Ok. Dann habe ich ab sofort auch kein schlechtes Gewissen mehr
Musst Du nicht haben
warum auch?
Ok. Dann habe ich ab sofort auch kein schlechtes Gewissen mehr
Musst Du nicht haben
warum auch?
@Flo on Tour ich denke Notwehr ist halt überspitzt gemeint.
Aber die Schuldfrage auch.![]()
Ein Beispiel dazu von mir auch überspitzt. Wenn ich meinen Hund gut erziehe und er nichts vom Tisch kriegt und die liebe Verwandschaft macht es trotzdem, dann versaut das auch meine Erziehung. Etwasaber um es anschaulich zu machen.
Ich verstehe es schon, aber der Begriff Notwehr suggeriert ein schlechtes Gewissen bei der Handlung. Sorry, wenn man ein schlechtes Gewissen dabei hat, dann darf sollte man es nicht machen. Ich mache es ja auch, habe dabei aber kein schlechtes Gewissen, weil es heute Gang und Gebe ist.
Ich empfinde es (leider) als Notwehr, wenn wir bereits zu Beginn der Reise einem Kellner Trinkgeld im Restaurant geben. Nur dadurch kann ich einigermaßen sicherstellen, dass mein Mann im East nicht ignoriert wird, wenn er sich morgens einen Milchkaffee aus der Bar holen lässt oder ich möchte, dass zügig Mineralwasser neu auf den Tisch gestellt wird. Früher haben wir auch immer erst nach der Reise Trinkgeld in einen Umschlag in die Box bei der Rezeption gesteckt. Da habe ich mich dann vielleicht etwas naiv darüber gewundert, warum der Kellner immer wieder auf sein Namensschild gezeigt hat.
Auch in den Bars hilft es, wenn man nach den ersten Getränkebestellungen dem Kellner etwas Trinkgeld gibt. Dieser erkennt den Gast dann wieder und auch in einer vollen Bar wird die Bestellung zügig aufgenommen.
Ich finde es bedauerlich, dass wir so agieren müssen, aber das ist dann denjenigen Gästen geschuldet, die die Kellner darauf trainiert haben, Trinkgeld schon während der Reise zu erwarten. Ich erinnere mich nicht, dass das auf meiner ersten Reise 2002 schon der Fall war. Da gab es die klare Ansage, dass Trinkgeld gern gesehen ist, aber doch bitte zum Abschluss im Briefumschlag in die Box. Daran hielt man sich dann doch tatsächlich.
Schuld haben immer die anderen, man selber macht es ja nur aus Notwehr, weil man nicht benachteiligt werden will. Ich finde, dass Du es mit Dieser Argumentation Dir zu einfach machst, auch wenn ich die Beweggründe verstehe, ich mach es ja auch. Aber es Notwehr zu nennen, finde ich dann doch ein wenig zynisch. Notwehr setzt man ja nur ein, wenn man sich nicht mehr anders zu verteidigen weiß. Das ist aber in dieser Situation nicht der Fall. ![]()
Dann aber ohne den Einzelaufschlag, oder?
Du zahlst immer mehr als Alleinreisender auch wenn der Aufschlag durch die Einzelkabine geringer ist.
Also für mich wäre das kein Grund zur Vorfreude. Wenn die Kabine wirklich soooo eng ist, bliebe bei mir der Erholungseffekt auf der Strecke.
Dennoch bin ich auf deine Erfahrungen gespannt und ob diese Kabinen wirklich "Besenkammeratmosphäre" haben.
Also wenn man sich die Bilder auf der Aida-Homepage so anschaut, dann wirken die Kabinen im ersten Eindruck schon schmaler als eine normale Kabine, aber wenn die Einrichtung stimmt, kann das auch ganz gemütlich sein. Warten wir mal ab auf die ersten Berichte ![]()
Mach ich! Ich freu mich schon auf die "Besenkammer" !
Also BB gibt es nicht dazu ![]()
Eine neue Möglichkeit, den Reisepreis zu mindern - die Kabine selber reinigen.
Da dies vom eigentlichen Thema doch abweicht, werde ich mich dazu in der Quasselbude äussern ![]()
ich hinterlasse meine Kabine in der Regel so sauber, dass die theoretisch in 5 Minuten fertig sein könnte. Da erwarte ich schon fast ein Trinkgeld!
Zur Sicherheit
Ich hätte Dir das echt geglaubt, aber gottseidank hast Du ja den Ironie-Smiley gesetzt ![]()
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Wir benehmen uns sehr respektvoll gegenueber jedem Personal.
Wir geben Trinkgeld am Ende der Reise denn man gibt ja auch nicht der Bedienung in einem Restaurant zuvor sein Trinkgeld.
Wir hatten nur einmal einen Kabinensteward welcher absolut ignorant war. Dann gibt es halt nichts. Ich glaube auch nicht, dass er besser gewesen waere wenn wir ihm im Vorfeld Trinkgeld gegeben haetten.
Einem Kellner oder Barkeeper gebe ich auch vor der Leistung nichts - nur das Housekeeping bekommt von mir jede Woche ein Trinkgeld. Aber jeder so, wie er/sie es mag. ![]()
Ich halte meine Kabine sauber, da muss man sich nicht besonders Mühe geben.
Welch Augenweide für jedes Housekeeping - eine schon saubere Kabine ![]()
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Nein, schlimm finde ich das nicht. Gibt Schlimmeres.
Wir wollen eben keinen gesonderten Obulus, da die Crew schon genug klotzen muss.
Aber!!! Eben Jedem seine Meinung!! und ich finde, man braucht sich darüber auch nicht streiten.![]()
Flo wir verstehen uns
noba410 - daran zweifle ich nicht ![]()
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Ich erwarte einfach, dass er seinen Job macht. Nicht mehr, nicht weniger. Besonderes Bemühen brauche ich nicht.
Ja ist doch auch in Ordnung, wenn es für Dich reicht. Prinzipiell reicht es auch für mich. Trotzdem freue ich mich, wenn das Housekeeping sich bei mir besonders Mühe gibt.
Was ja auch gerne vergessen wird - der Kabinensteward (oder wer auch immer an einem eine Dienstleistung vollbringen soll) wird ja eh bezahlt. Von mir. Im Voraus. Durch meinen Reisepreis.
Natürlich wird er das, aber wie ich schon geschrieben habe, soll es eine Motivation sein, sich bei mir zu bemühen. Wenn er es dann macht, gibt es auch weiterhin Trinkgeld, wenn nicht, dann fällt es spärlicher aus.
Du gibst es wenigstens offen zu
Natürlich, denn ich glaube, dass jeder auch diese Gedanken hat, wenn er/sie vorher Trinkgeld gibt. Aber wie gesagt, ich finde das nicht schlimm.
Ich sage es für mich ganz ehrlich - durch das Trinkgeld am Anfang der Reise erhoffe ich mir schon, dass das Housekeeping sich motiviert fühlt, seine Arbeit sehr gut zu machen. ich finde das absolut legitim. ![]()
Es ist doch völlig egal, ob es automatisches Trinkgeld, Serviceentgeld oder einfach nicht im Reisepreis hervorgehoben wird, es sind einfach Kosten die nun mal da sind. Wer damit ein Problem hat, sollte die jeweilige Gesellschaft meiden, aber irgendwie und irgendwo hat dies jede Gesellschaft in ihren Preisen mit eingerechnet.
Ja jetzt mit dem Ironie-Smiley kommt das natürlich anders rüber ![]()
Ich wäre da als Servicekraft wohl anders gestrickt.Der Gast, der mir vorab ein ordentliches Trinkgeld gegeben hat, der hat seine Schuldigkeit getan. Wer weiß, ob der am Ende der Reise überhaupt noch etwas gibt. Falls ja, um so besser. Daher brauche ich mich um diese Geldquelle nicht mehr großartig bemühen. Aber um den Gast, der mir noch keinen Monatsverdienst zugesteckt hat, um den muss ich mich kümmern, denn da ist noch etwas zu holen.
Naja, aber wenn Du Dich um den Gast, der Dir vorab ein ordentliches Trinkgeld gegeben hat, nicht mehr bemühst, dann kannst Du Dir sicher sein, dass er Dir kein Trinkgeld mehr geben wird. Warum also diese Quelle versiegen lassen? Der andere Gast,d er noch nichts gegeben hat, ist eine unsichere Geldquelle.
Also ich gebe dem housekeeping jede Woche Trinkgeld und den Kellnern an der Bar für jedes Getränk 50 Cent. Mir ist es dabei völlig egal, ob andere das auch machen oder nicht gut finden, denn ich mache die Reise und das Drumherum für mich und nicht für andere. Ich wurde schon vorher immer gut bis sehr gut behandelt,so dass ich mir diese Vorgehensweise dann angewöhnt habe, um etwas zurück zu geben. Und bisher haben sich alle immer gefreut.
Alles anzeigenTrinkgelder dürfen aber auch nicht dazu führen, das einzelne Passagiere bevorzugt werden.
Ein krasses Beispiel ist meiner Frau und mir mal im Markt Restaurant passiert.
Wir haben uns an einen Tisch, an dem zwei ältere Pärchen saßen, dabei gesetzt.
Der Kellner „schwengelte“ die ganze Zeit um unseren Tisch herum.
Hofierte die beiden Pärchen, indem er ständig Wein nachschenkte, das Besteck hinlegte und die Stühle den beiden Damen immer wieder zurechtrückte.
Uns beachtete er überhaupt nicht.
Dann überreichte er den beiden Damen selbstgebastelte Papierblumen.
Meine Frau ging leer aus.
Schei.. was auf die Papierblume, aber es war schon eine höchst peinliche Situation.
Im Gespräch mit den Pärchen, gaben sie unumwunden zu, das Sie den Kellner immer großzügig mit Trinkgeld „bestechen“, und so auch immer den gleichen Tisch zum bekommen.
Das ist doch genau was ich sage, wer nichts gibt, ist heutzutage der Dumme. Das heißt jetzt nicht, dass man das machen muss, aber es bringt oft Vorteile, auch wenn das nicht so sein sollte. Jeder Passagier sollte gleich behandelt werden.
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