Für Japaner (und auch für Chinesen usw.) ist ein möglicher Gesichtsverlust die schlimmste Katastrophe, welche geschehen könnte.Japaner können von ihrer Kultur her nicht "nein" sagen. Eine Ablehnung oder die Aussage, dass man etwas nicht kann oder weiß, wird niemals direkt ausgedrückt, sondern in blumigen Aussprüchen und nichtssagen Phrasen angedeutet oder versteckt. Negative Kritik wird so versteckt, dass sie dem anderen einen Gesichtsverlust ersparen. Wenn man mit ihnen telefoniert, sagen sie immer wieder so was wie "ja", aber nicht als Ausdruck der Zustimmung zu dem Gesagten der anderen Person, sondern um auszudrücken, dass sie noch ganz Ohr sind also noch aufmerksam zuhören.
[Und wer jetzt nach Quellenangaben frägt: googled mal Knigge mit Japan usw. Unter diesen Quellen sind auch offizielle Internetseiten deutscher Kammern zu finden.]
Diese Art sich auszudrücken, ist so extrem verschieden von der Art, welche bei Geschäften in Europa eher üblich ist, dass wir uns in diese Denkweise nur sehr schwer hinein versetzen können. ...
100% richtig. ![]()
Dieses trifft in ähnlicher Form auf viele Asianten zu. Auch hier schlägt die Globalisierung zu und man sollte es nicht verallgemeinern. Ein Aspekt fehlt noch, die Fehleraufarbeitung. Es ist wichtig, seinem Chef klarzumachen, warum man diesen Fehler machen mußte. Erst danach wird das Projekt weiter bearbeitet. (Selber erlebt. Man wundert sich, warum keine Fragen oder Anmerkungen zu einer Mail kommen und dann kommt eine Monstermail, warum der jenige vor 3 Wochen die Planung so (nicht ganz richtig) gemacht hat. Die Änderungen waren in ca. 2 Tagen erledigt. Danach kamen die eigentlich erwarteten Fragen Anmerkungen usw.)
Im Asiengeschäft gilt bei uns im Büro eigentlich folgende Übersetzung:
Nein => Niemals
Vielleicht => eher nein
Ja => wir prüfen und versuchen es hinzubekommen (Bedarf einer regelmäßigen Kontrolle)
Fertig => Nur, wenn es belastbare "Beweise" gibt
Also für mich heist es, das die Prima mit Glück zum 31.03.2016 fertig ist und das zweite Schiff danach (Logischerweise). Wie ich schon geschrieben habe, hat an der Situation auch Aida Schuld. Sie haben entweder auf Ihre Mitarbeiter vor Ort nicht gehört oder sie haben in Rostock das Projekt schön geredet bzw. die Situation falsch eingeschätzt. Aber nun sitzen sie mit dem Problem da und beten wahrscheinlich, dass die Prima zum 31.03.2016 fertig wird. Dann hat man ca. 4 Wochen die Prima nach Hamburg zu bringen...
Ohne etwas genaues zu wissen fällt aber auf, dass MHI gebetsmühlenartig die Argumente wiederholt, AC hätte das Design und die Materialen geändert... Hört sich für mich etwas unlogisch an. Im September / Oktober 2015 dauerten die Restarbeiten 6 Monate. Dann wurden 3 Monate und nun hofft man wie ursprünglich geplant Ende März 2016 fertig zu sein. So wie es geschrieben ist hört es sich für mich nicht sehr zuversichtlich an.
Aber wirklich sehr wenige Menschen können abschätzen wie die aktuelle Stand wirklich ist und was für Probleme in Summe noch zu lösen sind, bzw. an Arbeiten noch auszuführen sind.
2017 kommt es zur Doppeltaufe Aidamia und das Typschiff von Meyer
Ich hoffe, dass die Prima spätestens im März 2016 die Reise nach Europa beginnt und sich als gutes zuverlässiges Schiff erweist.