Nun im richtigen Faden was wir nicht so dolle fanden:
- die Kabine hat beim ersten Betreten sehr deutlich nach kaltem Zigarettenrauch gerochen. Das darf dem Housekeeping auch auffallen, mit Hilfe der Rezeption wurde sich umgehend bemüht, es brauchte aber zwei Reinigungsdurchläufe und den Supervisor (männl. Hausdame), der wollte erst Kaminrauch verantwortlich machen (Heckkabine), aber wurde dann doch überzeugt. Wir baten dann noch um das Bettparfüm das bei den Suiten inkl. ist, bekamen wir auch anstandslos.
- bei den diesmal zahlreichen AC-Ausflügen kommt man sich beim Treffpunkt vor wie eine Kindergartentruppe, bitte in 2er Reihe stehen und auch so gehen. Genau dort stehen bleiben, auf den Einwand z.B. dass 1m weiter aber Schatten ist, wurde nur widerwillig eingegangen, sorry, das geht gar nicht.
- der Service im Buffalo hatte z.T. Luft nach oben, dass der Chef auch nach 2 Wochen unsere Kabinennummer nicht wusste, geschenkt, aber das Nachschenken und (zu frühe) Abräumen sind Basics, die funktionieren müssen.
- warum man in den Treppenhäusern keine Behälter für die leeren Gläser aufstellt, erschließt sich mir nicht, an Deck klappt's doch auch.
- Kapitän Fava wäre vielleicht auf einem ital. Schiff besser aufgehoben, die immer gleichen sehr kurzen Durchsagen, kann man auch weglassen. (Der Staff war redseliger danach, aber völlig emotionslos beim Vorlesen).
- wie schon oft berichtet, auch bei uns war der Aperol Spritz mal mehr, mal weniger voll, das kriegen sie nicht wirklich hin (Ausnahme Poolparty wenn sie die Automaten in der 2.Reihe nutzen, dann flutscht es richtig gut).
- warum macht Condor Prio-Anhänger an das Gepäck wenn es dann in FRA als letztes (bei allen) erst auftaucht? 1,5h Wartezeit sind auch deutlich zu lang, Aida ist da Veranstalter und mein Ansprechpartner.
- die Crew-Partys jede Woche waren auch bei geschlossener Balkontür sehr deutlich zu hören (bis 5 Uhr morgens), Deck 6 backboard (6269) ist da live dabei, es sei ihnen gegönnt, aber so bißchen Rücksichtnahme wäre auch ok...
- das Entertainment war insgesamt ok, aber wenn eine 2 Mann/Frau Steelband aus Jamaika "Country-Road.." performen muss, war es für uns schon sehr daneben und Joe Di Nardo war auch nicht unser Ding, aber da hat man ja die Wahl.
- ach ja, der Weihnachtsmarkt war etwas armselig, wie auch Alpenglühn besser geht.
Das klingt alles schlimmer als es war, das ist Jammern auf hohem Niveau. Es hat es sehr gut gefallen und wenn's mal nicht unser Geschmack war, erfreuen sich vielleicht andere daran.