Habt Ihr mal darüber nachgedacht, ob die Streichung der Südamerika- Routen eventuell eine Vorgabe/Anordnung der Carnival Corporation sein kann, um nicht mit COSTA, die immerhin im kommenden Jahr mit 3 Schiffen dort vertreten sind, in Konkurrenz zu treten?
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Costa vermarktet seine Südamerika-Reisen sehr erfolgreich vor Ort, dort fahren also bei weitem nicht nur Europäer mit. Da Costa zudem schon lange in Südamerika aktiv ist, hätte man da AIDA wohl schon viel früher (und zwar schon in der Planungsphase) einen Riegel vorschieben können, wenn das denn der Grund gewesen wäre.
Dass andere Reedereien (einigermaßen) erfolgreich in Südamerika operieren ist vor allem darin zu begründen, dass man nicht auf Kunden aus Deutschland angewiesen ist, die ja oftmals schon die weite Anreise scheuen. So ist es für einen Nordamerikaner nicht ganz so stressig, nach Südamerika zu kommen. Viele Reedereien bieten ihr Produkt außerdem direkt in Südamerika an (Costa, RCI…), was zusätzliche Gäste generiert. Da das AIDA-Konzept zu sehr auf den deutschsprachigen Markt zugeschnitten ist, sind die Rostocker mit diesem Plan ja schon wieder zurückgerudert.
Meiner Meinung nach hat es vor allem mit mangelnder Nachfrage an den Südamerika-Reisen zu tun und nicht mit einer hohen Nachfrage an Europa-Reisen im Winter. Das würde aber wohl kaum jemand zugeben…
Ich bin gespannt, wie AIDA sich hier jetzt den Gästen gegenüber verhalten wird, viele werden sicherlich den o.g. Brief einfach "schlucken" (es sind ja nicht alle in Foren "organisiert"). Insbesondere auf die Verhaltensweise gegenüber Individualbuchern bin ich gespannt. Die Fluggesellschaften erstatten ja i.d.R. nur die Steuern und Gebühren und werden sich da kaum kulant ziegen (eine Lufthansa kann in diesem Falle ja auch nichts dafür, dass die Fahrt nicht stattfindet), da sind die Rostocker dann mal am Zug...
Gruß,
Dennis.