Wir waren auf eigene Faust unterwegs, Ziel war auch der Carambola Beach Club. War im November aber an einem Tag auf Grund eines auf Reede liegenden Schiffs gesperrt. Ein paar Meter weiter haben wir eine der tollen und gemütlichen Strandbars erwischt und unter Kokospalmen gelegen. Da haben wir dann auch gerne auf die Dusche verzichtet.
Beiträge von SvenErikKl
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Für 15 Euro kam man im November mit Wassertaxi hin und zurück. Die Preise für Liegen können wir bestätigen. Aufpassen: Handeln streng erlaubt: mit 40 USD ging es los, wir zahlten letztendlich für zwei Liegen, Schirm und Tisch 20 USD.
Für uns war der Grand Anse Beach aber mit der schlechteste der ganze Perla Karibik Tour. Mein erster Kommentar an dem Tag: "fühle mich wie am Baggersee von Wanne-Eickel" . Okay, zugegebenermaßen hatten wir bescheidenes Wetter ohne Sonnenschein.
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AIDAperla Heckkabine 11193 (VG)
Wir haben die Kabine im Premium absichtlich gebucht und während der Karibik Reise im Dezember 2024 bewohnt.
Es handelt sich erstmal "nur" um eine Verandakabine in bevorzugter Lage. Dementsprechend ist sie nur für zwei Personen ausgelegt, verfügt 'nur' über ein kleines Sofa, das eher als Sitzgelegenheit oder als Ablage, aber nicht zum Hinlegen genutzt werden kann. Es handelt sich eher um eine kleinere Kabine, für zwei aber ausreichend.
Die Kabine liegt direkt an den Panorama Aufzügen und ebenfalls nah an den "hinteren" Aufzügen. Daher kurze Wege zu den Restaurants, mittlere Strecken zum Theatrium und weitere Wege zu Spa, Diskothek, und zur Plaza.
Das Bad hat eine normale und ordentliche Größe. Als Schrank gibt es einen Zweitürer mit Regalböden und Safe, einen Zweitürer mit Gitterkörben, Kleiderstange und kleiner Ablage und einen Eintürer mit Innenspiegel und Kleiderstange.
Highlight ist natürlich der große und circa zur Hälfte überdachte Balkon mit wunderschöner Aussicht auf die Heckwellle. Die ist bei voller Fahrt natürlich zu hören, aber keinesfalls störend, an Seetagen sogar einschläfernd. Als Nachbarn hat man die baugleiche Kabine und eine Suite. Unterhalb und oberhalb gibt es nur weitere Suiten und Kabinen, keine öffentlichen Bereiche.
Weder die Bar 5. Element, noch die Lanaibar und deren Gäste waren auf der Veranda und in der Kabine zu hören.
Eine wunderschöne Kabine, die ich jedem weiterempfehlen kann. -
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warum lässt du Sonnencreme und Co zurück?
Guten Heimflug!Weil der Koffer randvoll ist und die erlaubten 23 kg erreicht sind.
Bestimmt zuviele Magnete gekauft. 🤭
Ich glaube, eher die Geschenke zu meinem Geburtstag. Unsere Mitreisenden meinten es gut mit der Flasche Gin, aber haben das Upgrade in Premium Eco vergessen.

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Tag 13, eigentlich 14, irgendwo hab ich mich verrechnet..., Grenada (Karibische Inseln ab Barbados mit AIDAperla)
Da ist er, der letzte Tag unserer Reise. Wir starteten ohne Seetag und enden ohne Seetag. Ich habe die Vermutung, dass sich das Schiff und seine Gäste in St. George's teilt: die eine Hälfte unternimmt eine Tour in den Regenwald, die andere Hälfte nimmt das Wassertaxi zum Grand Anse Beach. Wir entschieden uns zunächst für Letzteres. Mal wieder trafen wir uns pünktlich nach Freigabe der Gangway vor dem Schiff. Geht man über die Pier ins Hafen Terminal muss man sich im Inneren nur links halten und gelangt dann automatisch nach draußen an den Anleger der Wasser Taxis. Mit kleinen Booten wird man an den Kreuzfahrtschiffen entlang zum nächsten Strand gebracht. Tickets werden direkt auf dem Boot verkauft. Die Hin- und Rückfahrt kostet mittlerweile (Inflation lässt grüßen) 15 USD pro Person. Nach knapp 10 Minuten erreichten wir den Strand und hatten es mal wieder geschafft: Wir waren die Ersten. Auf uns warteten schon die ersten Anbieter für Liegen und Sonnenschirme. Die ersten wollten für das Gesamtpaket von 2 Liegen, einem Schirm und - Achtung Luxus: einem Tisch - 40 USD bekommen. Wir konnten den Preis anfänglich auf 25 USD drücken, gingen aber trotzdem noch weiter. Ein paar Meter weiter an einem Abschnitt mit den gleichen Liegen konnten wir uns unkompliziert auf 20 USD einigen, Wi-Fi natürlich inbegriffen.
Wer hat eigentlich bisher immer behauptet, der Strand hier sei der schönste der Reise? Unser erster Kommentar, nach dem wir nach zwei Metern im Meer schultertief im Wasser standen: willkommen im Badesee Wanne-Eickel. Okay, ehrlich gesagt hatten wir heute mal kein Glück mit dem Wetter. Es war zwar heiß, aber bewölkt mit ein paar Regentropfen und windstill, irgendwie ein typisches Abreisewetter. Dazu waren wir von dem glasklaren Wasser an den Stränden Curaçaos verwöhnt.
Spaß hatten wir trotzdem und zudem mit einem 6er Bucket lokalem Bier für 20 USD einen Trosttropfen. Um 13 Uhr war für heute Schluss am Strand. Ein letztes Mal Strandluft einatmen und ab zum Wassertaxi.
Den Nachmittag verbrachten wir direkt in St. George's. Was eine chaotisch, stressige Stadt. Man kommt aus einem ohnehin vollen Hafen Terminal mit zahlreichen Shops nach draußen und ist mitten im Leben, mitten in der Rushhour. Ungefähr, als würde man in Frankfurt aus dem Hauptbahnhof raus kommen.
Wir hielten uns rechts und stiegen rechter Hand zum Tunnel die Stufen zum Fort hoch. Bis auf ein bißchen Aussicht darf man aktuell nicht viel erwarten. Sowohl die Mauern des Forts als auch die verfallene Kirche, aus der schon zahlreiche Fotos mit Blick aufs Schiff geschossen wurden, befinden sich in einer aufwändigen Sanierung.
Wir wählten den abenteuerlichen Weg runter zum Schokoladenmuseum. Als Tourist hat man den Eindruck, als würde man in der nächsten Kurve überfahren werden. Überall enge Straßen, viel und schneller Verkehr und natürlich wenig Gehsteige.
Das Schokoladenmuseum ist weniger ein Museum, als ein Shop. Wir bekamen ein paar Worte zur Kakaoproduktion erzählt und durften 100 %-haltige Schokolade probieren... muss man mögen. Danach gönnten wir uns einen Milchshake, zwar für je 7 USD, aber richtig schokoladig, richtig erfrischend und einfach lecker.
Wir kämpften uns weiter durch die Straßen und Gassen zum Markt. Die Straßen sind nicht nur eng, sondern auch außerordentlich steil. Da geht es dann manchmal nur im Gänseschritt weiter. Muskatnüsse, der Exportschlager aus Grenada stand ganz oben auf unserer Einkaufsliste und einen 2-Jahresvorrat gibt es für 4-5 Dollar. Auch andere Gewürze werden reichlich angeboten. Oftmals allerdings in irgendwelchen Souvenirtüten, die eher an Chinaware erinnern.
Die letzte Aufgabe war wie auf jeder Insel das Suchen nach einem Reisemagneten...gibt es ja an jeder Ecke... Nicht hier auf dieser Insel. Direkt vorm Terminal gab es einen versteckten und unscheinbaren Laden mit Magneten ab 8 USD pro Stück. Im Terminal selbst waren schöne Magnete nur rar gesät. Also haben wir am letzten Hafen unserer Reise den teuersten Magneten erworben. So bleibt St. George's wenigstens in unserer Erinnerung.
Vor unserem letzten Sailaway mussten wir arbeiten: Koffer packen bzw. erstmal aussortieren. Hin bin ich mit einer Punktlandung von 23,0 kg geflogen, mehr ist auch zurück nicht möglich. Haarspray, Sonnencreme, Rasierschschaum und Co. bleiben ohnehin da. Der Notkauf der Schnorchelmaske darf auch hier bleiben. Über viele Dinge freut sich vielleicht auch noch das Service Team unserer Kabine.
Irgendwie füllte sich der Koffer irgendwann, der letzte Rest passt auch noch vorm Schlafen rein. Wir haben ja bis 2 Uhr Zeit, die Koffer vor die Tür zu stellen. Das ist übrigens auch eins dieser Kreuzfahrtdinge, die ich dazu lernen musste.
Wer die Beiträge der letzten Tage gelesen hat, kann sich vorstellen, wie emotional das letzte Sailaway war. Leider kommt die Stimmung an der Lanaibar nicht so rüber, wie auf anderen Decks. Es ist dort einfach zu laut, dafür aber gesellig. Trotzdem hatten wir einen schönen Moment am Ende einer unvergesslichen Reise. Schon am ersten Tag bei der Polonaise auf der Fähre von Bequia nach St. Vincent fanden wir uns in einer Gruppe zusammen, die heute die letzten Gruppenfotos zum Sailaway gemacht hat. Wir haben Tränen gelacht, manch einen Urlauber zur Verwunderung und Verzweiflung gebracht und den Bestand des Sekt Rosé zur Neige getrunken.
Den Farewell Abend mit Sekt in den Buffetrestaurants, aber ohne Hummer, dafür wie gewohnt mit einem Kunstwerk aus Buttercreme und Fondant verbrachten wir zuerst im Belladonna, das am Ende mein Favorit der Buffetrestaurants wurde und auf der Perla gerne noch ein paar mehr Tische vertragen würde. Den letzten Rest des Abends saßen wir natürlich an unserem Lieblingsplatz, der Lanaibar getreu Anja unter Sternblauem Himmel.
Nun schaukeln wir uns ein letztes Mal in den Schlaf. Ganz lieben Dank für all die Kommentare, für euer Feedback und eure Wünsche. Eigentlich wollte ich nur meine Erlebnisse festhalten, da so viel neue und schöne Dinge auf einmal passierten.
Es wird mit Sicherheit noch ein Fazit dieser Reise geben, dass ich dann aber nicht mühsam am Handy tippe. Und auch die Touren, Ausflüge und Einzelheiten werd ich auf den entsprechenden Plattformen noch kommentieren. Jetzt nehmen wir aber erstmal Abschied, sortieren unsere Gedanken und lassen die letzten 14 Tage Revue passieren. Danke AIDA und auf Aidasehen! -
Tag 12, 3. Seetag (Karibische Inseln ab Barbados mit AIDAperla)
Seit gestern Abend bin ich tiefenentspannt. So wundert es nicht, dass ich Nachts tief und fest durchgeschlafen habe bis um 7 Uhr. Die Sonne war schon aufgegangen und der Blick nach draußen an einem Seetag unbezahlbar.
Schlafen kann man auf der Perla, zumindest auf Kabine 11193 wunderbar. Wir hatten uns - noch für wenig Geld - Topper reserviert. Eigentlich glaube ich nicht, dass wir die wirklich brauchten, aber wir waren wunderbar gebettet. Auch die Kissen hätten für mich nicht besser sein können.
Planungen für den Tag gab es nicht: keine Workshops, keine Führungen und kein Bar Hopping. Einzige Challenge war das Erkämpfen einer freien Liege. Doch selbst da ist aktuell, zumindest um 8 Uhr morgens keine Anstrengung notwendig. Das größte Problem ist eher, sich für einen Platz zu entscheiden. Wo ging die Sonne auf? In welche Richtung fahren wir? Wo ist Steuerbord? Wo ist Backbord? Wo gibt's Schatten? Und wo ab Mittag Sonne?
Wir hatten dann irgendwann einen Platz auf dem Lanai Deck (Deck 8), Backbord im Schatten. An Schlaf und Erholung war da nicht zu denken, denn es war einfach viel zu ruhig. Ich brauche Geräusche, Stimmen, sonst ist es mir zu leise.
Die Langeweile wurde durch unser Reisebüro unterbrochen. Wir haben uns entschieden. Als Ersatz für die stornierte Transasien Tour mit der Mein Schiff 6 haben wir jetzt Best of Mittelamerika mit Mein Schiff 1 gebucht. Gar nicht so einfach, alles mit dem Handy zu machen. Perfekte Route aussuchen, Kabinenkategorien überblicken (es gibt ja 'nur' 8 unterschiedliche Kategorien für Balkonkabinen) und dann mit Hilfe von Social Media, Reiseforen und YouTube die perfekte Kabine aussuchen. Danach durfte ich noch digital unterschreiben und nun freuen wir uns erstmal auf den 10.11.2025 und unsere zweite gemeinsame Kreuzfahrt. Berichte hier auf dieser Plattform gibt es dann erst wieder 2026, wenn es mit der Blu in die Adria geht.
Bis Mittag haben wir an unserem Platz auf Deck 8 ausgehalten und bedienten uns an Burger und Pizza im Fuego. Manchmal sind die einfachen Sachen die besten und selbst die schmecken auf der Perla einfach richtig gut.
Wir wechselten nach dem Mittag auf Deck 15, da ist einfach mehr los. Wir könnten es uns einfach machen und den Tag auf unserer wirklich großen Veranda mit Ausblick verbringen, aber: ich muss im Urlaub Menschen um mich herum haben. Alleine sein kann ich auch Zuhause in meinen vier Wänden. Vielleicht ist das ein Grund, warum wir bei den kommenden Reisen nicht mehr so sehr auf den Balkon geachtet haben.
Irgendwann wechselten wir auch auf Deck 15 ein letztes Mal die Position, diesmal, um näher am Racer zu sein. Aufgrund unserer eigentlichen viel zu frühen Buchungen wissen wir ja, dass uns Rutschen auf Schiffen vorerst nicht erwarten.
Viel passiert an so einem Seetag ohne Termine nicht. Wir haben aber unsere Rum Punsch Freundinnen dabei und die sorgen immer für das ein oder andere Highlight. Zwei haben wir heute vorm auf Kreuzfahrt vielfach vorkommenden Hungerstod gerettet. Wir hatten schon vor der Reise im French Kiss reserviert, die beiden nicht. Normalerweise bekommt man für zwei Personen immer auch kurzfristig einen Platz. Nicht heute, nicht an diesem Seetag. Vorm Buffalo wurden die beiden abgewiesen, ebenfalls am Casa Nova und am Belladonna gab es eine Schlange vorm Buffet. Wir nahmen sie dann an unserem Tisch auf und fast ohne Unfälle genossen wir Crumbles alias Streusel und allerlei Köstlichkeiten aus Frankreich. Da fehlte nur der Blick auf den Eiffelturm.
Ruhig geht jetzt auch der letzte Seetag zu Ende. Morgen ist das Motto "Farewell", unsere Reisetorte wartet auf uns. Außerdem das Wassertaxi zum Grand Anse Beach und das Schokoladenmuseum... leider auch die Schwerstarbeit mit unseren Koffern. Auf in den Endspurt, das Finale wartet. -
Die Reederei bietet nun mal keinen Ausflug an, auf dem die Pitons von der Land- und von der Seeseite gezeigt werden.
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Wir haben den Ausflug nach euch gemacht und ja, Angelika hat von eurem Tag erzählt, ganz ehrlich und genau so, wie ihr es geschildert habt.
Für uns war es einer der schönsten Tage in der Karibik und von Anfang bis Ende ein perfekt organisierter und geplanter Ausflug. Vollständige Beschreibung folgt natürlich, wenn wir zurück sind.
Für euch tut es mir leid. Ich glaube, da sind einfach viel zu viele Umstände zusammen gekommen. Ich würde die Tour auch mit Blick auf den recht hohen Preis jederzeit weiterempfehlen.
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Perfect Day 11, Curaçao II (Karibische Inseln ab Barbados mit AIDAperla)
Wir hatten wirklich Glück: Glück, zwei Tage auf dem C der ABC-Inseln verbringen zu dürfen und Glück, bei Patrick und Sevi von Curaçao Dreams Travel noch einen Platz für die immer schnell ausgebuchten Perfect Day Touren bekommen zu haben. Denn, das kann ich vorweg schreiben: es war wirklich ein perfekter Tag.
Wir sind ja mittlerweile voll im karibischen Urlaubsmodus und haben uns entsprechend gar nicht beeilt. Wir waren zwar noch vor dem offiziellen Treffen am Treffpunkt, aber trotzdem die letzten. Dass ausgerechnet mir das passiert... Sorry an alle, die gewartet haben.
Passenderweise fuhren wir zunächst an der neuen Klinik vorbei. Ich war ja gestern wieder sehr früh im Bett, Männerschnupfen lässt grüßen. Heute ging es mir aber sehr viel besser und so passte es, dass Patrick uns als erstes von dem leerstehenden Krankenhaus erzählte. Auf Curaçao ist man einfach nicht krank!
Der erste offizielle Halt führte uns zu den Flamingos. So wie fast jeder Quadratmeter auf Curaçao befanden wir uns auch hier auf einer ehemaligen Plantage. Auf dieser wurde Salz gefördert, natürlich mit Drill von Sklaven und unter Schwerstarbeit. 20 - 25 Sklaven teilten sich zum Schlafen eine Hütte. Doch irgendwann wehren sich auch die Ärmsten und so kam es irgendwann zum Kampf der Sklaven, von dem noch zahlreiche Statuen mit weißen Fäusten zeugen.
Der zweite Stop war einer der DSDS Strände. Nachdem wir gestern schon den Cas Abao Beach unsicher machen durften, landeten wir heute am Porto Mari. Auch dieser Traumstrand stand dem gestrigen in nichts nach: türkisblaues, wunderbar klares Wasser, intakte Korallen, viele bunte Fische und on top die erste Meeresschildkröte. Ganz ruhig und sanft gleitete sie am Steg entlang auf der Suche nach Nahrung und tauchte nur gelegentlich auf, um neuen Sauerstoff zu tanken. Ein weiterer Traum wurde wahr.
Zwar wussten wir, dass uns noch weitere Schildkröten erwarteten, aber wie grandios die Begegnung werden würde, ahnten wir nicht. Doch zuvor begrüßten uns noch die Schweine des Strands. Wer einmal auf Curaçao war, weiß, dass es einige Strände mit frei laufenden Schweinen gibt.
By the way: Unser Fahrer des Tages hieß 'Sexy Ellie' (ich hoffe, ich habe es richtig geschrieben). Er konnte es nicht lassen, die Durchfahrt durch DAS schönste Dorf Curaçaos, dem Wohnort unserer heutigen Gastgeber vielfach mit 'lazy' zu kommentieren: lazy people, lazy petrol station, lazy street...
So richtig spektakulär wurde es an der Westküste am Boka Pistol. Dort trifft das Meer mit voller Kraft auf die Felsen der Landseite und produziert meterhohe Wellen und Fontänen. Wir hatten das Naturschauspiel schon in zahlreichen Reisevlogs gesehen, im Leben aber nie so großartig vorgestellt. Nach heute haben wir also mindestens ein weiteres Highlight, dass wir irgendwann nach der Reise erst einmal realisieren müssen. Wahnsinn, wunderbar, wirklich toll.
Nur 5 Minuten später erreichten wir DAS Ausgängeschild der Tour. Patrick und Sevi waren vor zehn Jahren mit die ersten, die den westlichsten Strand auf Curaçao für Touristen entdeckten. Eigentlich reden wir hier von einem kleinen, sandigen Stück Küste, an dem viele Fischer ihren Lebensunterhalt verdienen. Über die Jahre führten Fischabfälle dazu, dass zahlreiche Schildkröten jeden Tag zurück in die Bucht kommen und ohne Arbeit Aufwand satt werden können, quasi wie wir an Bord der AIDA.
Patrick und Sevi haben in der Bucht einen abgesperrten Bereich mit Aussicht, Sitzmöglichkeiten und origineller Umkleidekabine. Im Gegensatz zu all den Reisebussen der Reedereien, die die Bucht mittlerweile (zu entgegengesetzten Zeiten) ansteuern, hat man also viel Komfort und zusätzlich viel Zeit und Platz im Wasser.
Noch ein Luxus dieser wunderbaren Tour: Patrick geht mit ins Wasser, hat seine GoPro dabei und schickt noch während des perfect days alle Bilder an jeden, der sie haben will. Heute über 160.
Wir konnten uns voll und ganz auf die vielen Schildkröten konzentrieren. Fragt bitte nicht, wie viele um uns, unter uns und neben uns waren. Ich kann nur berichten, dass ich bislang keine Vorstellung davon hatte, wie riesig Schildkröten im Wasser werden können. Nur einen kurzen, aber auch lustigen Moment des Erschreckens gab es, als mich eins der Tiere unter Wasser tunnelte und ich halb im Spagat mit beiden Beinen gespreizt versuchte, die Schildkröte nicht zu berühren.
Gestärkt mit dem Getränk de Karibik - Rumpunsch - und locker, saftigen Bananenkuchen ging es weiter zum letzten Höhepunkt.
Irgendwann ist auch der schönste Ausflug mal vorbei. Den Abschluss verbrachten wir in der Netto Bar. Das ist nicht nur die älteste Bar am Platz seit 1954, sondern auch die Lieblingslocation von Patrick. Extra für uns gab es Live Gesang mit gemeinsamer Tanzeinlage und spätestens beim Finale mit Feliz Navidad gab es für viele Gänsehaut und für uns noch mal den einen Moment, an dem man weiß, mit dieser Reise alles richtig gemacht zu haben. Diese Momente, diese Erinnerungen nimmt uns niemand mehr.
Genau das Gefühl sollte uns noch zum Sailaway begleiten. Zum ersten Mal auf dieser Reise legten wir trotz kleineren Umständen pünktlich zum Sonnenuntergang ab. Der Kapitän versprach uns sogar mit der anstehenden Kompasskalibrierung eine oder mehrere extra Drehungen vor der Küste dieser wunderschönen Insel. Da war sie wieder: Gänsehaut und vielleicht die ein oder andere Freudenträne. Als Erstfahrer wird einem nach einem so perfekten Tag klar, dass man eine weitere Destination vielleicht für lange Zeit, vielleicht für immer hinter sich lässt. Aber all die Momente, all die schönen Erlebnisse und die tollen Gefühle packt man ein und nimmt sie mit.
Und so sitze ich nun auf unserem Balkon, sehe die Lichter von Willemstadt in der Ferne und freue mich auf einen entspannten Seetag.
Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist und nach all den überwältigenden Gefühlen heute gibt es mal keine Geschichten vom Abend an Bord, nicht vom Essen im Belladonna, nicht von der Silent Party. Aber wer weiß, was ich noch so in die Momente des Seetags mit einbringe. Bis dahin werde ich die letzten Stunden Revue passieren lassen und den Abend genießen.
Zugabe?
Der Tag begann übrigens mit einer Reiseabsage. Schon vor einem Jahr buchten wir eine Transatlantik Tour mit dem Konkurrenten und der Mein Schiff 1 von Hamburg nach New York, konnten uns aber mit den Temperaturen da oben im nördlichen Atlantik nicht anfreunden und buchten Kurzerhand um auf Transasien von Dubai nach Singapur mit Mein Schiff 6... Tja, wer ein bißchen das Geschehen im Roten Meer verfolgt hat, weiß, dass daraus nichts wird. Und so wurde heute diese Traumroute mit Orient und Asien abgesagt. Beim Frühstück begannen damit die Planungen: doch die Mein Schiff 1 mit Mittelamerika Route oder die AIDAblu von Gran Canaria nach Martinique (noch sind wir ja an Bord)? Ich werde berichten. -
Tag 10, Curaçao I (Karibische Inseln ab Barbados mit AIDAperla)
Wir haben Aruba hinter uns gelassen und steuern auf Curaçao zu. Das ist auch ganz gut so, hat uns Aruba doch so gar nicht gefallen. Trotzdem durfte das Meer um Aruba meine Schnorchelbrille behalten.
Schön früh beim Wachwerden (ja, die Heckwellle), sahen wir die nördlichen Ausläufer von Curaçao und schon während wir mit unserer reduzierten Bequia Rum Punsch Selbsthilfegruppe beim Frühstück saßen, wurde die Gangway freigegeben. Kapitän Pedro Ziegler sprach heute größtenteils nur mit seinem Mikrofon. Die Leitungen geöffnet wurden erst zu den letzten zwei Sätzen, so dass wir weder über das Wetter, noch über interessante Orte informiert wurden.
Wir hatten natürlich im Vorfeld schon geschaut, wo wir den ersten Tag gemeinsam am Strand verbringen können. Ursprünglich war zwar die/der/das Grote Knip angedacht, letztendlich entschieden wir uns aber für den DSDS Strand Cas Abao Beach. Wenn ich mich richtig erinnere, wurden hier zu Urzeiten mal Recalls für Deutschland sucht den Superstar aufgezeichnet.
Runter vom Schiff (wir lagen diesmal am hinteren Kai) erwarteten uns natürlich die ersten Taxis. Unsere Fahrerin wollte erst pro Fahrt 20 Dollar pro Person bei 5 Personen haben und ging auf unsere Versuche, den Preis zu reduzieren gar nicht ein. Nachdem wir uns aber verabschiedeten und weiter gingen, waren auch 15 USD in Ordnung. Wir fuhren dann 40 Minuten zum Beach, die letzten hundert Meter über einen mit Schlaglöchern und mit Pfützen übersäten Weg, der sich Straße nicht nennen darf. Die 70 Euro fürs ganze Taxi waren also gerechtfertigt und obendrein erhielten wir noch Tipps für den heutigen Abend und den zweiten Tag auf Curaçao.
Der Strand bzw. viel mehr das Wasser waren mit das schönste der bisherigen Reise. Weißer Sand und glasklares Wasser, man konnte selbst Unterwasser meterweit sehen. Heute gibt es also viele Bilder von Fischen und Korallen, auch ein Oktopus hat sich wieder sehen lassen. Nur das Ziel einer Schildkröte haben wir auch heute nicht erreicht. Kein Grund zur Sorge und Achtung Spoiler: kommt morgen nach der perfect Day Tour mit Patrick und Sevi.
Dieses Gesamtpaket gab es für nur 7 USD Eintritt pro Fahrzeug und 3 USD pro Liege, 1 x Duschen inklusive. Auch die Getränkepreise waren human: 4,50 USD für ein lokales Bier, Softdrinks günstiger.
Pünktlich um 16 Uhr war unsere Taxi Fahrerin des Tages wieder am Strand, um uns zum Schiff zu fahren.
Für uns wartete dort wieder ein Abenteuer: ich selbst habe zwar öfter mal an diversen Buffets Sushi gegessen, war aber nie in einer Sushi Bar... Bis heute. Julian ist so gar kein Fischesser. Bei der Bestellung muss uns unsere Bedienung das auch angemerkt haben. So unbeholfen, wie wir bestellt haben, hat sie das sicher nicht so oft an der Bar. Irgendwann wussten wir, wie wir die Sushi Platte selbst zusammenstellen konnten, wählten aus den eigens für die Sushi Bar kreierten Cocktails und warteten gespannt auf das, was kommen sollte. Schaut euch die Bilder an, es war genauso lecker, wie es aussieht. Ich kann jedem den Besuch der aufpreispflichtigen Sushi Bar empfehlen.
An dieser Stelle auch Entschuldigung an diejenigen, die mich auf dem Schiff auf die Reiseberichte ansprechen. Ich habe ein unterirdisches Gesichtsgedächtnis und erkenne die meisten einfach nicht. So kam es, dass während unseres Essens jemand mit netten Worten vorbei ging und ich erst gar nichts damit anfangen konnte, sorry Flo.
Wer die letzten Tage verfolgt hat, weiß, dass unser Aufenthalt in Willemstadt noch lange nicht vorbei war, schließlich liegen wir hier die ganze Nacht. Also pilgerte gefühlt das ganze Schiff am Abend noch mal von Bord. Was macht eigentlich ein Kapitän bei Overnight und sind die vermissten Container mittlerweile eingetroffen? Waren überhaupt noch Menschen an den Bars der AIDAperla?
Das, was uns in der Stadt erwartete, dürfte jeden Liebhaber von Weihnachtsglanz und Deko in Staunen versetzt haben. Beinah erwartete man hinter der nächsten Straßenecke Glühweinaroma und Plätzchenduft. An Neujahr wird uns auf ZDF das Traumschiff samt Kapitän Florian Max Silbereisen Pager diese wunderschöne Insel zeigen und mit Sicherheit auch die das ganze Jahr schon beleuchtete Innenstadt. Jetzt, kurz vor Weihnachten wird aber wirklich alles geboten... Und das, ohne allzu kitschig zu werden. Wobei, wer mich kennt, der weiß, dass Weihnachtsdeko ohnehin eine der größten Sachen im Jahr für mich ist.
Wir nutzten kurz vorm Hafen Terminal noch die Happy Hour in der 5 o' clock Bar und liegen nun voller Vorfreude auf einen weiteren Tag auf Curaçao in unseren Kojen. Morgen lernen wir ein Auswandererpaar der VOX Sendung Goodbye Deutschland kennen, denn morgen geht's auf die perfect Day Tour.
Liebe Anja, vielen Dank für deine Idee und dein Foto zum zweiten Advent. -
Hallo Margarita ja, sehr zufrieden. Auch doch mal über mein Profil den Faden zu unserer Reise. Dort habe ich bereits ausführlich berichtet.
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Tag 9, Aruba (Karibische Inseln ab Barbados mit AIDAperla)
Hilfe, ich werde vergesslich. Aber von vorne: ich war am Abend zuvor wirklich früh im Bett, die obligatorische Erkältung auf einem Schiff hat zugeschlagen. Also Reiseapotheke geöffnet, warm angezogen, Klimaanlage hoch gestellt und alles mal ausgeschwitzt. Also fast alles. Und richtig hilfreich war es, einfach mal eine Stunde länger zu schlafen. Es ist sonst aber zu verführerisch, um 6 Uhr aufzustehen und auf dem Heckbalkon einfach zu genießen.
AIDA legt bekanntlich relativ spät in Oranjestad auf Aruba an, heute sollte es um 9 Uhr soweit sein, dass die Gangway freigegeben wird. So war es auch und wir waren mit die Ersten, die von Bord gingen und auf das Busterminal auf der anderen Straßenseite zu steuerten. Mit dem Bus zum Strand zu fahren, ist auf Aruba ganz einfach. Eine Tageskarte kostet runde 10 USD, eine Einzelfahrt unter 3 USD. Die Linien L10A und L10B fahren an den Stränden entlang in den Norden der Insel. Aber Achtung, Samstags in anderem Takt als Montag - Freitag. Wir suchten uns den Arashi Beach am Ende der Strecke in der Nähe des Leuchtturms aus. Dieser sollte sich besonders zum Schnorcheln eignen. Dass der Strand mich noch am Schnorcheln hindert, wusste ich bei Abfahrt noch nicht.
Nach zwanzig Minuten erreichten wir unser Ziel. Ich hatte zum ersten Mal das Gefühl, nicht mehr in der Karibik, sondern auf einer spanischen Baleareninsel zu sein. Stellenweise reihten sich die Hotels nebeneinander auf, eins größer und höher als das nächste. Das mag imposant sein und von innen vielleicht pompös, aber für mich keine zwei Wochen Urlaub mehr wert. Andererseits, sein wir mal ehrlich: die Perla würde als Hotel an Land auch nicht meinen Vorstellungen entsprechen.
Wenn man von den Vulkaninseln kommt, dann erschlägt einen der Tourismus auf Aruba zunächst, wir waren ja zuletzt kleine, gemütliche Strände gewohnt. Hier erwarteten uns am Arashi Beach schon um 09:30 Uhr die ersten Strandgänger. Da überrascht es nicht, dass die 40 USD für zwei Liegen, einen Schirm und Free WiFi nicht verhandelbar waren. Ach, fast vergessen: drei Flaschen Wasser bzw. Fläschchen Wasser (0,1 l) waren auch inklusive.
Das Wasser war herrlich, angenehme Temperatur, nette Wellen und feiner, weißer Sand. Und seit heute ist das Meer am Arashi Beach noch um eine Schnorchelbrille reicher. Wir hatten es irgendwann mitten im Wasser aufgegeben, der Sand war einfach zu aufgewühlt und außer Steine nichts zu sehen, da sprach mich Julian an, wo ich meine Schnorchelbrille hätte?! In meiner linken Hand hielt ich glücklicherweise noch die GoPro, aber die Brille samt Schnorchel muss ich einfach losgelassen haben. Soweit ist es also schon gekommen, voll im Urlaubsmodus. Ich habe mich darüber auch gar nicht aufgeregt, wird wohl irgendwo am Hafen Nachschub geben.
Urplötzlich war's dann schon 14:30 Uhr und der Bus Richtung Hafen kurz vor Ankunft. Wo bleibt im Urlaub immer die Zeit? Haben wir den Vormittag verschlafen? Hat jemand an der Uhr gedreht? Gönnt man uns den Urlaub nicht? Die Rückfahrt zum Schiff war genau so unkompliziert wie die Hinfahrt, Busfahren auf Aruba ist jedem zu empfehlen.
Noch bevor wir an Bord gingen, um uns für einen Spaziergang durch Oranjestad frisch zu machen, stürmten wir den 'I love Aruba' Store. Schnorchelbrille ab 50 USD aufwärts, dabei wollte ich nicht gleich die ganze Insel kaufen. Doch da sah ich sie: 6 Schnorchelmasken in der passenden Größe... Aber alle in pink. Geht nicht, so aufgeschlossen bin ich nicht. Es dauerte allerdings nur zehn Minuten und drei weitere Farben wurden von irgendwoher organisiert. 35 USD konnte ich so gerade noch verkraften.
Die Uhr schlug mittlerweile vier (Nachmittags), um 18 Uhr hatten wir Sushi organisiert... In der weisen Voraussicht, danach Aruba unsicher zu machen und im Zweifel noch eine Kleinigkeit essen zu können. Das entfiel natürlich dank der Umroutung. Und auch Sushi sollte noch entfallen, denn nach schnellem Tritt hoch, kurzer Dusche und schnellem Fahrstuhl runter, fehlte mir vorm Hafen Terminal plötzlich mein Handy. Das nahm ich nun nicht mehr so gelassen, also schnell wieder an Bord und rauf auf Deck 11. Da lag es zum Glück noch. Ohne kann ich ja schlecht diesen Text schreiben oder Bilder machen. Im Fahrstuhl buchte ich schnell für morgen einen Termin an der Sushi Bar, der heutige konnte noch storniert werden. Ohnehin bitte nicht verzweifeln: meist bekommt man Tische in den reservierbaren Restaurants auch spontan.
Bei unserem Spaziergang durch Oranjestad, zunächst am Yachthafen vorbei, traf mein Blick hauptsächlich den Fußboden. Sollte es hier nicht überall große Echsen geben? Bisher ist mir keine über den Weg gelaufen. Erst hier, an einem kleinen Fotospot mit Blick auf die Perla hatten wir Glück.
Den Sonnenuntergang erlebten wir mit einem eisigen Cocktail im Paddock. Ich glaube, jeder, der Aruba mal besucht hat, kennt die Bar mit den tausenden Dollarnoten an der Wand.
Abends hatte sich auch mein Verstand langsam erholt. Weder im Belladonna, noch zum Abschluss an der Lanaibar habe ich irgendetwas vergessen. Wir sind übrigens traurig, dass es heute unser erstes Mal im Belladonna war, denn eigentlich hat es Potential, unser Liebling der Buffetrestaurants zu werden, wenn es nicht so klein und überlaufen wäre.
Wir sehen gerade die letzten Lichter Arubas am Horizont verschwinden. Morgen kommen wir an im Winter Wunderland Curaçao und sind sehr gespannt auf das Nachtleben, denn morgen gibt es keinen Stress, wir haben schließlich Overnight.
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Tag 8, 2. Seetag (Karibische Inseln ab Barbados mit AIDAperla)
Der Unterschied zwischen AIDA und Mein Schiff? Man kann auch mal völlig verrückt sein.
So zumindest stellte ich es mir heute vor, als ich darüber nachdachte, was meine Kreuzfahrt erprobten Eltern bei den Bildern meines Status dachten. Sie waren bislang immer mit TC unterwegs und nutzten die Seetage sicher zur Entspannung und Erholung. Nicht aber mit uns, nicht mit AIDA, nicht bis heute.
Der Tag begann diesmal aber wirklich entspannt. Die Heckwellle weckte mich erst weit nach 6 Uhr und da wir weiter nördlich als zu Beginn unserer Reise in Barbados sind, geht die Sonne auch später auf. Am Seetag ist es natürlich auch völlig egal, wann man zum Frühstück geht. Also wurde in aller Ruhe geduscht, entspannt und dann irgendwann im Marktfrühstück bei Tee, Seelachs und Müsli in den Tag gestartet.
Zuvor wurden wir aber enttäuscht. Gestern noch stand in der myAIDA heute: "Liebe Kinder, stellt eure Schuhe vor die Tür". Dem kamen wir großen Kinder und viele andere natürlich nach, bei uns sogar mit weihnachtlicher Note. Die Schuhe waren aber auch am anderen Morgen noch leer. Sind wir doch zu negativ aufgefallen? Wir haben doch keine Liegen reserviert, keine Ruhe gestört und sind immer brav mit langer Hose im Restaurant erschienen.
Die Überraschung zog sich nur hinaus. Nach dem Kabinen Service hatte wir alle einen Lindt Nikolaus und einen freundlichen Kabinengruß des Kapitäns Pedro Ziegler und des General Managers Clemens Spangler auf dem Bett.
Um kurz vor 10 Uhr versprach die Ankündigung der Brücke Gänsehautmomente. Die Luna kam uns entgegen und sollte kurz darauf an uns vorbeiziehen. Es kam also mitten auf dem Karibischen Meer zum Schwesterntreffen. Die bekannten Zurufe blieben zwar der Uhrzeit geschuldet aus, das Typhon auf beiden Seiten wurde aber ausgiebig getätigt. Auch, wen die Luna sicher noch hundert Meter entfernt war, war dies ein gigantischer Moment. Auch, weil ich die Schiffe der Sphinx Klasse bisher nie live gesehen, aber erst vor einer Woche eine Reise auf der Blu gebucht habe. (Vielen Dank für das Foto der Perla an Sabine R.)
Gleich nach der Begegnung auf See dann die nächste Gänsehaut: Kapitän Pedro Ziegler verkündete die nächste Umroutung, weit vor der Reise wurde Bonaire gestrichen und der Aufenthalt auf Aruba um einen Tag verlängert. Jetzt wurde Aruba verkürzt und der Overnight verschoben auf Curaçao. Ja ja..., die altbekannten operativen Gründe waren schuld. Pedro Ziegler bemerkte aber mit Ausdruck, dass er uns einfach die Zeit im festlich dekorierten Willemstadt gönnt. Wir freuen uns, schließlich können wir nun auf die Königin Emma Brücke, ohne Angst zu haben, dass die sich öffnet und unsere Perla ohne uns in See sticht.
Wir verabredet uns in einer Gruppe zur "eigenen" Tour de Bar und trafen uns noch vor dem offiziellen Treffpunkt kurzfristig und spontan an der Lanaibar zum Einstimmen. Unser Lieblingsmitarbeiter an der Lanaibar war schon gut drauf und hatte wie immer den ein oder anderen, trockenen und lustigen Spruch auf den Lippen. Dass es keinen Rosésekt auf Eis mehr gab hielten wir daher für einen seiner Späße. Natürlich auch, dass er Sekt mit Roséwein mischen könnte. Das Ergebnis der Bestellung lehrte uns dann besseres: der gewünschte Sekt war wirklich nicht mehr da. Hatten wir nicht gestern noch 28 Container Ware erhalten? Wir lernten ja bei unserer Führung durch die Lager und Küchen, dass Bars ihre Bestellungen getrennt abrufen und gingen optimistisch davon aus, dass die Lanaibar einfach noch auf die Ware von den unteren Decks wartete.
Bevor wir uns noch weiter verquatschten zogen wir los mit Samantha, unserem Weihnachtsbaum und natürlich ordentlich gekleidet mit Nikolausmütze. Vorweg: wir schafften natürlich lang nicht alle Bars und auch auf Bilder werde ich verzichten, um die Persönlichkeitsrechte nicht zu verletzen. Aber (und das ist das Wichtigste): wir hatten Spaß und tränende Augen vor lauter Lachen. Nach Sunsetbar, Brauhaus mit Frühschoppen, Lanaibar, Mittagssnack im Fuego, Bar 5. Element und AIDA Bar endeten wir am Nachmittag völlig erschöpft vor dem Nightfly. Das letzte Gruppenbild in der Spitze des Schiffs auf Höhe der Spraybar wurde uns aufgrund einer geschlossenen Gesellschaft im Nightfly verwehrt. So blieb es beim Abschlussfoto in der Plaza, bevor es für alle zur Erholung auf Kabine oder auf die Sonnendecks ging.
Wir haben heute tatsächlich zum ersten Mal in vollen Zügen die Aussicht auf die Heckwellle und deren beruhigenden Geräusche genossen. Ich war dann auch sofort im Reich der Träume, irgendwo zwischen Karibik, indischen Ozean und dem Mittelmeer.
20 Uhr am Tag nach der Anreise auf l La Romana bedeutet: AIDA Prime Time mit Nadja und Pedro Ziegler.
Pedro Ziegler wurde recht privat. Kommt er nach Hause in die Hauptstadt der Seefahrer Suhl im thüringischen Wald, legt er den Kapitän erstmal ab: "Was bringt es, Kapitän zu sein, wenn zuhause ein General wartet". Bis zum 12.12. wird er die Perla noch führen, danach übernimmt wieder Andreas Etzien. Weihnachten freut sich Ziegler auf das Chaos der Familie, auf Kinder und Enkel. Silvester feiert er mit dem besten Freund und den Ehefrauen in Pilsen. Wo genachtigt wird, das weiß er nicht, das organisieren andere.
Die operativen Gründe der Routenänderung begründete der Kapitän damit, dass noch immer wichtige Container fehlten, diese nur auf Curaçao nachgeladen werden können. Außerdem hätte man bei einem zweitägigen Halt auf Aruba am weit entfernten Container Terminal halten müssen. Alles in allem nur gut für die aktuell knapp 3000 Gäste.
Der Seetag war anstrengend, der Hals kratzt, die Nase läuft ein bißchen. Heute geht es früh ins Bett, um morgen fit und voller Vorfreude mit Bus zum Arashi Beach zu fahren. Dort warten die nächsten Abenteuer auf uns. Also, bis bald mit neuen Geschichten aus Oranjestad. -
SvenErikKl
Hattest du mal überlegt den Beruf zu wechseln?
Du könntest Reisereporter werden oder so...
(Oder biste das schon?)Wenn hier jemand mit liest, der jemanden kennt, der jemanden...
Ich bewerbe mich gerne als Reisereporter

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Tag 7, La Romana (Karibische Inseln ab Barbados mit AIDAperla)
Wenn dieser Beitrag erst am nächsten Seetag erscheint, dann tut es mir leid, aber dieser Tag heute war einfach fantastisch und voller Überraschungen.
Die Wellen schaukelten mich um Mitternacht in mein 41. Lebensjahr. Der 40. Geburtstag ist Grund dieser Reise. Eigentlich wollte ich nur der großen Party entgehen. So eine Kreuzfahrt ist am End auch nicht viel teurer. Hier in der Karibik konnte ich den Tag einmal so verbringen, wie ich es wollte. Einmal Geburtstag im Sommer.
Mal wieder weckte mich die Heckwellle, also startete ich den Tag wie jeden Morgen auf unserem Balkon. Wir haben Halbzeit, auch das lässt den Tag bereits emotional beginnen. Dass ich dann aber noch einen Fotogruß unseres Babys aus seiner Hundepension erhielt, hat mich völlig umgehauen. Besser konnte der Tag nicht starten.
Schon sehr früh, noch vor sieben Uhr meldete sich Kapitän Pedro Ziegler von der Brücke. Wir lagen schon am Pier, schließlich sollten nicht nur über tausend neue Passagiere, sondern fast 30 Container Ware aufgenommen werden. Anders war auch, dass wir zum ersten Mal frierten. Nein, wir sind mit dem Seetag nicht nach Norwegen gesegelt, es hatte halt einfach nur 23 Grad in La Romana. Gut, die dicken Jacken mussten wir trotzdem nicht raus holen, schließlich hatten wir mit 23 Grad immer noch mehr als unsere Freunde und Familie zu Hause.
Es ist mittlerweile schon Tradition, dass wir uns zum Frühstück in einer großen Gruppe treffen. So auch heute. Obwohl alle außer wir schon um 8 Uhr von Bord mussten, um mit dem Katamaran zur Isla Saona zu starten, überraschten sie mich mit einem tollen Geschenk. Alle hatten zugehört, denn seit dieser Reise habe ich Gin lieben gelernt und auf Milka kann ich sowieso nicht verzichten. Richtig süß, dass sie alles noch an Bord besorgen konnten. Hier mal wirklich ein Dankeschön an Elli, Anja, Torsten, Manuel, Claudia und Bettina für die geselligen Stunden.
Um 8:45 Uhr mussten dann auch wir zu unserem Treffpunkt. Bereits Anfang des Jahres stieß ich auf die Internetseite von RH Tours Ausflüge Punta Cana und mir gefiel deren Beschreibung zur Isla Saona. Alle anderen, mir aufgefallenen Anbieter waren mir viel zu exzessiv mit ihrer Werbung und in allen möglichen Gruppen in den sozialen Medien präsent.
Für 120 Euro inkl. Transfer zum Hafen von Bayahibe erlebten wir wieder mal den perfekten Tag.
Der Transfer dauerte nur 20 Minuten. Bisher waren wir eine überschaubare Gruppe von acht Personen; nur sechs weitere Personen kamen aus den umliegenden Hotels dazu. Am Hafen war alles ein bisschen zu wuselig. Zum Glück waren wir nur eine kleine Gruppe, aber erstmal wurden wir am Rand abgestellt. Gut für uns war, dass wir die anderen Reisegruppen sehen konnten. Ein AIDA-Ausflug mit 40–50 Personen ist auch in der Dominikanischen Republik keine Seltenheit. Ich kann jedem nur raten, bei Ausflügen über den AIDA-Teller hinaus zu schauen.
Irgendwann kam dann Susi, unsere heutige Begleitung von RH Tours, und lud uns kurzerhand aufs Boot ein. Ein Speedboot ist dann auch nur ein kleines Kreuzfahrtschiff: Alle mit Seekrankheit durften in die Mitte, alle anderen durften nach vorn und hinten und die nächsten 40 Minuten „Achterbahn“ fahren.
Der erste Stopp an einem mit tausenden Palmen gesäumten Strand hielt die nächste Überraschung bereit, denn zur Feier des Tages gab es zu Beginn nicht direkt Rum, sondern zwei gekühlte Flaschen Sekt und ein Ständchen obendrein. Wahnsinn, das alles noch ganz ohne Alkohol.
90 Minuten durften wir den Strand, zuletzt sogar als einziges Boot, und das türkisblaue und warme Wasser genießen. Die nächste wilde Fahrt führte uns schon zum Dorf auf Isla Saona und dort unter anderem zur Schildkrötenaufzuchtstation. Ein ehemaliger Fischer opfert seine Zeit nun ganz der Aufzucht von Schildkröten bzw. deren Eiern. Eine weibliche Schildkröte kommt immer an den Ort zurück, an dem sie aus dem Ei geschlüpft ist, und legt dort ihr eigenes Nest. Nur ein winziger Teil der geschlüpften Schildkröten erreicht das Erwachsenenalter; daher ist es so wichtig, dass zumindest die Nester geschützt werden und möglichst viele Tiere das offene Meer erreichen.
Wir hatten das Glück, dass gerade Schildkröten geschlüpft waren und wir diese sehen durften. Sobald sich der Bauch der Tiere wieder geschlossen hat, dürfen auch sie in einer Nacht am Strand der Natur übergeben werden. Mittagessen mit verschiedenen, leckeren und einheimischen Gerichten (Geflügel, Kochbanane, Fisch, Reis etc.) gab es am Strand des Dorfes mit dem schönsten Blick, den man sich während des Essens vorstellen kann. Frischer Sangria rundete das Ganze ab.
Es klingt, als gäbe es auf einem Ausflug nach Saona nur alkoholische Getränke … und das ist irgendwie auch richtig: „Vitamine“ (Rum-Cola) wurden wirklich immer und ausreichend verteilt. Sekt und Sangria kamen noch hinzu. Aber keine Angst: Auch Softdrinks durfte jeder nach Belieben haben.
Der Nachmittag führte uns noch zu einem Schnorchelstopp an einem gesprengten, ehemaligen Anleger und gab uns den Blick auf Rochen, Kugelfische und viele weitere Wassertiere frei.
Letzter Halt war am Piscina natural, einer kilometerlangen Sandbank, auf der Sand des Atlantiks und des Karibischen Meeres angeschwemmt wird. Fast eine Stunde verbrachten wir im hüfthohen und herrlich warmen Wasser, quatschten, lachten, hatten Spaß und ließen uns die „Vitamine“ schmecken.
Irgendwann ist auch der schönste Tag vorbei. Nach zahlreichen Geburtstagsständchen erreichten wir am frühen Abend wieder das Schiff, natürlich nicht ohne am Hafenterminal noch den obligatorischen Magneten zu kaufen.
Auf unserer Kabine warteten die nächsten Überraschungen. Die liebe Elli hat mitbekommen, dass wir die ganze Fahrt noch keine gefalteten Handtuchtiere hatten. Kurzerhand hat sie mit der Rezeption organisiert, dass uns auf der Kabine Affe und Hund begrüßten. Von AIDA gab es auch einen kleinen Gruß des General Managers mit einem Schlüsselanhänger.
Den Abschluss dieses wunderbaren Tages bildete ein Besuch im Buffalo. Speisen und Getränke sind dort zu zahlen (Getränke des Getränkepakets natürlich inklusive).
Es ist schon ein Unterschied, ob man sich zum Beispiel im French Kiss oder im Buffalo bedienen lässt. Die Atmosphäre war wunderbar: ruhig und gemütlich. Die Speisen waren auf den Punkt zubereitet, und wir hatten keinerlei Grund zu Beschwerden.
Nun liege ich am Morgen des Nikolaustags im Bett, mit Blick auf das offene Meer und lasse den gestrigen Tag und die letzte Woche Revue passieren. Es ist so viel passiert, so viele Eindrücke haben wir bekommen, dass das alles immer wieder wie ein Traum erscheint. Wir freuen uns nun auf weitere wunderschöne Tage, auf das Overnight-Aufenthalt auf Aruba, den „Perfect Day“ auf Curaçao und einen einzigartigen Abschluss auf Grenada.
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Tag 6, 1. Seetag (Karibische Inseln ab Barbados mit AIDAperla)
Wie ich mir als Erstfahrer einen Seetag vorgestellt habe? Spät aufstehen und dann nichts tun. ABER nicht an Bord von AIDA. Früh wach bin ich sowieso immer. Mit Blick auf die Heckwellle wäre jede Minute Schlaf nach Sonnenaufgang verpasstes Urlaubsfeeling.
Trotzdem sind wir den Tag ganz entspannt angegangen, sind ohne auf die Uhr zu schauen ins Marktrestaurant zum Frühstück und haben die Zeit ganz gemütlich bei Tee, Kaffee, Gebäck und leckeren Speisen verbracht.
Unser voll gepacktes Programm begannen wir um 9:30 Uhr mit der Küchenführung.
Los ging es auf der Nagasaki Road, das ist die Hauptstraße des Crewbereichs und die ist bei AIDA immer nach dem Ort benannt, an dem das Schiff erbaut wurde. Auch alle anderen Wege sind nach Straßen unterteilt, so dass jedes Crew Mitglied die eigene Kabine oder den Arbeitsplatz schnell finden kann.
Bestellungen und Planungen mussen 6 Wochen im Voraus platziert werden. Nur lokale, frische Speisen werden nicht von Hamburg per Container geliefert, sondern lokal hinzu gekauft.
Da AIDA hauptsächlich mit Buffetrestaurants und Semi-à la Carte arbeitet, geht es in den verschiedenen Küchen sehr ruhig und entspannt zu. Nur in den à la Carte Restaurants Rossini, Buffalo und Sushi wird direkt am Restaurant gekocht. Dort kann es zu entsprechenden Zeiten schon hektischer sein. Bei Arbeitszeiten von zehn Stunden und mehr pro Tag und das sieben Tage pro Woche ist es aber auch erforderlich, die Laune und Atmosphäre positiv zu halten. Ohnehin wird viel für die Crew getan. Die Crewmesse ist nicht einfach nur eine sterile Kantine, sondern genauso ansprechend designed, wie die Restaurantbereiche der Gäste. Darüber hinaus darf die gesamte Crew die Einrichtungen der Gäste mitbenutzen, so lange Gäste weiterhin Vorrang haben.
Wir zählen nun den Tag vor der Ausschiffung in La Romana. Dort werden knapp zwanzig Container Ware nachgeladen, teils die doppelte der geplanten Menge, da vor zwei Wochen einige Container nicht rechtzeitig da waren. Das unter anderem soll der Grund für die aktuell spärliche Weihnachtsdeko sein. Auch werden zum Beispiel Laugenstangen aktuell selbst gebacken, die normalerweise als Teiglinge geliefert werden.
Ab morgen wird dann wieder aus dem Vollen geschöpft und obwohl wir den Unterschied sonst vermutlich nie gemerkt hätten, das Schlemmerparadies an Bord geboten.
Nachdem wir die Trocken- und Kühllager, die Sammelbereiche, Pâtisserie, Bäckerei, Suppenküche und die diversen Arbeitsbereiche durchlaufen hatten, kehrten wir nach 120 Minuten zurück zum Pier 3. Dort wurden in der Zwischenzeit Canapés serviert und Sekt gekühlt. Bei den letzten Fragen wurden die Eindrücke geteilt und zum Abschied erhielten wir alle ein kleines Fläschchen AIDA Rum.
Ein bißchen Seetag wollten nun auch wir genießen. Um 11:30 Uhr eine freie Liege im Schatten zu bekommen, ist gar nicht so leicht, also begnügten wir uns erst mit eine Runde Infinity Pool, bekamen dann einen freien Strandkorb und dann doch zwei Liegen auf Deck 8 mit Blick auf den Karibischen Ententeich.
Um 14 Uhr fanden wir uns pünktlich auf Deck 7 am Brauhaus zum Brauereiseminar ein. Die Plätze waren schon festlich dekoriert, für eine Brauerei vielleicht zu festlich, aber viel besser war die Brotzeit Platte und das Probier Tablett mit AIDA Zwickel, Hövels Original und dem aktuellen Aktionsbier Weizenbock.
Der erst 22-jährige und seit Mai unter Vertrag stehende Brauereimeister Michael Plank zeigte uns zunächst in einer Proberunde die verschiedenen Aromen der drei Biersorten: Zitrusfrüchte, Bananen, Röststoffe und Kakao waren nur eine Auswahl der Aromen, die die verschiedenen auf dem Schiff gebrauten Biere aufweisen. Bei AIDA gibt es seit der AIDAblu auf jedem Schiff ein Brauhaus, in dessen Bierkeller aus gefilterten Meerwasser Bier gebraut wird. Michael Plank, wusste was er tat. Mit seinem ersten Vertrag überstand er direkt, die Festival Cruise, die Fußball EM und die O'zapft Cruise auf einmal.
Zum Ende des Seminars, das zu meist sehr theoretisch war und auf diverse Präsentationsfolien aufbaute, durften wir zum zweiten Mal an diesem Seetag hinter die Kulissen. Im sog. Bierkeller stand uns als ersten Gästen die Ehre bereit, das neue Aktionsbier "Caribbean Ale" zu testen, sehr fruchtig und leicht, passend für warme Destinationen.
90 Kugeln in sechs verschiedenen Farben, 8.000 Euro im Jackpot und zwei bezaubernde Gastgeberinnen: Zeit für Bingo war es um 17:30 Uhr. Bingoscheine konnte man zuvor im Casino erwerben. Drei Scheine. Mit je sechs Feldern erhält man für 36 Euro. Dazu gab es drei Felder gratis und zusätzlich einen farbigen Marker. Da das Bingo nicht innerhalb der ersten 45 gezogenen Kugeln erspielt wurde, ging es nur noch um den Tagespreis. Manch einem fehlte da die weitere Motivation, kurze Zeit später war das Bingo aber laut im Theatrium zu hören und der glückliche Gewinner hatte keinen Grund zu klagen: er verlässt die Perla mit 3.000 Euro mehr. Herzlichen Glückwunsch!
Lange Zeit zu trauern hatte ich nicht, durfte ich doch endlich das Weihnachtsgeschenk meines Lebensgefährten einlösen: 80 Minuten Rücken-, Gesichts- und Handmassage. Letztere bekam ich nicht mehr mit, da ich vor lauter Entspannung... oder war es doch die Erschöpfung des straffen Seetags oder die frische Luft... kurz, aber tief weg döste.
Ausklingen lassen wir den Abend an der Lanaibar. Ob ich den Sprung zur 40, also Mitternacht noch erlebe, weiß ich nicht. Auch nicht, ob ich morgen zeitnah zum schreiben komme, denn uns erwarten weiße Palmen Strände auf der Isla Saona. Per Soeedboot und mit nur 8 Personen geht es mit RH Tours los. Was dann noch kommt? Ich lasse mich überraschen und melde mich spätestens am Nikolaustag, unserem zweiten Seetag.
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