Wir hatten das Glück 1998 unsere erste KF mit ein paar Tagen Kuba zu verbinden. Gerade außerhalb des Resorts bzw. Luxushotels war Havanna liebenswert. Wir hatten sehr netten Kontakt mit Einheimischen gefunden. Ein Geiger, der stundenweise mal hier, mal dort spielte, zeigte uns Ecken, wo man als normaler Touri wahrscheinlich nicht hingegangen wäre. Jedes Gesicht, in das wir schauen durften, war freundlich und uns aufgeschlossen. Auch ohne Hintergedanken, einen $ zu verdienen. Wer bei diesen Lebensverhältnissen immer fröhlich und herzlich ist, muß ein sehr glückliches Gemüt haben. Nach dem Wegbruch der sozialistischen Brüderstaaten wurde es noch schwerer für Kuba, denn das US-Embargo greift in alle Lebensbereiche. Nur von Zigarren, Rum und Zuckerrohr kann man schlecht auf einen grünen Zweig kommen. So war es ein kleiner Segen, dass sich in letzter Zeit durch steigende Tourizahlen und deren notwendiger Versorgung, immer mehr Einheimische selbstständig machen durften. Die großen Unternehmen stehen in den Startlöchern, wollen investieren, aber...
Ob das nun gut oder schlecht für das Urlaubsland wäre, sei aber dahingestellt. Noch fahren viele Urlauber nach Kuba, weil es so naturbelassen bzw. unterentwickelt ist. Ausnahmen (z.B. Varadero) lasse ich mal außen vor...![]()
Anmerkung: Ich möchte aber betonen, dass ich Kuba wegen der vorhandenen menschrechtlichen Zustände natürlich nicht uneingeschränkt lobe. Allerdings würde ich zur Zeit eher dorthin fahren als nach China oder in ein Land, welches ein anderes überfallen und Teile anektiert hat. Leider müsste man die Liste noch verlängern...![]()
Aber das ist ein anderes Thema.