Insofern denke ich es kommt auf die Crew (Kontrolleure) an.
Ich habe sogar die Erfahrung gemacht, dass es auf das einzelne Crewmitglied ankommt.
Beim Einchecken in Hamburg hatte ich vor ein paar Jahren in meiner Bauchtasche versehentlich noch ein Taschenmesser, welches ich zuhause nach einem Ausflug vergessen hatte, rauszunehmen. Nach dem Check-In bin ich die Sicherheitskontrolle durchlaufen mit Röntgen des Handgepäcks - ohne Probleme, das Taschenmesser schlummerte weiterhin unvergessen in der Bauchtasche. Da die Schwiegereltern extra für uns nach Hamburg zum Verabschieden kamen, sind wir ohne Gepäck noch 2x an diesem Tag von Bord gegangen - die Bauchtasche war aber immer mit dabei und in ihr das vergessene Taschenmesser. Beim 2. Betreten des Schiffes war der Sicherheitscheck wieder kein Problem, beim 3. Mal allerdings musste ich meine Bauchtasche bei der Röntgenkontrolle wegen eines verdächtig aussehenden Gegenstandes ausleeren und da trat das Taschenmesser zu Tage. Ich musste daraufhin das Taschenmesser öffnen und die Klinge wurde vermessen. Da die Klinge 0,5 cm länger war als erlaubt, wurde das Taschenmesser einbehalten und ich hätte es nur bei Landausflügen von der Sicherheitscrew abholen dürfen und nach Beendigung des Ausflugs wieder dort abgeben müssen. Da mir das aber nicht wichtig war (wie gesagt, ich hatte es ja sowieso unbeabsichtigt dabei), habe ich es erst am Ende der Reise wieder abgeholt.
So unterschiedlich kann es also laufen: Bei 2 Kontrollen wird nichts bemängelt (oder vielleicht wurden die Röntgenbilder auch nicht richtig angeschaut) und bei der 3. Kontrolle am gleichen Tag gibt es plötzlich "Schwierigkeiten"...