Wir haben unsere ersten Kreuzfahrten in einer Außenkabine gemacht, weil wir das von vielen Fährfahrten so kannten, wo wir nicht unterhalb des Autodecks schlafen wollten. Dann waren wir aus Kostengründen in einer Innenkabine der Mein Schiff und schworen uns: nie wieder. Ich hatte nachts überhaupt keine Orientierung, wusste nicht, ob wir schon an Land oder noch auf dem Meer waren, wie das Wetter war usw. Das Wetter war nicht so prickelnd und auf dem Schiff fanden wir nur selten ein ruhiges, gemütliches Plätzchen zum Lesen. Dann buchten wir wieder Aida, diesmal mit Just eine Balkonkabine. Und waren begeistert. Dann buchten wir nur noch Balkonkabinen im Variotarif. Letztes Jahr wollten wir mit Sohn und zwei Enkelkindern auf die Prima und brauchten zwei Kabinen. Da kam für uns nur Innen in Frage, weil wir auch Premium buchen wollten, um zwei möglichst nahe beieinander liegende Kabinen in der Schiffsmitte zu bekommen. Und diesmal war es genau das Richtige. Da wir viel gemeinsam unternahmen, hielten wir uns wirklich nur sehr wenig in der Kabine auf und fanden immer ein schönes Plätzchen auf dem Schiff. Nachts ließen wir zur Orientierung das Licht im Bad an. So haben wir im Herbst wieder 2 Innenkabinen auf der Perla gebucht, fast die gleichen wie letztes Jahr.
Im April machen wir mit der Mar die Transatlantik und haben im Premium eine Balkonkabine im Heck gebucht. Das war schon länger ein Traum von uns. Außerdem gibt es da so viele Seetage, dass wir eine Rückzugsmöglichkeit brauchen.
Nächstes Jahr fahren wir im Februar von Sydney nach Singapur und haben wieder eine Innenkabine. Die Balkonkabine hätte über 2000 Euro mehr gekostet und das war es uns nicht wert. Wir denken auch, dass wir uns bei den hohen Temperaturen lieber in klimatisierten Innenräumen aufhalten.
Fazit: Am liebsten eine Balkonkabine, aber manchmal passt eine Innenkabine auch sehr gut zum Urlaubsverhalten. Eine Außenkabine brauchen wir aber nicht mehr.
Guter Beitrag.