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Beiträge von AIDAFan MZ

  • Abu Dhabi / Vereinigte Arabische Emirate

    • AIDAFan MZ
    • 29. März 2012 um 23:22

    @ Unser Eindruck von Abu Dhabi. :ciao: Astrid
    Montag, 12. März 2012, Abu Dhabi, Port Zayed, Berth No. 5, Sonnig, 27 Grad Celsius, 269 Seemeilen, 498 km bis Khor Fakkan

    Gegen 5.30 Uhr kamen steuerbord die Lichter von Abu Dhabi in Sicht. Bei leichtem Nebel (Smog oder Sand?) erreichte unser schönes Schiff um 6.15 Uhr die Einfahrt in den Industriehafen. Um 6.30 Uhr lag sie fest an der Pier, Um 7.00 Uhr verkündete Kapitän Dr. Hoppert, dass alles zum Landgang bereit sei. Wir lagen vor großen Hallen, kein Terminal oder dergleichen weit und breit. Das „Durchleuchtungsgerät“, das verhindern sollte, dass unerwünschte Dinge nach Abu Dhabi eingeführt werden, bestand aus einen Transporter mit nach rechts und links ausgeklappten Metallblechen. Auf das linke Teil legte man seine Sachen und auf der rechten Seite kamen sie wieder zum Vorschein. Eine Person saß den ganzen Tag dort und hatte Aufsicht, wir sahen sie noch nach 22.00 Uhr nachts. Nach einem kurzen Frühstück im Bella Donna (die Terrasse war wegen des Windes nicht geöffnet) bestiegen wir kurz nach 9.00 Uhr den bereit stehenden BIG BUS. Die Karten dafür hatten wir von Deutschland aus im Internet bestellt. Das wäre nicht nötig gewesen, da der Andrang nicht so groß war und es war außerdem ein bisschen teurer als der Vor-Ort-Kauf. Die erste Station nach dem Passieren des Hafenausgangs war der Iranische Markt – eine Ansammlung von Buden, in denen alles verkauft wird, was der Mensch so braucht. Wir sahen Blumenkübel und Mülltonnen, Haushaltsgegenstände und Feuerholz, Kleiderständer, Korbwaren, Möbel und tausend andere Dinge, die bis weit vor den Buden auf der Straße aufgestapelt waren. Dass dort fotografieren verboten ist, sagte mir der Kopfhörer erst, nachdem ich ein paar Fotos gemacht hatte.Weiter ging es Richtung Marina Mall. Rechts der Strand und links ein Vorort mit gemischt genutzten Hochhäusern. Dann kam es in Sicht – das gigantische Emirates Palace.
    Ein Hotel der Superlative, gleich neben der Marina Mall, dem Heritage Village und vielen Straßen- und Hochhäuser-Baustellen. In der Nähe ist auch die Zufahrt zum Königspalast. Baustelle nach Baustelle und dazwischen Sand, Sand, Sand, zum Teil übersät von Unrat (vor allem Plastiktüten). Eine Moschee war immer in Sichtweite. Die Tour mit dem BIG BUS, die insgesamt ca.150 Minuten dauert, näherte sich ihrem Wendepunkt bei der phantastischen, blendend weißen Sheikh-Zayed-Moschee mit ihren vier Minaretten.
    Dort verließen wir den Bus und stiegen die vielen Stufen Richtung Eingang hinauf. Bevor wir den Innenhof betreten konnten, hielt mich die Security auf – ich musste schon ab hier eine Abaya anziehen. Also ab in den kleinen Raum rechts vom Eingang, in dem sich die Touristinnen drängten und versuchten, eine passende Abaya zu finden. Aus einem Berg von schwarzen Gewändern zog ich eine heraus – die Weite schien zu passen, sogar meine Umhängetasche wurde mit verhüllt. Leider war sie zu lang, also immer schön hochhalten, um nicht zu stolpern. Dann fehlte noch das schwarze Kopftuch – ab in den gegenüberliegenden Raum und einer zurückkehrenden Touristin das Kopftuch abgeluchst. Die ganzen Prozeduren erfolgten mit viel Gelächter. Auf dem Weg zum Eingang der Moschee wurde uns eine Plastiktüte für die Schuhe gereicht. Die Männer durften so hinein, wie sie waren – natürlich mit langen Hosen und Hemden mit Ärmeln, ansonsten mussten sie eine weiße Kondoura anziehen.Dann konnten wir die Moschee barfuß bzw. in Socken auf dem Teppich der Superlative betreten und die Svarowski-Kronleuchter bewundern und die Einlegearbeiten und, und, und…………….. Die Moschee muss man mit eigenen Augen gesehen haben. Der riesige Raum war dominiert von schwarz gewandeten Frauen, viele Männer beklagten sich, dass sie nun die ihnen Angetraute nicht mehr erkennen konnten.Der weitere Weg des BIG BUS führte an der Raffinerie vorbei und hinein in die Innenstadt. Von dort war der Hafen dann nicht mehr weit entfernt.

  • Safaga / Ägypten

    • AIDAFan MZ
    • 29. März 2012 um 20:35

    @all

    Ein Auszug aus meinem Reisebericht, falls jemand auch zum zweiten Mal in Safaga ist. :ciao: Astrid

    Donnerstag, 22. März 2012, Safaga/Luxor, Berth No. 2, Sonnig, 30 Grad Celsius, 82 Seemeilen (152 Kilometer) bis Sharm-El-Sheikh

    Der Morgen begann wieder diesig bei 24 Grad, aber blauem Himmel. Die blu hatte schon festgemacht. Um 6.00 Uhr frühstückten wir im Marktrestaurant. Dort war ein einziges Gewusel, die ADA-Ausflüge, hauptsächlich nach Luxor, starteten auch sehr früh. Wir hatten ebenfalls einen Trip nach Luxor gebucht, jedoch bei info@kreuzfahrtausfluege.com (Bakadi Dreams Cruise Services, Dirk Bangard). Da wir schon im November 2011 die Tour rund um das Rote Meer gemacht hatten, waren unsere Ziele in Luxor dieses Jahr andere, als das übliche Tal der Könige, Hatschepsut-Tempel, Memnon-Kolosse und Karnak. Als wir um 6.30 Uhr wieder der Kabine zustrebten, wurde ich daran erinnert, dass wir zum Landgang die Pässe brauchten, da sie gerade an die Ausflügler im Theatrium ausgegeben wurden. Daran hatte ich nicht gedacht. Also schnell zur Rezeption, an der glücklicherweise keine Schlange stand. Die Pässe waren schnell herausgesucht. Um 6.40 Uhr verließen wir das Schiff und strebten dem Hafenausgang zu, der ca. 600 Meter auf staubiger Straße entfernt liegt. Auf der Pier war schon reges Treiben, etwa 30 Busse standen dort in Reih und Glied. Wir kamen auch an wartenden Taxen vorbei. Am Hafenausgang warteten schon Dirk höchstpersönlich und seine Assistentin Angela auf ihre Gäste, von denen wir anscheinend die Letzten waren. Nach einer freudigen Wiedersehensbegrüßung verfrachtete uns Dirk in einen nagelneuen Toyota Hiace und Ehab, unser Fahrer, fuhr mit uns durch die Geröllwüste die 220 km Richtung Luxor. Glücklicherweise mussten wir nicht im Konvoi fahren. Dieses Jahr gab es anfangs mehr Kontrollpunkte als 2011, die dort stehenden Männer mit Maschinengewehren ließen uns aber anstandslos passieren. Nach ca. einer Stunde machten wir an einer Raststätte ein Päuschen und wurden gleich von Händlern überfallen. Einem geschickten Händler, dem wir nicht schnell genug „nein danke“ gesagt hatten, gelang es, mir ein Tuch als Turban um den Kopf zu binden. Er lotste mich damit zu einem Spiegel und es sah gut und zweckmäßig aus, so dass ich ihm das weiße Tuch nach zäher Feilscherei für drei Euro abkaufte. 
    Nach knapp 150 Minuten Fahrtzeit durch recht ödes Gelände mit einem Fahrbahnbelag wechselnder Güte wurde es rechts und links grün, Luxor nahte. Palmen und sehr grüne Felder, auf denen hauptsächlich Zuckerrohr angebaut wird, säumten nun die Straße, ein wunderbares Bild.
    Kleine Wasserkanäle durchzogen die Landschaft. Überall blühte es in leuchtenden Farben. Dann kam „er“ in Sicht, der majestätische Nil. In einem Café auf dessen Ostseite holten wir Awad, unseren deutschsprachigen Guide (askonig76@yahoo.com), ab. Da wir zuerst das Tal der Königinnen besuchen wollten, wechselten wir über die einzige Brücke in Luxor die Nilseite. Auf dem Nil lagen viele nebeneinander vertaute Nilkreuzfahrtschiffe. Awad erzählte uns, dass das Geschäft mit den Nilkreuzfahrten (von Luxor nach Assuan und Abu Simbel) aufgrund der unsicheren Lage im Land stark zurück gegangen sei.Im Tal der Königinnen war gar kein Rummel, nur wenige Händler bedrängten uns. Da auch dort Fotografierverbot herrscht, ließen wir die Kameras im Wagen zurück und begaben uns auf den staubigen Weg hinauf zu den drei im Eintrittpreis inbegriffenen Gräbern No. 44 (Cha-Em-Weset, Sohn Ramses des III.), 45 und 54 (jeweils unvollendete Gräber). In der Hitze war der Turban eine feine Sache. 
    An den Memnon Kolossen vorbei fuhren wir dann zu dem nahe gelegenen Habu Tempel, eine wunderbare Anlage mit vielen Innenhöfen, majestätischen Säulen und Statuen Ramses.
    Nach dem Kulturgenuss ging es nun wieder an den Nil, in das Freiluftrestaurant Nile View. Direkt am Ufer, mit Blick auf den Luxor Tempel, genossen wir herrliche Vorspeisen der ägyptischen Küche. Von dort aus wurden wir mit einem typischen Motorboot abgeholt und schipperten ein wenig den Nil hinab Richtung Assuan. Als ein Nilkreuzfahrtschiff vom anderen Ufer ablegte, bemerkten wir, welchen Dreck er bei seiner Fahrt in die Luft entlässt. 
    Am Ostufer abgesetzt, bestiegen wir sofort eine Kutsche. Damit lernten wir in einer ca. halbstündigen Fahrt das „alte“ Luxor kennen. Hierbei ging es auch durch die Gassen des Souk, nicht sehr zur Freude der Händler und Kunden dort, aber außerordentlich aufregend.

    Unser netter Kutscher (überall wird Bakschisch erwartet) setzte uns vor dem Eingang des Luxor Tempels ab, den wir jetzt mit Awad zusammen besichtigten. Die Tempelanlage mit ihren vielen Ramses-Statuen ist sehr sehenswert, besonders beeindruckt hat uns jedoch der bisher freigelegte Teil der Sphingenallee, die von beiden Seiten von Widdersphingen flankiert wird und die den Tempel von Luxor in einer schnurgeraden Linie (etwa 2,5 km) mit dem Tempel von Karnak verbunden hat. Für den bisher freigelegten Teil mussten viele Häuser und Moscheen weichen.

    Nach dieser Besichtigung brachte uns Ehab wieder zu dem Café, in dem wir Awad abgeholt hatten. Dort verweilten wir noch ein bisschen bei einem kühlen Drink. Dann verabschiedeten wir uns herzlich von Awad, der uns kompetent durch den Tag begleitet hatte. Ehab nahm nun einen anderen Weg Richtung Safaga. Zu unserer großen Freude ging es viele Kilometer am Kanal entlang, dort, wo sich das Leben in den Vororten abspielt. Diese Straße hat viele Einmündungen, an denen auch meistens Kontrollstationen sind. Dort wird durch „Huckel“ und Verengung der Verkehr teilweise bis zum Stillstand ausgebremst, was viele Beobachtungen und schöne Fotos ermöglichte. 
    Plötzlich wurde das grüne Land wieder zur Geröllwüste und Ehab fuhr mit uns auf der Autobahn durch die Dunkelheit nach Safaga, wo wir um 20.00 Uhr ankamen. Gegen ein Bakschisch von 20 Ägyptischen Pfund (3 €) an die Hafenkontrolleure durfte er uns bis zum Schiff fahren, eine Wohltat. Hier hieß es auch von ihm Abschied nehmen – einem umsichtigen Fahrer, der uns die 13 Stunden und ca. 500 km sicher begleitet hatte. Es waren tolle Erlebnisse, danke an Bakadi Dreams, danke an Dirk, Ehab und Awad.

  • Muscat / Oman

    • AIDAFan MZ
    • 29. März 2012 um 18:49

    @all
    Ein Auszug aus meinem Reisebericht über diese interessante Stadt und Umgebung. :ciao: Astrid

    Der Tag begann mit einem wunderbaren Sonnenaufgang und einem lauen Lüftchen. Schon gegen 7.00 Uhr waren wir auf der Terrasse des Bella Donna. Gerade lief die blu in den Hafen von Muscat ein. Das Frühstück musste warten – schauen und fotografieren war angesagt. Die Brilliance oft The Seas lag schon vor Anker. Kurz nach 8.00 Uhr nahmen wir den ersten (kostenlosen) Shuttle zum Hafenausgang, denn der bei Dirk (info@kreuzfahrtausfluege.com, Bakadi Dreams Cruise Services, Dirk Bangard) gebuchte Ganztagesausflug konnte erst dort beginnen, sein Fahrzeug durfte nicht in den Hafen hinein. Noch auf dem Schiff hatten wir eine kleine Landgangskarte bekommen, die wir beim Verlassen des Hafens vorzeigen mussten. Am Ausgang stand schon Nasser, ein gut aussehender junger Omani in weißem Gewand und mit Turban auf dem Kopf und erwartete uns. In unserem Fahrzeug, einem Toyota Hiace mit 11 Sitzen, war schon unser Fahrer Mubarak bereit, der uns den ganzen Tag hervorragend fuhr, und sofort ging es los Richtung Sultan Qabos Moschee. Nach ca. 15-minütiger Fahrt durch Muscat erreichten wir das schöne Bauwerk mit den sechs Minaretten. Nachdem wir Frauen (neben langen Hosen, langärmeliger Bluse) unsere Haare unter einem Tuch verborgen hatten (eine freundliche Omanin am Eingang war gerne behilflich) durften wir in den Vorgarten eintreten. Mit viel grün rechts und links des spiegelblanken Weges mit kleinem Wasserlauf erreichten wir zuerst die Frauenmoschee für ca. 500 Betende. Nachdem wir die Schuhe ausgezogen und in einem Regal verstaut hatten, durften wir sie betreten. Viel Marmor und schöne Lüster dominierten den Raum. Barfuß gingen wir dann über spiegelnden Marmor zu der Hauptmoschee. Jede der Platten ist bei Überfüllung der Moschee jeweils für einen Betenden vorgesehen. In einem der Waschräume demonstrierte uns Nasser die rituelle Waschung vor dem Gebet. Danach betraten wir den riesigen, prunkvoll ausgestatteten Raum. Wundervoller, riesiger Teppich, Svarowski-Lüster, schöne Säulen und in den vielen Nischen eine Unmenge von Koranen in schönen Einbänden, die ein Ungläubiger aber nicht anfassen darf.
    Nach dem Besuch der Moschee starteten wir zu der ca. 130 km entfernt liegenden Stadt Nakhl. Endlos lange fuhren wir noch durch Muscat, bis wir nach nur noch kurzer Distanz in den Ort Barkha einbogen. Das dortige Fort ließen wir links liegen und fuhren direkt Richtung Strand zu dem Gemüse- und Fischmarkt. Der Fischmarkt ist gewöhnungsbedürftig, die Verkäufer nehmen den Fisch zum Teil an Ort und Stelle aus und der blutige Abfall liegt neben der Verkaufsware. Am Strand wurde der Fang direkt von den Booten aus angeboten. Alles in Allem jedoch ein wunderbares Erlebnis des Alltags in Barkha.
    Von Barkha aus fuhren wir weiter nach Nakhl. Das dortige, ziemlich große Fort inmitten eines riesigen Dattelpalmenhaines ist hervorragend restauriert und mit liebevollen Details ausgestattet. Von den Türmen hat man einen wunderbaren Blick über Nakhl und die vielen Palmen bis hin zu den kahlen Bergen, ein schöner Kontrast. Nach der ausführlichen Besichtigung fuhren wir tiefer in den Palmenhain hinein, bis die Straße an den heißen Quellen von Nakhl endete. Da im Oman der Donnerstag und der Freitag Wochenende ist, waren schon viele omanische Familien mit Kind und Picknickkörben vor Ort und ließen es sich in den heißen Wasserbecken und dem warmen Flüsschen gut gehen. Vorsicht: Frauen fotografieren verboten!
    Nach einem kurzen Aufenthalt in dem Gewusel von Autos und Menschen traten wir die Rückfahrt nach Muscat an. Wir nahmen jetzt die neue Autobahn, die durch größtenteils unbewohntes Gebiet führt, vereinzelt grasten Kamele in der Geröllsteppe. In Muscat steuerten wir die Altstadt an. Von einer Anhöhe aus konnten wir die portugiesischen Forts Jamali und Mirani gut erkennen und fotografieren. Da man sie nicht besichtigen kann, fuhren wir nicht dorthin. Im Tal angekommen, schauten wir uns eingehend den Al-Alam Palast und das Areal darum herum an. Sehr große und prunkvolle Gebäude, die die Zufahrt zu dem bunten Palast Seiner Majestät des Sultans Qabos säumen, sind nur Attrappe und beherbergen nichts. Von dem Platz vor dem Palast kann man sehr gut den Verlauf der alten Stadtmauer mit den Wehrtürmen verfolgen, die nur noch in Teilen erhalten ist. Am Tor zum Palast sind zwei goldene Landeswappen (2 Schwerter mit Krummdolch und Krone) befestigt. Danach wurden wir „um die Ecke“ zur Corniche gefahren. Dort setzten wir uns vor das „Fast Food `n´ Juice Centre“ und tranken köstlichen Mango- und Granatapfelsaft. Genau vor uns dümpelte die beige Yacht des Sultans. Eine Tafel an der Corniche zeigt Uhrzeit und Temperatur an. Um 15.47 Uhr konnten wir 35 Grad Celsius ablesen. Nach dem kühlen Fruchtdrink schlenderten wir in den Souk. Gleich am Anfang rechts, beim Beauty Items & Parfumes, riet uns Nasser, Weihrauch zu kaufen. Wir erstanden ein Anfängerset mit drei Döschen Weihrauch, einer Rolle Kohle und einem bunt bemalten Weihrauchstövchen für 5 €. Wir lernten, dass der helle Weihrauch am Wertvollsten ist. Geschäfte reihten sich an Geschäfte mit Schmuck, Textilien, Waffen, Lampen, Gefäßen aller Art, Wasserpfeifen und Vielem mehr. Nasser riet uns auch, omanische Schokolade zu probieren, die im Wesentlichen aus Datteln hergestellt wird. Im Omani Halwa Corner probierten wir aus einem kleinen Plastikdöschen die „Schokolade“, die sich „Berühmte omanische Halwa“ nennt. Sie hat in etwa die Konsistenz von dickem Sirup, ist hellgelb und hat einen Nachgeschmack nach Kardamom. Für sechs Euro kauften wir dem Inhaber eine Packung mit 12 Döschen = 500 Gramm ab. Letztendlich erstand ich mein 25. Mousepad in Gestalt eines kleinen Teppichs mit Fransen für 4 €. Nach unseren vielen Einkäufen wurde es Zeit, zum Schiff zurückzukehren. Nasser gelang es, den Security-Mann zu überzeugen, den PKW durchzulassen und nach dem Vorzeigen unserer Landgangskarte setzten uns Mubarak und Nasser vor dem Schiff ab. Die Annahme von Bakschisch lehnten beide kategorisch ab. Nach herzlichen Umarmungen mussten wir Abschied nehmen von den Menschen, die uns einen herrlichen Tag im Oman ermöglicht hatten. Danke an Bakadi Dreams, danke an Dirk, Mubarak und Nasser.

  • Salalah / Oman

    • AIDAFan MZ
    • 29. März 2012 um 18:37

    @all
    Ich setze mal einen Auszug aus meinem Reisebericht hier hinein. Vielleicht kann er ein wenig inspirieren. :ciao: Astrid

    Samstag, 17. März 2012, Salalah, Arrival, Berth No. 21/22
    Sonnig, 33 Grad Celsius
    1789 Seemeilen, 3313 km bis Safaga

    Die Nacht über hatte sich die blu ein bisschen beeilt und gegen 6.30 Uhr waren wir kurz vor Salalah. Der Himmel war leicht bewölkt bei 24 Grad, das Meer spiegelglatt. Vor 8.00 Uhr lag die blu fest in dem Industriehafen. Wo die zweitgrößte Stadt des Oman mit 100.000 Einwohnern liegt, war zunächst nur Spekulation. Der Kapitän sagte durch, dass wir heute Nacht um 0.00 Uhr ablegen werden und am 18.03.2012 um 11.00 Uhr wohl an einem Rendevous Punkt sein müssen, von wo aus es im Konvoi oder mit Militärschutz dann weitergeht.
    Nach einem kurzen Frühstück auf der Terrasse des Bella Donna bestiegen wir den kostenlosen Shuttle, der uns bis zum Hafenausgang fuhr. Vorher hatten wir wieder eine Landgangskarte bekommen. Da, wo der Shuttle hielt, standen viele Taxen bereit. Aufgrund eines Hinweises im Forum ignorierten wir diese Taxen und gingen die drei Stufen zur Straße hinunter. Das versuchte ein Mensch zu verhindern, indem er uns wortreich erklärte, dass die Taxifahrer im Innenbereich alle zertifiziert seien und er für die Taxifahrer außerhalb keine Gewähr übernehmen könne. Wir ließen ihn reden und wurden im Außenbereich fast sofort von einem Taxifahrer angesprochen, der uns für zwei Stunden und 60 € fahren wollte. Ich erklärte ihm, wohin wir wollten und wir einigten uns nach ca. 10 Minuten auf 50 € und drei Stunden. Danach war Yoosaf al Mahri (Tel. 00968/99087178) sehr kooperativ und schlug sogar im Laufe der Fahrt weitere Sehenswürdigkeiten vor, an die ich gar nicht gedacht hatte. Unser erstes Ziel war der Al-Hisn-Sommerpalast des Sultans Qobos. Ca. 15 Minuten fuhren wir über breite, sehr gepflegte Straßen mit Blumenrabatten, die rechts Richtung Meer von Sand und links von Bananen- und Kokospalmenplantagen gesäumt waren. Der Sultanspalast war gar nicht zu sehen – wir standen vor einem großen hölzernen Tor, das geschlossen war, der Hausherr weilte in Muscat. Dann ging es weiter Richtung Old Souk. Dort angekommen, schauten wir erst den sehr breiten und kilometerlangen, leeren Sandstrand an, dann den Souk mit seinen vielen Weihrauchgeschäften. Weihrauch ist umso besser und auch teurer, je heller er ist und je größer die Körnchen sind. Danach ging es in rascher Fahrt zu der Ausgrabungsstätte und dem Weltkulturerbe Al-Baleed, einem alten Weihrauchhafen. Zwischendurch kaufte ich omanische Bananen, ein kg kostete einen Dollar. Ich lernte, dass die großen Bananenstauden indische Bananen hervorbringen, die gelb gegessen werden müssen. Omanische Bananenstauden hingegen sind kleiner und die Früchte können mit grüner Schale gegessen werden. Danach erreichten wir den Al-Baleed Archaeological Park, den wir aus Zeitgründen nicht besuchten, wo wir aber Weihrauchbäume betrachten konnten. Geöffnet ist dieser Park Samstag bis Mittwoch von 8.00 bis 14.00 Uhr und von 16.00 bis 20.00 Uhr, Donnerstag und Freitag von 16.00 bis 20.00 Uhr. Wieder in der Stadt zurück, warfen wir einen Blick in den Handy Crafts Bazaar, der Yoosaf wohl am Herzen lag, bevor wir zur Sultan-Qabos-Moschee fuhren, die wir von außen besichtigten. Danach brachte uns Yoosaf zum Fisch-/Fleisch-/Gemüsemarkt. Der Fischmarkt ähnelte dem in Barkha (bei Muscat), der Gemüsemarkt war ungleich üppiger. Nun waren die drei Stunden fast herum, wir fuhren wieder zum Hafeneingang und Yoosaf war mit 50 € zufrieden. Der Kapitän sagte um 22.00 Uhr, dass wir um 0.00 Uhr auslaufen, um um 11.00 Uhr einen Konvoi Point zu erreichen, um dann den Korridor nach Westen zu befahren, weitere Durchsagen kämen morgen um 10.00 Uhr. Im Containerhafen war alles fast taghell erleuchtet und es wurde gearbeitet. Schade, dass wir dieses schöne Land schon bald wieder verlassen mussten.

  • Pfandkarte für Poolhandtücher

    • AIDAFan MZ
    • 24. März 2012 um 15:30

    Auf der Transarabien bis 23.03.12 gab es auch noch kein Pfand.

  • Getränkepreise

    • AIDAFan MZ
    • 24. März 2012 um 12:17

    Das Wasser kommt von der Güstrower Schlossquell, Güstrow, und kostete auf der blu gestern noch 2,50 €.

  • Mein Lieblingsplatz auf AIDA...

    • AIDAFan MZ
    • 8. März 2012 um 14:58

    Morgens von 5.00-7.30 Uhr die Beach Bar, ansonsten unser Balkon..........................

  • 09.03.12 - 23.03.12

    • AIDAFan MZ
    • 8. März 2012 um 00:57

    Das mit dem Web-Check-In hat gut geklappt. Die Koffer sind auch fertig. Nachher noch ein paar Stunden ins Büro und dann geht es um 16.00 Uhr Richtung Flughafen Frankfurt. Mal sehen, ob man sich erkennt :matrose: .

    Auch wir wünschen Allen einen entspannten und ruhigen Flug und freuen uns auf das Kennenlernen.

    Ich mache dann mal hier das Licht aus. :bye1: Astrid & Karl

  • 09.03.12 - 23.03.12

    • AIDAFan MZ
    • 7. März 2012 um 17:16

    Wir haben heute kein Schreiben von AIDA wegen der Umroutung bekommen, habt Ihr ein Schreiben? Danke und :ciao: Astrid

  • 23.06.12 - 28.06.12

    • AIDAFan MZ
    • 6. März 2012 um 21:52

    Hallo Heidi, Jenny, Charly, Petra und Peter,

    wir (56/73) haben nun diese schöne Kurzreise auch gebucht. Es wird unsere 16. AIDA-Reise. Uns interessiert vor allem der Eidfjord. In Bergen waren wir schon 2010 auf dem Weg zum Nordkap.

    Wir werden von Mainz aus mit der Bahn anreisen, ab 11.30 Uhr kann man in Hamburg am Bahnhof den Koffer abgeben und ab 12.00 Uhr mit dem Shuttle ab Busbahnhof zum Schiff fahren.

    Jetzt werden wir aber erst mal ab Freitag mit der blu die Tour Transarabien von Dubai nach Sharm el-Sheikh machen, auf die Wärme im Orient freuen wir uns sehr.

    Viele Grüße, Astrid und Karl :blumen:

  • aktuelles Clubgeschenk (ehemals auch Willkommensgeschenk)

    • AIDAFan MZ
    • 5. März 2012 um 17:25

    Von diesen Lanyards haben wir doch alle mehr als genug, oder?

    Man muss dann nur dran denken, eines mitzunehmen. :ciao: Astrid

  • Pfandkarte für Poolhandtücher

    • AIDAFan MZ
    • 5. März 2012 um 17:21

    Am Besten, man nimmt seine eigenen Strandlaken mit, dann gibt es keine Missverständnisse.

    Ausserdem wird es dann auf dem Pooldeck schön bunt :jump: .

  • aktuelles Clubgeschenk (ehemals auch Willkommensgeschenk)

    • AIDAFan MZ
    • 4. März 2012 um 22:34

    Es ist ganz wunderbar, Mitglied im AIDA Club zu sein.

    Das ist es :hahahah: .

  • Unterschiede der AIDA Schiffe - sind sie ähnlich?

    • AIDAFan MZ
    • 3. März 2012 um 18:42

    Die Schiffe diva, bella, luna, blu, sol und mar haben ein Theatrium, d. h. ein zur Umgebung offenes Theater mit den dazu gehörenden Vor- und Nachteilen und eine wesentlich größere Anzahl an Balkonkabinen, was sich auch auf deren Preisgestaltung auswirkt (sie sind im Verhältnis günstiger). :ciao: Astrid

  • 09.03.12 - 23.03.12

    • AIDAFan MZ
    • 28. Februar 2012 um 13:00

    Einfuhr nach Ägypten ist gar kein Problem. :ciao: Astrid

  • Ärgerliche Erfahrungen beim Landgang

    • AIDAFan MZ
    • 26. Februar 2012 um 10:10

    Auf den Ramblas in Barcelona versuchten zwei Männer und eine Frau am Tag bei einem Postkartenständer eine Person unserer Gruppe von hinten einzuschließen und sie hatten auch schon diverse Reißverschlüsse geöffnet, bevor wir Anderen aufmerksam wurden. Wir konnten sie zum Aufgeben bewegen, sie rannten ohne Beute weg. :ciao: Astrid

  • 09.03.12 - 23.03.12

    • AIDAFan MZ
    • 20. Februar 2012 um 23:04

    Habe ich auch gerade gedacht - das kann doch für den Kofferinhalt nicht gesund sein, wenn er 18 Tage zusammen gequetscht im Dunklen verbringt :gruebel: .

  • Alles zu: Reiseunterlagen / Reisebestätigung / Flugtickets

    • AIDAFan MZ
    • 20. Februar 2012 um 22:47

    Unsere Reiseunterlagen für die Transarabien im März kamen wie immer per Post in der gewohnten Heftchen-Form, da war auch keine Nachfrage, trotz E-Mail-Adresse. :ciao: Astrid

  • 09.03.12 - 23.03.12

    • AIDAFan MZ
    • 16. Februar 2012 um 07:53

    AIDA-Jule,

    wir haben Karten für den BIGBUS und wollen sie so gut wie möglich am zweiten Tag in Abu Dhabi nutzen. Es wurde ja Unterschiedliches über den BIGBUS berichtet, aber er fährt (fast) alle wichtigen Ziele an und wenn ich jetzt die Berichte über den Stress mit den Taxen lese - das muss ich nicht haben im Urlaub. Die Sonnenaufgangstour mit Dirk hat uns auch gereizt, aber das würde wahrscheinlich ein bisschen viel an einem Tag.

    Unsere Unterlagen haben wir noch nicht. Die Armbänder sind auch noch rudimentär :verzweifelt: .

    :ciao: Astrid

  • 09.03.12 - 23.03.12

    • AIDAFan MZ
    • 14. Februar 2012 um 18:00

    Celle

    Ich meine gelesen zu haben, dass wir schon so gegen 11.00 Uhr in die Kabinen können. Wir hoffen es sehr, da unser Ausflug schon um 14.00 Uhr beginnt und wir dann gerne die Wertsachen im Tresor lassen würden. Mal sehen. :ciao: Astrid

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