Hallo,
Aber die Entscheidung ist nur Ausgeben wofür, die Entscheidung es nicht ausgeben zu wollen kann nicht getroffen werden. Somit ist es schon ein Einschnitt in die Entscheidungsfreiheit.
Was für ein Einschnitt? Ich habe die Entscheidung, das Geld auszugeben, schon vor der Reise getroffen. Es ist also weg, futschikato, für mich unwiederbringlich verloren.
Selbst wenn ich die ganze Reise über dann nichts konsumiere, lebe ich damit viel entspannter, als wenn ich mir vor der Reise ein Limit in gleicher Höhe setzten würde, dafür aber jedes Mal rechnen muss, ob ich noch im Limit bin.
Und jeden Abend peinlichst genau die Bordrechnung zu kontrollieren, oder schlimmer noch, die Kassenbelege mit der Bordrechnung zu vergleichen, habe ich auch keine Lust.
Nee, da warte ich lieber auf die Frage, ob ich auf Bordkarte bestellen, oder das Paket aufstocken möchte.
Kommt die Frage nicht, habe ich am letzten Abend noch die Gelegenheit, mir den Kassenzettel anzugucken, den ich da immer unterschreibe. Sollte das Restguthaben wider Erwarten hoch sein, dann findet sich immer ein Weg, die Karte leer zu bekommen. Selbst wenn nicht, mich kann das nicht ärgern, weil ich das Geld ja schon bezahlt habe.
Gruß
André