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Beiträge von _Meerelfe_

  • Generation Sphinx nimmt Kurs auf die Zukunft

    • _Meerelfe_
    • 20. März 2026 um 19:44
    Zitat von Flo on Tour

    Also ich würde diesbzgl. Abwechslung schon bevorzugen

    Genau das meine ich doch aber in meinem Post. :frage1:

    Eine gewisse Individualität von Schiff zu Schiff und nicht überall das gleiche Restaurant-Konzept.

  • Generation Sphinx nimmt Kurs auf die Zukunft

    • _Meerelfe_
    • 20. März 2026 um 19:01

    Und ich fände es schön, wenn nicht alle Schiffe letztlich ziemlich gleich sind, was die Restaurants betrifft.

  • Generation Sphinx nimmt Kurs auf die Zukunft

    • _Meerelfe_
    • 20. März 2026 um 08:19
    Zitat von Caramia

    Jener Link führt auf die Seite, welche ich meinte.

    Also dann direkt hierhin (so tief bin ich dann gestern Abend nicht mehr in die Seite eingestiegen, deshalb habe ich auch nicht gesehen, dass es dann direkt nochmal eine "Unterrubrik" gibt):

    https://aida.de/schiffe/aida-evolution/selection

    Einen Link zu einer bestimmten Rubrik auf der AIDA-Homepage hier einzustellen, ist doch nichts Verbotenes.

  • Generation Sphinx nimmt Kurs auf die Zukunft

    • _Meerelfe_
    • 19. März 2026 um 21:53
    Zitat von Caramia

    Aida hat heute nicht nur eine Pressemitteilung rausgegeben sondern auch eine extra Webseite, auf der diverse Details stehen.

    Ist das diese Seite, die du meinst?

    https://aida.de/schiffe/aida-evolution

  • Schiffsbesichtigungen für Landratten

    • _Meerelfe_
    • 18. März 2026 um 18:16

    Das mit dem Umbau ist auch ein Aspekt, Nordseefan . :daumen:

    Ich persönlich würde es aber letztlich nicht davon abhängig machen, in welchem Bereich des Hafens ein Schiff liegt.

    Ja, ich weiß, Altona ist wesentlich leichter zu erreichen als Steinwerder. Mir würde es in erster Linie ums Schiff gehen.

  • Schiffsbesichtigungen für Landratten

    • _Meerelfe_
    • 18. März 2026 um 18:12

    Das ist eine schwierige Entscheidung - fast so wie "Äpfel mit Birnen".

    Ich gehe mal davon aus, dass ihr mit beiden Schiffen noch nicht gereist seid?! Würde ich jetzt vor der Entscheidung stehen (mal ausgeklammert, dass ich mit der Luna und der baugleichen Prima schon unterwegs war), würde ich mich wahrscheinlich fragen: Mit welcher Schiffsklasse reise ich lieber?!

    Wenn ich mir diese Frage beantwortet habe, würde ich genau das andere Schiff wählen.

    Warum?! Um mir ein Bild zu machen von einem Schiff, das ich derzeit vielleicht gar nicht auf dem Schirm habe und von dem ich mich dann - möglicherweise - positiv überraschen lassen würde (und dann vielleicht über kurz oder lang sogar damit mal eine Reise buchen würde).

    Ich weiß nicht, ob dir dieser Gedankengang hilft. Meine Überlegungen würden jedenfalls in solch eine Richtung gehen.

  • Karibik und das Thema ABC Inseln

    • _Meerelfe_
    • 18. März 2026 um 17:27

    Von den ABC-Inseln kenne ich leider nur das "A wie Aruba".

    Ich fand es traumhaft, konnte die Insel zwei Wochen lang (auch wenn das schon etliche Jahre her ist) sozusagen "auf Herz und Nieren prüfen". Es war absolut überwältigend.

    Von daher von mir ein klares: :thumbup: für die "Inseln unter dem Winde".

  • Lektoren auf AIDA Reisen

    • _Meerelfe_
    • 18. März 2026 um 17:18
    Zitat von Bavarian_Cruiser

    über die Kopfhörer der Silent Party. Das war ein absolter Traum und eines der schönsten Urlaubs-Erlebnisse, das wir jemals hatten!

    Das kann ich mir gut vorstellen, Bavarian_Cruiser .

    Noch heute finde ich es schade, vor etlichen Jahren bei der Passage von Kronstadt während der Ausfahrt aus dem Hafen von St. Petersburg den Ausführungen unseres damaligen Lektors Dr. Wolfgang Mey nicht richtig folgen zu können, weil die Moderation zwar über die Lautsprecher übertragen wurde, jedoch an den meisten Stellen auf dem Pooldeck so gut wie nicht zu verstehen war. Die legendäre "Silent Party" gab es damals noch nicht, so dass es auch keine Möglichkeit gegeben hätte, den Ausführungen des Lektors auf diese Art lauschen zu können.

    Vor allem während der Passage von Kronstadt hätte ich schon gerne mitbekommen, was Dr. Mey erzählt. So waren es leider nur Fragmente, die ich mitbekommen habe.

    Allerdings bin ich froh, St. Petersburg überhaupt 3x erlebt haben zu dürfen - und das jedes Mal bei bestem Wetter.

  • Flam / Norwegen

    • _Meerelfe_
    • 18. März 2026 um 17:11
    Zitat von dibber

    Die Schiffe legen direkt am Kai in Flåm an.

    Na ja ... Sind an einem Tag mehrere Kreuzfahrtanläufe geplant, kann es durchaus sein, dass dann eines dieser Schiffe auf Reede liegt und Flåm für die Passagiere des/der betreffenden Schiffe/s zum Tenderhafen wird, selbst schon erlebt.

  • Generation Sphinx nimmt Kurs auf die Zukunft

    • _Meerelfe_
    • 18. März 2026 um 17:08
    Zitat von Gentry

    Wenn das Video zum Thema passt, finde ich das sehr hilfreich. Gute Beiträge verschwinden sonst in den inflationär geposteten kontextlosen Beiträgen im Medienwelt Thema und sind schwer auffindbar.

    Danke, Gentry .

    Hätte es vor einigen Wochen in diesem Faden hier nicht diese gute Idee von Warnemuende gegeben, wichtige Links, die zum Thread-Thema sehr gut passen, direkt mit einer kurzen Info zum Medienwelt-Faden hierhin zu verlinken (der Vorschlag fand ja unter anderem von el-capitano Zustimmung), hätte ich das auch gar nicht getan.

    Ich selbst hoffe, auch mal wieder mit diesen kleineren Schiffen fahren zu können, um mir selbst ein Bild machen zu können. Mit Luna und Diva war ich ja bereits vor dem Umbau unterwegs. Von daher würde mich eines dieser beiden Schiffe ganz besonders interessieren. Jedoch bin aufgrund von relativ kurzfristigen Buchungen und einem bestimmten Zeitfenster, in dem ich immer nur Urlaub machen kann, dann letztlich in der Wahl von Schiff und Route sehr eingeschränkt, da es meistens nicht mehr viele Alternativen gibt.

  • Generation Sphinx nimmt Kurs auf die Zukunft

    • _Meerelfe_
    • 18. März 2026 um 05:40

    Wer mag, kann mal in den "Medienwelt"-Faden schauen, es gibt ein neues Video zum Umbau von AIDAbella, den Link habe ich dort eingestellt: RE: Dies und das aus der Medienwelt - News aller Reedereien / Destinationen & Wissenswertes

  • Oslo / Norwegen

    • _Meerelfe_
    • 15. März 2026 um 20:32

    Ein individueller Tag in Oslo: Mit dem Hop on Hop Off-Bus zum Vigeland-Park und auf die Halbinsel Bygdøy mit Besuch des "Fram"-Museums, danach auf eigene Faust entlang der Karl Johans Gate zur Domkirche, Oper und weiter durch Aker Brygge zurück zum Schiff ...

    Im Juni 2025 hatte ich einen wunderbaren, erlebnisreichen Tag in Oslo. Meine damaligen Erlebnisse können hier nachgelesen werden:

    Beitrag

    RE: AIDAnova: Skandinavische Highlights ab Kiel | 7 Nächte | 14.06.2025 bis 21.06.2025 (Samstag, 14. Juni 2025, 00:00-Samstag, 21. Juni 2025, 00:00)

    16. Juni 2025

    Und dann kam endlich wieder Norwegen. Mein geliebtes Norwegen. Jenes Land, in das es mich seit 1995 regelmäßig immer wieder zieht.

    Schon lange, bevor es hell wurde – wobei es Mitte Juni, während der Zeit der längsten Tage und kürzesten Nächte in dieser Region ohnehin auch mitten in der Nacht nicht ganz dunkel wird – zog am Horizont ein schmaler dunkler Streifen entlang – die Küste des Landes der Wikinger. Meine Vorfreude steigerte sich ins Unbändige. Als die Sonne…
    _Meerelfe_
    15. März 2026 um 20:29
  • AIDAnova: Skandinavische Highlights ab Kiel | 7 Nächte | 14.06.2025 bis 21.06.2025 (Samstag, 14. Juni 2025, 00:00-Samstag, 21. Juni 2025, 00:00)

    • _Meerelfe_
    • 15. März 2026 um 20:29

    16. Juni 2025

    Und dann kam endlich wieder Norwegen. Mein geliebtes Norwegen. Jenes Land, in das es mich seit 1995 regelmäßig immer wieder zieht.

    Schon lange, bevor es hell wurde – wobei es Mitte Juni, während der Zeit der längsten Tage und kürzesten Nächte in dieser Region ohnehin auch mitten in der Nacht nicht ganz dunkel wird – zog am Horizont ein schmaler dunkler Streifen entlang – die Küste des Landes der Wikinger. Meine Vorfreude steigerte sich ins Unbändige. Als die Sonne aufging, befanden wir uns schon mitten im über 100 Kilometer langen Oslofjord. Viele Jahre ist es her, seitdem ich das letzte Mal die norwegische Hauptstadt besucht hatte. Wer den Oslofjord passiert, sucht vergeblich steile, auf den Spitzen noch mit Schnee bedeckte Berge. Hier unten im Süden des rund 1.750 Kilometer langen Landes ist die Landschaft lieblicher, gemäßigter, mit überwiegend sanften grünen Hügeln.

    Es geht auf 7:00 Uhr zu, als sich aus dem über das Wasser wabernden Morgendunst erste Konturen der mit rund 720.000 Einwohnern größten Stadt Norwegens, während die Sonne schon höher gestiegen ist und vor AIDAnovas Bug eine leuchtende Spur bildet.

    Bei jedem meiner bisherigen Oslo-Besuche kam ich mit einer der blau-weißen Fährschiffe der „Color Line“ aus Kiel. Und damals befand sich das moderne, futuristisch anmutende Viertel Aker Brygge noch im Bau. Auch wenn ich den Anleger Filipstad schon von vielen Fotos kannte, war es nochmal eine ganz andere Erfahrung, selbst mit so einem großen Schiff dort anzukommen. Was für ein Panorama – und erst recht von meinem Bugbalkon aus. In Zeitlupe näherten wir uns immer mehr den mit großen Glasfronten und viel Stahl verbauten Wohnhäusern. Dieser Ausblick hatte schon was. Und letztlich spiegelte sich sogar noch AIDAnovas schöner Kussmund in den Glasscheiben, hinter denen bequeme Sitzmöbel und opulente Pflanzen zu sehen waren. Norwegisches Wohnerlebnis par excellence.

    Ursprünglich hatte ich den AIDA-Halbtagsausflug „Bootsfahrt entlang Oslos Küste und Fram-Museum“ geplant und gebucht – eine einstündige Fahrt mit dem Segelschiff „S/V Legend“. Leider wurde dieser Ausflug schon vor Reisebeginn seitens AIDA abgesagt – Begründung: Die Mindestteilnehmerzahl wurde nicht erreicht. Und das, obwohl dieser Ausflug bei Buchung bereits auf „Gelb“ stand und somit also nur noch wenige Plätze vorhanden waren.

    Nun gut, es sollte nicht sein. Also war mein „Plan B“, mich einfach treiben zu lassen und zu sehen, was mir da so vor Füße und Augen kommt. Kaum vom Schiff, sprangen mir die fröhlich-bunten „Hop On Hop Off“-Busse direkt ins Blickfeld. Nun muss ich gestehen, dass ich diese Form einer bequemen Stadterkundung auf all meinen Reisen noch nie genutzt habe. Angesichts des tollen Wetters entschied ich mich also spontan, hier in Oslo eine Premiere zu erleben.

    Auf dem Plan der Rundtour machte ich mich erst einmal schlau, welche Stationen die Busse anfahren. Meine Devise war jedoch „Weniger ist mehr“ und ich entschied mich, am Vigeland-Park sowie auf der Museumsinsel Bygdøy auszusteigen, um dort jeweils etwas Zeit zu verbringen.

    So nahm ich auf dem Oberdeck Platz, stöpselte die ausgeteilten Ohrhörer ein, verband das andere Ende mit meinen Ohren, wählte meine Muttersprache und ließ mich berieseln. Schnell merkte ich, dass ich an ein entscheidendes Detail nicht gedacht hatte: eine Kopfbedeckung in Form eines Huts oder eines Basecaps, denn die Sonne stach erbarmungslos. So wickelte ich mir ein dünnes Schaltuch erst einmal um, rieb Gesicht, Schultern und Arme mit Sonnencreme ein und hoffte, dass das erst einmal ausreichen würde.

    Schließlich hielt der Bus am etwas außerhalb des Stadtzentrums befindlichen Vigeland-Park, den ich – ebenso wie Oslo – vor vielen Jahren zum bisher letzten Mal besucht hatte. Die lebensechten Figuren hatten mich schon damals sehr beeindruckt und die nachgestellten Szenen einzelner Lebensabschnitte teilweise zu Tränen gerührt. Dennoch musste eine gute halbe Stunde hier reichen, denn ich wollte dann später etwas mehr Zeit im „Fram“-Museum verbringen.

    Der Vigeland-Park besteht aus 212 Bronze- und Granitfiguren. Sie sind das Lebenswerk des norwegischen Bildhauers Gustav Vigeland. Dieser Skulpturenpark ist ein Teil des Frognerparks und kann ganzjährig kostenlos besucht werden. Jetzt im Sommer blühen zwischen all dem Stein herrlich bunte und intensiv duftende Rosen in gepflegten Beeten.

    Die durchweg nackt dargestellten Figuren bilden Szenen des Lebens von der Geburt bis zum Tod nach und sind teilweise so lebensecht und detailgetreu in Mimik, Gestik und Proportionen, das man immer wieder denkt, sie bewegen sich augenblicklich und beginnen zu sprechen. Unglaublich bewegend, das Ganze, intensiv berührend, nachdenklich machend. Die Mitte dieser ihresgleichen suchenden Skulpturenausstellung bildet ein 17 Meter hoher Monolith mit 121 Figuren. Aus Zeitgründen verzichte ich aber dieses Mal auf den Besuch des „Zirkels des Lebens“, welcher sich am höchsten Punkt der Anlage befindet und das „Ende“ dieser Ausstellung symbolisiert.

    Was für ein unglaublicher Ort mit einer ganz besonderen Atmosphäre. Hier wenigstens ein paar Impressionen, auch wenn ich den „Kleinen Trotzkopf“ weglasse, er wurde schon so oft gezeigt.

    Fast könnte man denken, die "versteinerten" Menschen schirmen die Augen vor der Sonne ab.

    Mit dem nächsten „Hop On Hop Off“-Bus ging es für mich weiter auf die Museumsinsel Bygdøy. Dieser Teil Oslos war Neuland für mich. Diese Insel ist herrlich direkt am Wasser gelegen und wenn man mehr Zeit hätte, könnte man hier bestimmt einen ganzen Tag verbringen. Doch ich hatte hier ein ganz bestimmtes Ziel – ein aufgrund seiner ausgefallenen Bauweise auffälliges Gebäude: das „Fram“-Museum. Mit dem Besuch des „Fram“-Museums erfüllte ich mir einen langgehegten Traum. Von Kindheit an faszinierten mich die aufregenden, abenteuerlichen Reisen norwegischer Expeditionen – verbunden mit großen Namen wie Roald Amundsen oder Fridtjof Nansen – in die damals noch unerforschten Polarregionen unserer Erde.

    Entsprechend begeistert war ich von dieser Ausstellung, deren Hauptaugenmerk zweifellos auf den Nachbau, aber mit Original-Interieur versehenen legendären „Fram“ gelenkt wird. Begrüßt wurde ich mit Blitz oder Donner, was nicht etwa an einem plötzlichen Wetterwechsel lag. Vielmehr werden die Innenwände verschieden beleuchtet und stellen verschiedene Wetterszenen wie Sturm, Eisgang oder Polarlichter nach, begleitet von einer entsprechenden Geräuschkulisse. Was für ein Erlebnis.

    Auch kann man auf Sitzbänken Platz nehmen, die das Schwanken und Rollen eines Schiffes täuschend echt imitieren. Man kann dort also unter Umständen sogar „seekrank“ werden. Vom Deck bis zu Kombüse, Messe, Maschinenraum, Lagerräumen etc. kann alles besichtigt werden. Ein wahres Füllhorn an Entdeckungen bildet der Rundgang. Auf verschiedenen Ebenen ringsum die „Fram“ erstreckt sich ein Museum mit Exponaten, Bildern und Beschreibungen der Polarregionen.

    Jedem, der sich für dieses Thema interessiert, kann ich einen Besuch dieses Museums wirklich wärmstens ans Herz legen.

    Sollte ich wieder einmal Gelegenheit haben, werde ich mir auf jeden Fall auch das direkt gegenüber befindliche „Kon-Tiki-Museum“ ansehen.

    Anschließend zieht es mich zurück aufs Festland. An der Haltestelle Karl Johans Gate verlasse ich endgültig den Hop On Hop Off-Bus, um nunmehr auf eigene Faust loszuziehen und schließlich zu Fuß zurück zum Schiff zu gehen. Den oberen Abschluss von Oslos Pracht- und gleichzeitig Haupteinkaufsstraße bildet das Königliche Schloss. Aufgrund der ungewöhnlich hohen Temperaturen laufe ich jedoch dieses Mal nicht bis dorthin, denn es zieht sich und geht stetig bergan. Im Schatten der auslandenden, saftig grünen Bäume stehen überall junge Leute, die aus kleinen Wägelchen grüne Dosen mit eiskalter, spritziger Limonade an die vorübergehenden Menschen kostenlos verteilen: „Faxe Kondi“ mit null Kalorien. Super, was für eine tolle Idee. Zunächst kühle ich Stirn, Wangen und Nacken am eiskalten Aluminium, bevor die wunderbare Erfrischung die Kehle hinunterrinnt.

    Ich gehe nunmehr in südlicher Richtung die Karl Johans Gate entlang. Überall blüht es üppig in großen Blumenkübeln. Straßencafés und Restaurants sind gut besucht. Vorbei am Parlamentsgebäude, dem „Stortinget“, habe ich als nächstes ein bestimmtes Ziel: das „Jernrosene“-Mahnmal vor der Domkirche. Der 22. Juli 2011 veränderte schlagartig das Leben vieler Menschen in Norwegen auf grausame Weise und erschütterte die ganze Welt: das Massaker mit 77 Toten in Oslo und in einem Ferienlager auf der Insel Utöya. Acht Jahre nach diesem einschneidenden Ereignis wurde das Mahnmal in Oslo enthüllt. „Jernrosene“ bedeutet „Eisenrosen“. Rund 1.000 eiserne Rosennachbildungen in verschiedenen Größen und Formen – geschmiedet von Menschen aus der ganzen Welt, auch von Angehörigen der Opfer – wurden in einem Rondell direkt vor der Domkirche arrangiert. Sie stehen symbolisch für Tausende von Rosen, die in den Tagen nach jenem schicksalshaften Julitag 2011 vor der Domkirche niedergelegt wurden.

    Heute ist es ein unglaublich friedlicher Ort, der einen aber auch „erdet“. Ein Ort, an dem Menschen im Schatten hoher Bäume rund um die mit Rost überzogenen Rosenskulpturen sitzen. Mit Tränen in den Augen habe auch ich mich eine ganze Weile an diesem außergewöhnlichen Ort aufgehalten. Zu Hause hatte ich eine kleine zartblaue Stoffblüte gebastelt, die ich nunmehr an eine dieser Rosen gebunden habe. Es war mir einfach wichtig, dieses kleine Zeichen der Anteilnahme und damit einen kleinen Teil von mir dort zu lassen.

    Weit ist der Weg von der Domkirche zur einem Eisberg nachempfundenen Oper nicht. Also, auf geht´s. Blauer Himmel und weiße Wolken konkurrieren mit dem in der Nachmittagssonne schon beinahe blendend weißen italienischen Carrara-Marmor. Dieses außergewöhnliche Bauwerk mit seinen rund 1.100 Innenräumen besuchte ich erstmals kurz nach seiner Fertigstellung Anfang des Jahres 2004. Unglaubliche 548 Millionen Euro verschlang der Bau dieses architektonischen Highlights. Auf der schiefen Ebene unweit des Eingangs sang gerade ein Chor, ein ganz besonderes Erlebnis. Es war nach wie vor unglaublich warm. Aber da ich ohnehin schon ziemlich verschwitzt war, kam es darauf auch nicht mehr an. Also die schiefe Ebene erklommen, denn auf der „Spitze“ des „Eisberges“ befindet sich eine tolle Aussichtsterrasse.

    Mein weiterer Weg zurück zum Schiff führte mich schließlich vorbei am Rathaus, wo alljährlich der Friedensnobelpreis verliehen wird.

    Allerdings wollte ich das schöne Wetter noch nutzen, um mich in Aker Brygge etwas mehr umzusehen.

    Was für ein besonderer Stadtteil. Wahnsinn, was hier über Jahre entstanden ist. Die Norweger verstehen es, das Wohnerlebnis auf eine neue Ebene zu heben. Modern, dennoch mit einem Hauch Rustikalität, klare Linien, aber dennoch auch total urig und supergemütlich. Ausgefallene Kunstobjekte und Skulpturen. Überall gut gelaunte, freundliche, höfliche, schick gekleidete Menschen von Jung bis Alt mit gesundem Teint. Man verbringt halt jede freie Minute und genießt im Sommer jeden Sonnenstrahl an der frischen Luft. „Ars vivendi“ auf Norwegisch. Hier fühlt man sich auch als Tourist einfach wohl und total sicher.

    Schließlich schickt mir AIDAnova ihr unwiderstehliches Lächeln herüber. Ein schönes Gefühl, am Ende eines rundum gelungenen, abwechslungsreichen, einfach schönen Tages sein schwimmendes Zuhause wiederzusehen.

    An einer der Verkaufsbuden am Hafen kaufe ich mir schließlich noch ein Basecap, das mir in den folgenden Tagen noch gute Dienste leisten würde. Schade, dass man an diesem Sommertag die Lichtkunst des „Oslo Tree“ nicht erleben kann. Wie toll muss das sein, diesen zwar künstlichen, aber dennoch wunderschönen Baum mit seinen 15.000 Blättern und bis zu 150.000 kleinen LED-Lichtern in unterschiedlichem Farbkleid sehen zu können.

    Zurück an Bord bleibt mir noch Zeit zum Frischmachen, bevor wir pünktlich um 18 Uhr den ersten Hafen unserer „Skandinavischen Highlights“ hinter uns lassen. Die allmählich tiefer sinkende Sonne lässt die Häuserfronten glitzern und blinken und der Kussmund spiegelt sich einmal mehr darin. Allmählich wird der Abstand zum Cruise Terminal Filipstad wieder größer, die dunkelblaue Wasserfläche verbreitert sich und dutzende Möwen umkreisen unser Schiff.

    Kapitän Miklitza lässt die Nova eine halbe Drehung vollführen, bevor sie die Nase in Richtung Sonne streckt und unsere Oslofjord-Passage erneut beginnt. Auf Dyna fyr, der kleinen vorgelagerten Insel mit exklusivem Restaurant, ist gerade eine Feier in vollem Gange. Das ist ein Jubeln und Winken und großes „Hallo“, als wir mit unserem großen Pott die winzige Insel mit den ameisenkleinen Menschen passieren.

    Bald wird es einsamer, Oslo Hauptstadt bleibt hinter uns. Während wir das Inselmeer des Oslofjords passieren, esse ich lecker im „French Kiss“. Bis weit nach 22 Uhr halte ich mich schließlich an Deck auf, um den Sonnenuntergang zu genießen.

    Tolle Lichtspiele wie dieses hier bieten sich, während der Himmel immer farbiger wird:

    Kurz vor 23 Uhr passieren wir auf der Steuerbordseite Færder fyr auf dem Tristein Archipel, bestehend aus drei kleinen Inseln mit Leuchtturm im Äußeren Oslofjord. Ich brauche einige Anläufe, um mit meinem Smartphone genau den Moment einzufangen, in welchem das Leuchtfeuer sein Licht zu uns herüberschickt.

    Der Tag geht zu Ende. Im Beach Club tobt noch das Leben, doch ich suche nunmehr die Ruhe meines Bugbalkons und müde bin ich auch.

    Der folgende Tag lässt mich die erste von drei für mich neuen Destinationen erleben: Kristiansand in Südnorwegen.

  • Preisentwicklung AIDA

    • _Meerelfe_
    • 15. März 2026 um 12:25
    Zitat von hirschi

    Hatte ich dich geschrieben, war vor Jahren schon mal

    Ich habe mal gesucht, ist tatsächlich schon etliche Jahre her. Das war dieser Thread:

    Thema

    Treibstoffzuschlag bei AIDA Reisen

    Habe gerade einen Newsletter von AIDA erhalten. Zitat:

    "Reisen Sie ab 19.10.2007 an Bord von AIDAvita in 7 Tagen von Mallorca über Rom, Livorno, Cannes und Barcelona zurück zur Balearenkönigin zum AIDA VARIO Preis von:

    Euro 799,-* p.P. in der 2-Bett-Innenkabine Euro 949,-* p.P. in der 2-Bett-Außenkabine

    Das An- und Abreisepaket gibt es schon ab Euro 290,- p.P.

    Die Verlockung der Woche gilt bis Donnerstag, 23.08.2007.

    * Limitiertes Kontingent, zzgl. Treibstoffzuschlag von Euro 4,- pro Person und Tag…
    zup
    16. August 2007 um 19:28
  • AIDAsol: Großbritannien & Norwegen ab Hamburg | 9 Nächte | 01.05.2026 bis 10.05.2026 (Freitag, 1. Mai 2026, 00:00-Sonntag, 10. Mai 2026, 00:00)

    • _Meerelfe_
    • 15. März 2026 um 08:32

    Hallo und guten Morgen! :ciao:

    Euren Reisefaden habe ich jetzt mal abonniert. Eure Beiträge finde ich immer so herrlich erfrischend, informativ und kurzweilig. Ich denke (hoffe) daher mal, dass ihr uns auch an dieser Tour wieder teilhaben lassen werdet. :thumbsup:

    Einen schönen Sonntag und ich freue mich schon darauf, wenn´s hier im Faden "so richtig losgeht". :lachzwink:

    Liebe Grüße, Meerelfe :blumen:

  • General Manager/Hotel Direktor und Entertainment Manager (der Link zur Liste findet sich im Beitrag 1 dieses Fadens)

    • _Meerelfe_
    • 14. März 2026 um 16:34
    Zitat von Uhle

    Weiß jemand zufällig wer auf der Blu ab dem 28.3. EM und Hotelmanager ist?

    Schau mal hier (nur wenige Posts vor deiner Frage):

    Zitat von dj382

    Hoteldirektor auf der Blu ist Martin Röstel.

    Zitat von Detlef Hahn

    Martin Röstel steigt am 4. April von der AIDAblu ab.

    Zitat von dj382

    Entertainment Managerin ist Lisa Osinski (wie ich verstanden hab bis 4.4.)

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • _Meerelfe_
    • 13. März 2026 um 18:54
    Zitat von KKK63

    Ich mache mir im Moment weniger Sorgen um Umroutungen und Absagen, sondern um die verbliebenen Crewmitglieder der MS 4/5 die dort jetzt auf unbestimmte Zeit festsitzen. In deren Haut möchte ich nicht stecken.

    Das ist richtig und meine Gedanken sind auch bei den Crewmitgliedern.

    Was ich aber unter Umständen noch schlimmer finde: Heute früh gab es einen Bericht von Hapag Lloyd. In der Hamburger Zentrale sagte man, dass die Besatzungen der Frachtschiffe, die nunmehr irgendwo auf See vor der Straße von Hormus liegen, noch für rund drei bis vier Wochen Lebensmittelvorräte an Bord haben. Danach wird´s eng.

    In der aktuellen Situation sind drei bis vier Wochen ein kurzer Zeitraum. Ja, alles es sehr dynamisch. Es kann schon bald ein "Wunder" geschehen und die Lage entspannt sich wieder (woran ich aber leider nicht glaube) oder es ändert sich in den nächsten Monaten nichts.

    Bei den Kreuzfahrtschiffen gäbe es wenigstens noch die Möglichkeit, Lebensmittel zu organisieren.

    Aber nunmehr auf den passagierlosen Schiffen, die Crew sicherlich ja auch nicht mehr komplett an Bord, das ist eine bedrückende Situation - auch für die Familien der Crewmitglieder.

  • Transpazifik 2026

    • _Meerelfe_
    • 12. März 2026 um 17:02

    Schön, dass ihr nun wieder heimischen Boden unter euren Füßen habt, 7hirten .

    Was für eine Odyssee nach einer wirklich außergewöhnlichen Reise, auf der ich euch sehr gern begleitet habe.

    Gutes Eingewöhnen und "Ankommen".

    Liebe Grüße, Meerelfe :blumen:

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • _Meerelfe_
    • 11. März 2026 um 21:22

    Ich bin heute erst ziemlich spät nach Hause gekommen und habe jetzt hier mal noch die Informationen des heutigen Tages nachgelesen.

    Du glaubst gar nicht, liebe Prinzessin1974 , wie ich mich mit dir freue, dass es nun auch für dich und die anderen restlichen Passagiere endlich nach Hause geht. :thumbsup: Ich habe gerade wirklich einen Kloß im Hals und mir geht diese Information sehr nahe.

    Du hast uns in einer absoluten Ausnahmesituation hier auf dem Laufenden gehalten, die ihresgleichen sucht und die niemals jemand von uns erleben möchte. Danke dir, dass du in dieser Ausnahmesituation uns an deinem/eurem Schicksal teilhaben haben und uns regelmäßig informiert hast. Dadurch waren wir trotz tausender Kilometer Entfernung miteinander verbunden.

    Ich hoffe und drücke die Daumen, dass ihr gut raus kommt, einen ruhigen Rückflug habt und mit jedem geflogenen Kilometer diesen Alptraum hinter euch lassen könnt, zumindest körperlich. Gedanklich wird es wohl noch eine ganze Weile dauern.

    Ganz liebe Grüße, Meerelfe :blumen:

  • Olden / Norwegen

    • _Meerelfe_
    • 10. März 2026 um 18:17
    Zitat von FrischGebucht

    Kommt man von Olden nach Loen auch ohne Aida Ausflug oder ne Tour über Olden Cruise?

    Schaut mal die letzten Beiträge über eurem an, FrischGebucht . Dort findet ihr Anbieter, die nach Loen fahren. Xarus hatte bereits einige Tipps gegeben. Einen öffentlichen Bus gibt es auch.

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    1. Nur für kurze Zeit: AIDA All Inclusive zum Vorteilspreis

      • Katharina seereisen.de
      • 2. Juli 2026 um 18:44
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    1. Noch 6 Monate bis Weihnachten!

      • Katharina seereisen.de
      • 25. Juni 2026 um 12:42
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      • 25. Juni 2026 um 12:42
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    1. Neue Specials: AIDA tanzt & Crime & Sea

      • Katharina seereisen.de
      • 19. Juni 2026 um 14:02
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