Moin, Mloin
gerne gemeinsamen Transfer in Cochin. Ich denke, Taxi ist machbar.
Zurück fliegen wir übrigens am 04.12.
Moin, Mloin
gerne gemeinsamen Transfer in Cochin. Ich denke, Taxi ist machbar.
Zurück fliegen wir übrigens am 04.12.
Hallo Ihr Lieben,
ich hoffe, die Erkrankung wird bis zum Ende der Woche überstanden sein.
Hier schon einmal der erste Teil meines Reiseberichtes der Orient-Indien Reise:
Vorwort
Leider war ich auf gut der Hälfte dieser Reise mit einer fiebrigen Erkältung erkrankt und konnte daher einiges nur aus dem Gedächtnis aufschreiben, weil ich einfach nicht zum zeitnahen Schreiben gekommen bin. Auch fand ein großer Teil des abendlichen Bordlebens und des angebotenen Entertainments ohne mich statt, sodass ich auch davon nicht berichten kann. Ich bitte um Entschuldigung und Verständnis, dass meine Schilderungen nicht so ausführlich sind, wie gewohnt.
Dienstag,10.02.2015 Mölln
Endlich, gegen 15:30 Uhr ist mein letzter Termin im Büro gegangen. Zwei wirklich stressige Tage sind fast geschafft. Ich erledige noch schnell die letzten Notizen, die Sekretärin benötigt noch ein paar Unterschriften, dann verabschiede ich mich von meinen Mitarbeitern und verlasse fluchtartig das Büro. Jetzt schnell zu Hause umziehen, das Gepäck im Auto verstauen und es kann losgehen. Gott sei Dank hat Andrea alles bestens vorbereitet. So holter di polter bin ich noch nie aufgebrochen. Zwei hoffentlich unvergessliche Urlaubswochen liegen vor uns. Die AIDAaura wartet mit der Orient-Indien Route in Dubai auf uns. Wir haben den Flug dieses Mal individuell bei Emirates gebucht, um nicht so früh zurück fliegen zu müssen. Um 16:30 machen wir uns mit dem Auto auf den Weg, den wir wieder im P1 abstellen wollen. Es wird auch höchste Zeit, denn wie üblich ist um diese Zeit mit Feierabendverkehr zu rechnen. So brauchen wir tatsächlich 80 Minuten statt der normalen 45. Ich bin ziemlich genervt, da mein Büroadrenalin noch die Oberhand in meinem Körper behält. Das Auto wird im P1 auf Parkdeck 4 abgestellt und gegen 18:00 sind wir im Terminal 1, wo Emirates seine Gäste abfertigt. Ich muss die beiden großen Koffer die Treppe hinauf wuchten, da die Rolltreppe nicht funktioniert. Dann der nächste Schreck, eine Riesenschlange am Schalter von Emirates. Bis zum Check-In brauchen wir sage und schreibe 45 Minuten. Ich frage zaghaft mal nach einem Upgrade in die Businessclass, weil die Maschine proppenvoll zu sein scheint. Bei einer vierstelligen Summe verwerfen wir den Gedanken ganz schnell und die Hoffnung auf eine Viererreihe für uns allein haben wir auch begraben. Bei der Sicherheitskontrolle ist es erstaunlich leer, wir sind ruckzuck durch. DaKieler (Sandra und Malte) aus dem Forum schreibt, dass sie schon beim Kaltgetränk sitzen und ich rufe Malte an, wo sie denn stecken. Beim Dutyfreeshop die Rolltreppe hoch bei Gosch lautet die Antwort. Das haben wir bisher gar nicht gewusst, dass dort Gosch ist. Also hinauf und dann sehen wir schon die lustige Runde bestehend aus 4 Pärchen, die uns mit großem Hallo begrüßen. Wir stellen uns alle gegenseitig vor, Sandra und Malte aus Kiel, Astrid und Stefan aus Neustadt/Holstein, Claudia und Torsten aus Wilhelmshaven sowie Petra und Steffen aus Berlin und ich organisiere für uns einen Sekt und ein Bierchen. Die ersten AIDA Erfahrungen werden ausgetauscht und dann ist es auch schon Zeit, zum Gate aufzubrechen. Am Gate C 05 angekommen, stellen wir fest, wir hätten uns noch Zeit lassen können, die Maschine ist mit Verspätung aus Dubai eingetroffen und so verzögert sich auch das Boarden. Die Warterei ist lästig, ich merke, dass mich der Bürostress noch nicht losgelassen hat und ich immer noch nicht runtergekommen bin. Gegen 21:00 Uhr ist das Boarden beendet und auch wir sitzen auf unseren Plätzen in der Reihe 46. Die Maschine ist tatsächlich so gut wie ausgebucht. Die Flugzeit ist mit fünf Stunden und fünfundvierzig Minuten berechnet und mit einiger Verspätung geht es endlich los. Ich habe wieder "Glück", mein Vordermann knallt mir sofort nach Erlöschen der Anschnallzeichen ohne Vorwarnung seine Rückenlehne auf die Knie. Gut, dass wir Emirates fliegen, bei einem Touristenbomber hätte ich mindestens blaue Flecken davongetragen. Der Flugkapitän ist übrigens ein Hamburger und versorgt uns mit den nötigen Informationen über den Flug. Ach ja, enteist werden musste die Maschine in Hamburg übrigens auch noch. Der Service beginnt bei Emirates wie üblich mit der Ausgabe von heißen Tüchern zur Erfrischung. Danach folgt auch gleich das Abendessen. Auch wie üblich, gibt es eine kleine Karte. Als Vorspeise gibt es einen Meeresfrüchtesalat und zum Hauptgang stehen Lachs mit Risotto und Hähnchen mit Kartoffelpüree zur Auswahl. Andrea entscheidet sich für Lachs und ich nehme das Hähnchen, dazu passt hervorragend ein trockener Weißwein. Wenigstens zum Essen hat mein Vordermann seine Lehne wieder gerade gestellt und ich muss mein Tablett nicht auf meinem Bauch abstellen. Nach dem Essen wird zügig abgeräumt, gleichzeitig noch Kaffee und ein Digestif gereicht. Ein kleiner Scotch nach dem Essen tut sicher gut. Hier zeigt sich das erste Mal, dass der Service heute nicht ganz so gut ist. Ich bekomme den Johnny Walker im Fläschchen und einen Plastikbecher. Es wird nicht eingeschenkt und auch nicht nach Eis gefragt. Mein Vordermann hat sich natürlich längst wieder auf meinen Knien breit gemacht. Es wird Zeit zu schlafen, aber vorher hole ich noch schnell einen Baileys auf Eis und für mich noch einen Scotch. Die Flugbegleiter haben es sich in der hinteren Galley bequem gemacht und sind etwas genervt, was ich denn noch wolle. Das lassen die mich ganz schön spüren. Zum Schlafen stellen auch wir unsere Lehnen zurück, decken uns zu und machen es uns bequem soweit es irgend geht. Gute Nacht.
Mittwoch, 11.02.2015 Dubai
Ich werde wach, als die Anschnallzeichen aufleuchten und die Durchsage erfolgt, dass wir uns bereits im Landeanflug auf Dubai befinden. Es ist 05:40 Uhr und ich stelle erfreut fest, dass ich tatsächlich gut zwei Stunden geschlafen habe. Die Decken werden eingesammelt und alles wird für die Landung vorbereitet. Leider gibt es keinen Morgenkaffee, das haben wir schon besser erlebt. Gegen 06:15 landen wir auf dem International Airport von Dubai. Das Verlassen der Maschine geht erstaunlich zügig und wir machen uns auf den Weg zum Kofferband 14. Das ist in Dubai nicht mal eben um die Ecke, sondern in einem anderen Terminal, das nur mit der Bahn zu erreichen ist. Also erst einmal zur Haltestelle der Flughafenbahn, das ist schon ein gutes Stück zu laufen. Wir lassen uns ein wenig zurück fallen, um nicht mit der ganze Meute im Gedränge zu stehen und so sind wir fast allein in der Bahn. Nach Verlassen der Bahn geht es Richtung Passkontrolle und wir tauschen vorher noch eben 100 € in Dirham, der Währung der Vereinigten Arabischen Emirate. Grob gerechnet ist der Wechselkurs 1:4. An der Passkontrolle ist gähnende Leere und wir sind ruck zuck durch. Das haben wir schon anders erlebt. Es sind noch etwa 300 Meter bis zum Kofferband und als wir gerade dort ankommen, kommen unsere beiden Koffer aus der Luke hervor. Das nenne ich mal Timing. Also gleich zum Ausgang und Richtung Taxistand. Auch dort ist nichts los, nur ein älteres Ehepaar scheint zu warten. Die beiden sprechen uns an, ob wir auch zur AIDA wollen und fragen uns, ob wir ein Taxi teilen wollen. Das Angebot nehmen wir gerne an und uns wird ein etwas größeres Taxi mit einer Fahrerin (!) zugeteilt. Wie wir später erfahren sollten, fahren die sonst nur die Frauentaxis, das sind die mit einem pinkfarbenen Dach. Das andere Ehepaar kommt auch aus Schleswig-Holstein, genauer gesagt aus Aukrug. Der Mann erzählt uns, dass er früher oft in Mölln Autocross gefahren ist. Die Fahrzeit beträgt um diese Uhrzeit mal gerade zwanzig Minuten bis zum Cruise-Terminal 3 im Port Rashid, wo die Aura auf uns wartet. Die Fahrt kostet keine 10€ pro Paar und wir scheinen die ersten zum Check-In zu sein. Gähnende Leere herrscht auch hier. Es ist kaum zu glauben, von der Landung bis zum Check-In im Hafen waren es mal gerade eine Stunde und fünfzehn Minuten. Auch der Check-In ist für uns alte Hasen in zwei bis drei Minuten erledigt und nach Passieren der Sicherheitskontrolle und obligatorischem Stop bei den Fotografen sitzen wir um 07:45 Uhr bereits beim Frühstück im Aussenbereich des Calypso-Restaurants. Es ist herrlich, bereits am frühen Morgen in der Sonne zu sitzen und das Frühstück zu genießen. Langsam trudeln weitere Gäste ein und die ersten Gespräche ergeben sich. Von unseren Bekannten lässt sich noch keiner sehen und wir wechseln auf Deck 11 auf eine Sonnenliege. Sofort nach Öffnen des Schalters holen wir uns die Poolhandtücher, die übrigens jetzt schon 20€ Pfand pro Stück kosten, und dabei laufen mir Sandra, Gaby, Hans-Gerd, Brigitte und Klaus über den Weg. Die fünf sehen für ihren Condorflug eigentlich noch ganz frisch aus. Ein herzliches Wiedersehen mit den dreien, die wir schon kennen und dann wieder auf die Liege. Die kurze Nacht macht sich doch bemerkbar und ich nicke ein wenig ein. Die Sonnencreme ist leider im Koffer und daher beschließen wir, doch lieber in der Anytime auf die Freigabe der Kabinen zu warten. Gut, dass wir die Bordkarten haben, da kann es dann auch schon mal das erste Kaltgetränk geben. Gegen 11:15 Uhr ist es dann soweit, die Kabinen können bezogen werden. Wir haben Glück, unsere Koffer sind auch schon da und Andrea packt sie mit genauso viel Geschick aus, wie sie sie auch eingepackt hat. Bis zum Mittagessen ist alles verstaut und wir können in Ruhe etwas essen gehen. Natürlich zieht es uns bei dem herrlichen Wetter wieder auf die Außenterrasse des Calypso. Es ist herrlich dort in der Sonne zu sitzen und bei einem leckeren Glas Weißwein sowie knackigem Salat den Blick auf die Skyline von Dubai zu genießen. Eigentlich hatten wir vor, uns nach dem Mittagessen noch ein wenig hinzulegen, doch irgendwie ist an Schlaf nicht zu denken. Also machen wir uns fertig und fahren mit dem Taxi zur Dubai-Mall. Am Ausgang des Terminals stehen ständig genug Taxen bereit und wir werden für 40 Dirham direkt bis zur Mall und zum Burj Khalifa gefahren. Es ist noch etwas Zeit bis zur Auffahrt, wir haben einen Voucher für 16:30 Uhr, aber wir holen uns dennoch schon die Tickets, um nicht in eine lange Schlange zu geraten. Es ist auch gar nicht voll am Schalter und wir erhalten unsere Tickets problemlos. Darauf erst einmal einen Kaffee gleich um die Ecke und die Blaubeermuffins sehen so lecker aus, dass ich nicht widerstehen kann. Das Ganze hätte ich mal lieber lassen sollen. Am Ende unseres Kaffeestops steht ein bekleckertes Poloshirt, das ich frisch angezogen hatte und ich brauche dringend Ersatz. So bummeln wir auf der Suche danach durch die riesige Mall. Beim Adidas-Shop gleich neben der Eisbahn werde ich fündig und ziehe mein frisch erstandenes grünes Shirt gleich über. So langsam wird es Zeit, sich Richtung Eingang zum Burj Khalifa zu begeben. Pünktlich gegen 16:15 Uhr sind wir dort und reihen uns in die Schlange zur Sicherheitskontrolle ein. Danach geht es durch einen kleinen Tunnel zu einer Rolltreppe und oben angekommen noch einmal einen Gang entlang Richtung Fahrstühle. In dem Gang sind an den Wänden Dokumentationen über die Entstehung des Burj Khalifa, dem mit über 800 Metern höchstem Gebäude der Welt. Am Lift angekommen müssen wir noch einmal ca. 10 Minuten warten, dann können wir hinauf. In nur 60 Sekunden befördert der Aufzug 25 Personen in den 124. Stock auf 452 Metern Höhe zur Aussichtsplattform. Natürlich sind wir hier oben nicht allein, dennoch gelingt es uns, in alle Richtungen den atemberaubenden Ausblick zu geniessen. Hochhäuser, Metrobahn oder siebenspurige Highways bestimmen das Bild. Noch vor nicht allzu vielen Jahren war das hier alles nur Wüste. Der Blick reicht auch bis zum Burj Al Arab, wo wir 2009 die unvergessliche Teatime hatten und in der Ferne ist das Hotel Atlantis auf "The Palm" zu erkennen, wo wir morgen hin fahren wollen. Gegen 17:30 Uhr haben wir genug gesehen und fahren wieder hinunter, da wir uns um 18:00 die Fontänen am Fuße des Burj Khalifa anschauen wollen. Es ist auf dem Boardwalk rund um den künstlichen See schon gut gefüllt und pünktlich beginnen zu arabischer Musik die Wasserspiele. Es ist sehr hübsch anzusehen und genau auf die Musik abgestimmt. So langsam macht sich bei uns die kurze letzte Nacht im Flieger bemerkbar und wir nehmen uns direkt an der Dubai Mall ein Taxi zurück zum Schiff. Leider hat die abendliche Rushhour schon eingesetzt und wir brauchen eine ganze Weile zurück zum Hafen. Die Fahrt ist mit gut zwölf Euro aber immer noch recht günstig. An Bord ein wenig frisch gemacht und wir schaffen es pünktlich zur zweiten Essenszeit in das Markt-Restaurant. Astrid und Stefan, die auch schon beim Gosch-Treffen am Hamburger Airport dabei waren, setzen sich zu uns. Es wird eine nette Unterhaltung beim Essen und wir beschließen, auf die Lasershow zu verzichten und lassen den Abend gemütlich an der Ocean-Bar bei Sekt und Mai-Tai ausklingen. Gegen Mitternacht fallen wir todmüde ins Bett. Ich stelle noch schnell den Wecker, da es morgen zum Atlantis geht und habe keine Mühe einzuschlafen. Hätte mir das einer vorher gesagt, das es so spät wird heute. Gute Nacht.
Donnerstag, 12.02.2015 Dubai
Der Wecker klingelt pünktlich um halb acht und nach gemächlichem Aufstehen machen wir uns gegen acht Uhr auf ins Rossini zum Frühstück. Sandra, Gaby und Hans-Gerd sind schon da und wir setzen uns dazu. Etwas später gesellen sich auch noch Christiane und Frank zu uns. Klaus und Bigitte nehmen an einem anderen Tisch Platz. Der Service klappt nicht so gut wie erhofft, wir bekommen keinen frischen Brotkorb, keine Etagere und Früchtetee gibt es auch nicht. Der Kaffee ist auch nicht so der Hit, lediglich der frisch gepresste Orangensaft ist lecker wie immer. Die Spiegeleier mit Speck und der Schinken schmecken trotzdem. Gaby hat für alle Damen der Reisegruppe Urlaubslächeln ein Geschenk dabei, ein Anhänger in Herzform mit AIDA-Farben, eine Art Glaskunst, natürlich selbstgebrannt. Eine hübsche Idee von Gaby, alle Damen freuen sich sehr. Wir müssen uns ein wenig sputen, da bereits um 09:00 das Treffen für den Ausflug "Panoramafahrt und Lost Chambers im Hotel Atlantis The Palm" in der Galerie sein soll. Schnell noch einmal umgezogen, die Sachen gepackt und schon geht es los. Es wird eine überschaubare Gruppe mit gut zwanzig Personen, Gaby, Hans-Gerd, Brigitte und Klaus sind auch mit dabei. Pünktlich um viertel nach neun geht es los Richtung Ausgang auf Deck drei und und zum Bus. Als Scout wird uns heute Freya begleiten. Am Bus Nummer 10 wartet bereits Mohammed auf uns, unser Reiseleiter für heute. Er ist Ägypter und erklärt uns auf der Fahrt zum ersten Stop so einiges über Dubai und die Vereinigten Arabischen Emirate. Es gibt insgesamt sieben Emirate, wovon Abu Dhabi das flächenmässig bei weitem größte ist. Sechs Emirate haben sich 1971 zu den VAE zusammengeschlossen, 1972 kam das siebente hinzu. Durch das Öl und den damit verbundenen Reichtum haben sich die Emirate rasant entwickelt, dennoch werden sie auch heute noch von den Herrscherfamilien regiert. In Dubai ist es die Familie Al Makthoum. Wir fahren den Highway Richtung Abu Dhabi, kommen auch an dem Strandpalast des Scheichs vorbei und können einen Blick auf seine Yacht erhaschen. Der erste Halt ist am öffentlichen Strand, von wo man einen herrlichen Blick auf das Burj Al Arab und das Jumairah Beach Hotel hat. Das Burj Al Arab gehört ebenfalls zur Jumairah-Gruppe und ist das einzige Sieben-Sterne-Hotel der Welt, obwohl es diese Kategorie offiziell gar nicht gibt. Nach einer Viertelstunde geht es weiter Richtung "The Palm". Wir fahren auf dem "Stamm" entlang, direkt auf das Hotel Atlantis zu, das wir nach Fahrt durch einen kleinen Tunnel erreichen. Das Hotel liegt auf einer separaten Insel, die sich wie ein Halbmond schützend über die Palme legt. Wir fahren auf dieser Insel noch ein Stück weiter, sodass uns auch noch ein Blick auf die privaten Häuser, die auf den einzelnen Palmwedeln entstanden sind, geboten wird. Es fällt auf, dass überall immer noch sehr viel gebaut wird und wir haben das Gefühl, ständig an Baustellen vorbei zu fahren. Von der Baustellentour haben wir bald genug und sind froh, als es zum Hotel Atlantis zurück geht. Am Haupteingang werden wir nicht durch gelassen, aber man kann es ja mal versuchen. Also fährt der Bus weiter zum hinteren Eingang, wo auch die Parkplätze und der Wasserpark Aquaventure sind. Durch den Eingang geht es direkt zu den Lost Chambers, das ist ein Aquarium, welches in versunkenen Zimmern nachgestellt ist. Mohammed holt die Tickets und dann können wir auch direkt hinein. Ein wunderschönes Aquarium mit beeindruckenden Unterwasserwelten erwartet uns und wir sind ganz fasziniert von den Schauspielen, die uns geboten werden. Über große Haie, Hummer, Moränen bis hin zu kleinsten bunten Fischen ist alles zu bestaunen, was das Meer so zu bieten hat. Eine Stunde bringen wir dort zu, dann müssen wir leider wieder hinaus, da wir um 12:30 Uhr zum Mittagessen angemeldet sind. Es geht in das Buffetrestaurant Kaleidoskop und eine Ecke dort ist für unsere Gruppe reserviert. Wir bekommen einen schönen Sechsertisch zusammen mit Gabi, Hans-Gerd, Brigitte und Klaus. Das Buffet ist gigantisch und bietet alles, was das Herz begehrt. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Von Sushi, Salaten aller Art über indisch, Italienisch, Thai, arabisch, bis hin zu Süßspeisen all er Art und einem Schokobrunnen ist für jeden etwas dabei und man kann sicher nicht alles probieren. Ich beginne mit Sushi und Salat, dann folgt eine Auswahl von sehr gut abgeschmeckten indischen Gerichten und arabischem Fleischmix, dazu gegrilltes Gemüse und Chilisauce. Das Essen ist wirklich ein Hammer. Letztendlich kann ich auch bei den Süßspeisen nicht widerstehen und hole mir noch eine kleine Auswahl leckerer Köstlichkeiten. Pappsatt machen wir noch einen kleinen Spaziergang durch die Hotelanlage, bevor wir wieder zum Bus zurück müssen. Wir sind uns alle einig, dass das Aquarium und das Mittagessen den Ausflug wirklich wert waren. Auf direktem Wege geht es wieder zurück zum Schiff. Wir sind etwas spät dran, da wir im Hotel etwas überzogen hatten. Auch der Verkehr tut sein Übriges und so kommen wir erst an, als eigentlich schon alle Mann an Bord sein sollten, aber wir schaffen es noch gerade so zur Seenotrettungsübung. Diese beginnt pünktlich um 15:30 Uhr und verläuft trotz einiger Unbelehrbarer doch recht zügig. Nach Beendigung treffen wir Sandra und verabreden uns zum Auslaufen in der Anytime. Pünktlich gegen 16:00 Uhr beginnt das Auslaufmanöver und wir genießen in großer Runde das Auslaufen von der Anytime aus bei einem gut gekühlten Weizenbier. Die Aura dreht an der Diva vorbei, die zwischenzeitlich neben uns festgemacht hatte, Richtung Hafenausfahrt und langsam verschwindet die Skyline von Dubai am Horizont. Wir verabschieden uns und verabreden uns gleichzeitig zur zweiten Essenszeit in das Marktrestaurant. Wir wollen noch um 18:30 Uhr in die Galerie, da die Galeristin zu dann eingeladen hat und der mitreisende Künstler Tim Davis vorgestellt wird, von dem wir schon ein Werk haben. Wir sind pünktlich dort und Sabrina, die Galeristin, begrüßt uns freundlich und reicht ein Glas Sekt. Tim Davis wird vorgestellt und bei einem netten Plausch vergeht die Zeit viel zu schnell. Jetzt aber ab ins Marktrestaurant, die zweite Essenszeit hat gerade begonnen. Wir gehen mit Sandra und Grönes, können jedoch noch niemand anderes entdecken. So entern wir einen Achtertisch und halten die anderen Plätze frei. Beim Bierholen sehe ich dann aber doch Nötzels und Pfeifers ebenfalls an einem Achtertisch sitzen und daher wechseln wir an deren Tisch. Wir stellen noch einen Stuhl hinzu und schon ist aus dem Achter- ein Neunertisch geworden. Die Essenszeit verläuft sehr lustig, ich beschränke mich heute auf die kalte Küche und gebe am Ende noch eine Runde vom Schnapsi-Taxi aus. Eigentlich wollten wir schon längst im Theater sitzen, dort läuft schon seit einiger Zeit die Offiziersvorstellung und Kapitänsansprache. Die anderen möchten nicht mit und so machen wir uns allein auf in das Theater. Als wir ankommen, verlassen die Offiziere gerade die Bühne. Wenigstens die Show "Reif für die Insel" wollen wir uns noch anschauen. Wir bekommen noch einen schönen Platz in der zweiten Reihe und freuen uns über die Darbietung. Nach Ende der Vorstellung führt uns der Weg in die AIDA-Bar, wo wir wegen der guten Musik erst einmal hängenbleiben. Ein schöner Sekt und ein Glenmorangie-Whisky tragen zur guten Stimmung bei und wir wagen sogar das eine und andere Tänzchen. Wirklich gute Tanzmusik wird geboten und wir warten nur noch auf ein Lied von Helene Fischer. Doch das kommt leider nicht und so machen wir uns auf den Weg zum Pooldeck, wo heute eine Beachparty stattfindet. Dort ist nicht mehr soviel los, daher ziehen wir über die Anytime weiter zur Oceanbar. Dort ist es zwar noch recht voll, aber ebenfalls von Leuten aus unserer Gruppe nichts zu sehen. Es ist auch schon spät, daher führt uns unser Weg gegen ein Uhr auf die Kabine. Gute Nacht.
Freitag, 13.02.2015 Seetag
Der Tag sollte mit der Erfüllung guter Vorsätze starten und wir wollten eigentlich vor dem Frühstück zum Sport. Doch das sollten wir nicht schaffen. Wir hatten die Vorhänge ganz zugezogen und leider verschlafen. Die Uhr zeigte schon zehn an, als wir aufwachten. Also ging es gleich zum Calypso, um in der herrlichen Sonne draußen zu frühstücken. Nach dem ausgiebigen Frühstück wollen wir aufs Sonnendeck und können im Vorschiff auf Deck 12 die letzten beiden freien Liegen ergattern. Dieser Bereich auf dem Vorschiff der Aura ist deshalb so schön, weil man von hier einen ungehinderten Blick voraus, sowie auch nach steuer- und backbord hat. Einfach herrlich bei 28 Grad und Sonne durch das arabische Meer zu schippern. Wir bleiben bis zum Mittag und geben die Liegen dann auf, weil wir zum Essen wollen. Bei dem herrlichen Wetter natürlich wieder auf der Terrasse des Calypso. Wir haben sehr nette Tischnachbarn beim Essen und verquatschen uns fast zwei Stunden. Aber so etwas macht eben auch eine AIDA-Reise aus. Der Weinkonsum zum Essen fordert dringend einen Mittagsschlaf und wir verziehen uns auf die Kabine. Ich lege mich aufs Bett und Andrea macht es sich mit einem Kaffee auf dem Balkon bequem, denn wir haben an diesem Nachmittag dort die Sonnenseite. Ich werde wach, als Andrea sich etwas lauter im Bad fertig macht. Um 18:00 Uhr wollen wir uns mit Christiane und Frank in der AIDA-Bar treffen, da um 18:30 Uhr das Treffen zum kulinarischen Highlight für die Grünen-Clubmitglieder beginnen soll. Zur Einstimmung nehmen wir erst einmal einen Aperol-Spritz und beobachten den Kennenlerntreff für Singles am Nachbartisch, der von Anne, der Tanzlehrerin, als Gastgeberin moderiert wird. Uns fällt ein etwa vierzigjähriger Mann auf, der mit total blöden Sprüchen glänzt. Gut, dass unser Treffen ein anderes ist. Pünktlich wechseln wir rüber zur Galerie, wo wir einen leckeren Aperitif bekommen. Er besteht aus Litschi-Likör, Sekt und Soda und ist wegen der Süße nicht jedermanns Geschmack. Arne Johannsen, der General-Manager, begrüßt uns und stimmt uns schon mal auf Indien ein. Nach einer halben Stunde Small-Talk wechseln wir ins Rossini zum 6-Gänge-Menü. Unser Tisch für zehn Personen liegt etwas abseits im Rossini direkt an der Wand. Dadurch muss die Hälfte von uns auf der Bank Platz nehmen, die erstens nicht so bequem ist und zweitens alle anderen bemüht werden müssen, wenn man mal aufstehen muss. Es sind etwa 70 geladene Gäste und leider werden sowohl das Menü, als auch der Service, nicht immer dem Anspruch eines Gourmet-Restaurants gerecht. Vorspeise und Suppe schmecken uns gut, aber der Rest ist eher Durchschnitt. Der Service ist sehr schleppend, sodass sich das Menü bis ca. 23:00 Uhr hinzieht. Positiv ist zu verzeichnen, dass mit Getränken nicht gespart wird und wir am Ende auch noch Kaffee und einen Digestif nach Wunsch bekommen. Auch ein schleppendes Menü kann müde machen und daher sind wir gegen 23:30 Uhr auf der Kabine und legen uns schlafen. Gute Nacht !!
Samstag, 14.02.2015 Seetag
Wir sind recht zeitig wach und so können wir heute morgen zum Sport gehen. Gegen viertel nach sieben sind wir auf dem Crosstrainer, der mich wieder eine Stunde zum Schwitzen bringt. Ich staune immer, wie es manche darauf aushalten ohne zu trinken. Ich brauche jedenfalls immer etwas, meistens sogar einen ganzen Liter Wasser. Nach einer erfrischenden Dusche sind wir beim Frühstück, natürlich wieder auf der Terrasse des Calypso. Was gibt es schöneres, als sein Frühstück bei strahlend blauem Himmel und wiederum angenehmen 28 Grad mit Ausblick auf das sprudelnde Schraubenwasser unserer Aura zu genießen. Danach ab in die Sonne, hinauf auf das Sonnendeck, wo wir uns bis zum Mittag dem faulen Nichtstun und Dösen in der Sonne hingeben. Nach Aussage des Kapitäns Erik Kirchner haben wir heute den nördlichen Wendekreis passiert und befinden uns damit in den Tropen. Oh wie weit weg ist in diesem Moment das Schmuddelwetter des norddeutschen Winters. Heute behalten wir unsere Liegen über die Mittagszeit und lassen unsere Sachen darauf liegen, als wir zum Essen gehen. Natürlich wieder auf die Terrasse des Calypso, wir wollen doch möglichst jeden Sonnenstrahl aufsaugen. Es gibt wieder knackige Salate mit einer erfrischenden Vinaigrette, genau das richtige bei diesen Temperaturen. Den Weißwein gibt es auf der Terrasse in Kühlern, die mit Eiswürfeln gefüllt sind. Ein wunderbar fruchtiger und leichter Sommerwein wird dieses Mal serviert, mit dem wir sehr einverstanden sind. Der Nachmittag geht ebenso dahin wie der Vormittag, ein kleines Mittagsschläfchen und Sonnenbaden auf der Liege. Irgendwie wird es bald auch schon wieder Zeit, das Feld, sprich die Liegen, zu räumen. Heute ist doch Valentinstag und wir haben zusammen mit Nötzels und Pfeifers einen Tisch im Rossini zum Valentinsdinner bestellt. Ein 6-Gang-Menü mit einer Flasche Champagner pro Paar. Das hatten wir schon von zu Hause aus gebucht. Frank und ich hatten uns entschlossen, Sandra, unsere Reisemaus, zu diesem Dinner einzuladen, worüber sie sich sehr gefreut hat. Wir bekommen heute einen Tisch in der Mitte des Restaurants und alle haben einen eigenen Stuhl. Leider bestätigt sich bezüglich Menü und Service der Eindruck vom gestrigen Abend. Etwa in der Mitte des Menüs habe ich vom Schampus genug und steige auf Wein um. Sandra hat schon längst auf Cola und einen süßen Aperitif-Cocktail umgestellt. Wir gehen nach dem Dinner noch mit in die Anytime-Bar, weil die drei Raucher unter uns natürlich gern dorthin wollen. Es ist zwar warm, aber es zieht so gewaltig dort oben, dass wir unseren Absacker-Cocktail nicht zu Ende trinken können und den Rest mit auf die Kabine nehmen. In dem Wind können wir es nicht aushalten. Wie sich zeigen sollte, liegt wahrscheinlich der Anfang unseres weiteren Übels an diesem Abend. Es ist auch spät genug und wir gehen schlafen. Gute Nacht !!
Sonntag, 15.02.2015 Mumbai
Wir werden Mumbai früher erreichen, als geplant. Das hatte der Kapitän auch schon angekündigt, da keine indischen Einreisebeamten mitgereist waren und der obligatorische Facecheck erst nach Anlegen erfolgt. Am Nachmittag starten aber schon die ersten Ausflüge und daher ist es wichtig, dass bis Mittag alles erledigt ist. Gegen 06:30 Uhr sind wir am Lotsen und nehmen neben diesem auch indische Hygienebeamte an Bord, die doch tatsächlich die Reinlichkeit des Schiffes überprüfen sollen, wie uns erklärt wurde. Auch Kunstwerke, die Dekolletés oder Frauenbrüste zeigen, mussten abgehängt werden. Es ist ziemlich diesig draußen und man kann den indischen Smog förmlich riechen. Kurz vor acht macht die Aura am International Cruise Center von Mumbai fest und die indischen Beamten kommen an Bord. Wir gehen erst einmal ins Rossini frühstücken und treffen dort auf einen Großteil der Gruppe. Es ist Zeit genug für uns, da der Facecheck nach Decks erfolgen soll und dann von Deck 4 bis Deck 7 im Theater aufgerufen wird. Es geht erstaunlich schnell und daher ist bereits gegen 10:45 Uhr das Schiff für den Landgang freigegeben. Wir haben uns mit Petra und Steffen aus Berlin nach dem Mittagessen für einen individuellen Rundgang durch Mumbai verabredet. Bis dahin ist aber noch etwas Zeit, die wir mit Sport überbrücken. Auch ein Bad im Pool und ein Saunagang sind noch drin, bis wir um 13:00 Uhr im Außenbereich des Calypso das Mittagessen genießen können. Christiane und Ines setzen sich zu uns und wir bekräftigen noch einmal unsere Verabredung für den Abend zur zweiten Essenszeit im Marktrestaurant und das wir einen Tisch freihalten mögen. Deren Männer sind zusammen mit Klaus nach Elephanta-Island aufgebrochen und können überhaupt nicht abschätzen, wann sie zurück sein werden. Ein wenig Salat muss reichen, denn wir wollen uns um 13:30 Uhr vor dem Schiff treffen. In Indien müssen wir eine Kopie des Passes und gelbe Landgangskarten mitnehmen, die mehrfach kontrolliert werden. Heute ist die Gangway auf Deck sechs und eine "alle Mann an Bord Zeit" gibt es nicht, da die Aura overnight in Mumbai liegt. Pünktlich machen wir uns auf, um in die Megacity Mumbai einzutauchen. Beim Betreten des Terminals werden wir das erste Mal kontrolliert. Im Hafen darf man nicht zu Fuß gehen, jedenfalls wir Touristen nicht, die Inder latschen in ihren Flip-Flops und ohne Arbeitsschutzkleidung kreuz und quer. Das war mir auch schon beim Anlegen aufgefallen, weder Helm noch feste Schuhe. Also fahren wir mit dem bereitgestellten Shuttlebus die etwa 500 Meter bis zum Green Gate, wo wir ein zweites Mal kontrolliert werden, sogar den Rucksack muss ich öffnen, damit nichts Gefährliches ins Land kommt. Vor dem Tor wimmelt es von Menschen, Bettler mit Kleinkindern auf dem Arm, Taxifahrer, die uns in ihr abenteuerliches Gefährt locken wollen oder Busfahrer, die auf ihre Touren warten. Wir aber wollen Mumbai zu Fuß erkunden und gehen gleich rechts die Straße hinunter, so wie Rudi es uns zu Hause empfohlen hat. Es ist ziemlich ruhig hier, aber der Zustand der Gebäude lässt uns erahnen, was uns noch erwartet. Der Verkehr nimmt langsam zu, das lässt uns vermuten, dass wir nicht mehr weit vom Bahnhof, der Victoria-Station, entfernt sein können. Wir sehen auch die ersten heiligen Kühe, die sich unbeeindruckt vom Verkehr gemächlich durch die Straßen schieben. Wir sollten noch öfter diesen hier so verehrten Lebewesen begegnen. Der Verkehr ist mittlerweile gigantisch. Die Blechlawinen schieben sich die Straßen entlang und die Hupe ist das wichtigste Zubehör. Es ist ohrenbetäubender Lärm und das Bild wird überwiegend von Taxis, schier unglaublich vergammelten Bussen in allen möglichen Ausführungen und Tuk-Tuks geprägt. Teilweise scheinen die mehr als fünfzig Jahre auf dem Buckel zu haben. Dazwischen dann noch die Mopeds, die Fahrradfahrer und natürlich die Tausende von Fußgänger. Kein Wunder, dass der Smog in Mumbai allgegenwärtig ist. Nach einer weiteren Rechtskurve erreichen wir nach ca. 15 Minuten Fußmarsch den Bahnhof. Es ist ein imposanter Bau aus der britischen Kolonialzeit und sehr schön anzusehen. Wir gehen hinein und sind sofort gefangen von dem hektischen Treiben. Menschenmassen drängen sich zu den Gleisen, auf denen gerade überfüllte Vorstadtzüge einlaufen, wo die Fahrgäste aus den offenen Türen hängen. Ein faszinierendes Bild. Wir schlendern mit Petra und Steffen durch den Bahnhof und lassen das Treiben auf uns wirken. Auf der gegenüberliegenden Seite verlassen wir den Bahnhof und wenden uns der Richtung zum Gateway of India zu, so glauben wir wenigstens. Wir kommen an vielen belebten Straßenzügen vorbei und freuen uns an dem Treiben der Einheimischen. Zu keiner Sekunde fühlen wir uns unsicher oder bedroht, alle Menschen sind sehr nett, freundlich und zuvorkommend. Nach einer ganzen Weile kommen wir an eine Sperre. Dies ist der Zugang zu einer Kulturmeile. Wir passieren die Absperrung und lassen uns auf das indische Abenteuer ein. Nach einer Kontrolle dürfen wir durch und da wir Durst haben, kehren wir in das nächst beste Lokal ein. Es ist sehr freundlich dort und wir bestellen für jeden ein "King Fisher", das ist ein indisches Bier. Es schmeckt so lecker, dass auch noch ein zweites dran glauben muss. Der Kellner macht seine Späßchen mit uns, indem er die Gläser bis zum Rand voll schenkt. Es wird langsam Zeit, weiter zu ziehen. Auf der Meile ist es richtig voll. Uns fällt der Hinweis ein, dass möglichst Menschenansammlungen oder beliebte Treffpunkte in Mumbai gemieden werden sollen. Aber da hat man hier keine Chance. Also mitten rein ins Getümmel. Die Inder sind alle gut drauf und haben jede Menge Spaß. Wir werden angehalten und um ein Foto gebeten. Sogar kleine Kinder sollen mit uns fotografiert werden. Wir tun Ihnen den Gefallen und freuen uns, dass die Inder mit uns Spaß haben. So etwas wird uns übrigens noch öfter passieren. Leider finden wir auf dieser Meile kein passendes Souvenir und kommen so langsam zum Ende. Es war eine tolle Erfahrung so zwischen all den feiernden und gut gelaunten Indern. Am Ausgang frage ich einen Polizisten nach dem Weg zum Gateway of India. Er antwortet: nach rechts und höchstens noch fünf Minuten. Nach einer weiteren belebten Kreuzung können wir linker Hand in etwa fünfhundert Metern Entfernung das Gateway of India schon erkennen. Menschenmassen strömen dorthin und wir müssen vor Betreten des Platzes erneut eine Sicherheitskontrolle passieren, wiederum getrennt nach Männern und Frauen. Das Gateway of India ist ein gewaltiger Torbogen, der im neunzehnten Jahrhundert zur britischen Kolonialzeit zu Ehren eines Besuches des englischen Königspaares errichtet wurde. Heute symbolisiert es Mumbai als Indiens Tor zur Welt. Hier fahren auch die Ausflugsboote nach Elephanta-Island ab, wo sich ein hinduistisches Heiligtum aus dem achten Jahrhundert befindet, ab. Klaus, Frank und Peter hatten sich, wie gesagt, bereits am Mittag auf den Weg dorthin gemacht. Wir schlängeln uns an den Anlegern vorbei durch die Menge, ignorieren auch hier die vielen Bettler, und können nach Umrundung des Gateway of India das imposante Taj-Mahal Hotel erkennen. Ein luxuriöses 5-Sterne Haus, das vor einigen Jahren unter anderem Ziel eines terroristischen Angriffes mit vielen Toten auch unter den Gästen war. Der Anblick des Hotels und die Menschenmenge auf dem Platz lässt mich bei dem Gedanken daran erschauern. Wie leicht wäre es hier trotz der Sicherheitskontrollen eine Bombe hochgehen zu lassen. Die Taschen und Rucksäcke wurden zwar inspiziert, aber nicht, ob jemand etwas am Körper trägt. Diese Gedanken schiebe ich schnell wieder beiseite. Wir verlassen den Platz und machen uns auf den Rückweg zum Schiff. Es ist schon recht spät geworden und wir hatten versprochen zur zweiten Essenszeit im Marktrestaurant für unsere Gruppe einen Tisch freizuhalten. Durch das neben dem Gate gelegene Marinegelände müssen wir einen ziemlich großen Bogen schlagen, um zum Cruise-Terminal zu gelangen. Mein Ortssinn verlässt mich nicht und wir gehen durch das Verkehrschaos mit tösendem Gehupe aller möglichen Vehikels den ziemlich kürzesten Weg. Vor der letzten Abbiegung entdecken wir noch ein Starbucks. Den Abstecher müssen wir noch machen, da wir Sandra versprochen hatten, ihr einen Indien-Becher mitzubringen, wenn wir einen Starbucks entdecken. Steffen und Petra wollen auch einen kaufen und da es bei dem Erwerb von zwei Bechern einen dritten obendrauf gibt, bekommt Sandra eben zwei. Petra und Steffen wollen den überzähligen Becher partout nicht haben. Jetzt noch über eine, wie überall, belebte Kreuzung, wo der fährt, der die lauteste Hupe hat, und dann die Straße immer geradeaus direkt zum Green Gate, unserem Einlass zum Hafengelände. Auf der Straße spielen Jugendliche mit Begeisterung überall Cricket, den Nationalsport hier in Indien. Die Stimmung scheint bestens zu sein, denn am Nachmittag hat Indien ein Länderspiel gegen den Erzivalen Pakistan gewonnen. Den Schluss des Spiels konnten wir beim Biertrinken im Fernsehen verfolgen. Vor dem Gate warten wieder die Bettler und auch einige streunende Hunde lungern herum. Dank unserer gelben Landgangskarten können wir wieder passieren und mit dem Shuttle zum Terminal fahren. Auch dort werden wir wieder kontrolliert, die gelben Karten sind das wichtigste hier. Auf dem Schiff dann noch die übliche Kontrolle der Bordkarten und alles Handgepäck wird durchleuchtet. Gegen 19:00 Uhr sind wir wieder auf der Kabine. Da ist doch noch Zeit für ein schönes Getränk und wir können uns in Ruhe zum Essen fertig machen. Die Vorhänge der Kabine bleiben dabei zu, denn wir haben heute die Landseite und wissen nicht, wieviel neugierige indische Augen einen Blick auf uns werfen können. Pünktlich um 20:00 Uhr zur zweiten Essenszeit sind wir im Marktrestaurant und finden einen schönen runden Achtertisch, den wir dann, wie versprochen, freihalten. Es dauerte nicht lange, da kamen Christiane, Frank, Brigitte und Klaus zu uns an den Tisch. Wir aßen dann gemütlich zu Abend und verzehrten noch die eine und andere Karaffe Wein, bevor wir dann ziemlich müde auf die Kabine verschwanden, Noch schnell den Wecker gestellt und dann wird geschlafen.
Fotos in der Dropbox folgen später
LG
Steffen
Am 25.02. von der Aura abgestiegen
Auch nach mehrmaliger Anfrage keine Bordrechnung zu bekommen ![]()
Hallo Elisabeth,
keine Ahnung, wie das gekommen ist. Ich war einer der ersten nach fünf Tagen und bin es bis heute nicht los. Gott sei Dank kein Magen-Darm, Symtome wie Grippe
Unsere Ärztin sagt heute Virusinfektion.
LG
So, sind auch wieder zurück
leider gut die Hälfte der Reise krank gewesen, wie das halbe Schiff.
Uns hatte es beide erwischt und es ist immer noch nicht auskuriert, heute erst einmal zum Arzt.
Werde mich mit Reisebericht dennoch bemühen.
LG
Wir haben die Tour ART 153 bereits gebucht.
Wir sind auch dabei. Freuen uns riesig und werden im Anschluss noch ein paar Tage auf Mauritius bleiben.
Auch bei uns gilt: Favorit AIDA, aber manchmal entscheidet eben die Route und solange AIDA uns das nicht bieten kann, müssen wir eben ausweichen
Waren im November 14 mit NCL durch den Panamakanal, ein Traum
Das Visum hat 6 Monate Gültigkeit ab dem Tag der Genehmigung. So war es zumindest das letzte Jahr noch.
so ist es immer noch,, haben im Dezember für Februar beantragt
Beantragung soll max. zwei Monate vor der Einreise erfolgen, sonst besteht zumindest in Hamburg Gefahr, dass die unterlagen unbearbeitet zurückkommen
Ich brauche am Flughafen ✈ erstmal ein oder zwei Entspannungsschlückchen!
Da sollte doch was zu machen sein. ![]()
... also wir arbeiten noch bis Dienstag 17 Uhr, um 20 Uhr geht dann der Flieger....
Ich Dienstag bis 16.00, Bahn zum Flughafen 16.37, Flieger 20.30
[quote='ostseeschwalbe','index.php?page=Thread&postID=1001800#post1001800']Wir freuen uns jedenfalls schon darauf, die ersten von Euch nächste Woche auf dem Flughafen kennenzulernen!
Wir freuen uns auch.
Im Moment noch voller Terminkalender bis Dienstag 16.00
Um 16.37 geht unsere Bahn zum Flughafen. Werde dann den Nachmittag wohl schon in Freizeitklamotten im Büro zubringen.
DaKieler, auch von uns schönen Dank für die Mühe ![]()
Hallo Elisabeth,
auch von uns eine tolle Reise
und erinnert euch auf der Runde ab und zu an die Ocean-Bar-Truppe ![]()
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auch wenn wir das Phantom waren ![]()
Andrea und Steffen
Meine Frau und ich sind auch dabei und freuen uns auf eine schöne Vatertagstour und besonders Amsterdam im Frühling
Jepp, bis gleich.
Alles gepackt, gleich gehts es los zum Flughafen.
Freuen uns auf euch.
Hans
auch von uns noch nachträglich die herzlichsten Glückwünsche.
Niko
Glückwunsch zu euren gebuchten tollen Reisen. Freuen uns darauf, euch am 07.02. in HH zu sehen und sind gespannt auf eure Nachtschwärmer-Kneipen
Alle
wir verabschieden uns dann erst einmal für unsere Kurzreise auf der Mar, sind Samstag Abend wieder zurück.
Ob wir wohl mal alle wieder eine gemeinsame Tour hinkriegen?? ![]()
LG
Andrea und Steffen
Wir fliegen auch um 11.00 mit Air Berlin ab Hamburg
Meine Frau und ich auch um 11.00 Uhr ab HH
Berlinerin2011
eine Freundin hat für unsere Gruppe den Transfer organisiert
kann jetzt leider nicht sagen, mit welchem Unternehmen
20.00 Uhr nach HH
wir nehmen es wie es kommt.
Die Chancen auf eine Sturmfahrt stehen nicht schlecht.
Aber damit muss man im Januar auch im Mittelmeer immer rechnen.
Heute abreisende Freunde von uns sind zur Zeit auf einer Finca und warten auf den Transfer für den Rückflug.
Die Mar sollte gegen 11.00 Uhr Richtung Werft auslaufen
Im Moment gibt es günstige Flüge jeweils über Dubai bei Emirates.
Beispiel Hamburg: 15.11. HAM-COK Ankunft 16.11. 08.05 Uhr , BKK-HAM 30.11. oder später für 532,70 € komplett.
Freigepäck jeweils 30 kg pro Person und der Flug BKK-Dubai im A380
Wir bleiben noch ein paar Tage in BKK, da unser Sohn dort lebt und werden buchen.
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