Hallo, auch wir waren letzte Nacht auf der prima. Ich werde ja echt schnell seekrank, aber zum Abendessen war ich im Restaurant und habe lecker gegessen. Danach sind wir zurück auf Kabine, zum Glück. Wie schon geschrieben wurde, war nicht so sehr das Wackeln das Problem, sondern die Schläge, die es aus heiterem Himmel gegeben hat. Als wäre die prima von einer Abrissbirne getroffen worden. Beim ersten Schlag ging nur ein Glas zu bruch. Nach dem zweiten, noch viel stärkeren Schlag, sah unsere Kabine dann so aus:
http://www.fotos-hochladen.net[/img][Blockierte Grafik: http://www.fotos-hochladen.net/uploads/img9424xlc28e13rd.jpg]
Wir haben die Rezeption verständigt und eine junge Dame vom Housekeeping hat dann alles weggeräumt und den Teppisch ordentlich gesaugt.
Und wie unser Heizer schon vermutet hat, der Kapitän hat darum gebeten, die Aufzüge nicht zu benutzen. Zeitweise wurde unter den nautischen Informationen eine Windstärke von bis zu 120 km/h angezeigt. Nachdem wir die schon angesprochene 180 Grad Drehung gemacht hatten, war wieder alles gut. Der Wind war immer noch bei 80 km/h, aber er kam nun direkt von hinten. So konnten wir dann tatsächlich zügig in die Elbe einfahren. Den Lotsen hatten wir schon in Rotterdam an Bord genommen. Das war auch eine sehr gute Entscheidung, denn bei diesen Windverhältnissen hätte kein Lostenboot fahren oder Hubschrauber fliegen können. Auch Kapitän Janauscheck war erst in Rotterdem zugestiegen und hat Kapitän Harms abgelöst. Da hatte er gleich eine aufregende Nacht. Auch wir fanden seine Informationen sehr gut und haben uns deswegen immer sicher gefühlt. Schade nur, dass die Shows abgesagt werden mussten. Wir wären zum Schluß der Reise gerne noch einmal in die Nighlfly Bar gegangen. Aber aus Gründen der Sicherheit waren die Entscheidungen vom Kapitän auf jeden Fall richtig!
Gute Besserung für die Verletzten und vielen Dank an die Crew, die die ganze Nacht für uns gearbeitet hat. ![]()
fernwehtina ![]()