Ich hab mir ein paar Gedanken zur HyperionII durch den Kopf gehen lassen. Der Großteil der Verspätungen liegen im Bau der Prima. Diese verzögerten die HyperionII - wenn nix weiteres passiert, kann AIDA abschätzen wann sie fertig wird. Das Problem bei Verzögerungen oder sogar vorzeitiger Fertigstellung ist die Überführung - die muss AIDA entweder vermarkten (und damit die Fertigstellung auf den Tag festlegen) oder ohne Passagiere (in dem Falle kann die Fertigstellung etwas variieren) durchführen.
Im ersten Fall würde AIDA die Überführung wie bei der Prima als Jungfernfahrt in den Katalog nehmen. Da aber Japan nun mal nicht um die Ecke liegt, dauert die Überführung länger als zwei Wochen. Und da kann man nicht einfach mal eine Woche verschieben, da das Zielpublikum von AIDA meist an einen (langfristigen) Urlaubsplan gebunden ist. Alternative: man stückelt die JFF in "Häppchen" von bis zu 14 Tage und vermarktet dies auch im Just-Tarif.
Bei der JFF der Prima ist für AIDA der Glücksfall eingetreten, dass diese in Nahost gebrochen werden konnte.
Bei einer Überführung ohne Passagiere kann AIDA kein Geld einnehmen. Und je nach Saison ist der nächste Hafen, wo man die Tour von einem bereits in dem Gebiet vorhandenem Schiff "übernehmen" kann, eine halbe Weltreise entfernt... (Passen die Hyperions eigentlich noch/schon durch den Panamakanal?!)
Der Vorteil wäre aber, dass die HyperionII so mitten in der Saison mit zusätzlichen Kapazitäten in den Katalog eingehen kann. Das frei werdende Schiff kann man dann als Verstärkung in gut laufenden Gebieten einsetzen, die Transtour kann auch vermarktet werden...
Oder... Die HyperionII geht nicht an AIDA, sondern an eine andere Carnival-Tochter. Dann hätten sich sämtliche Überlegungen über Jungfernfahrt, Transit, Touren usw. erledigt.