Sowohl die Verfügbarkeit von 3/4er Belegungen als auch die Alleinbelegung schwankt bei vielen Reisen sehr stark.
AIDA wird versuchen möglichst viele Kabinen zu verkaufen, sind also schon viele Kabinen mit 3/4 Personen belegt, besteht für AIDA die Gefahr viele Kabinen nicht zu verkaufen, da die Maximale Kapzität erreicht wird. Um das zu verhindern wird, die Zahl der 3/4er Belegung reduziert. Zwei belegte Kabinen mit je 2 Personen bringt mehr Umsatz als eine nicht belegte Kabine und eine belegte Kabine mit 4 Personen.
Bei der Alleinbelegung ist es nicht anders, dort war es früher so, es gab vor allem dann viele Kabinen, wenn die 3/4er Kabinenbelegung sehr hoch war.
Nun reduziert man die 3/4er Belegung und damit reduziert sich auch die Anzahl der Kabinen zu Alleinbelegung. Dabei wird die Anzahl an 3/4er Kabinen nur so weit reduziert, dass man mit den vorhanden Kabinen die maximale Passagierzahl erreicht. Im Prinzip ist es eine einfache Formel:
1*Kabine+2*Kabine+3*Kabine+4*Kabine = Max.Passagieranzahl. Die Formel wird dann noch durch die einzelnen Kabinenkategorien und Preiserwartungen erweitert und schon kann man die Verfügbarkeiten sehr gut steuern.
Die Veränderungen merken wir jetzt, weil die Buchungslage zu früher eine andere ist. Früher waren die Schiffe deutlich später voll ausgelastet. Durch die hohe Buchungslage kommt das Yieldmanagement nun allerdings deutlich früher zum Tragen. Es würde anders aussehen, würde die Kapazität der Betten der maximalen Kapazität entsprechen, dann würde man versuchen alle 3/4 Betten zu verkaufen.