Madagaskar - Antsiranana
Wir waren am 07.12.2023 in Antsiranana. Gebucht haben wir über MadEx die Tour "TSINGY ROT UND RAMENA". Die Organisation hat gut funktioniert. Man geht vom Schiff links, da ist ein kl. Ausgang, praktisch geht man einfach den Leuten nach die eine induviduelle Tour gebucht haben. Danach sind schon die ganzen Stände/Zelte aufgebaut, MadEx war auf der linken Seite zu finden. Man meldet sich dort und wird zum richtigen Guide zugewiesen. Sie haben die Namen der Personen in einer Tabelle notiert u. ausgedruckt, die bei Ihnen gebucht haben. Man wird aber sicher 3x gefragt wer da ist und durchgezählt. Gefahren wird mit einem Toyota Geländewagen - den braucht man auch. Der Wagen war schick und wir haben uns darin sehr wohl/sicher gefühlt. Die Gruppe bestand aus 8 Leuten, die jeweils auf 4 Personen/PKW eingeteilt wurden. Wenn man zum Auto geht, wird man überschüttet von Angeboten, wie frische Vanille od. Gewürze zu kaufen. Die Händler sind etwas aufdringlich, aber der Guide passt auf und sagt, wenn es genug ist. Nun ging sie los, die abenteuerliche Fahrt....Schon zu Beginn, sieht man einiges zB wie Leute mit Schubkarren ihre Sachen transportieren. Tuk Tuks zu tausenden...Man fährt einige Zeit über asphaltierte Strassen, die aber mit großen Schlaglöcher übersät sind. Die Hupe ist, denke ich, dass Wichtigste am Fahrzeug. Es wird gefahren, so wie es die Strasse zulässt, links,rechts,egal. Weiter ging es über Schotterstrasse und zum Schluss über Erdstrassen, ich nenn sie einfach mal so. Man bekommt einen riesigen Eindruck über die Leute und die Armut. Unvorstellbar wie sie leben. Ein Stop ist bei einem schönen Aussichtspunkt eingeplant. Am Weg zu den roten Tsingy ist die Armut extrem gross, da haben wir dem Fahrer auch immer wieder gesagt, er soll anhalten u. wir haben einzelne Malstifte an die Kinder verteilt, sie haben sich so gefreut. Ein Kind mit ca. 1 Jahr hat ein kl. Kuscheltier erhalten. Dann sind wir endlich bei den roten Tsingy...Diese Formationen sind sehr schön, aber man stellt sie sich etwas größer vor. Es ist ein kl. Rundweg, der sich am Schluss wieder mit dem Hinweg kreuzt. Das was man den Berg runter geht, geht man auch wieder retour. Generell empfehle ich einen Regenschirm als Sonnenschutz zu verwenden. Die Hitze und Luftfeuchtigkeit macht einem zu schaffen. Es gibt fast keine Schattenplätze, der Weg ist in der prallen Sonne zu bewältigen und die Hitze wird auch noch durch die Erde reflektiert. Wir waren ziemlich die ersten am Vormittag, beim Rückweg kam uns eine Völkerwanderung entgegen. Am Nachmittag möchte ich dort nicht mehr sein. Anschließend wird noch zu einem Aussichtspunkt gefahren um die roten Tsingy von oben zu betrachten. Weiter ging es ins Dorf Ramena, dort wurde gegessen, der Fisch war sehr lecker. Fleisch hat von uns niemand probiert, wir waren da etwas ängstlich auch weil der Kapitän abgeraten hat, Wasser u. Fleisch zu konsumieren. Die Hygiene ist einfach nicht so wie bei uns. Cola schmeckt wie Cola, da kann man nix falsch machen. Nach dem Essen ging es zu Fuss auf den Strand. Dort kann man viele Souviniers kaufen. Magnete, Tücher, Muschelketten, Rum etc. Man hat eine halbe Stunde Zeit, aber von uns ging niemand ins Wasser. Erstens stank es nach Fisch und zweitens wurden überall tote kl. Fische angespült. Danach gingen wir durchs Dorf zum Auto. Im Dorf kann man Kindern etwas schenken, aber gibt man einem Kind etwas, kommen gefühlt 10 Kinder angelaufen. Am Weg zum Auto waren ein paar Kinder etwas abseits, denen haben wir je einen Malstift, Block u. dem kleinsten ein Kuscheltier geschenkt. Die Freude, das Leuchten in den Augen es war so schön anzusehen. Sie sind vor Freude gesprungen.
Nun ging es zu den Baobab Bäumen. Hier muss man durch ein paar Verkaufsstände welche sehr schöne Magnete, T-Shirt, Tücher u. Baobab Bäume aus Holz in verschiedenen Größen anbieten. Ist man durch, so kommt man zu den Bäumen. Dort stehen Kinder mit Chamälions, fotografiert man, muss man dafür zahlen. Es gibt keinen Fixpreis, was man gibt, das gibt man. Wir gaben Euro Münzen da wir keine Rupien hatten.
Hatte man seine Bilder von den Bäumen im Kasten ging es Richtung Aussichtspunkt zum Zuckerhut. Foto geknipst und ab zum Hafen. Wir waren um ca. 17 Uhr am Hafen - Alle Mann an Bord war 18:30 Uhr.
Fazit: MadEx können wir empfehlen und würden wir auch wieder buchen. Es war ein gelungener Tag mit sehr vielen Eindrücke. Die Fahrt zu den Tsingy war sehr erlebnisreich. Habt ihr noch Platz im Koffer, so nehmt f. die Kinder etwas mit. Sie freuen sich über alles. Im AIDA Shop kann man auch etwas erwerben. Bei Fragen gerne PN.