht wo das naturbelassene Gelände anfängt und wo es aufhört, halt doch dieses gewisse Safarigefühl.
Vielleicht hatten wir ansonsten dort auch einfach Glück. Aber wenn ich alleine an die Situation denke, als man die Elefanten erst nur hörte und die dann direkt neben uns aus der Vegetation gekommen sind,
dann war man vielen Tieren im Pumba eben näher.
Jetzt mal rein egoistisch gedacht...
Was ich hier jetzt auch vermisst habe, dass sind diese zahlreichen verschiedenen Antilopenherden, an den verschiedensten Stellen, oft gemeinsam mit Zebras. aber ein paar Zebras sind dann dich da.
Und auch weitere Tiere, Pumbas, die einzelnen Schakale, Kleine Nagetiere... Ja selbst Vögel habe ich hier jetzt eigentlich, so in der Nachbetrachtung, vermisst.
Okay, wir waren im Pumba nur mit insgesamt 3 bis 4 Fahrzeugen unterwegs, es war kein Massenausflug und die Safarizeiten waren andere, waren wohl günstigere...
Doch auch wenn ich vorher dort nicht diese tollen Erlebnisse gehabt hätte, die Latte für den Inkwenkwezi eben jetzt hoch liegt..., meine dann unbedarft naive und aber auch geringere Erwartungshaltung wäre heute auch dann nicht so richtig erfüllt worden. Im Klartext, ich wäre etwas enttäuscht gewesen. Bin ich jetzt auch, aber ich darf es halt als Ergänzung und Abrundung der Vorträge sehen. Insofern...
Natürlich bin ich aber ohnehin nicht so naiv zu denken, dass eine Safarifahrt durch ein solches Resort mit einer Safari im offenen Buschland, Dschungel oder sonstwas direkt gleich zu setzen ist. Ist sicher noch ne andere Hausnummer...
In der Halle nun eine Riesenschlange vor der Bedürfnisanstalt. Selbst bei den Männern bleibt man nicht verschont davon. Es gibt hier einige (private) Verkaufstische verschiedener Händler. Waren wie einheimisches Kunsthandwerk aus Holz, Stoff und sonstwas, jedenfalls wohl keine "Made in ...." Ware. Scheint auch Recht günstig zu sein. Und zwischen Keramikraum und Bus, lassen wir schnell noch eine bunte Holzgiraffe für etwa 5 € eintüten.
Die steht dann demnächst daheim, neben dem Flamingo von damals, aus dem Supermarkt in Santo Domingo.
Unsere sonst als Favorit bevorzugten Motiv-Weihnachtskugeln haben sich erwarteterweise bei den Leuten vom Xhosa-Stamm und Zulu offenbar noch nicht durchgesetzt.
Den für uns noch fehlenden Letzten der Big 5, den Leoparden, haben wir natürlich auch hier nicht gesichtet. So bleibt die einzige Sichtung derjenige auf dem obigen Geldschein, ist ja sinnigerweise auch der wertvollste ![]()
Aber den habe ich nun auch schon ausgegeben.![]()
Nun sind wir schon unterwegs zu einer ganz anderen Gegend, werden ganz andere Eindrücke gewinnen. in der Nacht
konnte man noch Kapstadt erkennen, sind um die Ecke rum, es ist jetzt mitten am Tag
und wir fahren gerade hoch zur Namib-Wüste nach Namibia. Werden dort die Sache mal vom Boden aus und aus der Luft erkunden. Vom Wasser aus wird es nur mit der Stella geschehen. Die Bootstour mussten wir wegen zwangsweiser zeitlicher Vorverlegung eines Ausflug leider canceln. Konnten wir nicht kompensieren, sind zu eng getaktet.
Wer weiß, ob man jemals noch mal hier hin kommt...![]()